Kategorien
Aktuell Business Motivation & Erfolg

Erfolgsturbo im Wissenszeitalter

WIRtschaft heute: kooperativ, kollaborativ und kokreativ

Wettkampf als Standardmodus. Silodenken statt neuer Spielräume. Was uns bis hierher gebracht hat, bringt uns im neuen Zeitalter der Wissensgesellschaft nicht weiter! Kooperation statt Konkurrenz lautet die neue Devise. Der kokreative Austausch mit anderen ist der Erfolgsfaktor der Zukunft – und schafft ganz nebenbei ein besseres Arbeitsklima. Besonders wichtig dabei: ein neues Mindset. Wissen teilen. Unterschiedliche Perspektiven nutzen. Diversität leben. Und gemeinsam gewinnen.

Hierarchische Strukturen, ergebnisorientierte Karrierepfade, konkurrierende Zielvereinbarungen und der Kampf um Budgets oder Leistungszulagen laden dazu ein, sich abzugrenzen und sich auf sich selbst zu konzentrieren. Da kann es leicht passieren, dass wir den Überblick verlieren und vergessen, dass wir – ob wir es wollen oder nicht – stets Teil eines größeren Systems sind. Die Familie, die Nachbarschaft, der Verein, unser Projektteam, das Unternehmen und natürlich auch die WIRtschaft. Manche Systeme können wir uns aussuchen, zum Beispiel in welchem Verein wir uns engagieren oder in welchem Unternehmen wir arbeiten. Zu manchen Systemen, beispielsweise unserer Familie, gehören wir einfach dazu. Beides eine gute Basis, um sich mit Kooperation als Erfolgsmodell zu beschäftigen.

Effizienter Hybridantrieb (1)

Die Natur hat uns Menschen alles mitgeliefert, was wir brauchen, um kooperativ erfolgreich zu sein. Schon unser Körper ist ein Wunderwerk aus unterschiedlichsten Organen, die wunderbar kooperieren. Jedes tut seine Arbeit und stimmt sich mit den anderen so ab, dass der gesamte Körper, dessen Teile sie sind, optimal funktioniert. Der renommierte Medizinprofessor, Psychotherapeut und Autor des Buches „Prinzip Menschlichkeit – Warum wir von Natur aus kooperieren“ Joachim Bauer belegt mit seinen neurowissenschaftlichen Forschungen, dass wir in erster Linie auf soziale Resonanz und Kooperation angelegte Wesen sind. Die Natur hat uns eine Art Hybridantrieb mitgegeben, der uns erlaubt, in der Gemeinschaft zu leben, gleichzeitig aber auch eine eigene Identität zu entwickeln und persönlich zu wachsen. Stellen wir uns dazu ein Fahrzeug vor mit je zwei Rädern auf der linken und rechten Seite. Jede Seite wird von einem eigenen Antrieb gesteuert. Der Konkurrenzantrieb treibt die rechten Räder an, der Kooperationsantrieb die linken Räder. Es kann immer nur einer von beiden genutzt werden. Nutzen wir den linken Antrieb, wird

das Fahrzeug eine Rechtskurve machen, nutzen wir den rechten Antrieb, wird sich das Fahrzeug nach links bewegen. Der Sinn eines Hybridantriebs ist, je nach Situation den jeweils effizienteren Antrieb einzusetzen. Die Frage ist, stimmt unsere Bewertung noch, was der effizientere Antrieb ist oder folgen wir einfach weiter dem, was wir gelernt haben und was möglicherweise bisher als richtig galt. Sowohl unsere Erziehung als auch unsere Wirtschaftswelt lenken uns in die Richtung, dass Konkurrenz vor allem in Leistungssituationen der erfolgversprechendere Antrieb ist.

