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Motivation & Erfolg

Die Leistungsgesellschaft ist tot! Es lebe die Wirkungsgesellschaft!

Pitch-Termin. Eine Kreativ-Agentur stellt sich bei einem großen Industrie-Unternehmen vor. Neues Corporate-Design ist verlangt. Frischer, moderner und ansprechender soll das Unternehmen wirken. Die Kreativ-Agentur hat eine halbe Stunde Zeit erhalten, um erste Ideen und sich selber zu präsentieren. Die beiden Männer sind sichtlich gelassen. „Wir haben hier den Stick mit der Präsentation, haben Sie einen Computer mit Beamer hier?“ Meine Gesichtszüge entgleisen und ich bin – einmal mehr – fassungslos. Die Agentur, die eigentlich gute Arbeit leistet, verliert diesen Pitch, weil sie nicht präsentieren kann und ihre Leidenschaft nicht spürbar war. Dieser Fall ist echt und keine Ausnahme. Wir wollen durch Qualität überzeugen und meinen nur zu oft, dass diese für sich selber spricht. Qualität kann aber nicht sprechen!

Schaut man aus dem Ausland auf Deutschland oder die Schweiz, stehen diese beiden Länder vor allem für Qualität. Bevor ein Produkt auf den Markt kommt, wird es getestet, geprüft, reglementiert und mehrfach optimiert. Erst dann geht die Dienstleistung oder das Produkt raus zum Kunden. Doch leider werden viele Dienstleistungen und Produkte weit unter ihrem Wert verkauft. Wir sind so auf die Qualität fixiert, dass wir oft vergessen, wie wir das Ding an die Kunden bringen sollen. Das wirklich Tragische ist aber, dass wir nicht nur bei Produkten und Dienstleistungen zu wenig auf Wirkung achten, sondern auch bei uns selber. Als kleines Kind lernen wir bereits, dass man nicht so positiv über sich selber sprechen soll, da dies arrogant oder eingebildet wirken könnte. Was sagen sonst die Nachbarn, Freunde und Co. Dieses Denkmuster begleitet viele Menschen (unbewusst) ein Leben lang. Wie erhöhen wir also unsere Wirkung?

Mehr Selbstwertgefühl …

… beginnt bezeichnenderweise bei einem selber. Und da spürt jeder sofort, ob es sich um ein aufgesetztes Selbst oder um ein echtes und authentisches Selbst handelt. Wie man Selbst-Sicherheit und mehr Selbstwert-Gefühl erlangt? Indem man wirklich und echt sicherer wird. Und dazu muss man wissen, was man wirklich will – und wer man ist im Leben. Für viele klingt das vielleicht nicht nach einem „Business-Thema“ – und doch ist es eines. Kunden und Mitarbeiter bemerken intuitiv, ob ein Unternehmer oder eine Führungskraft „sicher“ ist. Gerade Führungskräfte sollten diese Sicherheit in sich tragen, um den täglichen Herausforderungen ihrer Arbeit gewachsen zu sein. Doch Wirkung, Selbstwertgefühl, Selbstsicherheit sind in den wenigsten Leadership-Ausbildungen überhaupt ein Thema. Ich habe dazu eine klare These: „Unreflektierte Führungskräfte sind der schleichende Tod jedes Unternehmens“. Warum?

  • Weil die heutigen und vor allem künftigen Mitarbeiter keinen Menschen mehr folgen, die nicht wissen, warum man welches Ziel erreichen soll.
  • Weil die Generationen Y und Z wesentlich mehr auf die Sinnfrage setzen. Also nicht blindlings die Beförderung mit mehr Geld und bezahltem Auto annehmen, sondern abwägen, was sie im Gegenzug mehr leisten müssen und auch hier den Sinn ihres Tuns hinterfragen.

Mehr Transparenz

Alles wird brutal transparent. Da können wir gar nicht viel dagegen machen. Denn mal ehrlich: Was in den meisten Leitbildern und Imagebroschüren geschrieben steht, ist das Papier nicht wert, auf das es gedruckt wurde. Der Show-Faktor in den Unternehmen ist nach wie vor sehr hoch. Immer in der Hoffnung, dass der Kunde einem die Show abkauft. Doch die Zeiten, in denen das noch funktionierte, sind endgültig vorbei. Ein Blick auf kununu.com und man liest die schlimmste Realität. Auf dieser Bewertungsplattform, die zu XING gehört, können Mitarbeiter, Bewerber und Auszubildende Unternehmen nach sehr vielen Kriterien beurteilen. Das bedeutet, dass Unternehmer wie auch Mitarbeiter lernen müssen, mit dieser neuen Transparenz umzugehen.

Mehr Emotionen und mehr Sinn

Wie gut „verkaufen“ wir uns bei einem Bewerbungsgespräch? Wie gut stehen wir da, wenn jemand uns an einem Netzwerk-Anlass fragt, was wir so machen? Haben wir hier eine Antwort, die neugierig macht und in Erinnerung bleibt? Und im Unternehmen stellt sich die gleiche Frage: Überzeugen wir unsere Kunden mit Qualität und Emotionen? Nein, meistens nur mit ZDF – Zahlen, Daten, Fakten. Aber in jeder guten Werbung spielt die Emotion eine entscheidende Rolle. Berührt es uns nicht, können wir uns nicht daran erinnern. Wir wollen wissen, „warum“ dieses Produkt oder diese Dienstleistung besser ist als andere. Kunden wollen den „Sinn“ erkennen. Sinn wird also zum Pflichtthema in den Unternehmen. Nicht nur, damit es allen etwas mehr Spass macht, da zu arbeiten, sondern auch, damit Kunden das Unternehmen positiv wahrnehmen.

