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Motivation & Erfolg Psychologie

Einmal wie Pippi Langstrumpf sein!

„Ich mach mir die Welt … widdewidde wie sie mir gefällt!“ Efraims Tochter Pippi Langstrumpf ist davon überzeugt, dass sie sich die Welt machen kann, wie sie ihr gefällt. Warum also sollte das nicht auch uns gelingen? Zugegeben manchmal fehlt uns das kindliche Gemüt der Romanfigur von Astrid Lindgren – auch wenn uns genau das im Leben wie im Business gut tun würde. Am Tag des positiven Denkens, der jährlich am 13. September gefeiert wird, will ich einmal ganz bewusst an die Filme mit der unvergleichlichen Inger Nilsson erinnern, die als Pippi genau weiß was sie will und es sich auch holt.

Ich denk mir die Welt … widdewidde wie sie mir gefällt! Auch wenn es wissenschaftlich nicht bewiesen ist, dass positives Denken tatsächlich eine positive Wirkung hat … schaden kann es doch auch nichts, wenn wir uns selbst motivieren, uns gut zureden – vor allem dann, wenn wir einmal nicht so gut drauf sind oder uns eine schwierige Aufgabe bevorsteht. Positives Denken bedeutet übrigens nicht, dass wir IMMER ALLES positiv sehen müssen. Der Blick durch besagte rosarote Brille darf unser Realitätsbewusstsein nicht trüben. Doch bei allem Realitätssinn, gibt es so viel Unerklärliches zwischen Himmel und Erde, dass der Tag des positiven Denkens uns zumindest wieder einmal eines bewusst machen kann: Es lohnt nicht, sich dauerhaft mit Dingen zu belasten, die schon vorbei oder noch gar nicht eingetreten sind. Genau das hindert uns daran, zu glauben, zu vertrauen und etwas zu schaffen.

Glücklich ist, wer …

Viele Menschen denken, dass Glück bedeutet, keine Probleme zu haben, also IMMER sorgenfrei durchs Leben zu gehen. Zugegeben, ohne Sorgen, welcher Art auch immer, mag das Leben glücklich sein. Doch ein noch viel größeres Glück empfinden Menschen meist erst dann, wenn sie es schaffen, die täglichen Herausforderungen zu meistern. Positive Gedanken sind dabei hilfreich. Also auch wenn wir eher dazu neigen, uns mit negativen Dingen zu beschäftigen und negative Erlebnisse  leidenschaftlich gerne weitererzählen, zu grübeln und irgendwann nur noch alles schwarz zu sehen, müssen wir eines wissen: Ein positives Handeln setzt positive Gedanken voraus! Glücklich ist also derjenige, der erkennt, dass es an ihm selbst liegt, der Ärger und Ängste zulässt, sich von diesen aber nicht bestimmen lässt, sondern mit einem zuversichtlichen Blick ins Denken und Handeln kommt. Glücklich ist, wer jeden neuen Tag als neue Chance sieht, etwas zu bewegen, zu verändern, zu bewirken. Sätze wie „Das schaffe ich sowieso nicht!“ oder „Ich kann das nicht!“, werden umgewandelt in: „Mein Glück liegt in meinen Händen. Deshalb schaffe ich alles, was ich will!“

Erfolgreich ist, wer …

Viele Menschen denken, dass Erfolg bedeutet, reich zu sein. Reich an materiellen Gütern, an Geld und Macht, sprich IMMER Herr über das eigene Leben und seine Entscheidungen zu sein. Na wenn das mal nicht zu positiv gedacht ist? Erfolgreich zu sein bedeutet, etwas gerade dann zu schaffen, wenn es nicht so einfach ist, wenn auch uns die Null-Bock-Stimmung einmal erwischt hat. Wir sind müde, schlecht gelaunt und die Arbeit nervt. Wie erstrebenswert und glanzvoll uns in solch einem Augenblick doch das Leben der Reichen und Schönen erscheint – an Bord einer Yacht liegend, Champagner trinkend. Aber auch kein Wölkchen am Himmel kann den Erfolg trüben. Nämlich dann, wenn dieser Erfolg nicht selbst geschaffen, erzielt worden ist. Das Ziel ist ein wichtiger Faktor, damit wir tagtäglich in Schwung kommen. Haben wir eine Antwort auf die Frage „Wofür mache ich das hier?“ gelingt es leichter, nicht nur positiv zu denken, sondern konsequenterweise auch ins positive Handeln zu kommen. Noch einfacher ist es, wenn wir uns unsere bisherigen Erfolge bewusst machen. Vorsicht übrigens vor einem negativen Umfeld, das den ganzen Tag jammert, wie schlecht alles ist! Der blaue Himmel verdunkelt sich ganz schnell – und mit ihm unsere Stimmung, wenn eine graue Wolke immer mehr in unsere Richtung zieht.