Was uns bis hierher gebracht hat, bringt uns nicht weiter

Darwins Evolutionstheorie wird gerne als Begründung genannt, dass Konkurrenz erfolgversprechender ist als Kooperation. Allerdings beruht diese Annahme auf einem Übersetzungsfehler. Darwin sprach vom „Survival of the fittest“. Wer das als „Gesetz des Stärkeren“ interpretiert, übersetzt „fit“ im Sinne von körperlicher Fitness, also Stärke oder Schnelligkeit. Tatsächlich bedeutet das englische Verb „to fit“ in diesem Zusammenhang auf Deutsch „passen“, im Sinne von Passgenauigkeit. Die Evolutionstheorie sagt aus, dass Derjenige überlebt, der sich besser an die Umweltbedingungen anpassen kann. Den Dinosauriern gelang das nicht und sie starben aus. Aber bis dahin dominierten sie die Welt. Wenn wir die letzten 250 Jahre analysieren, deutet Vieles darauf hin, dass im Industriezeitalter Konkurrenz tatsächlich das erfolgversprechendere Verhalten war. Die Arbeitsteilung führte dazu, dass Teams und Abteilungen sich wenig für die externen Beziehungen und Zusammenhänge zu interessieren brauchten und sie deshalb ignorierten. Trotz aller Bemühungen, dieses Vorgehen durch Matrixstrukturen und Projektarbeit aufzuweichen, werden Machtbereiche immer noch gehütet und dafür gesorgt, dass sich Wissen nicht unnötig verbreitet. Und das gar nicht aus bösem Willen, sondern weil wir es einfach so gewohnt sind und es uns schwerfällt, davon abzuweichen. Wettbewerb bringt uns dazu, blindlings ohne nach rechts und links zu blicken, Zielen nachzujagen, sofern sie uns Wohlstand und Ansehen versprechen – selbst dann, wenn wir inhaltlich gar nicht dahinterstehen oder es uns und anderen sogar schadet.

Wettbewerb entfremdet, beschränkt und stresst

Wettbewerb macht unzufrieden und krank. Wettbewerb erzeugt Leistungsdruck, weil Menschen sich anstrengen, zu den Gewinnern zu gehören. Dauernder Leistungsdruck erzeugt chronischen Stress. Stress führt dazu, dass wir uns fokussieren und dank des Adrenalins sogar schneller, besser und effizienter werden. Wir konzentrieren uns darauf, unsere Aufgaben so effizient und schnell wie möglich zu erledigen. Das Resultat: Wir bekommen den Tunnelblick. Wir fixieren uns darauf, unsere Aufgaben alleine zu bewältigen. Der Blick über den Tellerrand, der Austausch mit anderen, die Frage nach gegenseitiger Unterstützung wird zweitrangig. Die ohnehin vorhandene Tendenz zum Einzelkämpfertum wird dadurch noch verschärft. Erschreckend daran ist, dass wir das Abschottungs- und Wettbewerbsspiel immer weiter mitspielen, obwohl wir spüren, dass es unangenehme Nebenwirkungen hat. Dafür gibt es drei Gründe:

  1. Wir glauben, das sei der erfolgreichere Weg zum Erfolg.
  2. Wir haben das Einzelkämpferdasein so gut trainiert und verinnerlicht, dass wir uns nicht vorstellen können, wie es anders geht.
  3. Wir sehen in unserem aktuellen Umfeld keinen Spielraum, anders zu handeln.

Betrachtet man die Arbeiten des 1986 verstorbenen Professors für Psychologie Clare W. Graves, ist das Pendeln zwischen einer mehr ICH- und einer mehr WIR-bezogenen Perspektive wohl ein normaler Pfad menschlicher Entwicklung. Die Weiterentwicklung auf der WIR-Ebene, das heißt der Frage, wie wir unser Leben im Zusammenspiel mit anderen gestalten, ist nur möglich, wenn wir uns individuell weiterentwickeln und mehr Eigenverantwortung übernehmen. Das haben wir dank der stärkeren ICH-Bezogenheit in den letzten Jahren sicher gelernt. Jetzt gilt es, die Eigenverantwortung in den Kontext des WIRs zu stellen, von dem wir nun einmal ein Teil sind und dessen Qualität auch immer unsere eigene Lebensqualität beeinflusst.