Wie geht man mit diesen Veränderungen um?

Nicht, indem man noch einen Prozess definiert. Sondern indem man das macht, was schon lange in den vielen Leitbildern geschrieben steht: Sich wirklich mit sich selber, den Mitarbeitern und den Kunden befassen, alles hinterfragen und vieles verändern. „Disruptive Technologien“ und „Industrie 4.0“ sind schon fast zu inhaltslosen Modewörtern verkommen. Doch die Anforderungen hinter diesen Buzzwords sind real. Nur müssen sich alle verändern, alle mitdenken – vor allem aber müssen alle ernst genommen werden. Eine Anforderung, an der viele langjährige Führungskräfte zu beißen haben. Und wenn sie hier nicht beißen, bleibt nur noch der Biss ins Gras. Provokativ? Nein. Denn die Realität wird ihnen mehr abverlangen, als ich dies hier tun kann. Viele Berater haben immer noch die Denkweise, dass wenn sie nett sind, sie auch den nächsten Auftrag erhalten werden. Das ist in Zukunft Quatsch. Wenn man weiterhin „nett“ ist, wird es das Unternehmen vielleicht schon bald nicht mehr geben. Auch hier zählt die Wirkung. Und Wirkung erzielt man nicht mit seitenlangen Protokollen oder Ordnern voller (nicht realisierter) Konzepte, sondern durch mutiges Umsetzen.

Eigener Weg statt „me-too“-Strategie

Diese Veränderung bedingt die innere Sicherheit, auf dem richtigen Weg zu sein, eine glasklare Strategie zu haben und auch kommunizieren zu können, warum man da hin will. Und dieser Grund sollte fundiert sein und nicht einfach eine „me-too“-Strategie sein. Von zehn Unternehmern, die ich frage, warum sie bei Facebook präsent sind, antworten mir sechs, dass dies doch heute dazu gehöre. Dass die Konkurrenz schließlich auch da sei und dass man ja „mit der Zeit gehen müsse…“. Haben diese Antworten auch nur einen leisen Anspruch, dass diese Entscheidung strategisch mit einem klaren Ziel gefällt wurde? Nein. Ist ja auch nur Facebook! Ja. Eine Plattform, auf der man viele Unternehmen „richtig“ kennenlernt. Weil oft nicht der normale Marketing- und Kommunikationsanspruch gilt, sondern „die Frau am Empfang Facebook unterhält“. Auch wieder mit der entsprechenden Wirkung.

Ende der Motivationspeitsche

Die Wirkung erhöhen bei den Mitarbeitern funktioniert heute nicht mehr mit plumpem Motivationsgedöns und Tschakka!-Geschreie. Es funktioniert aber, wenn man das Sinn-Thema implementiert. Warum wir etwas tun. Warum jeder von diesen Mitarbeitern das macht, was er macht. Ja, es werden oft ein paar Mitarbeiter das Unternehmen verlassen, wenn man mit diesen Themen anfängt. Aber jeder, der selbstreflektiert und sinnerfüllt arbeitet, bringt ein Unternehmen wirklich weiter. Ob man die Wichtigkeit sofort erkennt, spielt dabei nicht so eine entscheidende Rolle. Denn viele Generationenforscher, Philosophen und Unternehmer sind sich heute schon einig, dass die Sinn-Frage nicht mehr (nur) eine persönliche Frage ist, sondern eine Lebensfrage. Und zum Leben gehört auch die Berufung. Die Frage ist, wie lange man warten möchte und wann man den Mut findet, sich darauf einzulassen. Denn eine Wirkung werden wir so oder so erzielen. Die Frage ist nur welche.

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Interview Motivation & Erfolg

Sinnieren über den Sinn…

Mit der ebenso einfachen wie pauschalen Antwort „Das Leben einfach leben!“ ist das Thema meist schnell vom Tisch und man kann sich wieder Wichtigerem widmen. Wichtigerem? Warum legt man diese wichtige Frage so schnell zur Seite? Warum nimmt man sich selten oder sogar nie Zeit dafür? Vielleicht, weil es ein philosophisches Thema ist und dafür die Philosophen zuständig sind. Oder das persönliche Weltbild gefährdet sein könnte, wenn man über das eigene Leben tiefer nachdenkt. Den Sinn im Leben (und in der Arbeit) zu finden, gehört zu den größten Herausforderungen im Leben. „Eigentlich ist es ein Geschenk, das jeder schon lange bekommen hat. Es soll aber Menschen geben, die noch nicht einmal das Geschenkband berührt haben…“, erklärt Stefan Dudas, der sich in seinem neuen Buch „VOLL SINN“ (ISBN 978-3-8698-039-44, BusinessVillage) für die Suche nach dem Sinn sowie mehr Sinnfindung und Sinngebung ausspricht: „Nur was Sinn macht, kann uns erfüllen!“ Wir sinnieren mit dem Autor und Business-Experten, warum die Zeit gerade jetzt reif für mehr Sinn im Leben ist.

Herr Dudas, es geht uns doch eigentlich ganz gut. Soweit funktioniert alles. Warum sollen wir uns ausgerechnet jetzt mit dem Thema ‚Sinn’ beschäftigen?

Stefan Dudas: Stimmt. Wir haben in unseren Breitengraden einen großen Wohlstand. Technisch gibt es jeden Tag neue Errungenschaften, die uns das Leben (vermeintlich) vereinfachen. Medizinisch ist Vieles möglich, wovon wir vor Jahren noch geträumt haben. Zudem bekommen wir heute fast jede Information, die wir benötigen (und auch alle anderen) in Sekundenbruchteilen aufs Smartphone geliefert. Kein Grund zu klagen also? Glaubt man den Umfragen, ist trotzdem eine Unzufriedenheit zu bemerken. Die Zahl der Burnout-Erkrankungen steigt und in vielen Köpfen ist Angst. Angst, dass der Arbeitsplatz nicht sicher ist. Angst, dass in den Flüchtlingsdebatten die falschen Entscheidungen gefällt werden. Angst vor Terror. Angst vor der Digitalisierung. Und natürlich – ganz wichtig – Angst vor der Zukunft.