ErfolgREICH ist, wer … 

Zu oft haben wir Angst vor Misserfolgen und probieren deshalb etwas Neues erst gar nicht aus. Zu groß scheint das Risiko. Ein Gefühl, das Pippi Langstrumpf offensichtlich nicht kennt oder es einfach nicht beachtet. Als Möglichkeitsseherin geht sie sogar noch einen entscheidenden Schritt weiter: Jenseits des negativen oder positiven Denken existiert für sie eine Welt, in der tatsächlich IMMER ALLES möglich ist. Selbstbewusst steht sie Neuem offen gegenüber. Der Alltagstrott hat bei ihr keine Chance. Abenteuerlustig probiert und studiert sie alles Unbekannte aus und lebt in ihrer Villa Kunterbunt – samt Pferd und Affe – beherzt in den Tag hinein ein erfolgREICHES Leben. Oder wie würden wir es bezeichnen, wenn wir einen Limonadenbaum unser Eigen nennen könnten?

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Motivation & Erfolg Psychologie

Das Gesetz der Resonanz: Energie, Emotion, Erfolg

Unsere moderne Welt ist von Medien bestimmt. Ob digitale Plattformen, Nachrichten im TV oder der Austausch über soziale Netzwerke,… wir alle lassen uns mehr oder weniger davon anstecken. Leider allzu oft – frei nach der Maxime „bad news are good news“ – von den schlechten, traurigen oder beängstigenden Geschichten.

Sie dominieren unsere (Medien-)Welt. Kein Wunder, ist Aufmerksamkeit in der heutigen Zeit doch ein recht knappes Gut. Je schlimmer die Nachricht – ob im Einzelfall oder mit internationalen Auswirkungen – umso mehr Aufmerksamkeit. Terrorgefahr, Umweltkatastrophen, Skandale, Missstände – soweit Auge und Ohr reichen. Wer hört sich innerlich vielleicht schon sagen „Wir leben aber auch in einer schlimmen Zeit …“ oder „Früher war das/alles noch besser …“? Ertappt! Dabei wäre es doch so viel zuträglicher, wenn wir neben all dem Negativen lieber das viele Positive sähen – beziehungsweise uns mehr davon gezeigt würde. Wir uns davon anstecken ließen und mithilfe unserer positiven Energie, unserer Strahlungswirkung, unserer Resonanz wiederum andere anstecken. Unsere Welt hat sie verdient, es gibt sie und wir brauchen sie: Go for good news!

Der Schlüssel, Menschen zu bewegen

Resonanz – laut Duden zum einen „das Mitschwingen, -tönen eines Körpers in der Schwingung eines anderen Körpers“. Zum anderen „die Gesamtheit der Diskussionen, Äußerungen, Reaktionen, die durch etwas hervorgerufen worden sind und sich darauf beziehen“ oder auch „der Widerhall“ sowie „die Zustimmung“. Mitschwingen und Widerhall beziehungsweise Zustimmung also. Was dabei zunächst so theoretisch und für viele wenig greifbar klingt, ist ein zentraler Schlüssel, um andere Menschen zu erreichen, zu bewegen und zu überzeugen.

