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Business Verkaufen

Musik liegt im Vertrieb

Die Musik im klassischen Sinn ist ein Zusammenspiel unterschiedlicher Instrumente, verschiedener Menschen, mannigfacher Fertigkeiten und Fähigkeiten. Sie klingt nur dann wundervoll, wenn Musiker ihr in all ihren Facetten gerecht werden. Wie im Orchester, gilt es auch im Verkauf, sich richtig auf den Kunden und das Gespräch einzustimmen. Das gelingt am besten mit einer wirkungsvollen Komposition aus Ratio und Emotionen.

„Den rationalen und bewussten Kunden gibt es nicht. Viele Kaufsignale eines Produkts oder einer Dienstleistung werden vom Gehirn in direktes Kaufverhalten umgesetzt, ohne dass das Bewusstsein des Kunden etwas davon mitbekommt. Produkte oder Dienstleistungen, die keine Emotionen auslösen, sind für das Gehirn wertlos“, ist sich Diplom-Psychologe Dr. Hans-Georg Häusel sicher. Umso wichtiger ist es für den Verkäufer, die komplexen Zusammenhänge zwischen Vernunfts- und Gefühlswelt leichter einzuordnen sowie in seiner Verkaufstechnik anzuwenden.

Vier von acht – die Ouvertüre der Extraklasse

Verkäufer haben auf der technischen, von Zahlen geprägten Seite immer weniger Spielraum. Viel zu viele Wettbewerber bieten vergleichbare Produkte zu vergleichbaren Konditionen an. Umso wichtiger ist es, dass Verkäufer ihre emotionalen Werkzeuge schärfen. Wer zukünftig im Vertrieb Erfolg haben will, braucht neben einem gut geschnürten „technischen Paket“ vor allem empathisches Charisma. Dafür ist eine stimmige Verbindung zwischen Rationalität und Emotionen gefragt. Der folgende Auszug in vier Sätzen bietet einen Überblick über den ratiomotion® 8E Verkaufsprozess. Das Verkaufsgespräch bleibt damit nicht nur eine Aufführung, sondern avanciert zu einem Konzert der Extraklasse.

  1. Satz: Engagement zeigen

Engagement  ist ein Begriff, der gerne verwendet wird, wenn es um den persönlichen Einsatz für eine Sa­che geht. Zugleich ist er eine wesentliche Grundlage des kompletten Vertriebs. Ob ehrenamtlich oder im Beruf – wenn das Feuer in uns tatsächlich brennt, empfinden wir die Anstrengung dabei durchaus als leicht. In der Musik ist Engagement doppeldeutig zu ver­stehen: Auf der einen Seite bezeichnet es die vertragliche Verpflichtung eines Künstlers, beispielsweise als Mitglied eines Orchesters, auf der anderen Seite ist es die persönliche Leidenschaft des Musikers. Sie lässt ihn Tag für Tag und oft stundenlang üben. Schließlich möchte er sein Leistungsniveau halten und sich weiterentwickeln. Was würde wohl passieren, wenn Verkäu­fer mit dem gleichen Engagement, das sie manchmal beim Kunden an den Tag legen, an ihren eigenen verkäuferischen Fähigkeiten arbeiten? Erst wenn der innere Antrieb stimmt, können herausragende Ergebnisse erzielt werden. Das ist in der Musik und im Verkauf ähnlich. Nur wenn wir motiviert sind und das lange bevor wir beim Kunden sitzen oder ein Konzert geben, werden wir erfolgreich sein. Nur wenn Verkäufer sich selbst in einen guten Zustand versetzen können, werden sie auch ihrem Gesprächspartner ein positives Gefühl vermitteln. Nur wenn sie willens sind, sich immer wieder vorzubereiten, auf den jeweiligen Kun­den, die Situation und die gemeinsamen Ziele, sind sie auch in der Lage, Ab­schlüsse zu machen.

  1. Satz: Erwartungen erfüllen

Stellen wir uns Zuschauer vor, die im Konzertsaal sitzen: Der Vorhang wackelt gerade ein wenig und weckt die Erwartung, dass er bald auf- und es bald losgeht. Selbstverständlich wird erwartet, dass sich dahinter das Orchester befindet. Und auch beim Stück selbst, erweckt die Ouvertüre, in der die Hauptthe­men angespielt werden, die Erwartung des Zuhörers auf mehr. Nicht viel anders ist es im Verkauf: Gelingt es einem Verkäufer nicht, im Kopf des Kunden eine Erwartung zu er­zeugen, die ihn neugierig macht, wird es im weiteren Verlauf des Verkaufsge­sprächs schwierig. Worauf soll sich der Kunde denn freuen? Kunden wollen zumindest die Aussicht auf eine bestmögliche Lösung, so­zusagen den Fortschritt – ob persönlich oder beruflich – haben. Eine zentrale Aufgabe jedes Verkäufers ist es daher, neue Perspektiven zu eröffnen und die Aussicht zu erzeugen auf etwas Neues, etwas Anderes. Verkäufer, die diese Er­wartung nicht nur initiieren, sondern inszenieren, heben die Bezie­hung zum Kunden auf ein ganz anderes Niveau. Vom Produktverkauf über den Lösungsverkauf wird der Verkäufer der neuen Generation immer öfter zum „Sales-Client-Coach“. Er ist nicht mehr nur Berater, sondern erkennt Ursachen sowie Wirkungszusammen­hänge der Kundensituation und kann darauf aufbauend als Ideenlieferant und Impulsgeber wirken. Letztendlich erfüllt er die Hoffnung und Erwartung des Kunden, dass er der richtige Gesprächs- und Geschäftspartner ist.

  1. Satz: Engpass identifizieren

Schmale Stelle, Durchgang, Durchbruch – die ursprüngliche Be­deutung des Wortes Engpass ist uns vertraut. Ebenso kennen wir den Be­griff in seiner übertragenen Bedeutung als Barriere oder Mangelerscheinung. Im Verkauf ist ein Engpass et­was, das Kunden hemmt, das sie als Mangel empfinden und dessen Be­seitigung sie erfolgreicher oder glücklicher machen könnte. Engpässe sind die Quelle der wirklichen Kundenwünsche. Deshalb ist es Aufgabe des Verkäufers, diesen Engpass, der das eigentliche (Wunsch-)Motiv des Kunden ist, mit viel Geschick und Metho­dik herauszufinden. Auch Musiker beschäftigen sich vor einem Konzert oder Auftritt intensiv mit der Ti­telauswahl, dem Repertoire des Abends, um die Bedürfnisse ihres Publikums zu befriedigen: „Was wollen die Leute hören? Wie kann eine möglichst hohe Begeisterung erreicht werden? Und welche Töne gilt es zu finden, damit die Musik richtig anklingt?“ Übertragen und essentiell auf den Verkauf komprimiert, heißt das: „Was ist beim Kunden nicht oder nicht ausreichend vorhanden? Wovon braucht er mehr?“ Derjenige, der Probleme für Kunden am optimalsten löst, ist letztendlich der Gewinner und darf auf wei­tere Aufträge hoffen. Motive sind also Antriebe, die zur Entscheidung führen. Einkäufer kaufen nicht nur nach dem Preis, auch wenn es oft so wirkt. Sie kaufen bei dem Anbieter, bei dem sie ihre wirklichen Beweggründe (Prestige, Macht, Verhand­lungsergebnis, Anerkennung, Sicherheit, Abwechslung, Spontaneität etc.) realisiert sehen. Deshalb nehmen erfolgreiche Verkäufer die Suche nach dem Eng­pass, den Kaufmotiven ihrer Kunden auf, um die Verkaufsbühne so richtig zu rocken.

  1. Satz: Entwicklung antreiben

Faszinierte Zuhörer eines Konzerts rufen Zugabe oder geben den Musikern Standing Ovations. Sie sind rundum begeistert und drücken dies gerne aus. Auch Verkäufer sollten täglich nach dem Applaus ihrer Kunden streben. Deshalb gehört zur Entwicklung im Verkauf das Spielen auf der Klaviatur der Kundenbe­geisterung. Entwicklung bedeutet zum einen die zugesagten Leistungen zuverlässig abzuliefern, zum anderen, die Kundenbeziehung weiter auszubauen. Wird bei erste­rem eher die Ratio bedient, bezieht sich der zweite Bereich stärker auf die Emotionen. Es geht also nicht nur um Kundenzufriedenheit durch eine reine und inzwischen fast selbstverständliche Leistungserbringung, sondern um positive Emotionen, wie Neugierde, Überraschung und Spaß. Kunden als selbstverständlich zu betrachten, ist ein großer Fehler so mancher Verkäufer. Der Wettbe­werb schläft nicht und lauert meist nur darauf, bis der Konkurrent nachlässig wird. Wer im Hinblick auf die Kundenbeziehung nachlässt, verpasst nicht nur wertvolle Entwicklungsmöglichkeiten, sondern stagniert meist in allen Bereichen. Es gilt, auch nach dem Verkaufsabschluss einzigartig zu bleiben. „Wie können Kunden auf kreative Weise an das Unternehmen gebunden werden?“. Die wiederkehrende Beantwortung dieser Frage stellt eine nachhaltige Entwicklung sicher. Erfolgreiche Verkäufer begeistern durch eine zuverlässige Umset­zung und hören auf Zwischentöne. Sie gleichen aufgekommene Disso­nanzen zwischen den Erwartungen des Kunden und der realen Umsetzung durch ihre Persönlichkeit aus. Auf diese Weise geben sie ihrem Wettbewerb erst gar keinen Spielraum für Störsignale.