Also macht es doch Sinn, sich damit zu beschäftigen, was wir tun und warum bzw. was wir gerne tun würden, um so vielleicht eine Antwort darauf zu finden, was uns im Leben erfolgreich und glücklich macht?

Stefan Dudas: Ich bin kein Philosoph – zumindest habe ich keine Philosophie studiert. Aber schon so lange ich denken kann, beschäftigt mich die Frage, warum es Menschen gibt, die ihr Leben mit Begeisterung, Spaß und echter Leidenschaft genießen und andere, die einfach nur zu existieren scheinen. Ja, ich wähle extra das Wort ‚existieren’. Frühmorgens aufstehen, im Stau zur Arbeit rollen, acht bis zwölf Stunden arbeiten, im Stau nach Hause fahren, essen, fernsehen, schlafen gehen, um dann frühmorgens wieder aufzustehen. Kurz vor dem Einschlafen denkt man kurz darüber nach, ob es das jetzt wirklich schon gewesen ist. Man grübelt, was einen überhaupt noch antreibt, erfreut oder sogar begeistert. Während man noch grübelt, übermannt einen der Schlaf und am nächsten Morgen beginnt das Spiel von neuem.

Aber die meisten Menschen scheinen sich doch sehr schnell mit ihrem Leben zu arrangieren, oder?

Stefan Dudas: Das ist tatsächlich so. Betrachtet man es einmal aus der Sinn-Perspektive, ist es auf der einen Seite sehr traurig, auf der anderen Seite aber auch absichtlich von der Evolution so eingerichtet worden, um das Überleben der Menschheit zu sichern. Ein Mensch ist fähig, sich in fast jeder Situation zurecht zu finden. Zudem schützt er seine Lebens-Denkmuster. Denn wenn jemand von außen kommt und sagt, dass sein Leben schon lange von der Lethargie und Angst übernommen wurde, ist das für das Weltbild und das Selbstwertgefühl dieser Person gefährlich. Er wird diesen Umstand verneinen, den Kritiker auslachen, bekämpfen und auf Facebook blockieren.

Um seine Sicht des Lebens zu schützen?

 Stefan Dudas: Genau! Und das ist irgendwie ja auch verständlich.  Als Coach höre ich immer öfter von eben diesen Lebenssituationen. Von außen betrachtet scheinbar erfolgreiche Menschen stellen sich doch irgendwann die Frage, was sie eigentlich mit ihrem Leben tun. Das hat viel mit unserer Gesellschaft und unserem heutigen Verständnis von Leben, von Arbeit und vom Lebenserfolg zu tun. Dieses Verständnis beruht auf alten Denkmustern und wir tragen diese schon seit Jahrzehnten mit uns herum. Das Problem dabei ist, dass sich alles um uns herum schon massiv verändert hat und sich laufend weiter stark verändert.

Also einmal mehr Veränderungen über Veränderungen. Können wir nicht einfach nur zufrieden sein, mit dem, was wir haben?

Stefan Dudas: Das höre ich immer wieder. Sei es in Unternehmen oder bei privaten Gesprächen. Man muss doch auch mal zufrieden sein. Hauptsache wir sind gesund. Sind wir das wirklich? Ist mit sozialem Wohlergehen nicht einfach gemeint, wenn wir im Leben erfolgreich unterwegs sind? Aber ist denn eine Gesellschaft tatsächlich ‚erfolgreich’, wenn niemals gelernt wird, was das Leben wirklich ausmacht, ständig Druck herrscht, jeden Freitag in den Radios die ‚Endlich Freitag’-Berieselung startet und sich jeden Montag versteinerte Gesichter und die dazugehörigen Körper zur Arbeit zwingen? Die allermeisten Menschen in dieser Gesellschaft haben noch nie ernsthaft darüber nachgedacht, wie sie wirklich leben möchten und was ihnen privat und beruflich Befriedigung und Sinn gibt. Eigentlich geht es doch darum, wirklich glücklich zu sein. Glücklich mit sich selber und seinem Leben. Um das zu beurteilen, müssen wir  zuerst wieder lernen, ehrlich zu uns selber zu sein. Fernab von eingebrannten Denkmustern, gesellschaftlichen Konventionen und persönlichen Vernebelungen und Schutzbehauptungen.

Aber das ist richtig schwer, oder? Und es löst wiederum Ängste aus oder führt bei vielen Menschen sogar zum Burnout.

Stefan Dudas: Ich glaube nicht einmal, dass das eigentliche Problem eine Burnout- oder die Sinnkrise ist. Das viel bedeutsamere Problem ist, dass viele Menschen unbewusst resigniert haben oder – noch schlimmer – nie wirklich begonnen haben, ihr eigenes Leben zu leben. Die Zeit könnte nicht besser sein, um noch mehr über Sinn und Unsinn zu sprechen und nachzudenken.

Sinn ist ja eine spannende persönliche Angelegenheit. Aber ist das Thema auch bei der breiten Masse, sprich in den Unternehmen und der Gesellschaft schon angekommen?