Kooperation ist auf dem Vormarsch

Um größeren und stärkeren Anbietern Paroli bieten und Kundenbedürfnisse besser befriedigen zu können, setzen viele kleine Unternehmen bereits auf Kooperation. Seien es eher klassische Ansätze, wie Werbegemeinschaften oder innovative Projekte, wie das Kiezkaufhaus in Wiesbaden. In diesem gemeinsamen Onlineshop der lokalen Hersteller und Einzelhändler in Wiesbaden, können die Kunden alles unter einem Dach bestellen und bekommen die Ware noch am selben Tag per Fahrradkurier in Pfandtaschen geliefert. Und natürlich verstehen auch die großen Unternehmen schon lange, dass es wirtschaftlich ist, zu kooperieren. Das Co-Branding, also das gemeinsame Auftreten zweier Marken, wie zum Beispiel beim Jacobs Cappuccino Milka, gehört für uns Verbraucher heute zum Alltagsbild. Doch wie bereits erwähnt: Jede Kooperation ist am Ende nur so erfolgreich, wie die kooperativen Fähigkeiten der Menschen, die daran beteiligt sind.

Effizienter Hybridantrieb (2)

Erinnern wir uns daran, dass die Natur uns einen Hybridantrieb mitgegeben hat. Es liegt in unserer Hand, wie wir ihn nutzen. Erlauben wir unserem auf Konkurrenz gepolten Autopiloten die Führung zu übernehmen, lenkt uns das immer wieder in die Vergangenheit. Mit Achtsamkeit, Einsatz- und Lernbereitschaft können wir gegensteuern. Und wir werden nicht nur erleben, dass wir persönlich erfolgreich sind, sondern darüber hinaus gemeinsam gewinnen. Wirtschaft wird es auch in Zukunft geben. Ich bin der Meinung, dass das WIR in WIRtschaft kein Zufall ist. Sonst würde es ja Ichtschaft heißen. Auch die Definition von WIRtschaft steht dieser Idee nicht entgegen. Denn WIRtschaft steht für die Gesamtheit aller Einrichtungen und Handlungen, die einer planvollen Befriedigung der Bedürfnisse dienen. Die Herausforderung ist, dass wir dem WIR in WIRtschaft endlich einen Sinn geben.

Die W.I.R.-Formel: W wie Wertschätzung

Wertschätzung ist eine innere Haltung anderen gegenüber, die von Achtung, Bewunderung und Respekt geprägt ist. Echte Kooperation funktioniert nur auf Augenhöhe und Wertschätzung ist das Fundament dafür. Auf Basis der Frage „Lohnt sich das?“ treffen wir nicht nur betriebswirtschaftliche Entscheidungen, sondern entscheiden auch, wie wir uns verhalten. Demnach wählen wir bestimmte Verhaltensoptionen nur, wenn wir ihren Wert aufgrund der angemessenen Bewertung von Aufwand und Nutzen als lohnenswert einschätzen. Darüber hinaus hat jeder Mensch natürlich persönliche Werte, die er weitestgehend intuitiv anwendet. Sie sind unmittelbar mit unserem Denken, Fühlen und Handeln verknüpft und haben deshalb für uns eine existenzielle Bedeutung. Es gibt individuelle Werte und geteilte Werte. Sie unterliegen einem Wertewandel, der durch Trends, gesellschaftliche Veränderungsprozesse und die persönliche Entwicklung angestoßen werden kann. Die Werte, die Menschen im Wissens- und Informationszeitalter schätzen, verändern sich ganz entscheidend.