Schritt für Schritt: Der ratiomotion® 8E Verkaufsprozess
Schritt für Schritt: Der ratiomotion® 8E Verkaufsprozess | Quelle: Musik liegt im Verkauf, Ralf Koschinski 2015

Jeder Verkäufer hat die Möglichkeit, sein Gegenüber zu beeindrucken, für sei­nen Kunden wichtig und prägend zu sein. Er kann ermutigen, inspirieren und den Käufern andere, neue, emotionale Erfahrungen bereiten. Wenn im Vertrieb tatsächlich Musik liegen soll, ist das verbindende Element zwischen Rationalität und Emotionen gefragt. Nur wer selbst berührende Emo­tionen sendet, erreicht sein Gegenüber. Dann kommt neben der Vernunft und allen logisch sinnvollen Elementen auch der wichtige emotionale Part nicht zu kurz und aus einer Aufführung wird ein (Verkaufs-)Konzert der Extraklasse.

Musik liegt im Vertrieb

Kunden emotional erreichen

von Ralf Koschinski

200 Seiten, Broschur

€ 29,95

ISBN 978-3-648-06724-6

Verlag: Haufe

Erscheinungstermin: Mai 2015

 

Ralf Koschinski ist Experte für Vertriebsmeisterschaft und Führungserfolg im Technischen Vertrieb. Als Coach, Trainer und Speaker hilft er, Verkaufserfolge deutlich auszubauen und Unternehmensziele mit werteorientierter Führungskompetenz schnell zu erreichen. Dies gelingt dank maßgeschneiderter Entwicklungsprogramme, effektiven Intervallschulungen sowie praktischen Anwendungstrainings anhand eigener Produkte und Dienstleistungen. Die von ihm entwickelte ratiomotion®-Methode sorgt dafür, dass nach kürzester Zeit neue Erkenntnisse und Methoden in den Arbeitsalltag integriert werden. Weitere Infos – speziell auch zu den neuesten Vortragsthemen – unter www.ralf-koschinski.de

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Aktuell Business Motivation & Erfolg

Erfolgsturbo im Wissenszeitalter

WIRtschaft heute: kooperativ, kollaborativ und kokreativ

Wettkampf als Standardmodus. Silodenken statt neuer Spielräume. Was uns bis hierher gebracht hat, bringt uns im neuen Zeitalter der Wissensgesellschaft nicht weiter! Kooperation statt Konkurrenz lautet die neue Devise. Der kokreative Austausch mit anderen ist der Erfolgsfaktor der Zukunft – und schafft ganz nebenbei ein besseres Arbeitsklima. Besonders wichtig dabei: ein neues Mindset. Wissen teilen. Unterschiedliche Perspektiven nutzen. Diversität leben. Und gemeinsam gewinnen.

Hierarchische Strukturen, ergebnisorientierte Karrierepfade, konkurrierende Zielvereinbarungen und der Kampf um Budgets oder Leistungszulagen laden dazu ein, sich abzugrenzen und sich auf sich selbst zu konzentrieren. Da kann es leicht passieren, dass wir den Überblick verlieren und vergessen, dass wir – ob wir es wollen oder nicht – stets Teil eines größeren Systems sind. Die Familie, die Nachbarschaft, der Verein, unser Projektteam, das Unternehmen und natürlich auch die WIRtschaft. Manche Systeme können wir uns aussuchen, zum Beispiel in welchem Verein wir uns engagieren oder in welchem Unternehmen wir arbeiten. Zu manchen Systemen, beispielsweise unserer Familie, gehören wir einfach dazu. Beides eine gute Basis, um sich mit Kooperation als Erfolgsmodell zu beschäftigen.

Effizienter Hybridantrieb (1)

Die Natur hat uns Menschen alles mitgeliefert, was wir brauchen, um kooperativ erfolgreich zu sein. Schon unser Körper ist ein Wunderwerk aus unterschiedlichsten Organen, die wunderbar kooperieren. Jedes tut seine Arbeit und stimmt sich mit den anderen so ab, dass der gesamte Körper, dessen Teile sie sind, optimal funktioniert. Der renommierte Medizinprofessor, Psychotherapeut und Autor des Buches „Prinzip Menschlichkeit – Warum wir von Natur aus kooperieren“ Joachim Bauer belegt mit seinen neurowissenschaftlichen Forschungen, dass wir in erster Linie auf soziale Resonanz und Kooperation angelegte Wesen sind. Die Natur hat uns eine Art Hybridantrieb mitgegeben, der uns erlaubt, in der Gemeinschaft zu leben, gleichzeitig aber auch eine eigene Identität zu entwickeln und persönlich zu wachsen. Stellen wir uns dazu ein Fahrzeug vor mit je zwei Rädern auf der linken und rechten Seite. Jede Seite wird von einem eigenen Antrieb gesteuert. Der Konkurrenzantrieb treibt die rechten Räder an, der Kooperationsantrieb die linken Räder. Es kann immer nur einer von beiden genutzt werden. Nutzen wir den linken Antrieb, wird

das Fahrzeug eine Rechtskurve machen, nutzen wir den rechten Antrieb, wird sich das Fahrzeug nach links bewegen. Der Sinn eines Hybridantriebs ist, je nach Situation den jeweils effizienteren Antrieb einzusetzen. Die Frage ist, stimmt unsere Bewertung noch, was der effizientere Antrieb ist oder folgen wir einfach weiter dem, was wir gelernt haben und was möglicherweise bisher als richtig galt. Sowohl unsere Erziehung als auch unsere Wirtschaftswelt lenken uns in die Richtung, dass Konkurrenz vor allem in Leistungssituationen der erfolgversprechendere Antrieb ist.

Was uns bis hierher gebracht hat, bringt uns nicht weiter

Darwins Evolutionstheorie wird gerne als Begründung genannt, dass Konkurrenz erfolgversprechender ist als Kooperation. Allerdings beruht diese Annahme auf einem Übersetzungsfehler. Darwin sprach vom „Survival of the fittest“. Wer das als „Gesetz des Stärkeren“ interpretiert, übersetzt „fit“ im Sinne von körperlicher Fitness, also Stärke oder Schnelligkeit. Tatsächlich bedeutet das englische Verb „to fit“ in diesem Zusammenhang auf Deutsch „passen“, im Sinne von Passgenauigkeit. Die Evolutionstheorie sagt aus, dass Derjenige überlebt, der sich besser an die Umweltbedingungen anpassen kann. Den Dinosauriern gelang das nicht und sie starben aus. Aber bis dahin dominierten sie die Welt. Wenn wir die letzten 250 Jahre analysieren, deutet Vieles darauf hin, dass im Industriezeitalter Konkurrenz tatsächlich das erfolgversprechendere Verhalten war. Die Arbeitsteilung führte dazu, dass Teams und Abteilungen sich wenig für die externen Beziehungen und Zusammenhänge zu interessieren brauchten und sie deshalb ignorierten. Trotz aller Bemühungen, dieses Vorgehen durch Matrixstrukturen und Projektarbeit aufzuweichen, werden Machtbereiche immer noch gehütet und dafür gesorgt, dass sich Wissen nicht unnötig verbreitet. Und das gar nicht aus bösem Willen, sondern weil wir es einfach so gewohnt sind und es uns schwerfällt, davon abzuweichen. Wettbewerb bringt uns dazu, blindlings ohne nach rechts und links zu blicken, Zielen nachzujagen, sofern sie uns Wohlstand und Ansehen versprechen – selbst dann, wenn wir inhaltlich gar nicht dahinterstehen oder es uns und anderen sogar schadet.