Stefan Dudas: Das ändert sich gerade tatsächlich. Die Sinnfrage wird heute in einer neuen Qualität gestellt. Es geht nicht mehr nur um den individuellen, privaten Sinn des Lebens, sondern plötzlich wird die Sinnfrage in den Führungsetagen der Unternehmen gestellt. Die Sinnfrage ist heute weder Privatsache noch haftet ihr länger der akademisch universitären Pathos an. Mit Büchern wie Bodo Janssens „Die stille Revolution: Führen mit Sinn und Menschlichkeit“ hat eine Diskussion begonnen, die offenlegt, dass sich kaum eine Organisation der Sinnfrage entziehen kann. Wenn Mitarbeiter auswählen können, wo sie arbeiten wollen, dann reicht Geld als Anreiz und alleinige Zielgröße nicht mehr.

Also nicht mehr länger nur Lebenszeit gegen Geld?

Stefan Dudas: Die eigene Lebenszeit gegen Geld zu tauschen ist heute die ‚normale’ Art, seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Wenn diese Arbeit erfüllend ist, funktioniert dieser Deal gut. Wenn aber regelmäßig die Montags-Allergie einsetzt, wäre der Zeitpunkt gekommen, um zu handeln und etwas zu verändern. ‚Das ist aber nicht so einfach’, ist dann die meist genannte Antwort. Und das ist natürlich richtig. Aber es ist wahrscheinlich auch nicht einfach, den Rest seines Lebens, vielleicht 20 Jahre oder mehr etwas zu arbeiten, was einem so gar nicht gefällt und was einen auch nicht erfüllt.

Sie wollen mit ihrem Buch inspirieren. Das ist gut und schön, aber können Sie mit Ihrem Ruf nach mehr Sinn auch wirklich etwas oder jemanden bewegen?

Stefan Dudas: Inspirieren, aus dem Lateinischen „inspiratio“, bedeutet „Beseelung“. Menschen mit mehr Sinn in ihrem Leben zu beseelen, ist doch eine wunderschöne Aufgabe. Es braucht dazu „nur“ Bewusstsein dafür, was wirklich zählt und was wirklich Wirkung schafft. Aber auch Selbst-Bewusst-Sein, für sich einzustehen. Sich selber zu hinterfragen und zu reflektieren. Nicht einmal, sondern immer wieder. Um zu erkennen, was man wirklich will im Leben. Jede Veränderung beginnt immer irgendwo. In diesem Fall beginnt sie bei uns selbst. Ich weiß zwar, dass ich mit meinen Ideen und meiner Denkhaltung nicht alleine stehe, mache mir aber auch keine falschen Illusionen, dass ich alleine etwas verändern kann. Zu lange haben sich Glaubenssätze einnisten können. Deshalb halte ich immer Ausschau nach Menschen, für die Sinn im Leben eine zentrale Rolle spielt. Vorbild-Unternehmer oder einfach besondere Persönlichkeiten.

Für Ihr Buch haben Sie ein paar davon befragt, um herauszufinden wie andere die Sinnfrage angehen?

Stefan Dudas: Richtig! Mir war wichtig, die Inhalte des Buches ins Leben zu transportieren und auch einfach mal zu sehen, wie andere Menschen, denen der Sinn im Leben sehr wichtig ist, mit diesem Thema in ihrem Umfeld umgehen beziehungsweise es im eigenen Unternehmen handhaben.

Können Sie uns sagen, wer dabei zu Wort kommt?

Stefan Dudas: Den Anfang macht Götz Wolfgang Werner, bekannter Gründer und Aufsichtsratsmitglied des Unternehmens dm drogerie markt, dessen Geschäftsführer er 35 Jahre lang war. Als Initiator von „Unternimm die Zukunft“ steht er für ein bedingungsloses Grundeinkommen und sorgt mit seinen kernigen Aussagen wie „Hartz IV ist offener Strafvollzug“ immer wieder für Aufsehen. Mit Sina Trinkwalder und Gabriela Manser sind zwei vielfach ausgezeichnete Unternehmerinnen dabei. Sina Trinkwalder ist Gründerin der ökosozialen Textilfirma Manomama, die am Arbeitsplatz benachteiligte Menschen beschäftigt. Gabriele Manser ist als Quereinsteigerin inzwischen sehr erfolgreiche CEO der Mineralquelle Gontenbad AG. Ali Mahlodji, Gründer whatchado.com ist Jugendbotschafter mit Sinn. Autor und Querdenker Fridolin Schwitter wurde vom Wirtschaftsförderer zum Mönch und lebt heute als „frater familaris“ in einem Frauenkloster. Und zuletzt schließlich „Madame Wirbelwind“ CEO Franziska Bründler, deren Unternehmen Fidea Design GmbH lokal, nachhaltig und fair Designprodukte für Wohnen, Büro und als Geschenk entwickelt und produziert.

Ein sehr bunter Mix an Gesprächspartnern. Wie kam es dazu?

Stefan Dudas: Stimmt, ich habe mich bewusst für sechs sehr unterschiedliche Menschen entschieden, dann aber allen dieselben Fragen gestellt. Beim Lesen wird schnell klar, dass jede Persönlichkeit auf ihre eigene Art und Weise zum Thema ‚Sinn’ inspiriert. Ich bin diesen sechs Personen sehr dankbar, dass sie mit ihrer Sichtweise und ihrer persönlichen Meinung mein Buch bereichert haben.

Bleibt die Frage nach dem Sinn, Herr Dudas. Gibt es einen einfachen Weg herauszufinden, was sich Menschen wirklich wünschen? Von was sie insgeheim träumen, ohne es jemandem zu verraten?