Die W.I.R.-Formel: I wie Interessen maximieren

Kooperieren heißt, dass mehrere Beteiligte ihr Handeln so aufeinander abstimmen, dass sie ein Ziel erreichen, von dem alle Beteiligten profitieren. Das heißt, das eigene Verhalten nutzt sowohl uns selbst als auch der anderen Person oder sogar mehreren Menschen, einem Unternehmen usw. Kooperativ zu sein, bedeutet mehr, als einfach mitzuspielen und sich womöglich zu unterwerfen. Es bedeutet, mit seinen eigenen Vorstellungen präsent zu sein, diese auch beizutragen und zu nutzen. Das erfordert eine gesunde Selbsteinschätzung, eine gute Vorbereitung und das Verständnis, wie wichtig es ist, dass die eigenen Fähigkeiten und Ideen ins Spiel kommen. Bevor wir mit anderen zusammentreffen, lohnen sich folgende Fragen:

  • Welche Beweggründe habe ich, die Kooperation einzugehen?
  • Was kann und bin ich bereit, beizutragen?
  • Was sind meine Ziele?
  • Was muss passieren, damit ich die Kooperation als erfolgreich betrachte?
  • Welche Erwartungen habe ich an die anderen Kooperationspartner?
  • Wie muss die Zusammenarbeit aussehen, damit ich mich wohlfühle?

Die W.I.R.-Formel: R wie Reise

Kooperative Zusammenarbeit ist kein maschineller Prozess, sondern eine Reise, verbunden mit Wünschen, Hoffnungen, Emotionen, Überraschungen und Reisepartnern. Wenn man sich schon lange kennt und lange zusammenarbeitet, hört sich das wie der alljährliche Betriebsausflug an. Aber wenn wir uns auf kooperatives Neuland wagen, kommt das eher einer Expedition in unbekanntes Gelände mit unbekannten Begleitern gleich. Expeditionsreisen unternehmen wir, um etwas Neues zu entdecken. Wenn sie keine Überraschungen bereithielten, wären wir enttäuscht. Erfolgsversprechende Kooperationen bergen ebenfalls Überraschungen. Zum Glück! Wenn wir schon genau wüssten, was passiert, wo wäre dann der erhoffte Zugewinn, der neue Kooperationsraum?

WIRtschaft funktioniert weder mit Konkurrenzdinosauriern, die nur ihre egoistische Gewinnmaximierung im Blick haben, noch mit Mitläufern, die sich einfach dem Prinzip unterwerfen und sich mit dem begnügen, was andere ihnen zugestehen. WIRtschaft braucht Menschen, die in der Lage sind, in sowohl-als-auch zu denken, die sowohl Verantwortung für die Erfüllung ihrer eigenen Bedürfnisse übernehmen als auch dafür, dass dies anderen nicht schadet. Wer bereit ist, sein Wissen und Können so einzubringen, dass es nicht nur ihm selbst dient, sondern dem übergeordneten Ziel, die Interessen möglichst Vieler zu befriedigen, wird im Informations- und Wissenszeitalter nicht nur erfolgreich sein, sondern vor allem auch von einem fairen und wertschätzenden Miteinander profitieren. Früher fraßen die Großen die Kleinen, dann überholten die Schnellen die Langsamen. Doch jetzt haben die Kooperativen die Nase vorn. Kooperative Zusammenarbeit verändert die Perspektive und eröffnet neue geschäftliche Spielräume. Viele Köpfe wissen einfach mehr als einer und stellen sich den komplexen Herausforderungen des Markts gemeinsam erfolgreicher als Einzelkämpfer.

Ulrike Stahl

So geht WIRtschaft!

Kooperativ. Kollaborativ. Kokreativ.