Wettbewerb entfremdet, beschränkt und stresst

Wettbewerb macht unzufrieden und krank. Wettbewerb erzeugt Leistungsdruck, weil Menschen sich anstrengen, zu den Gewinnern zu gehören. Dauernder Leistungsdruck erzeugt chronischen Stress. Stress führt dazu, dass wir uns fokussieren und dank des Adrenalins sogar schneller, besser und effizienter werden. Wir konzentrieren uns darauf, unsere Aufgaben so effizient und schnell wie möglich zu erledigen. Das Resultat: Wir bekommen den Tunnelblick. Wir fixieren uns darauf, unsere Aufgaben alleine zu bewältigen. Der Blick über den Tellerrand, der Austausch mit anderen, die Frage nach gegenseitiger Unterstützung wird zweitrangig. Die ohnehin vorhandene Tendenz zum Einzelkämpfertum wird dadurch noch verschärft. Erschreckend daran ist, dass wir das Abschottungs- und Wettbewerbsspiel immer weiter mitspielen, obwohl wir spüren, dass es unangenehme Nebenwirkungen hat. Dafür gibt es drei Gründe:

  1. Wir glauben, das sei der erfolgreichere Weg zum Erfolg.
  2. Wir haben das Einzelkämpferdasein so gut trainiert und verinnerlicht, dass wir uns nicht vorstellen können, wie es anders geht.
  3. Wir sehen in unserem aktuellen Umfeld keinen Spielraum, anders zu handeln.

Betrachtet man die Arbeiten des 1986 verstorbenen Professors für Psychologie Clare W. Graves, ist das Pendeln zwischen einer mehr ICH- und einer mehr WIR-bezogenen Perspektive wohl ein normaler Pfad menschlicher Entwicklung. Die Weiterentwicklung auf der WIR-Ebene, das heißt der Frage, wie wir unser Leben im Zusammenspiel mit anderen gestalten, ist nur möglich, wenn wir uns individuell weiterentwickeln und mehr Eigenverantwortung übernehmen. Das haben wir dank der stärkeren ICH-Bezogenheit in den letzten Jahren sicher gelernt. Jetzt gilt es, die Eigenverantwortung in den Kontext des WIRs zu stellen, von dem wir nun einmal ein Teil sind und dessen Qualität auch immer unsere eigene Lebensqualität beeinflusst.

Kooperation ist auf dem Vormarsch

Um größeren und stärkeren Anbietern Paroli bieten und Kundenbedürfnisse besser befriedigen zu können, setzen viele kleine Unternehmen bereits auf Kooperation. Seien es eher klassische Ansätze, wie Werbegemeinschaften oder innovative Projekte, wie das Kiezkaufhaus in Wiesbaden. In diesem gemeinsamen Onlineshop der lokalen Hersteller und Einzelhändler in Wiesbaden, können die Kunden alles unter einem Dach bestellen und bekommen die Ware noch am selben Tag per Fahrradkurier in Pfandtaschen geliefert. Und natürlich verstehen auch die großen Unternehmen schon lange, dass es wirtschaftlich ist, zu kooperieren. Das Co-Branding, also das gemeinsame Auftreten zweier Marken, wie zum Beispiel beim Jacobs Cappuccino Milka, gehört für uns Verbraucher heute zum Alltagsbild. Doch wie bereits erwähnt: Jede Kooperation ist am Ende nur so erfolgreich, wie die kooperativen Fähigkeiten der Menschen, die daran beteiligt sind.

Effizienter Hybridantrieb (2)

Erinnern wir uns daran, dass die Natur uns einen Hybridantrieb mitgegeben hat. Es liegt in unserer Hand, wie wir ihn nutzen. Erlauben wir unserem auf Konkurrenz gepolten Autopiloten die Führung zu übernehmen, lenkt uns das immer wieder in die Vergangenheit. Mit Achtsamkeit, Einsatz- und Lernbereitschaft können wir gegensteuern. Und wir werden nicht nur erleben, dass wir persönlich erfolgreich sind, sondern darüber hinaus gemeinsam gewinnen. Wirtschaft wird es auch in Zukunft geben. Ich bin der Meinung, dass das WIR in WIRtschaft kein Zufall ist. Sonst würde es ja Ichtschaft heißen. Auch die Definition von WIRtschaft steht dieser Idee nicht entgegen. Denn WIRtschaft steht für die Gesamtheit aller Einrichtungen und Handlungen, die einer planvollen Befriedigung der Bedürfnisse dienen. Die Herausforderung ist, dass wir dem WIR in WIRtschaft endlich einen Sinn geben.

Die W.I.R.-Formel: W wie Wertschätzung

Wertschätzung ist eine innere Haltung anderen gegenüber, die von Achtung, Bewunderung und Respekt geprägt ist. Echte Kooperation funktioniert nur auf Augenhöhe und Wertschätzung ist das Fundament dafür. Auf Basis der Frage „Lohnt sich das?“ treffen wir nicht nur betriebswirtschaftliche Entscheidungen, sondern entscheiden auch, wie wir uns verhalten. Demnach wählen wir bestimmte Verhaltensoptionen nur, wenn wir ihren Wert aufgrund der angemessenen Bewertung von Aufwand und Nutzen als lohnenswert einschätzen. Darüber hinaus hat jeder Mensch natürlich persönliche Werte, die er weitestgehend intuitiv anwendet. Sie sind unmittelbar mit unserem Denken, Fühlen und Handeln verknüpft und haben deshalb für uns eine existenzielle Bedeutung. Es gibt individuelle Werte und geteilte Werte. Sie unterliegen einem Wertewandel, der durch Trends, gesellschaftliche Veränderungsprozesse und die persönliche Entwicklung angestoßen werden kann. Die Werte, die Menschen im Wissens- und Informationszeitalter schätzen, verändern sich ganz entscheidend.

Die W.I.R.-Formel: I wie Interessen maximieren

Kooperieren heißt, dass mehrere Beteiligte ihr Handeln so aufeinander abstimmen, dass sie ein Ziel erreichen, von dem alle Beteiligten profitieren. Das heißt, das eigene Verhalten nutzt sowohl uns selbst als auch der anderen Person oder sogar mehreren Menschen, einem Unternehmen usw. Kooperativ zu sein, bedeutet mehr, als einfach mitzuspielen und sich womöglich zu unterwerfen. Es bedeutet, mit seinen eigenen Vorstellungen präsent zu sein, diese auch beizutragen und zu nutzen. Das erfordert eine gesunde Selbsteinschätzung, eine gute Vorbereitung und das Verständnis, wie wichtig es ist, dass die eigenen Fähigkeiten und Ideen ins Spiel kommen. Bevor wir mit anderen zusammentreffen, lohnen sich folgende Fragen:

  • Welche Beweggründe habe ich, die Kooperation einzugehen?
  • Was kann und bin ich bereit, beizutragen?
  • Was sind meine Ziele?
  • Was muss passieren, damit ich die Kooperation als erfolgreich betrachte?
  • Welche Erwartungen habe ich an die anderen Kooperationspartner?
  • Wie muss die Zusammenarbeit aussehen, damit ich mich wohlfühle?

Die W.I.R.-Formel: R wie Reise

Kooperative Zusammenarbeit ist kein maschineller Prozess, sondern eine Reise, verbunden mit Wünschen, Hoffnungen, Emotionen, Überraschungen und Reisepartnern. Wenn man sich schon lange kennt und lange zusammenarbeitet, hört sich das wie der alljährliche Betriebsausflug an. Aber wenn wir uns auf kooperatives Neuland wagen, kommt das eher einer Expedition in unbekanntes Gelände mit unbekannten Begleitern gleich. Expeditionsreisen unternehmen wir, um etwas Neues zu entdecken. Wenn sie keine Überraschungen bereithielten, wären wir enttäuscht. Erfolgsversprechende Kooperationen bergen ebenfalls Überraschungen. Zum Glück! Wenn wir schon genau wüssten, was passiert, wo wäre dann der erhoffte Zugewinn, der neue Kooperationsraum?

WIRtschaft funktioniert weder mit Konkurrenzdinosauriern, die nur ihre egoistische Gewinnmaximierung im Blick haben, noch mit Mitläufern, die sich einfach dem Prinzip unterwerfen und sich mit dem begnügen, was andere ihnen zugestehen. WIRtschaft braucht Menschen, die in der Lage sind, in sowohl-als-auch zu denken, die sowohl Verantwortung für die Erfüllung ihrer eigenen Bedürfnisse übernehmen als auch dafür, dass dies anderen nicht schadet. Wer bereit ist, sein Wissen und Können so einzubringen, dass es nicht nur ihm selbst dient, sondern dem übergeordneten Ziel, die Interessen möglichst Vieler zu befriedigen, wird im Informations- und Wissenszeitalter nicht nur erfolgreich sein, sondern vor allem auch von einem fairen und wertschätzenden Miteinander profitieren. Früher fraßen die Großen die Kleinen, dann überholten die Schnellen die Langsamen. Doch jetzt haben die Kooperativen die Nase vorn. Kooperative Zusammenarbeit verändert die Perspektive und eröffnet neue geschäftliche Spielräume. Viele Köpfe wissen einfach mehr als einer und stellen sich den komplexen Herausforderungen des Markts gemeinsam erfolgreicher als Einzelkämpfer.