Stefan Dudas: Den gibt es tatsächlich. Analysiert man, mit welchen Auslösern die Werbung arbeitet, wünschen Menschen sich schon immer, in absoluter Freiheit leben zu können und niemandem Rechenschaft ablegen zu müssen. Sie wünschen sich, für sich sinnvolle Dinge zu tun. Mit zunehmendem Alter stellen wir uns mehr als einmal die Frage, ob es das jetzt gewesen ist. Ob wir wirklich schon alles gemacht haben, was wir eigentlich mal vor hatten zu machen. Haben wir unsere  Träume umgesetzt und macht unser Leben heute sowie irgendwann einmal rückblickend Sinn? Obwohl diese Frage  unmöglich zu beantworten scheint, so wichtig ist es, sie zu stellen und darüber nach- und vorzudenken. Schließlich geht es ja um nichts weniger als um unser eigenes Leben.

Trotzdem funktioniert unsere Gesellschaft scheinbar anders?

Stefan Dudas: Stimmt leider. Die meisten Menschen sind so sehr mit ihrem Leben beschäftigt, dass sie vergessen, darüber nachzudenken, was sie eigentlich wirklich wollen im Leben. Sie funktionieren – und mit etwas Glück auch nahezu perfekt. Die eigene persönliche Freiheit besteht aus drei Wochen Urlaub auf Teneriffa im Sommer und Skiurlaub im Winter. Dazwischen tun wir, was von uns erwartet wird. Je länger und intensiver ich mich mit dem Thema ‚Sinn’ beschäftige, desto fester steht für mich auch ohne Zweifel: Der Mensch kann ohne Sinn nicht sein. Er stirbt zwar nicht gleich, wenn der Sinn fehlt. Zumindest nicht körperlich. Aber ein Leben ohne bewusst erlebten Sinn ist trübe, langweilig und voller Hamsterräder, die uns abstumpfen lassen. Sinn ist also lebenswichtig!

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Gesundheit

Das Gen für vorzeitige Alterung entdeckt

Slowenische Wissenschaftler von der Klinik für medizinische Genetik des Universitätsklinischen Zentrum Ljubljana haben einen bisher nicht bekannten Gen entdeckt, das für vorzeitigen Alterung verantwortlich ist. Forschungsergebnisse, die in der Publikation American Journal of Human Genetics vorgestellt wurden, haben einen bedeutenten Wert für die Vorbeugung der vorzeitigen Alterung.

Um das Leben der Patienten mit genetischen Krankeiten zu verbessern

Die Entdeckung wird die Diagnostizierung von Krankheiten, die vorzeitige Alterung verursachen, vereinfachen und das Leben von Menschen mit solchen Krankheiten zu verbessern.

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Stil Uhren

Facetten der Großstadt – Meistersinger City Edition 2017

Es heißt ja, in Großstädten pulsiert das Leben und rast die Zeit. Da wirkt eine Einzeigeruhr wie die City Edition 2017 von Meistersinger entschleunigend. Für dieses Sondermodell arbeitete die Münsteraner Marke mit Juwelieren aus 44 Weltstädten wie Berlin, Paris, New York oder Tokio zusammen. Die Basis gibt die 40 Millimeter große Edelstahluhr No. 01 aus der Standardkollektion.
Das Zifferblatt erscheint nun grau und trägt goldfarbene Appliken. Aufdruck und Nadelzeiger sind weiß. Die Einzeigeruhr gibt dank des Handaufzugskalibers SW210 von Sellita die Zeit in Fünf-Minuten-Schritten an. Während das Zifferblatt in allen Varianten gleich aussieht, gibt die Rückseite Auskunft über die jeweilige Großstadt.

Die Skyline der Metropole ist in Schwarz auf den Saphirglasboden aufgedruckt, auf dem Stahlrand stehen der Name der Stadt, ein vom Partner-Juwelier gewählter Slogan und die Limiterungsnummer. Diese fällt je nach Stadt unterschiedlich hoch aus: Die Edition für Berlin ist zum Beispiel auf zehn Exemplare begrenzt erhältlich, für München stehen 15 Uhren zur Verfügung. Preis: 1.498 Euro

Galerie: Meistersinger City Edition 2017

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Auto

Die Weltpremiere des Lamborghini Urus

Der neue Lamborghini Urus setzt neue Maßstäbe in Sachen Sportlichkeit, Luxus und Exklusivität.

Das Super-SUV, wie im Sant’Agata Bolognese benannt wurde, hat einen 4,0-Liter V8 mit zwei Turbinen unter der Haube, der maximal 650 PS und 850 Nm schafft. Somit dauert der Sprint von null auf 100 km/h nur 3,6 Sekunden, 200 km/h sind in 12,8 Sekunden geschafft, und die Höchstgeschwindigkeit beträgt 305 km/h.

Lamborghini Urus

Um sportlicher Fahreigenschaften zu sichern, haben die Ingenieure bei Lamborghini den Motor möglichst niedrig gestellt. Achtgangautomatik sendet Kraft und Drehmoment an alle vier Räder und ist elektrohydraulisch kontrolliert.

Galerie: Lamborghini Urus

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Auto

Jose Mourinho ist 100.000 Kunde eines Jaguar F-Pace

Anlass der Stippvisite von Jose Mourinho war der Bau seines persönlichen Jaguar F-Pace, zugleich 100.000 Exemplar des erfolgreichen Performance-SUV. In voller Jaguar Werksmontur begab sich der Coach eines englischen Traditionsvereins und Topclubs der Premier League direkt in die Montagehalle. Dort verfolgte er nicht nur die Fertigstellung seines Autos, sondern assistierte dem Jaguar Team tatkräftig am laufenden Montageband.