Das Energiefeld unseres Herzens  

Unser Herz ist von einem riesigen Energiefeld umgeben. Wissenschaftler des HeartMath Institute California gehen von einem Durchmesser von rund zweieinhalb Metern aus. Damit ist das Energiefeld des Herzens bedeutend größer als das unseres Gehirns. Das Herz versorgt – rein organisch betrachtet – unseren Körper mit Blut, dem Stoff des Lebens. Darüber hinaus dient unser Herz als Vermittler, der all unsere Emotionen und Überzeugungen in elektrische sowie magnetische Wellen umwandelt und diese über unseren Körper hinaus an unser Umfeld gibt. Dabei ist das elektrische Signal des Herzens bis zu 60-mal stärker als das des Gehirns, das magnetische Signal sogar bis zu 5.000-mal. Wir senden über unser Herz also wesentlich mehr Energie aus als über unser Gehirn. Sind wir daher nicht mit Herzblut bei der Sache, bei unseren Wünschen, übernimmt das „schwächere“ Gehirn die Aussendung von Signalen. Das Herz blockiert dann unsere Wünsche, die eigentlichen Herzensangelegenheiten, durch Angst oder Unsicherheit.

Vorsicht: Ansteckend!

Resonanz ist ansteckend und transportiert das, was uns als Menschen ausmacht: Energie in Form von Emotionen – positiv wie negativ. Mit Resonanz übertragen wir unsere innere Einstellung auf andere, stecken sie mit guter oder schlechter Laune an. Letztlich ist ein ansteckendes Lachen oder die ansteckende Wirkung des Weinens nichts anderes. Entsprechend kann die Resonanz eines Menschen von einer Sekunde auf die andere auch Stimmungen komplett verändern. Gerade eben noch fröhlich und munter, werden wir, ausgelöst durch die Resonanz, die unser wütendes Gegenüber ausstrahlt, ebenso aggressiv.

(Negative) Prägungen aufbrechen, positive Resonanz erzeugen

Resonanz bestimmt dabei nicht nur unsere Stimmung, sondern in direkter Konsequenz auch unsere Ausstrahlung – mehr noch und viel stärker als unsere Mimik und Gestik, Körperhaltung, Kleidung oder Frisur. Und ganz im Gegenteil zu Hemd, Hose oder Haaren, können wir unsere Resonanz nicht einfach im Vorbeigehen wechseln. Die gute Nachricht: Es ist dennoch möglich, sie ganz gezielt und bewusst zu verändern! Viele der negativen Emotionen, die uns lenken, unsere Ausstrahlung oder unser grundsätzliches Meinungsbild bestimmen, sind alteingesessen. Wir kennen sie meist schon lange durch Eltern, Verwandte und Bekannte. Sie haben mit ihren Ansichten unsere Resonanz geprägt. Um unser Resonanzfeld heute zu beeinflussen, ein neues zu bekommen, müssen tiefe Überzeugungen, alte verhärtete Ansichten oder Glaubenssätze aufgelöst und verändert werden. Ein harter Weg: Denn unser Umfeld beeinflusst unser Resonanzfeld nun mal stärker als unsere selbst erzeugte Resonanz. Aber in Anbetracht einer Welt, die gar nicht so schlecht ist, wie sie manchmal auf den ersten (medialen) Blick scheint, ein ebenso lohnenswerter…

Mit positiver Resonanz zu mehr Energie, Emotion, Erfolg

Indem wir an unserer eigenen Einstellung, den Gedanken, Emotionen und Energien, die uns ausmachen, arbeiten, können wir unser Resonanzfeld bewusst positiv zum Schwingen bringen – für eine persönliche, fesselnde Außenwirkung. Für mehr Energie, Emotion und Erfolg.

  • Reinheit: Wer im Reinen mit sich selbst ist, das Leben lebt, das ihm Freude macht, strahlt nach außen. So entsteht nicht nur Lebensfreude pur, sondern sie wird auch transportiert und steckt an.
  • Umfeld: Jeder Mensch überträgt Resonanz. Unser Umfeld ist daher maßgeblich an der Entstehung und der Wirkung unseres persönlichen Resonanzfeldes beteiligt. Denkweisen, Stimmungen und Aussagen im persönlichen Umfeld „stecken an“. Vorsicht: Das gilt nicht nur im Positiven, sondern auch im Negativen.
  • Herzblut: Nur wer ein klares Ziel vor Augen hat, kann es verfolgen. Und nur wer wirklich überzeugt, mit vollem Einsatz und Herzblut seinen Zielen aktiv folgt, kann andere mitreißen und begeistern.
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Von und mit Walt Disney lernen: (Selbst-)Motivation macht erfolgREICH