Ulrike Stahl

So geht WIRtschaft!

Kooperativ. Kollaborativ. Kokreativ.

168 Seiten, € 29,95

ISBN 978-3-96186-001-2

metropolitan Verlag, November 2017

* Silodenken macht Menschen müde. Als Gemeindekämmerin hat Ulrike Stahl das selbst erlebt. Ihren Erweckungsmoment hatte sie bei den Vereinten Nationen, wo Kooperation und Kollaboration weltweit Frieden, Recht und Wohlstand fördern. Seither hat sie bei über 2000 DAX-Unternehmen, Mittelständlern und Entrepreneuren die Dimensionen kooperativen Verhaltens erforscht. Als Professional Speaker inspiriert sie mit ihrem Credo: „Kooperativ. Kollaborativ. Kokreativ. So geht WIRTSCHAFT!“ www.ulrike-stahl.com

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Kommunikation Motivation & Erfolg

Visuelles Kommunizieren macht die Dinge sichtbar

Viel geredet, aber nichts gesagt. Und noch viel weniger verstanden. Kommunikation gerät im Businessalltag schnell zur Sprechblase. Ideen und Strategien werden aufwendig erarbeitet, aber nicht immer können deren Inhalte so vermittelt werden, dass sich Kunden oder Geschäftspartner darunter wirklich das vorstellen können, was gemeint ist. Missverständnisse sind vorprogrammiert. Das muss nicht sein. Denn mit dem Instrument der visuellen Kommunikation werden Themen nicht nur sichtbar, sondern gleichzeitig erleb- und verstehbar.

„Visuelle Kommunikation ist der Weg zum besseren Gespräch!“ Marko Hamel weiß, wovon er spricht, ist er doch überzeugter Verfechter der Visualisierung. Redet er über ein Thema, gehört der Griff zum Stift dazu. Um seine Gedanken zu skizzieren. Nicht mit Worten, sondern als Bild. Mit schnellen, einfachen Strichen zeichnet er seine Kernaussagen. Soll etwas einschlagen wie ein Blitz, dann wird automatisch auch ein Blitz gemalt, ein Berg, wenn Hindernisse auftauchen oder eine Straße mit Abzweigungen für mehrere mögliche Wege zur Lösung eines Problems.

Die direkte Sprache von Bildern

Dass unser Gehirn in Bildern denkt, ist schon lange bekannt. „Aber warum arbeiten wir dann nicht auch visuell und vermitteln Informationen gehirn-gerecht für andere?“ Diese Frage stellten sich Marko und Miriam Hamel in ihrer langjährigen Tätigkeit in Beratung, Vertrieb und Training von IT-Sicherheitssoftware immer wieder. Nur zu oft mussten sie feststellen, wie schwierig es ist, komplexe Sachverhalte nur über Text verständlich zu machen. Missverständnisse raubten viel wertvolle Arbeitszeit, zerstörten Vertrauen und verzögerten Entscheidungen. Als Konsequenz aus dieser unbefriedigenden Situation entwickelten sie die Visual Selling Methode.

Gedankentransfer

Die Visualisierung ist das direkteste Medium für einen Gedankentransfer. Die Vorstellung von etwas, das im eigenen Kopf herumgeistert, wird damit für sich selbst und die anderen Gesprächsteilnehmer sichtbar und kann genau in dieser Form abgespeichert werden. Das visuelle Festhalten von Gedanken und Ideen sorgt dafür, dass sich unser Gehirn viel besser daran erinnern kann. So lassen sich einmal besprochene Themen immer wieder weiterdenken. Im Meeting sorgt beispielsweise ein visuelles Protokoll dafür, dass der rote Faden nicht verloren geht und alle Aspekte mit aufgenommen werden können. Die im Kopf gespeicherten Bilder können von den Teilnehmern immer wieder aktiviert, aufgefrischt und hervorgeholt werden. Nicht nur Gedanken der Meinungsführer fließen ein, sondern auch die gewinnbringenden Ideen zurückhaltender Teilnehmer erhalten ihren Platz.

Visualisieren verbindet

Digitalisierung, neue Technologien, neue Arbeitswelten – der Umbruch ist allgegenwärtig und bewegt sich in rasanter Geschwindigkeit. Wie kann der Mensch diese Veränderungen positiv mitgestalten? Indem er die Innovation der visuellen Kommunikation für sich nutzt. In Geschäftsbeziehungen kann daraus ein echter Mehrwert erwachsen. Gesprächspartner verstehen sich auf einer neuen Ebene des visuellen Arbeitens. Natürlich stellt für einen Ungeübten das leere Blatt, die leere Fläche zunächst einmal die größte Hürde dar. Doch die Technik der visuellen Kommunikation lässt sich leicht und von jedermann/-frau erlernen und anwenden. Auf Papier und Flipchart ebenso wie digital am iPad und Whiteboard. Ganz nebenbei wird ein wertvolles Netzwerk geknüpft, weil unterschiedlichste Menschen mit gleicher Wellenlänge zusammentreffen.

Neuer Standard

Wie so oft gilt: Einfach den ersten Schritt tun, oder – um im Bild zu bleiben – die ersten Ideen skizzieren. In speziellen Workshops werden sowohl die Grundlagen vermittelt, als auch die Techniken verfeinert. „Jeder wird dort abgeholt, wo er ist. Egal, ob jemand ganz am Anfang steht und noch nie etwas visualisiert hat oder schon ein Experte ist“, zerstreut Marko Hamel etwaige Bedenken. Die Teilnehmer lernen mit dem Instrument der Visualisierung, live auf passende Bilder und Metaphern zu kommen, eine komplette Sales Story aufzubauen oder Strategien visuell zu erarbeiten. Das Ziel von Miriam und Marko Hamel ist klar „Die gemeinsame Erfahrung soll dazu beitragen, die visuelle Kommunikation als neuen Standard im Business zu etablieren.“ Schon jetzt bleibt davon kaum jemand unberührt. Wohl jeder hat bereits einmal mit dem Setzen eines Smileys klar signalisiert, dass nichts so todernst ist, wie es manchmal scheint.

Erlebniskongress Visuelle Kommunikation in Erfurt

Am 21./22. September 2017 findet in Erfurt im Palmenhaus der zweitägige Erlebniskongress Visuelle Kommunikation statt. Die Teilnehmer haben dabei erstmals Gelegenheit, Visuelle Kommunikation live mit Gleichgesinnten zu erleben. Nach einer Einstimmung im stilvollen Glasambiente am Netzwerkabend, stehen am zweiten Tag die Einführung in die Visuelle Kommunikation sowie der Key-Note-Vortrag auf dem Programm: Prof. Dr. Hartmut Walz von der Hochschule Ludwigshafen am Rhein referiert über „Einfach genial entscheiden – mit Visualisierungen“. Es folgen Einzelworkshops für Anfänger und Fortgeschrittene, interaktive Unterhaltung „mitossy up your life“, Abschlusspräsentationen mit Prämierung und eine Podiumsdiskussion mit Experten aus Wirtschaft, Bildung und Praxis. Stadtspaziergang und Visuelles Feuerwerk gehören ebenso zum Programm, wie das Angebot der Kinderbetreuung. Nach dem Kongress sollen die Teilnehmer das Motto „Visuelle Unterstützung für jede Art von Gespräch – Gelingende Kommunikation aus Augenhöhe“ auch selbst anwenden können  http://visualselling.de/erlebniskongress/.

Über Autoren

Miriam und Marko Hamel sind Gründer und Geschäftsführer von Visual Selling – Die Strategieberatung für visuelle Kommunikation im Business (www.visualselling.de). Mit der gleichnamigen Methode unterstützen sie Organisationen dabei, Businessprobleme im Vertrieb, Marketing und Innovationsmanagement zu analysieren und im Team co-kreativ zu lösen. Unternehmen und Führungskräfte werden dazu befähigt, durch begleitende Live-Visualisierung am iPad auch komplexe Produkte, Dienstleistungen und Ideen neu zu denken und verständlich visuell darzustellen. Seit Februar 2016 nutzt beispielsweise die SAP, als größter europäischer Softwarehersteller, die Methode des Visual Selling für einen erfolgreichen Vertrieb im virtuellen Raum. Der Virtual Live Classroom ermöglichte es, bereits 600 Mitarbeiter global in der visuellen Kommunikation im Vertrieb auszubilden.

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Business Verkaufen

Das Buch: Visual Selling

Das Arbeitsbuch für Live-Visualisierungen im Kundengespräch.

