Der Zusammenhang zwischen dem Selbstwertgefühl und Erfolg im Leben

Selbstwertgefühl und Erfolg im Leben - 02

Jeder von uns kennt es. Wir setzen uns interessante Ziele im Leben, sind voller Motivation und Tatendrang und stürzen und voller Elan in die Arbeit.

Alles läuft prächtig und wir kommen gut voran.

Bis zu dem einen Tag, an dem wir ein bisschen weniger tun, als sonst. Die Euphorie ist verfolgen und wir fangen an, unsere Ziele anzuzweifeln.

„War das wirklich eine so gute Idee?“

Zweifel machen sich breit.

„Gibt es nicht noch Alternativen, die viel erfolgversprechender sind?“

Die Unsicherheit steigt.

„Ob ich wirklich in der Lage bin, meine Ziele auch zu erreichen?“

Vielleicht haben wir auch auf einmal einen brennenden Drang, lieber Fernsehen zu schauen und auf Facebook zu surfen, anstatt unsere Zeit in Richtung unserer Ziele zu verwenden.

Wie auch immer es bei Ihnen ist – eines ist sicher: Hinter all dem steckt mit einer hohen Wahrscheinlichkeit Selbstsabotage.

Irgendwo verbinden Sie mit dem Erreichen Ihres Zieles doch mehr schlechte Gefühle, als mit Ihrem momentanen Status.

Zuerst einmal: Machen Sie sich keine Sorgen, jeder Mensch hat solche Gefühle, das ist ganz normal.

Die erfolgreichen Menschen unterscheidet nur eine Sache von den unerfolgreichen: Wie sie mit diesen Gefühlen und Selbstgesprächen umgehen.

Lassen Sie sich davon abhalten, geben Sie nach? Oder akzeptieren Sie diese Gedanken und schreiten einfach stoisch weiter auf Ihrem Wege?

Jedes für Sie ganz persönlich lohnenswerte Ziel ist mit einer gewissen Angst verknüpft. Wäre das nicht so, dann hätten Sie ihr Ziel schon lange erreicht.

Dieses Wissen alleine ist auch schon der Schlüssel zu dem Problem: Denn die Tendenz zur Selbstsabotage ist ganz normal, die Ängste sind ganz normal – wir müssen nur wissen und uns bewusst machen, dass dies so ist.

Denn dann brauchen wir nicht panisch werden und auf einmal alles infrage stellen und unsere Wünsche und Ziele das Klo herunterspülen. Das einzige, was wir zu tun haben ist, Schritt für Schritt weiterzugehen und diese Gefühle zu akzeptieren.

Wir begrüßen die Gefühle, sagen ihnen freundlich Hallo, arbeiten aber trotzdem immer weiter auf sie zu.

Im folgenden gebe ich noch einige Hinweise darauf, wie sich Selbssabotage äußern kann und auch gleich einige Möglichkeiten, diese zu umgehen.

Möglichkeiten, sich selbst zu sabotieren

  1. Probleme sehen anstatt Chancen
  2. Zu hohe Erwartungen
  3. Angst, Fehler zu machen
  4. Die eigene Stärke nicht kennen
  5. Angst vor der Meinung anderer

Probleme sehen, anstatt Chancen

  1. Probleme sehen, anstatt Chancen

Eine wunderbare Möglichkeit, seinen Erfolg zielsicher zu sabotieren ist es, seine Aufmerksamkeit auf die Probleme, anstatt auf die Chancen zu richten.

So lassen wir zielsicher unsere Motivation dahinschmelzen und fallen wieder in alte Muster zurück und können nicht mehr 100% geben. Wer würde schon alles für ein Ziel geben, zwischen dessen Erreichen und Jetzt er ungefähr zehn Himalayagebirge liegen?

Es ist also eine beliebte Taktik deines Unterbewusstseins deine Aufmerksamkeit auf die Probleme und negativen Aspekte deines Vorhabens zu lenken. Erkennen Sie dies frühzeitig und steuern Sie gegen. Konzentrieren Sie sich ganz bewusst auf alles, was das Erreichen an positiven Dingen für Sie mit sich bringen würde. Male Sie es sich ganz konkret aus und gehen Sie in die Emotionen rein.

Wie würde sich das anfühlen, hätten Sie das Ziel jetzt schon erreicht?

Zu hohe Erwartungen an sich selbst

  1. Zu hohe Erwartungen an sich selbst

Grundsätzlich ist es eine gute Sache, sich große Ziele zu setzen und hohe Anforderungen an sich zu haben. Schlägt dies jedoch in Perfektionismus um und in eine Null-Toleranz-Haltung uns selbst gegenüber, so sabotieren wir so auch gerne unseren Erfolg.