168 Seiten, € 29,95

ISBN 978-3-96186-001-2

metropolitan Verlag, November 2017

* Silodenken macht Menschen müde. Als Gemeindekämmerin hat Ulrike Stahl das selbst erlebt. Ihren Erweckungsmoment hatte sie bei den Vereinten Nationen, wo Kooperation und Kollaboration weltweit Frieden, Recht und Wohlstand fördern. Seither hat sie bei über 2000 DAX-Unternehmen, Mittelständlern und Entrepreneuren die Dimensionen kooperativen Verhaltens erforscht. Als Professional Speaker inspiriert sie mit ihrem Credo: „Kooperativ. Kollaborativ. Kokreativ. So geht WIRTSCHAFT!“ www.ulrike-stahl.com

Kategorien
Aktuell Gesundheit

Fernsehen frustriert!

Wer Fernsehen zum Stressabbau nutzt, wird oft von Schuldgefühlen geplagt. Viele Menschen wollen nach einem langen Arbeitstag nur noch eins: auf die Couch sinken und vor dem Fernseher entspannen.

Statt für Erholung sorgt das aber häufig für Frust in Form von Schuld-gefühlen, erklären Psychologen um Leonard Reinecke von der Johannes Gutenberg ­Universität in Mainz. Die Forscher befragten 471 Probanden, wie sie sich am Vorabend gefühlt und welche Medi-en sie genutzt hatten. Gerade jene, die besonders erschöpft und gestresst waren, gaben offenbar eher der Versuchung des Fernsehens nach. Das ungute Gefühl, die Zeit sinnvoller nutzen zu kön-nen, sorgte allerdings dafür, dass der Erholungseffekt schwach blieb.

Paradoxerweise traf das diejenigen Teilnehmer am härtesten, die am dringendsten Entspannung brauchten: Je erledigter die Befragten nach eigenem Bekunden waren, desto stärker war ihr Gefühl des Kontrollverlusts. Bei anderem Medienkonsum – etwa Computerspielen – war ein ähnlicher Effekt zu beobachten.

Frühere Studien hatten gezeigt, dass sein gemütlicher Fernsehabend durchaus beim Abschalten helfen kann. Doch anscheinend wird die Sache im wahren Leben komplizierter, sobald die Glotze im persönlichen Empfinden mit anderen Formen des Zeitvertreibs konkurriert.

Kategorien
Aktuell

Die beliebtesten Weihnachtsgeschenke für 2011

So schön die Weihnachtszeit auch ist, eine quälende Frage beschäftigt uns alle: Was lege ich dieses Jahr unter den Christbaum? Diese Frage hat sich das Verbraucherportal www.preisvergleich.de auch gestellt und weiß, was bei den Deutschen an Heiligabend besonders angesagt ist. Dafür wertete das Preisvergleichsportal drei Millionen Suchanfragen der letzten drei Wochen aus. Produkte zwischen 5 und 500 Euro, die in diesem Zeitraum 25 Prozent mehr Suchanfragen aufwiesen, wurden besonders berücksichtigt. Rüdiger Biebl, Portalmanager von preisvergleich.de erklärt wieso: „Aus Erfahrung können wir sagen, dass es sich bei den Suchanfragen in dieser Preisspanne und so kurz vor dem Fest überwiegend um Weihnachtsgeschenke handelt.“