Jose Mourinho - 100.000 Jaguar F-Pace Costumer

Mourinho sagte: „Es war ein spannendes Erlebnis, das Jaguar Werk zu besichtigen und die ganze Technologie und harte Arbeit kennenzulernen, die in den Bau eines solch sportlichen und schönen Autos fließt. Jaguar ist eine Marke, der ich schon seit vielen Jahren verbunden bin. 2014 war ich in Großbritannien der erste Kunde des neuen F-Type Coupés. Nun der 100.000 Käufer eines Jaguar F-Pace zu sein, ist auch etwas Besonderes.“

Bei seiner Ankunft im Werk Solihull hatte der 54-Jährige Portugiese eine beeindruckende Teamansprache gehalten. Darin motivierte er die Jaguar Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, zu Stolz und Begeisterung für ihre Arbeit und die Produkte, die sie herstellen. Sie haben allen Grund dafür, denn noch kein anderes Jaguar Modell erfreute sich einer so großen Kundennachfrage in so einem kurzen Zeitraum.

Galerie: Jose Mourinho ist 100.000 Kunde eines Jaguar F-Pace

 

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Architektur Stil

Spektakuläre Villa Colibri nahe Saint-Tropez

Wer träumt nicht davon, für ein paar Tage alles hinter sich zu lassen, den sanften Hügeln der Côte d’Azur mit ihrem unvergleichlichen Zauber entlangzufahren, um vor den Toren des schönsten Gebäudes vor Ort Einlass zu erlangen?

Oberhalb eines fantastischen Weinguts, der Glanz von Saint-Tropez und die Schönheit der Strände und Landschaften in nächster Nähe, liegt die Villa Colibri. Perfekt eingebettet vor dem Golf von Saint-Tropez, besticht die Villa durch die markante, zeitgenössische Architektur des Architekten Allain Chauvet. Eine atemberaubende Aussicht sowie die spezielle Atmosphäre sorgen für mediterrane Entspannung, welche zu einem neuen Begleiter für den Rest des Aufenthaltes wird.

Erbaut wurde die Villa von dem Unternehmerpaar Andreas A. und Nina Grüter, das für seine einzigartigen sowie spektakulären Bauten namhafter Architekten an den schönsten und spannendsten Orten dieser Welt bekannt ist. Hell, elegant, provenzalisch mit luxuriöser Ausstattung sowie höchste Qualitätsansprüche erfüllend war der Konzeptanspruch des Unternehmerpaares.

Inspiriert von den Farben und Materialien der Provence wählte es durchweg provenzalische Farbtöne für die Oberflächengestaltung.  Für die Innenausstattung setzte ausschließlich edle Materialien von hoher Qualität ein, welche die gelungene Entwurfs gestaltung des Architekten perfekt komplettiert.

Galerie: Villa Colibri

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Business Finanzen

Was ist Blockchain und wie Sie von Bitcoin & Co profitieren können

Noch bis vor wenigen Monaten war der Begriff Bitcoin für die meisten vollkommen unbekannt, jetzt begegnet er einem in den Medien und im Alltag fast täglich. Bitcoin und Co. sind auch hierzulande in den Schlagzeilen angelangt.  Aus dem lange belächelten Nischenthema für IT-Nerds wurde ein Milliardengeschäft, an dem sich mittlerweile Größen der Finanzbranche wie die US-Bank Goldman Sachs beteiligen.

Gewaltige Kursschwankungen

Beides – gewaltige Gewinne als auch herbe Verluste – war in den letzten Jahren durchaus möglich, wie die Entwicklung der Kurse von Bitcoin und Co. zeigt: So hat sich der Bitcoin-Kurs in Euro berechnet innerhalb eines Jahres mehr als verachtfacht, der Ethereum- Kurs fast verdreißigfacht und Dash- Coins sind heute mehr als vierzigmal so viel wert wie Mitte November 2016.  Doch zwischendurch gab es auch Kurseinbrüche, die selbst erfahrene Aktienanleger in Panik versetzt hätten.

Erste Anwendung der Blockchain

Erst diesen Juni etwa brach der Kurs von Ethereum nach einem neuen Rekordhoch bei 400 US-Dollar innerhalb von vier Wochen auf rund 150 Dollar ein, was einem Minus von mehr als 60 Prozent entspricht. Das Bitcoin- System existiert seit fast zehn Jahren: 2008 veröffentlichte ein Programmierer bzw. ein ganzes Kollektiv unter dem Pseudonym „Sathoshi Nakamoto“ eine schriftliche Definition für ein dezentrales Netzwerk, das eine sichere Übermittlung von digitalen Geldwerten über das Internet direkt von Nutzer zu Nutzer ohne Banken oder andere Intermediäre ermöglichen sollte.

Ein Jahr später präsentierte dieselbe Gruppe eine frei zugängliche Software (Open Source), die sich sogenannte „Miner“ auf ihrem Computer installierten und damit den Grundstein für das Bitcoin- Netzwerk legten. Am 22. Mai 2010 wurde dann der erste Einkauf in der „realen“ Welt mittels Bitcoin getätigt: Ein britischer IT-Techniker zahlte 10.000 Bitcoins für zwei Lieferpizzen. Was damals keine 30 Euro wert war, entspricht heute einem Gegenwert von fast 70 Millionen Euro.

Diese digitale „Währung“ war somit die erste konkrete Anwendung dieser unter Blockchain subsumierten Technologien, die laut Experten das Potenzial haben, viele Bereiche unseres Wirtschafts- und Privatlebens zu revolutionieren.

Bitcoin steht dabei nicht nur für das gesamte System, sondern auch für eine eigene digitale Werteinheit, mit der die Teilnehmer an diesem Netzwerk für ihre Rechenleistung entlohnt werden. Eine funktionierende öffentliche

Blockchain braucht nämlich ein Anreizsystem. Ohne das kann eine Blockchain nicht langfristig konstant laufen. Umso mehr Teilnehmer, umso sicherer wird das Netzwerk. Daher sind die Blockchain-Technologie und Kryptowährungen praktisch untrennbar.