Nicht immer ist es für Verkäufer leicht, den Nutzen komplexer Produkte und Dienstleistungen sichtbar zu machen. Dabei wäre genau das wichtig, um Kunden einfacher und schneller zu überzeugen und so den Vertriebszyklus erheblich zu verkürzen.

Zeichen setzen im Vertrieb, das wollen Miriam und Marko Hamel mit ihrem neuen Arbeitsbuch „Visual Selling“ (www.visualselling.de) – nicht nur wortwörtlich, sondern auch in übertragenem Sinne: „Verkaufen darf Spaß machen! Das zeigt auch unser fiktiver Verkäufer Tom Sieger auf, den die Leser auf seine Kundentermine begleiten und so Stück für Stück – oder besser Strich für Strich – das Visualisieren im Kundendialog erlernen können.“ Dan Roam, Vorreiter für Visual Thinking im Business und Bestsellerautor, schreibt im Vorwort „Wir sehen ständig Innovation im Technologiebereich. Aber wie oft sehen wir Innovation darin, wie wir Geschäfte machen – besonders wie wir ‚verkaufen’? Marko und Miriam haben hier etwas Bemerkenswertes geschaffen.

Warum? Weil sie nicht nur zeichnen, sie verwandeln Verkaufen in eine gemeinsame visuelle Erfahrung.“ Genau um diesen visuellen Dialog bzw. wie Verkäufer es schaffen, ihn unmittelbar im Kundengespräch aufzubauen, geht es in dem Buch Visual Selling. Im Mittelpunkt steht das Erschaffen von Bildern und daraus resultierenden Geschichten, die Kunden vom Nutzen eines Produktes überzeugen und emotional zum Abschluss bewegen. „Wir stellten immer wieder fest, wie schwierig es ist, komplexe Sachverhalte nur über Worte und Text verständlich zur erklären“, so die Autoren. „Aus diesem Grund haben wir die Visual Selling® Methode entwickelt und durch typgerechtes Visualisieren und eine spezielle Fragetechnik, dem Visual Selling® Sales Punch ergänzt. Dadurch ist es nun möglich, live auf passende Bilder und Metaphern zu kommen, eine komplette Sales Story aufzubauen und Strategien visuell zu erarbeiten.“ Das Buch zur Methode stellt die Kommunikation zwischen Kunde und Verkäufer auf eine vollkommen neue Basis.

Es ist ein Buch über Geschwindigkeit im Vertrieb. Es hilft dabei, den Verkauf komplexer Lösungen neu zu denken. Es zeigt, wie ein Dialog zwischen zwei Parteien auf Augenhöhe und Dank des Einsatzes von Internettechnologien sogar im virtuellen Raum funktioniert. Das klassische Medium Buch wird dazu mit dem Internet gekoppelt. Die Autoren treten in direkten Kontakt mit dem Leser über ihre Web-Plattform.

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Stil Uhren

Rolex Oyster Perpetual Yacht-Master 37

Edles Grau aus der Hause Rolex – der Rolex Oyster Perpetual Yacht-Master 37. Passend zum Gehäuse in Rolesium (einer Kombination aus Edelstahl und Platin) bestückt Rolex seine Oyster Perpetual Yacht-Master 37 nun mit einem dunklen Rhodiumziferblatt mit Sonnenschlif.

Der Sekundenzeiger und der Schriftzug des Modellnamens setzen in hellem Blau einen Farkakzent. Die Yacht-Master besitzt eine beidsietig drehbare Lünette in Platin mit 60-MinutenGraduierung im Relief und polierten Zifern. Das 37-Millimeter-Oyster-Gehäuse ist bis zehn Bar wasserdicht und birgt das Automatikkaliber 2236 mit einer Gangdauer von 55 Stunden. Die Dreizeigeruhr ist auch mit einem Durchmesser von 40 Millimetern erhältlich. Ebenfalls zu haben ist das Modell in Rolesor Everose – einer Kombination aus Edelstahl und 18 Karat Everose-Gold – und mit einem schokoladenfarbenen Ziferblatt.

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Essen Gesundheit

Magnesium für Muskelaufbau

Ältere Menschen verlieren mit zunehmendem Alter verstärkt Muskelmasse und Muskelkraft.

Dies ist ein schleichender Prozess, der im mittleren Alter beginnt (im meisten Fällen um das 50. Lebensjahr). Warum das so ist, ist noch unbekannt. Man weiß jedoch, dass unbemerkte chronische Entzündungen den Muskelabbau verstärken. Andererseits wirkt sich der Mineralstoff Magnesium positiv auf die Muskelfunktion aus. Das bestätigt unter anderem eine aktuelle Studie aus Großbritannien mit 2570 Frauen im alter zwischen 18 und 78 Jahren, die den Zusammenhang zwischen Magnesiumaufnahme, Muskelkraft und entzündlichen Prozessen untersuchte.

Ernährung, reich mit Magnesium, verbessert die Muskelmasse in jedem Lebensalter und hilft dabei, bis ins hohe Alter körperlich fit zu bleiben. Neben grünem Blattgemüse, Vollkorngetreide, Obst und Nüssen sind vor allem Heilwasser ab etwa 100 mg Magnesium pro Liter gute Magnesiumquellen.

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Reisen

Auf den Straßen von San Francisco

San Francisco gilt als Kaliforniens schönste Metropole und verwöhnt mit vielen spannenden Ereignissen, spektakulären Blicken und kulinarischen Überraschungen.

Eine gigantische Lightshow begleitet die Bucht von San Francisco jeden Abend von der ersten zarten Dämmerung in die Nacht. Abertausende Lichter erhellen die Bürofenster der glitzernden Wolkenkratzer in Downtown. Weit draußen auf dem Wasser blinken 25.000 kleine LEDLampen: Die Brücke hinüber nach Oakland wird von einer neuen Kunstinstallation erhellt, die die tagsüber eher unspektakuläre Schwester der Golden Gate Bridge nun in magischem Glanz erstrahlen lässt. San Franciscos Wahrzeichen leuchtet dagegen ganz natürlich: Hinter der Golden Gate Bridge gibt die Sonne dem Himmel ein dramatisches Antlitz, bevor sie in den Fluten des Pazifiks versinkt. Allerdings nur, wenn nicht gerade der berühmte Nebel die Bucht einhüllt. Jetzt im Herbst stehen die Chancen auf klare Sicht jedoch recht gut – anders als in den Sommermonaten.

golden-gate-bridge

Aufregender Mix

Doch egal ob mit oder ohne Nebel, ob tagsüber oder am Abend: Amerikas Westküstenmetropole ist immer eine Verheißung. Ein Stadt gewordener Traum, verewigt in zahlreichen Filmen und Serien. Und auf ewig eingebrannt als Ohrwurm: „If You’re Going To San Francisco“.

Was die Stadt so besonders macht? Die außergewöhnlich entspannte und tolerante Atmosphäre. Weiße, Asiaten und Afroamerikaner leben und arbeiten auf relativ engem Raum zusammen: einfache Leute und Banker, Hippies, Künstler und Studenten – und dazu wohlhabende Computerspezialisten, deren Firmen zunehmend aus dem nahen Silicon Valley in die Stadt ziehen. Mittags lässt sich dieser bunte Mix zum Beispiel am Alamo Square beobachten, wo viele Einheimische auf der Wiese ihre Lunchpakete auspacken.

Alcatraz Prison, San Francisco Bay
Alcatraz Prison, San Francisco Bay

Apropos Essen: Die ethnische Vielfalt spiegelt sich auch in der Restaurantszene wider – gekocht wird chinesisch, italienisch, polnisch, japanisch, deutsch, koreanisch und in vielen Varianten mehr. Sterneköche wie der Chef vom Restaurant „Coi“ wider – gekocht wird chinesisch, italienisch, polnisch, japanisch, deutsch, koreanisch und in vielen Varianten mehr. Sterneköche wie der Chef vom Restaurant „Coi“ verwöhnen die Gäste mit Fusionsküche, einem aufregenden Mix verschiedenster Einflüsse. Keine andere amerikanische Stadt hat mehr Restaurants pro Einwohner! Doch der neueste Trend ist Street Food. Auf Märkten wie dem im Ferry Building Marketplace kann man frisch zubereitete Spezialitäten genießen – gern Bio und aus der Region, vom Hamburger bis zum veganen Curry.

San Francisco, Mission Dolores
San Francisco, Mission Dolores

Authentische spanisch-mexikanische Küche gibt es dagegen im Mission District, dem sehr angesagten Latinoviertel der Stadt. Hingucker sind die von Künstlern fantasievoll und großflächig bemalten Fassaden. Salsamusik ertönt aus den Bars, Tanzen jederzeit erwünscht. Hier nicht verpassen: die Kirche Mission Dolores, das älteste erhaltene Bauwerk von 1776. Es erinnert daran, dass einst spanische Franziskanermönche eine Mission gründeten – ein Kaff von wenigen Hundert Seelen.

