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Antioxidative Vitamine senken Risiko für koronare Herzkrankheiten

Erkrankungen von Herz und Gefäßen sind in der westlichen Welt weit verbreitet und der Herzinfarkt ist Todesursache Nummer 1 in den Industriestaaten. Die Ursachen hierfür sind vielfältig.

Bewiesen ist, dass die Art der Ernährung einen erheblichen Einfluss auf das Risiko für Herzinfarkt und koronaren Herzerkrankungen hat. So ist die westliche Ernährungsweise mit viel Fleisch der Herzgesundheit abträglich und erhöht das Risiko für Herzerkrankungen. Förderlich für die Herzgesundheit ist die sogenannte Mittelmeerdiät, einer Ernährungsform mit viel Obst, Gemüse und Fisch. Damit im Zusammenhang stehend ist eine gute Versorgung mit antioxidativen Vitaminen förderlich für die Herzgesundheit. Umgekehrt schädigt eine schlechte Versorgung mit diesen Vitaminen Herz und Gefäße.

Die Mittelmeerdiät sorgt dafür, dass der Mensch mit allen notwendigen Mikronährstoffen ausreichend versorgt wird. Anders sieht das bei der Ernährungsform aus, die bei uns eher verbreitet ist und von Fleisch, wenig Obst und Gemüse und Fastfood dominiert wird. Diese Ernährungsform ist ganz offensichtlich nicht dazu geeignet, den Menschen der Industrienationen ausreichend mit Mikronährstoffen zu versorgen. Und das hat gesundheitliche Folgen. So hat eine riesige Studie aus Europa gezeigt, die in diesem Jahr von Deutschen Forschern vorgestellt wurde, dass eine ernährungsbedingte Minderversorgung mit Vitaminen, wie Vitamin C das Risiko für Erkrankungen des Herz- Kreislaufsystems erhöht. Ist die Vitamin-Versorgung gut, dann sinkt das Risiko. Als Konsequenz aus diesen Untersuchungen wird die Forderung abgeleitet, die Ernährung umzustellen und viel frisches Obst und Gemüse zur Hauptnahrungsquelle zu machen.

Diese Forderung ist akademisch richtig, geht jedoch an der Lebenswirklichkeit der meisten Menschen in den Industrienationen vorbei. Nur eine kleine Minderheit in Deutschland ernährt sich so gesund, dass sie ausreichend mit Mikronährstoffen aus der Ernährung versorgt sind. Und die breite Mehrheit? Soll sie den Kopf in den Sand stecken und das erhöhte Risiko für Herzinfarkt als unausweichliches Schicksal akzeptieren? Natürlich nicht. Es kann eine Menge, von Sport bis zur Ernährungsumstellung getan werden. Eine der Möglichkeiten ist die gezielte Einnahme von geeigneten Mikronährstoffen wie Vitamin C und Vitamin E. Diese beiden Vitamine können die Gefäßgesundheit fördern. Das haben verschiedene Studien gezeigt. Richtungsweisend ist eine große Vorsorgestudie aus Skandinavien. In der 6 Jahre dauernden Studie wurde 520 Teilnehmern mit Herz-Kreislauf-Risikofaktoren neben einem Scheinpräparat ohne Vitamine auch Tabletten mit Vitamin C und Vitamin E verabreicht.

Nach Abschluss der Studie stellte sich heraus, dass erwartungsgemäß das Scheinpräparat keine Wirkung zeigte. Aber auch die beiden Einzelvitamine waren wirkungslos. Nur die Kombination aus Vitamin C und Vitamin E zeigte bemerkenswerte Ergebnisse. Das Fortschreiten der Risikofaktoren für Herzinfarkt, gemessen wurde die Ausprägung der Arteriosklerose, wurde mit diesen beiden Vitaminen gehemmt. Insbesondere bei Teilnehmern, die schon arteriosklerotische Plaques (Gefäßverkalkungen) hatten, war der Effekt der Tabletten sehr bedeutend. Damit wurde bewiesen, dass Vitamin C und Vitamin E in spezifischer Form und Dosierung in der Lage sind, Risikofaktoren für Erkrankungen von Herz und Gefäßen zu reduzieren.

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Written by Marko Hanzelic

Mag. Pharm Marko Hanzelic - Mann, Unternehmer, Apotheker, Journalist, Fußballspieler, Winzer, Gurman, Autoliebhaber, Motivator, Weltenbummler und Weltverbesserer.

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