Smartphones vorn, Bücher erst auf dem 10. Platz

Das Ergebnis zeigt: High-Tech Produkte sind hoch im Kurs, mit 100.000 Suchanfragen stehen Handy und Smartphones ganz vorne auf der Liste. Besonders beliebt sind die neuesten Smartphones wie das Samsung Galaxy SII. Aber auch Seniorenhandys, beispielsweise das Doro Phone Easy, sind sehr begehrt. Dies liegt vor allem an der wachsenden Bevölkerungsgruppe 70 plus. Auf Platz zwei sind dieses Jahr Tablet-PCs gelandet. Das iPad und Co. wurden 80.000 Mal angeklickt. Noch auf das Siegertreppchen hat es das Kinderspielzeug geschafft (69.000 Anfragen). Dabei begehren die Jungs Action-Spielzeug, für Mädchen stehen nach wie vor Puppenhäuser auf dem Wunschzettel. Auf Platz vier: Erlebnisgeschenke. Dies betrifft vor allem Veranstaltungstickets wie Konzertbesuche. Auf dem fünften Platz der beliebtesten Weihnachtsgeschenke stehen Bewegungsspiele für Nintendo Wii, Playstation 3 und Xbox. Auch sehr beliebt sind Kaffeemaschinen mit handlichen Kaffee-Pads – allen voran die der Marke Senseo (Platz sechs). Der Dauerbrenner unter den Top 10, Parfum, landet 2011 auf Platz sieben. Die weiteren Plätze belegen Home-Cinema-Systeme (Platz acht), Mal- und Bastelspielzeug (Platz neun), und die ehemalige Nummer eins, das Buch, landet erst auf dem zehnten Platz. Aber wenn wir ganz ehrlich sind, wissen Sie doch selbst am besten, worüber sich ihre Liebsten am meisten freuen!

Kategorien
Aktuell Fitness Gesundheit

Trainieren ohne Geräte

Immer mehr Leute entscheiden sich für regelmäßiges Training in Fitness-Centren. Diese Centren sind von Jahr zu Jahr überfüllter. Einige können sich sogar solche Übungen nicht leisten, das kann an Zeit- oder Geldmangel liegen. Bei ausreichender Fläche und ein bisschen Geld kann man schon ein kleines Zimmer in ein privates Fitness-Zimmer umgestalten. In diesem Artikel werden Sie etwas über vier effektive Übungen erfahren, für die Sie keine spezielle Ausrüstung brauchen.

  • Liegestütz

Liegestütze sind schon lange Teil eines Standard-Trainings. Sie fangen bei fünf an und wöchentlich steigern Sie sie dann um ein oder mehr Liegestütze. Sie können auch versuchen, mit einem Rucksack auf dem Rücken ein Paar Liegestütze zu machen! Um die Bauchmuskeln mehr zu aktivieren, können Sie Liegestütze auf einem Bein machen.

Video: Wie man Leigestütze richtig macht
  • Kniebeuge

Bei richtiger Ausführung sind Kniebeugen die beste Übung für Muskelkraft, besonders in den Beinen. Mit den folgenden Übungen werden Sie Ihr Gleichgewicht verbessern und Ihre Beinmuskeln stärken. Versuchen Sie mit einfachen Kniebeugen, dann mit Kniebeugen, bei denen Sie Ihre Hände gestreckt über Ihrem Kopf halten. Eine der schwersten Übungen sind Kniebeugen auf einem Bein. Helfen Sie sich mit einer Wand, an die Sie sich mit einer Hand anlehnen. Vergessen Sie nicht richtig zu atmen! Das bedeutet einatmen, wenn Sie nach unten gehen und ausatmen beim Aufgehen. Halten Sie Ihren Bauch angespannt und Ihren Rücken gerade. Ihre Füße sollen während der ganzen Übung ganz auf dem Boden bleiben und der Winkel zwischen dem oberen und unteren Teil des Beines soll so nah wie möglich den 90 Grad sein. Sobald Sie in der Lage sind, ohne Hilfe Kniebeuge auf einem Bein zu machen, wissen Sie, dass Ihre Beine genügend stark sind!

Video: Kniebeuge
  • Klimmzug

Eine der besten Übungen für Ihren Rücken, besonders die Schultern und Bizeps, ist der Klimmzug. Sie brauchen eine Stange, die hoch genug liegt. Sie greifen an der Stange, die Ihr Gewicht hält, mit Ihren Händen und ziehen sich langsam nach oben. Dann lassen Sie sich langsam nach unten, aber achten Sie darauf, dass Sie Ihre Arme nicht ganz ausstrecken!