Zehn Jahre wie eine Achterbahnfahrt

In diesen zehn Jahren hat Bitcoin einige herbe Rückschläge einstecken müssen: So wurden mehrere Bitcoin-Börsen wie etwa Mt. Gox, Bitstamp oder Bitfinex Ziel von Hackerangriffen oder Betrügern, die sich mit Millionenbeträgen der Kunden aus dem Staub machen konnten.

Anfänglich wurde der schlechte Ruf von Bitcoin noch dadurch verstärkt, dass Bitcoins im „Darkweb“, der dunklen Seite des Internets, für den Handel mit illegalen Waren als Zahlungsmittel genutzt wurden – was heute kaum mehr stattfindet, weil sich auch unter Kriminellen herumgesprochen hat, dass Bitcoin-Transaktionen keineswegs anonym sind.

Privatanleger, die nach reiflicher Überlegung jetzt einen Teil ihres Geldes in Kryptowährungen investieren möchten, sollten in einem ersten Schritt die geeigneten Coins auswählen.

Schließlich umfasst das Kryptouniversum aktuell mehr als 1.200 verschiedene Coins, wie ein Blick auf das Portal www.coinmarketcap.com verrät. Als Basisinvestment gelten die klassischen Bitcoins schon aufgrund ihrer dominanten Marktstellung. Denn die „Urmutter“ macht aktuell mehr als 50 Prozent des Gesamtvolumens an Kryptowährungen aus. Wer also nur eine geringere Summe investieren möchte, sollte sich nur auf klassische Bitcoins konzentrieren, weil mit jedem weiteren Coin die Komplexität des Handels und der Verwahrung weiter ansteigt.

Bitcoin wird häufig mit Gold verglichen, weil die Menge aller Bitcoins, die je geschürft werden können, im System auf 21 Millionen begrenzt ist. Im Unterschied zu Euro oder US-Dollar kann man nicht einfach weitere Bitcoins drucken. Von der ursprünglichen Vision, ein von Banken und Regierungen unabhängiges Zahlungsmittel zu entwickeln, ist Bitcoin mittlerweile weit abgekommen, da die Kostenbelastung pro Transaktion heute viel zu hoch ist (zurzeit beträgt die Provision fast 6 Euro).

So investieren Sie in Bitcoins, Ethereum, …

Trotz der Dominanz der klassischen Bitcoins ist es keinesfalls garantiert, dass in Zukunft nicht Altcoins (alternative Coins) die Führung übernehmen. Denn die Kryptowährung hat einige Defizite, wie zum Beispiel die bisher recht geringe Geschwindigkeit und hohe Gebührenbelastung bei Transaktionen.


Marktkurse von TradingView

Es wird laufend an der Weiterentwicklung des Systems gearbeitet, aber wenn sich die entscheidenden Kräfte im Netzwerk (Miner, Börsen, Entwickler, . . .) nicht auf einen technischen Weg einigen können, kann das zu Abspaltungen („Hard Forks“) vom bisherigen System führen. Genau das passierte heuer bei Bitcoin bereits zweimal: einmal im Sommer mit der Abspaltung von Bitcoin Cash und im Herbst mit Bitcoin Gold. Eine dritte für November angekündigte Abspaltung wurde vorläufig abgesagt. In den beiden ersten Fällen wurden Besitzer klassischer Bitcoins mit derselben Menge an neu geschaffenen Coins beschenkt. So schaffte es Bitcoin Cash, mit einem Sprung zur drittgrößten Kryptowährung aufzusteigen. Ob sich hier die Klone oder das Original durchsetzen werden können, ist unklar.

Jene Anleger, die etwas höhere Beträge anlegen möchten und den Aufwand nicht scheuen, sollten das Risiko auf mehrere Kryptowährungen streuen. Denn wie sich bisher gezeigt hat, schwanken die einzelnen Coins nicht im Gleichklang und ermöglichen damit eine Reduktion des Gesamtrisikos, wenn man sich mehrere verschiedene Coins ins Depot packt. Bei der Auswahl sollte man aber sehr selektiv sein – es muss eine große Community mit guten Entwicklern dahinter stehen und eine ordentliche Nachfrage geben. Und die Coin sollte langfristig in irgendeiner Form Relevanz haben oder Probleme lösen, die andere Coins noch nicht gelöst haben.

Etherium als Wette auf die Entwicklung von Blockchain-Anwendungen

Das derzeit zweitgrößte System „Ethereum“ erfüllt die genannten Kriterien. Bei der von Vitalik Buterin entwickelten Blockchain steht dabei weniger die Ether-Währung im Vordergrund.

Ethereum ist vielmehr als dezentraler Supercomputer zu verstehen, über den man Apps laufen lassen und mit sogenannten Smart Contracts konkrete Geschäftsanwendungen umsetzen kann. Dieses System bildet auch die Basis für die meisten ICOs, bei denen man nur über Ether investieren kann. Im Unterschied zu Bitcoin ist die Anzahl der Ether nicht begrenzt. Damit ist Ether weniger ein Wertspeicher als eine Wette auf die Entwicklung von Blockchain-Anwendungen.

Ripple, Litecoin, Dash, Monero…

Die drittgrößte Kryptowährung Ripple zählt streng genommen nicht zu den „klassischen“ Kryptocoins, weil sie im Unterschied zu Bitcoin & Co. kein dezentrales Netzwerk ist, sondern von einem US-Unternehmen kontrolliert wird. Ripple hat auch gar nicht das Ziel, das vorhandene Finanzsystem zu ersetzen, sondern will sich als Ergänzung für schnelle und kostengünstige Transaktionen bei herkömmlichen Finanzdienstleistern etablieren.