Fisherman's Wharf, San Francisco
Fisherman’s Wharf, San Francisco
Erst der Goldrausch machte San Francisco groß

Mitte des 19. Jahrhunderts machte die Stadt groß – bis das Erdbeben von 1906 fast alle Gebäude zerstörte. Doch binnen kurzer Zeit war San Francisco wieder aufgebaut – unten an der Bucht und auf den 14 Hügeln. Die Straßen, allen voran die Filbert Street mit 31,5 Prozent Gefälle, zählen zu den steilsten der Welt – und ziehen heute Skateboardfahrer magisch an, die waghalsig an den Autos vorbeisausen. Fußgänger müssen sich nicht hinaufquälen. Es gibt schließlich die Cable Cars – ruckelnde, von unterirdisch verlaufenden Kabeln gezogene Straßenbahnen. So eine Fahrt gehört ebenso zum touristischen Standardprogramm wie die legendäre Straßenkreuzung Haight und Ashbury, wo die Hippiebewegung geboren wurde. Auch die legendäre frühere Gefängnisinsel Alcatraz zieht zu Recht die Massen an. Und natürlich die sich sonnenden Robben am Pier 39 im Hafenviertel Fisherman’s Wharf.

Alamo Square, San Francisco
Alamo Square, San Francisco
Musik im Grünen

Beschauliche Ruhe herrscht im Golden Gate Park, dessen Ausmaße sogar den Central Park in New York übertreffen. Am Stow Lake kann man Ruderboote ausleihen und über schön angelegte, verwunschen wirkende Spazierwege schlendern. Hier und da sind Bands und Performances zu erleben. Im Park steht auch die California Academy of Sciences. Das wissenschaftliche Institut beherbergt u. a. ein Naturkundemuseum ein Planetarium, künstlichen Regenwald und echte Pinguine. Tipp: Erst ab 18 Uhr hingehen, dann kostet der Eintritt nur noch 15 statt 35 Dollar. Dazu gibt’s Livemusik und Cocktails. Und vielleicht kommt man mit dem einen oder anderen Einheimischen ins Gespräch – über das Leben in dieser umwerfenden Stadt.

Galerie: San Francisco

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Gesundheit

Warum ist Fieber gut?

Wenn der Körper glüht, macht das vielen Angst. Trotzdem kann es sinnvoll sein, die Abwehrreaktion auszuhalten.

Die Glieder schmerzen, man fühlt sich schlapp, schwitzt und friert im Wechsel. Das sind typische Begleit erscheinungen für akutes Fieber. Häufigste Ursache ist ein Infekt. Zur Bekämpfung der Erreger verteilt der Körper die Energiereserven um und steckt sie ins Immunsystem. Die Energie, die gewöhnlich der Muskulatur und dem Gehirn zur Verfügung steht, schwindet also.

Der Messort ist entscheidend

Fieber! Das besondere Problem: Es gibt keine einheitliche Definition. Allgemein gilt: „38,5 Grad Celsius rektal oder oral gemessen werden als Fieber eingeordnet“, sagt der Experte. Zum Messen eignen sich Digital ebenso wie Glasthermometer. Wer aber die Körpertemperatur unter der Achsel oder mit einem Ohrthermometer im Gehörgang misst, sollte beachten, dass die Werte bei diesen beiden Verfahren bis etwa 1,5 Grad niedriger ausfallen können.

Suche nach dem Auslöser

„Die Höhe des Fiebers sagt nichts über die Schwere einer zugrunde liegenden Krankheit aus“, erläutert Prof. Fleck. Außerdem kann man nicht unmittelbar vom Fieber auf die Ursache schließen. „Deshalb gestaltet sich die Suche nach dem Grund manchmal als äußerst schwierig“, so der Immunologe. Der Fieberspezialist forscht bei Patienten, die unter chronischen Fieberverläufen mit unbekannter Ursache leiden, nach tatsächlichen Auslösern.

Nicht immer ein Infekt

Dauert das Fieber nur ein bis zwei Tage, ist es meist eine Reaktion auf eine akute Infektion von Viren oder Bakterien. Hinter immer wiederkehrenden Fieberschüben steckt oft eine Autoimmunerkrankung, in seltenen Fällen etwa ein Tumor.

Auslöser können aber auch eine Vergiftung oder Medikamenten-Nebenwirkungen sein. Diente früher der Fieberverlauf den Ärzten oft als Hinweis auf mögliche Krankheiten, spielt er heutzutage in der Diagnose keine große Rolle mehr. Die Labordiagnostik gibt schneller Aufschluss über die Erkrankung. Eine Ausnahme, bei der Höhe und Typ des Fiebers einen Rückschluss auf die Krankheit erlauben, ist das wechselnde Fieber bei Malaria. Je nachdem, ob die Körpertemperatur an jedem zweiten oder dritten Tag erhöht ist, liegt eine Malaria tertiana oder quartana vor.

Fieber senken: Ist das sinnvoll?

Fieber hilft dem Körper, Infektionen zu bekämpfen. Doch greifen viele Betroffene zu fiebersenkenden Arzneien. Eine aktuelle Studie bei schwer erkrankten Patienten auf Intensivstationen zeigte aber, dass die frühzeitige Behandlung mit fiebersenkenden Mitteln keinen relevanten Einfluss auf den Verlauf der Erkrankung hatte. Eigentlich gesunde Menschen brauchen keine fiebersenkenden Medikamente nehmen. Sinnvoller ist es, sich zu schonen, den Infekt in Ruhe auszukurieren.

Da aber die erhöhte Körpertemperatur Herz und Kreislauf belastet, sollten Patienten mit schwachem Herz, Nieren- oder Lungenerkrankungen fiebersenkende Maßnahmen anwenden. Eine sehr bewährte Alternative zu Medikamenten sind Wadenwickel (siehe Kasten). Hält das Fieber länger als 48 Stunden an, übersteigt es 40 Grad Celsius oder liegen weitere Symptome wie etwa Husten mit eitrigem Auswurf vor, dann ab zum Arzt!

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Business

Lebensversicherung fällig, was nun?

Täglich zahlen die deutschen Lebensversicherer über 200 Millionen Euro an ihre Kunden aus, auf das gesamte Jahr gesehen summieren sich die ausgezahlten Leistungen auf über 80 Milliarden Euro (Quelle: GDV). Die Medaille „Auszahlung“ hat aber zwei Seiten: Zum einen freut sich der/die Empfänger/in der Lebensversicherung über den Abschluss einer langen Sparphase und die Auszahlung. Hat man doch im Regelfall noch die erfreulich guten Zinszeiten der letzten Jahre mit entsprechend hohem Garantiezins mitgenommen und so eine ansprechende Rendite generiert. 

Die andere Seite der Medaille: Sieht man sich das pekuniäre Umfeld detailliert an, könnte es einem fast Tränen in die Augen treiben. Die Aktienkurse stehen im Himmel, die Zinsen treiben am Boden nahe Null dahin, es herrscht Anlagenotstand: Lebensversicherung fällig, was nun?

Mit der fälligen Lebensversicherung wollen die einen Lebenswünsche realisieren,  viele andere aber auch ihre Altersbezüge auf Dauer aufbessern. Das Auskommen mit dem Einkommen soll dauerhaft auf eine breitere Basis gestellt werden.

Dazu ist es notwendig, zunächst eine klare Zielstellung für das verfügbare Kapital zu formulieren. Ist das passiert, gilt es, ganz simpel die Möglichkeiten abzuchecken, die der Markt für die Realisierung der Wünsche anbietet. Als da wären z.B. eine Anlage in einer – meist von der Versicherungsgesellschaft schon vor der Auszahlung angebotenen – Rentenversicherung. Das hat, neben dem einfachen Handling, klare Vorteile. Der Versicherte handelt einmalig und braucht sich dann ein Leben lang nicht mehr zu kümmern. Sie/er erhält eine lebenslange Rente, die sich aus einem garantierten Anteil und einem Überschussanteil, der variabel ist, zusammensetzt. Allerdings macht da den meisten Rententräumen das niedrige Zinsumfeld einen Strich durch die Ertragsträume, man muss sich in den nächsten Jahren eher auf ein bescheidenes Salär und einen geringeren Zuwachs einstellen. Positiv zu Buche schlägt die für die Rente günstige Besteuerung. Aber es gibt auch Nachteile, die viele Anleger so nicht in Kauf nehmen wollen: Zum einen ist das eingebrachte Kapital relativ rasch aufgezehrt, zum anderen entfällt der Zugriff auf das Kapital mit der Unterschrift unter dem Rentenvertrag. Da will es wohl überlegt sein, will man auf seine Notgroschen Zugriff haben oder z.B. seine lieben Familiennachkommen über das Kapital absichern.