Video: Klimmzug
  • Bauchpresse

Es gibt viele Varianten dieser Übung, aber es wird ewig darüber diskutiert, wie man dabei den Rücken schonen kann. Eine Möglichkeit ist, Sie legen sich auf Ihren Rücken, geben Ihre Hände unter Ihren Kopf, halten Ihre Beine höher und gehen langsam und nicht zu weit mit Ihrem Kopf nach oben. Sie müssen Ihre Bauchmuskeln spüren, wie sie arbeiten! Nächste Möglichkeit wäre das beliebte Radfahren auf dem Rücken.

Video: Bauchpresse

Eine neue und eine der für unseren Körper schonendsten Übungen ist die Plank. Sie gehen in die Position der Liegestütze, legen Ihre Ellbogen auf den Boden und halten diese Position. Diese Übung kommt vom Joga. Halten Sie diese Position solange wie möglich und wiederholen Sie sie. Sie werden sehen, wie sich sowohl Ihre Bauch- als auch Rückenmuskeln entwickeln und stärken.

Kategorien
Aktuell Fashion Stil

Die neuen Luxus-Brillen von Bulgari

Bulgari ist zwar vor allem für seine Uhr- und Schmuckstücke bekannt, nutzte aber seine Kentnisse mit Gold für die neue Le Gemme Kolektion von Luxus-Brillen.

Es handelt sich um Sonnenbrillen für Männer und Frauen mit Preisen von 200 Euro für den vergoldenen Einstiegsmodell bis zu 9.000 Euro für das mit Gold und Edelsteinen verziertes Bulgari Le Gemme. Für die ganz Reichen bereitete Bulgari auch die Serie Le Gemme Rare mit 10 Einzelstücken und Preisen von 30.000 bis 80.000 Euro für die ganz extravagante Damen.

Bulgari bietet seinen Kunden auch die Möglichkeit ihre Brille selbst zu gestalten und sie mit Safiren, Rubinen und anderen Edelsteinen zu beschmücken.

Galerie: Bulgari Le Gemme
Kategorien
Aktuell Auto

Der Supersportler customGT – Ultraleichter Traumwagen mit 550 PS

Der customGT entstand aus Leidenschaft, mit Begeisterung, Hingabe und dem unerschütterlichen Glauben an das Erreichen des Ziels. Mit diesen Worten skizziert Tom Gerards, Chef der CCG automotive GmbH und Ideengeber des customGT, die langjährige Entwicklungszeit sowie die beharrliche Überzeugungsarbeit bei deutschen TÜV-Beamten. Die Idee, einen eigenen Supersportler zu bauen und mit TÜV-Segen auf deutsche Straßen zu bringen, startete bereits Anfang 2009.

Als Basis für das anspruchsvolle Projekt dient ein pulverbeschichteter Gitterrohrrahmen, der in den USA angefertigt und hier in Deutschland überarbeitet (homologiert) und feinjustiert wird. Die Außenhaut wird wahlweise aus glasfaserverstärkten Verbundwerkstoffen oder Carbon gefertigt und durch Spezialisten in den USA in Form gebracht. CCG passt diese Karosserie an und optimiert sie für die gesteigerten Anforderungen. Daraus resultiert ein erfreulich niedriges Fahrzeuggewicht, welches je nach Ausstattung nur noch zwischen 960 und 1.040 Kilogramm beträgt. Zum Vergleich: Der ultrasportliche Ferrari 430 Scuderia bringt immerhin rund 1.250 Kilogramm auf die Waage.

Als Motorisierung wird ein optimierter V8 von General Motors verwendet, der seinen Ursprung in der US-Ikone Corvette hat. Das Siebenliter-Aggregat ist dank Feintuning bis zu 550 PS / 405 kW stark und schreit seine Lebensfreude beherzt über armdicke Auspuffrohre ins Freie. An die Hinterräder gelangt die Motorpower über ein manuell zu schaltendes Sechsgang-Getriebe, das für den Einsatz im customGT verstärkt wurde. Ein mit Kooperationspartner KW suspensions eigens konzipiertes und auf dem 7-Post-Fahrdynamikprüfstand abgestimmtes Gewindefahrwerk sorgt für die nötige Bodenhaftung und den entsprechenden Grip in Kurven und auf Rennstrecken. Unzählige Testkilometer auf der Nürburgring Nordschleife und auf dem Hockenheimring vervollständigen die aufwendige Entwicklungsarbeit.