Litecoin ist Bitcoin sehr ähnlich, kann aber Transaktionen viel schneller abwickeln, als ihr „träger“ Bruder. Damit bietet sich die Integration von Litecoin in Online-Shops gerade für Überweisungen geringerer Beträge zusehends als interessante Option an. Als Ergänzung sollte man in einem diversifizierten Portfolio daher auch einen geringen Anteil an Litecoins beimischen.

Ebenfalls auf Highspeed setzt die Kryptowährung Dash, in deren Netzwerk Transaktionen ähnlich schnell wie bei Kreditkartenanbietern stattfinden sollen. Doch eine weitere Eigenheit von Dash ist aus Sicht vieler Kryptofans noch viel entscheidender: Bei der ehemals „Darkcoin“ genannten Währung werden im Gegensatz zu anderen Kryptowährungen Transaktionen anonymisiert.

Damit konnte sich Dash, neben Monero (www.getmonero.org), einer anderen Kryptowährung mit Anonym-Modus, als beliebtes Zahlungsmittel der Unterwelt etablieren.

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Die blaue Eleganz

Die Luminor-Linie von Panerai mit ihrem charakteristischen Kronenschutz gibt es seit 2016 auch als Luminor Due in einer eleganteren, weil flacheren Bauart. Erstmals erscheint die Luminor Due in einem Gehäuse aus Titan in Kombination mit einem blauen Zifferblatt und farblich passendem Lederband. Titan ist leichter und robuster als Stahl, zudem wirkt es antimagnetisch.

Die Luminor Due 3 Days Titanio (PAM00728) b30esitzt ein 42 Millimeter großes und mit 10,5 Millimetern in der Höhe relativ flaches Gehäuse. Neben der Bauhöhe trägt auch die schmale Lünette zum eleganten Erscheinungsbild der Luminor Due bei. Im Innern der Uhr verbaut Panerai das Handaufzugskaliber P.1000, das eine Gangautonomie von drei Tagen besitzt. Dieses bringt Stunde, Minute und die Kleine Sekunde bei neun Uhr zur Anzeige. Typisch ist die Sandwichbauweise des Zifferblatts – hier mit einer im Sonnenschliff polierten, blauen oberen und einer beigefarbenen und unteren Ebene.

Preis: 8 400 Euro (Titan)

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Auto

Die neuen BMW i8 Roadster & i8 Coupe

Der offene Zweisitzer mit elektrisch betätigtem Softtop  bietet die Möglichkeit, nahezu lautlos und ohne CO2-Ausstoß unterwegs zu sein und so die Freude am Fahren mit geöffnetem Verdeck als
wahrhaft pures Vergnügen zu erleben.

Der neue BMW i8 Roadster basiert ebenso wie das neue BMW i8 Coupé auf der LifeDrive-Fahrzeugarchitektur mit Aluminium-Chassis und Fahrgastzelle aus carbonfaserverstärktem Kunststoff (CFK). Die in beiden Modellen eingesetzte, nochmals optimierte BMW eDrive Technologie umfasst eine Hochvoltbatterie mit einem deutlichen Plus an Zellkapazität und Energiegehalt sowie einen Elektromotor mit höherer Spitzenleistung. Dies führt zu einer
spürbaren Steigerung der Dynamik sowie der Reichweite und der Fahranteile mit rein elektrischem Antrieb.

Das breite Softtop des BMW i8 Roadster wird nach dem Öffnen vollständig im Heck des Fahrzeugs versenkt. Ein einzigartiger Mechanismus ermöglicht es, das Verdeck kompakt zusammenzufalten und vertikal abzulegen. Dadurch steht hinter den Sitzen ein zusätzlicher Stauraum von rund 100 Litern zur Verfügung. Das Öffnen und Schließen des Softtops erfolgt innerhalb von jeweils 15 Sekunden durch einen vollelektrischen Antrieb. Dieser kann auch während der Fahrt bei
Geschwindigkeiten von bis zu 50 km/h aktiviert werden. Die Heckscheibe verfährt beim Öffnen des Verdecks in eine etwa 30 Millimeter erhöhte Komfortposition und kann so als Windschutz dienen.

Der offene Zweisitzer verfügt über neu konzipierte, rahmenlose Flügeltüren aus CFK mit
einer Außenhaut aus Aluminium. Auch der Windschutzscheibenrahmen besteht vollständig aus CFK. Der hochsolide Hightech-Werkstoff bietet gute Voraussetzungen für extreme Steifigkeit, die auch im Fall eines Überschlags für maximalen Insassenschutz sorgt.

Die vom Elektro- und vom Verbrennungsmotor gemeinsam erzeugte Systemleistung beträgt nun 275 kW/374 PS. Für die Beschleunigung von null auf 100 km/h benötigt das neue BMW i8 Coupé 4,4 Sekunden, der neue BMW i8 Roadster absolviert den Standardspurt in 4,6 Sekunden.

Die Höchstgeschwindigkeit beider Modelle wird elektronisch auf 250 km/h limitiert. Der im EU-Testzyklus für Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge ermittelte, kombinierte Kraftstoffverbrauch beträgt 1,9 Liter je 100 Kilometer für das BMW i8 Coupé sowie 2,1 Liter je 100 Kilometer für den BMW i8 Roadster,
zuzüglich 14,0 kWh beziehungsweise 14,5 kWh je 100 Kilometer elektrischer Energie. Der CO2-Wert aus Kraftstoff beläuft sich auf 42 Gramm pro Kilometer für das BMW i8 Coupé sowie auf 46 Gramm pro Kilometer für den BMW i8 Roadster.

Galerie: BMW i8 Roadster & BMW i8 Coupe
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