Denn solche Muster sorgen unter Garantie für schlechte Gefühle – ein absoluter Killer für Motivation und gute Ergebnisse. Wenn wir bei jedem kleinen Fehltritt oder Unmotiviertheit auf uns herumhacken, dann kann wird der Erfolg schnell in weite Ferne rücken.

Selbstliebe ist hier der Schlüssel zum Erfolg. Üben Sie sich darin, sich selbst gegenüber vergebend zu sein. Lernen Sie, nicht aus jeder Mücke einen Elefanten zu machen und die Balance zu finden, sich selbst zu motivieren und zu fordern, aber auch mal Fünfe gerade sein zu lassen.

  1. Angst, Fehler zu machen

Viele Menschen denken kurz daran, wie schön es wäre, endlich Erfolg zu haben und malen sich die Konsequenzen wunderbar aus. Aber kurz danach donnert auch schon die Angst in ihr Oberstübchen, dass sie ja scheitern könnten oder auf dem Weg Fehler begehen könnten und dann nicht mit dem Konsequenzen leben können.

Auch hier wird ihr Fokus wieder vollkommen auf die falschen Dinge gelegt. Klar ist es wichtig, vorausschauend zu planen und mögliche Gefahren vorherzusehen, aber darin sollte nicht unsere Hauptenergie fließen.

Auch hier ist es wieder wichtig, das große Ganze zu sehen und das große Ziel im Auge zu behalten, dann kommen uns die möglichen Probleme auf einmal auch gar nicht mehr so groß vor.

  1. Die eigene Stärke nicht kennen

Wenn du daran zweifelst, dass du einer Aufgabe nicht gewachsen bist, dann halte dir immer wieder vor Augen, als Mensch bist du in der Lage (fast) alles zu lernen, wenn du es wirklich willst und bereit bist, eine Menge deiner Energie zu investieren.

Angst vor der Meinung anderer

  1. Angst vor der Meinung anderer

Schon als kleines Kind hören wir oft: „Sei nicht so laut, was sollen denn die Leute denken.“ Ich kenne kaum jemanden, dem die Meinung anderer Menschen vollkommen egal ist.

Jedoch legen wir heute so viel Wert auf die Meinung anderer Leute, dass wir kurz vor der Handlungsunfähigkeit stehen. Jedes Vorhaben und jedes Ziel wird drei- oder vier Mal umgedreht und von allen Seiten beleutet, bis sichergestellt ist, dass es auch bei niemandem Anstoß erregen kann.

Nur Eines steht fest: Die Leute in Ihrem Umfeld werden immer über Sie sprechen. Da führt gar kein Weg dran vorbei. Wenn es nicht ihre „waghalsigen“ Ziele sind, dann ist es eben Ihr Privatleben.

Außerdem bildet die Meinung anderer Leute nur deren Sicht auf die Welt ab – viele haben noch viel mehr Angst vor der Meinung anderer über wiederum sie, dass sie sich nur allzu gerne in dieser Art und Weise schützen.

Abschluss

Haben wir eine generelle Bewusstheit dafür erlangt, wie wir uns selbst sabotieren, dann gilt es, gegenzusteuern. Fragen Sie sich: gibt es unterbewusste oder versteckte Nachteile, die ich mit dem Erreichen dieses Ziels verbinde? Wenn ja, dann erstellen Sie eine Liste dieser Gründe und suchen sie andere Gründe, die diesen widersprechen.

Lenken Sie ihren Fokus auf das Erreichen der Ziele, was sie dabei fühlen würden, wie sich ihr Leben verändern würde, anstatt auf alles Negative, was dabei ganz vielleicht und unter bestimmten Umständen in Ihr Leben gelangen könnte.

Legen Sie schon heute los.

Selbstwertgefühl und Erfolg im Leben

Hi, ich bin Tim und schreibe auf dubistgenug.de/blog/ über die Themen Selbstwertgefühl und Selbstliebe. Nebenbei studiere ich Englisch und Sport an der Humboldt-Universität in Berlin. Seitdem ich erkannt habe, dass ein gesundes Selbstwertgefühl die fundamentale Grundlage für ein erfülltes und erfolgreiches Leben sind, gebe ich meine Erkenntnisse regelmäßig in Form von ausführlichen Guides, Videos und Podcasts auf meiner Seite weiter.

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