Im Innenraum dominiert perfekte Optik und Haptik. Eine Mischung aus Alcantara und schwarzem Glattleder sowie Instrumente aus dem Motorsport gestalten den Innenraum zur anspruchsvollen Schaltzentrale. Neben der äußeren Optik kann auch der komplette Innenraum und die Motorisierung individuell auf die Wünsche der Klientel angepasst werden. Viele wichtige und zentrale Komponenten dieses Fahrzeugs stammen von deutschen Unternehmen und tragen so neben dem eigentlichen Bau des Fahrzeugs in Deutschland ebenfalls das Qualitätssiegel „Made in Germany“.

Galerie: customGT von CCG automotive

Kategorien
Aktuell Fitness Motivation & Erfolg

1 Minute-Fitness-Übungen für Ihren Alltag

Fitness Experten sind überzeugt, dass je mehr wir körperliche Übung als eine Unterhaltung, also mit einem Lächeln auf unserem Gesicht, wahrnehmen, desto mehr ist die Übung erfolgreich. Zum Beispiel ein langer Spaziergang ist genauso nützlich, wie ein kurzes anstrengendes Training.

Spaß als Motivation

Gute Unterhaltung während der körperlichen Aktivität ist sehr wichtig. Sogar 90 % der sportlich aktiver Population meint, dass dieser Sport für sie eigentlich eine Last ist. Das ist sorgerregend. Sport soll uns keine Last sein, sondern eine Freizeitbeschäftigung, die uns Spaß macht und auch nicht viel Zeit kostet. Deswegen empfehlen wir Ihnen einige Übungen, für die Sie nicht mehr als eine Minute benötigen und sie sicher spaßig finden:

  • Beim Zähneputzen gehen Sie in eine leichte Hocke. Sie werden Ihre Muskeln fühlen, wie sie sich anspannen, dabei können Sie auch den Schwerpunkt Ihres Körpers von einer zu anderen Seite bewegen.
  • Nach dem Duschen nutzen Sie die Gelegenheit sich ein wenig zu bewegen. Mit dem Handtuch machen Sie gleichmäßige und schnellere Bewegungen.
  • Während der Haarentfernung versuchen Sie auf einem Bein zu stehen. So üben Sie Ihr Gleichgewicht und Muskelkraft. Am Anfang wird es schwierig, aber mit der Zeit werden Sie sich daran gewöhnen und ein Meister der Balance werden.
  • Während der Wartezeit an einer Ampel, oder was noch stressiger werden kann, in einem Stau, erstrecken Sie Ihre Gesäßmuskeln und machen Sie Kreisbewegungen mit Ihrem Kopf und Ihren Schultern. Es wird Ihnen gut tun!
  • Beim Doktor sind wir fast schon gewohnt zu warten. Die Zeit sollen Sie gut verwenden, indem Sie sich quer durch den Warteraum bewegen. Bewegung ist gut und das Sitzen ist sehr schlecht für Ihre Venen an den Beinen!
  • Vergessen Sie nicht mehrmals am Tag ganz durchzuatmen! Zuerst den unteren Teil der Lunge mit der Luft fühlen und danach den oberen, damit beatmen Sie die ganze Lunge.

Diese Übungen werden auf jeden Fall nicht zu schwierig für Sie sein. Mit der Zeit werden Sie diese Übungen als eine Routine machen und so fast unbewusst etwas Gutes für Ihren Körper und Ihre Gesundheit tun!