Das Lustige Taschenbuch von Walt Disney feiert dieser Tage 50. Geburtstag. Mit fast 500 Bänden eine echte Erfolgsgeschichte. Jeder kennt es und viele lieben es. Ob jung oder alt, ob Kind oder Erwachsener, ob zum Lesen oder Vorlesen. Die Geschichten rund um Dagobert, Donald, Tick, Trick und Track und die Panzerknacker, haben sich erfolgreich in unsere Herzen gebrannt. Kaum vorzustellen, dass Walt Disney einst von einem Zeitungsredakteur gefeuert wurde, weil er in dessen Augen zu wenig Vorstellungskraft und Ideen mitbrachte. Nicht auszudenken, was passiert wäre, hätte er aufgegeben, oder? Walt Disney selbst ließ sich nicht entmutigen und zog mit viel Motivation sein Ding durch. Mit durchschlagendem Erfolg: Das Lustige Taschenbuch ist schließlich nur ein geringer Teil des heutigen Disney-Imperiums.

Tu, was du liebst…

Disney machte seine Passion zum Beruf. Ein Traum! Und irgendwie auch keiner! Oder? Denn eigentlich sollte doch jeder den Anspruch an sich selbst haben, genau den Job auszuüben, genau das Leben zu leben, das er oder sie eben gerne möchte. Der Alltag zeigt oft ein anderes Bild, auch das von Donald Duck aus dem Lustigen Taschenbuch. Er ist der Meinung: „Ein Job ist, wenn man etwas tut, was man hasst, damit man die Dinge bezahlen kann, die man nicht hasst!“ Wer hat sich ertappt, indem er bei diesem Zitat gerade geschmunzelt, aber auch zustimmend genickt hat?

..damit du liebst, was du tust!

Eine Frage, die sich jeder von uns regelmäßig stellen darf und sollte, lautet: „Ist das, was ich täglich tue, das Richtige für mich? Macht es mir Spaß, erfüllt es mich, ist es Leidenschaft und mehr als ein Beruf, ist es meine Beruf-ung?“ Ist es das nicht, sondern eher eine Last und Quälerei, müssen wir uns auf die Suche zurück zur Motivation machen. Warum haben wir diesen Job ursprünglich einmal gewählt? Was hat uns damals begeistert, dass wir unbedingt XY werden wollten? Indem wir uns auf unsere Ziele und Träume besinnen, finden wir das „Warum“ wieder. Das „Warum“, das uns morgens erneut beschwingt aus dem Bett kommen lässt und mit voller Power an unsere Projekte treibt. Denn wer liebt, was er tut, wird nie wieder in seinem Leben arbeiten!

Glück und Zufriedenheit sind Grundsteine für Erfolg

Wenn das „Warum“ hingegen absolut und unwiederbringlich verloren gegangen ist, ist es an der Zeit, sich eine neue Berufung zu suchen. Jeder sollte sich ganz individuell fragen: Was gefällt mir? Was sind meine Hobbies? Kann man damit Geld verdienen? Was ist mein Ziel und wie kann ich es erreichen? Schon Oscar Wilde wusste: „Unzufriedenheit ist der erste Schritt zum Erfolg.“ Das Berufsverständnis unseres geliebten Donald Duck sollten wir uns dabei natürlich eher nicht zum Vorbild nehmen. Aber mal ehrlich, wenn in Entenhausen immer alles glatt laufen würde und alle zufrieden wären, wäre es ja ziemlich langweilig. Im echten Leben jedoch sollten wir ganz für uns selbst entscheiden, was uns glücklich und zufrieden macht. Die folgenden sieben Tipps helfen dabei, den Weg hin zu mehr Erfolg, Glück und Zufriedenheit, eben einem rundum erfolgREICHEN Leben, zielstrebig zu gehen:

  1. Eine Vision haben

Wer nicht nur kurzfristig am Erfolg nippen will, sondern sein ganzes Leben erfolgREICH führen und sein möchte, muss eine ganz klare Vision vor Augen haben – ein „Big Picture“. Wir müssen unsere Vision sehen und fühlen können, mit jeder Faser des Körpers uns in unser eigenes Big Picture verlieben. Alles, was wir mit wahrer Leidenschaft verfolgen, ist keine Arbeit mehr, sondern Berufung. Unsere Gedanken und Emotionen müssen also für unser ganz persönliches, individuelles Big Picture, unsere Vision, brennen.