Bisher boten festverzinsliche Wertpapiere eine echte Rendite-Alternative zur Rentenversicherung, wie gesagt, bisher. Der Vorteil dieser Anlagevariante liegt in der hohen Sicherheit für Kapital und Zinserträge, wenn man Vater Staat oder etablierten Unternehmen Geld leiht. Aber auch hier ist derzeit der Spaßfaktor gering, die Zinsen liegen am Boden. Und der Staat kassiert zusätzlich vom Zinsertrag noch seinen Obolus in Form der Abgeltungssteuer. Mehr Ertrag wollen heißt dann aber auch im Gegenzug mehr Risiko fahren. Wohin das führen kann, hat erst die Pleite des Solaranbieters Prokon gezeigt. Vorsicht ist und bleibt die Mutter der Porzellankiste. Positiv zu sehen ist bei dieser Anlagevariante der jederzeit mögliche Verkauf der Papiere und der Zugriff auf das Kapital, aber auch der Kapitalerhalt, wenn beim Anbieter keine Insolvenz dazwischenkommt.

Eine attraktive Möglichkeit bietet ebenso eine Anlage der Versicherungssumme in Aktien, wenn Für und Wider durchdacht sind. Für den, der es etwas ruhiger mag, empfiehlt sich vielleicht nicht gerade der Kauf von Einzelwerten. Eher dann ein Aktienfonds, der Anlagerisiken breit streut. Bei einer Fondsanlage übernehmen das Management-Profis. So genannte Mischfonds, die in verschiedenen Anlageklassen aktiv anlegen, federn das Risiko ab, wenn die Börsenkurse mal wieder kräftig schwanken. Klarer Vorteil einer solchen Anlage sind die überdurchschnittlichen Chancen auf Kurssteigerungen und der jederzeit mögliche, kurzfristige Zugriff auf das Kapital.

Nachteile gibt es aber auch zu vermelden: Die Börsenkurse sind über die letzten Jahre hinweg stark angestiegen, das bedeutet das klare Risiko, dass die Börse auch mal Luft holt und ausatmet. Es besteht also jederzeit ein gewisses Verlustrisiko, zumindest vorübergehend. Das heißt, es gilt ständig am Ball zu bleiben und gegebenenfalls einen längeren Atem mitzubringen. Zudem greift Vater Staat über die Abgeltungssteuer zu, Gewinn ist also auch hier keineswegs Ertrag.

Immobilien schwirren als Alternativlösung mit hoher Sicherheit auch immer wieder durch die Gazetten. Die Vorteile liegen hier klar auf der Hand, regelmäßige Mieteinkommen bessern die Rente/Pension auf, zudem bietet eine Immobilie Inflationsschutz. Nachteilig ist hier eben die Tatsache, dass die Anlage, wie der Name schon sagt, immobil ist. Das Kapital ist hier längerfristig gebunden, ein täglicher Zugriff fast unmöglich. Weiter muss eine Immobilie verwaltet  und instand gehalten werden, was Kosten verursacht. Mieteinnahme heißt hier auch nicht gleich Ertrag. Natürlich müssen die Einnahmen, allerdings verrechnet mit Abschreibung und Ausgaben, versteuert werden. Dazu besteht immer das Risiko des Mietausfalls. Die Aussichten auf gute Einnahmen sind mit einer gepflegten Immobilie in der richtigen  Lage  aber natürlich gegeben und derzeit attraktiv.

Eine weitere interessante Alternative ist der Gang zum professionellen Vermögensverwalter. „Es bestehen gravierende Differenzen zwischen einer einfachen Bank- oder Anlageberatung und einer individuellen Vermögensverwaltung“, bekräftigt Hans-Josef Oberbanscheidt von der gleichnamigen Vermögensverwaltung in Kleve. Aufzuräumen wäre im ersten Schritt mit der Mär, dass hier bevorzugt nur Millionäre bedient werden. Der Vorteil einer Vermögensverwaltung liegt im zweiten Schritt klar auf der Hand:  Hier lassen Finanzprofis Ihr Geld Tag für Tag im Rahmen eines vorgegebenen, klar abgesprochenen Zielkorridors arbeiten. Und: Sie haben neben der Chance auf gute Erträge börsentäglich Zugriff auf Ihr Kapital. Der Nachteil bei einer seriösen, etablierten Vermögensverwaltung besteht darin, keine sicheren Renditeversprechen abgeben zu können. Vermögensverwalter sind Überzeugungstäter, aber keine Hellseher. Wer den Mut hat, Wertschwankungen im abgesprochenen Rahmen zu tolerieren, wenn er unterm Strich mit einer guten Rendite belohnt wird, sollte in jedem Fall das Gespräch mit seriösen Profis suchen, bevor er seine Anlageentscheidung fällt.

Weitere Infos: Oberbanscheidt & Cie. Vermögensverwaltungs-gesellschaft mbH, Hoffmannallee 55, 47533 Kleve, Telefon 02821 97989-0, E-Mail info@oberbanscheidt-cie.de, www.oberbanscheidt-cie.de

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Stil

Athena 7 Minute Lift – Anti-Aging Waffe der Hollywood-Promis!

Wie können die Stars und Sternchen auf dem roten Teppich immer so toll aussehen? Viele der Hollywood Stars greifen sicherlich zu Botox Behandlungen oder auch Schönheitsoperationen. Es gibt aber auch eine mögliche Alternative. Zum Beispiel die Schauspielerin Jennifer Love Hewitt oder Sängerin Ashanti haben für sich die hocheffektive Maßnahme entdeckt.

Athena 7 Minute Lift von Adonia Germany reduziert in nur 7 Minuten deutlich die Falten als eine Anti-Aging-Revolution für einen ebenmäßigen und makellosen Teint auf natürlicher Basis.  Was ist das Geheimnis der „Waffe“ neuer Schönheit?

Athena 7 Minute Lift

ATHENA 7 MINUTE LIFT – die 7-Minuten-Anti-Fältchen-Revolution

Durch tägliche Umwelteinflüsse, Stress oder fortgeschrittenes Alter wird unsere Haut strapaziert. Erste Fältchen entstehen im Gesicht. ATHENA 7 MINUTE LIFT strafft die Haut durch seine natürlichen Grundlagen aus der griechischen Flora und reduziert dabei deutlich die Geschichtsfältchen. Die hochwertige Anti-Aging-Pflege wird mit Hilfe des beiliegenden Pinsels auf die gereinigte Gesichtshaut aufgetragen. Bereits nach 7 Minuten Einwirkzeit verfeinert sich das Hautbild, die Fältchen gehen deutlich zurück. Der sichtbare Erfolg von ATHENA 7 MINUTE LIFT liegt an der besonderen Zusammenstellung der natürlichen Inhaltsstoffe. Neben dem Hauptwirkstoff der Creme Acetyl Hexapepitde-3 sind über 12 griechische Pflanzenöle aus Jasmin, der Schale von Zitronen, Orangen und Grapefruit, Rosenblüten, Süßmandel, Pfefferminze, Sesamsamen, Kamillenblüte, Avocado, Oliven, Lavendel und Edelweißextrakt enthalten. Die Kombination der Wirkstoffe sorgt für ein jüngeres und strafferes Hautbild bei schonender Behandlung und ist hier über Adoniagermany.de erhätlich.

ATHENA 7 MINUTE LIFT Vorher-Nachher Beispiel (nach 7 Minuten!)

Athena 7 Minute Vorher Nachher

Promi-Fans von ATHENA 7 MINUTE LIFT

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Adonia StemuLift

STEMULIFT SERUM – eine einzigartige Gesichtscreme

Als weiteres Produkt von Adonia Germany gibt es das STEMULIFT SERUM. Ab dem 22. Lebensjahr beginnt die Haut mit dem Alterungsprozess. Beruflicher und privater Stress, Diäten oder Krankheiten lassen erste feine Linien und Falten im Gesicht entstehen. STEMULIFT SERUM lässt die Haut dank pflanzlicher Stammzellen neu erstrahlen und das nachhaltig. Falten und Linien werden deutlich reduziert, die Haut erscheint frischer und ebenmäßiger. Augenringe und Hautverfärbungen verblassen. Auch STEMULIFT SERUM ist über Adoniagermany.de Webshop erhältlich.

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Motivation & Erfolg

AffOrmationen: Erfolg und Geld mit positiven Fragen

Leere Geldbörse, Schulden, offene Rechnungen – für viele Menschen ist chronischer Geldmangel traurige Realität. Ursache ist oft eine falsche Denkweise. Erfolgsexpertin Christine Hofmann mit Hintergründen und Lösungen.

„Wenn ich einmal reich wär…“, singt Tevje in dem gleichnamigen Lied aus Anatevka. Der arme Milchmann träumt davon, ein reicher Mann zu sein, nicht mehr so schwer zu arbeiten und ein sorgenfreies Leben zu führen. Der Traum vom Reichtum ist so alt, wie die Existenz von Zahlungsmitteln. Wer hat noch nicht von einem Millionengewinn, einer reichen Erbschaft oder großem beruflichen Erfolg geträumt? Doch anders als Tevje sind die meisten Menschen heute nicht wirklich arm. Dennoch herrscht in so vielen Köpfen der Gedanke von Geldmangel.

Falsche Denkweise – häufigste Ursache für Geldmangel

Warum verdienen die einen auf scheinbar leichte Weise viel Geld und andere krebsen am Existenzminimum herum? „Ganz einfach: Die einen denken an Wohlstand, Besitz und Gewinn, während die anderen nur Geldmangel und alles, was damit zusammenhängt, im Kopf haben“, sagt Christine Hofmann und erklärt weiter:

„Alles, was wir sind, ist ein Resultat dessen, was wir gedacht haben!“ Dieses Zitat von Buddha bringt es auf den Punkt. Wer ständig daran denkt, dass er Schulden hat, seine Rechnungen nicht bezahlen kann und sich Dies oder Das nicht leisten kann, muss sich nicht wundern, wenn es in der Realität tatsächlich auch so ist.

Die Ursache ist fast immer ein falsches Verhältnis zum Geld. Geldblockaden werden schon in frühester Kindheit gesetzt und beeinflussen von da an unser Leben. Wir alle kennen Glaubenssätze wie „Geld verdirbt den Charakter“, „Geld macht nicht glücklich“, „Geld wächst nicht auf Bäumen“ oder „Die Reichen werden immer reicher – die Armen immer ärmer“, die sich als Wahrheit mehr oder weniger in uns festgesetzt haben. Deshalb sind Menschen, deren Kindheit von Mangel und Entbehrungen geprägt war, dem Geld gegenüber ganz anders eingestellt, als Menschen, die in Wohlstand und Reichtum aufgewachsen sind.

Den meisten Menschen ist gar nicht bewusst, welche Geldverhinderungsprogramme in ihnen ablaufen. Dabei sind die Auswirkungen offensichtlich und zeigen sich auf vielfältige Weise. So verdient der eine immer gerade so viel, wie er zum Leben braucht. Ein anderer hat ein gutes Einkommen, er spart sogar, doch immer wenn sich ein größerer Betrag auf seinem Konto angehäuft hat, passiert etwas und das ganze Geld ist wieder weg. Wieder andere schuften sich mit drei Jobs fast zu Tode und trotzdem reicht das Geld nie.

„Zu einem Vermögen gelangt nur, wer eine gute innere Einstellung zu Erfolg, Geld und zum Geldverdienen hat. Dazu muss man wissen, wie man den Geldfluss in seine Richtung lenkt und ihn nicht permanent blockiert“, sagt Christine Hofmann. „Wer im Job nur halbherzig bei der Sache ist und Geld als etwas Schlechtes betrachtet, stößt Geld ab und wird nie viel davon besitzen. Geld ist eine Form von Energie, die fließen muss. Das Leben kann von Außen nur das liefern, was man von Innen aussendet. Wir ernten, was wir säen. Wer also mehr Geld in sein Leben ziehen will, sollte an seiner inneren Einstellung arbeiten“, erklärt die Erfolgsexpertin.

Mit AffOrmationen zu mehr Erfolg und Geld

Mit einer neuen Einstellung ist es möglich, falsche Denkweisen zu entkräften und so eine glückliche finanzielle Zukunft zu programmieren. Bisher war dies nur durch ein anhaltendes Mentaltraining in Form von Affirmationen, Visualisierung und Autosuggestion möglich.

AffOrmationen nach der Methode des Erfolgstrainers St. Noah Johns gehen darüber hinaus und wirken dabei schneller und nachhaltiger. Statt beispielsweise nur Glaubenssätze herzubeten, werden lösungsorientierte Fragen gestellt. Dadurch wird ein subtiles Glücksgefühl auslöst und positive Gedanken rund um das Thema Geld werden verstärkt. Der Verstand ist dann unbewusst damit beschäftigt, nach Antworten und somit Lösungen zu suchen. Dadurch erhält man wertvolle Impulse, denkt anders und handelt zielorientierter.

Für alle, die mehr Geld in ihr Leben ziehen wollen, bietet Christine Hofmann den 4-teiligen Online-Kurs „The Secret – Geld und das Geheimnis der AffOrmationen“ an. In dem Intensiv-Coaching entdecken die Teilnehmer ihre persönlichen Geldblockaden und lösen diese auf. Die erfolgserprobte AffOrmationstechnik, Praxisbeispiele und viele praktische Übungen vermitteln dazu ein neues Geldbewusstsein und lenken den Geldstrom in die richtige Richtung.

Weiterführende Informationen

4-teiliger Online-Kurs „The Secret – Geld und das Geheimnis der AffOrmationen“
Mehr Informationen und Anmeldung:
www.emotionsdesignerin.de/webinar_kurs

Webseite von Christine Hofmann
www.christinehofmann.eu

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Fitness Gesundheit Sport & Fun

Sport im Alter bringt viel gutes mit

Sport fördert die Selbstständigkeit, so dass wir auch im Alter noch fit durchs Leben schreiten können. Training hilft Senioren im Alter, ihre körperliche Leistungsfähigkeit auf einem hohen Level zu halten. Dafür wurden schon zahlreiche Sportarten entwickelt und der Trend wächst stetig an.

Wie Studien beweisen, beginnt der Abbau der motorischen Fähigkeiten schon ab dem 30. Lebensjahr. Dabei spielen vor allem die Grundfähigkeiten Ausdauer, Koordination und Kraft für die Motorik eine besondere Rolle. Verschlechtern sich diese Fähigkeiten drastisch, können Einschränkungen des Bewegungsapparats durch Muskel- und Knochenabbau, verzögertes Koordinations- und Reaktionsvermögen sowie abnehmende Herzleistungen beobachtet werden.

Doch nicht nur die Bewegungsfähigkeit leidet. Auch die Selbstzweifel, durch eine verminderte Selbstständigkeit und somit auch verminderte Lebensqualität, werden immer größer. Oft sind Depressionen Folgeerscheinungen der begrenzten Beweglichkeit. Aus diesem Grund sollten ältere Menschen immer versuchen, Bewegungsdefizite durch Training wieder auszugleichen, wenn nicht sogar zu verbessern.

nordic walking

Eine beliebte Sportart bei Senioren ist das Nordic Walking. Mit Hilfe von zwei Gehstöcken wird der Laufrhythmus hierbei unterstützt. Immer mehr ältere Menschen finden auch Gefallen an Stressabbau- und Entspannungssportarten wie Yoga oder autogenem Training. Hierbei werden die Muskeln entspannt und der eigene Körper wiederentdeckt. Die Kontrolle über den eigenen Körper wirkt sich positiv auf die Stimmung der älteren Menschen aus und hilft somit Depressionen vorzubeugen. Der Rehabilitationssport nimmt eine ganz eigene Rolle im Seniorensport ein. Kurse in diesem Bereich werden von der Krankenkasse sogar gefördert. Dies jedoch nur, wenn auch 80% der Kurse besucht worden sind. Das schürt die Motivation der Teilnehmer und bringt die Trainierenden näher an ihr persönliches Ziel heran, gesund und munter zu bleiben.

Mit steigendem Durchschnittsalter nehmen die Risikofaktoren für Stürze und Krankheiten leider immer weiter zu. Auftretende Probleme sollten nicht einfach weggewischt und als alterstypisch betrachtet werden. Ältere Menschen sollten auf ihren Körper hören und durch Bewegungs- und Gleichgewichtstherapie ihre Koordinations- und Konditionsfähigkeiten stärken. Durch gezielte Therapie lassen sich Stürze vielfach vermeiden. Studien haben bewiesen, dass ein trainierter Senior eine genauso hohe Leistungsfähigkeit aufweist wie ein untrainierter Mittzwanziger. Dies sollte Ansporn genug sein, um Stürzen, Bettlägerigkeit und somit auch Pflegebedürftigkeit entgegen zu wirken.

Beratung und Unterstützung findet man in jeder Gesundheitskassenfiliale, in Fitnessstudios oder bei anderen Experten. Wer nicht mit anderen zusammen trainieren möchte, der such sich einen Personal Trainer, der mit ihm zusammen in persönlicher und bekannter Umgebung an der Umsetzung der eigenen Ziele arbeitet. Man sollte niemals vergessen: ein gesunder Körper ist das wichtigste Gut eines Menschen.