  1. Schmerz und Freude

Schmerz und Freude, oft auch aus dem Englischen übertragen „Pain and Pleasure“, sind zwei der größten Motivationsknöpfe. Warum? Weil wir Dinge aus zweierlei Motivation unternehmen: Einerseits, um Schmerzen und Ängste zu vermeiden (Pain). Oder andererseits, um Freude zu erhalten (Pleasure). Werden wir uns bewusst, welchen Preis wir zahlen, wenn wir nicht Vollgas geben und welchen Preis wir im Umkehrschluss erhalten, wenn wir wirklich Gas geben. Das motiviert und treibt an, fördert Aktivismus. Weg vom Schmerz, hin zur Freude!

  1. Probleme sind Chancen

Wir wachsen mit den Herausforderungen, die wir meistern. Je mehr Herausforderungen Menschen gemeistert haben, desto stärker wird deren Persönlichkeit, desto „stabiler“ werden sie. Probleme als Chancen anzusehen, als Möglichkeit, seine Persönlichkeit weiterzuentwickeln, ist eine Lebensphilosophie – ein Gefühl, das uns heute und zukünftig besser macht.

  1. Autosuggestionen

Es mag verrückt klingen, aber ein oft unterschätztes Mittel zur erfolgreichen Selbstmotivation sind Autosuggestionen. Dabei generieren wir in unserem Kopf eine Art „hängende Schallplatte“, die wiederum unterbewusst unser Denken und damit unsere Motivation, unser Selbstbild verändert. Mit rund 60.000 Gedanken am Tag ist unser Gehirn ein echter Hochleistungssportler. Autosuggestionen sind letztlich eine unbewusste Programmierung  dieses Hochleistungssportlers und damit unseres eigenen Zustands sowie unserer Fokussierung.

Autosuggestionen zum Ausprobieren

Stellen Sie sich vor den Spiegel und probieren die Top Sechs Autosuggestionen einfach selbst aus, indem Sie sich diese immer wieder vorsagen, am besten laut und täglich:

  • Ich schaffe alles, was ich will!
  • Ich bin ein Sieger!
  • Ich ziehe Geld an wie ein Magnet!
  • Ich liebe mich und ich liebe Menschen!
  • Mein Reden und mein Sprechen überzeugen die Menschen!
  • „Mir geht es Tag für Tag und in jeder Hinsicht immer besser und besser!“ (Émile Coué)
  1. An sich selbst glauben

Glauben wir an uns selbst, an das, was wir können und lassen diesen Glauben von niemandem erschüttern, macht uns das wahrlich stark. Wer an sich glaubt, erntet Ergebnisse. Und Ergebnisse erhöhen wiederum den eigenen Selbstwert. Egal, was andere sagen, egal, ob manches noch nicht perfekt klappt: Jeder kann etwas erreichen! Egal, wo er heute steht. Die Devise: Glauben UND Machen!

  1. Den Blick immer nach vorne richten

Wer voll eingespannt ist, hat gar keine Zeit über Vergangenes zu jammern oder zu sinnieren. Ein straffer Terminplan hilft, schlechtere Erfahrungen durch Neues wett zu machen und keine Gedanken mehr daran zu verschwenden: The show must go on!

  1. Kein Kopfkino – einfach machen!

Um dauerhaft motiviert und damit erfolgREICH sein zu können, müssen wir unser Kopfkino manchmal einfach abschalten. Wie das geht? Nach dem Motto „Tu es einfach!“. Wir legen uns dazu einen eigenen Plan an und ziehen diesen strikt und möglichst ohne Umwege durch. Umsetzen, umsetzen, umsetzen, umsetzen… Wer seinen Weg geht, kann dabei auch hinfallen, solange er anschließend sofort wieder aufsteht und weiterläuft. Kein Kopfkino also, sondern einfach machen!

Niemand ist erfolgREICH geboren – auch wenn wir und unser Gewissen uns das als Entschuldigung für nicht erreichte Ziele manchmal gerne einreden möchten. Trainieren wir also beharrlich unsere Motivation und damit unsere Soft-Skills, wie Disziplin, Ehrgeiz und Willensstärke, schlagen wir fast automatisch einen erfolgREICHen Weg ein. Und schreiben unsere ganz eigene Geschichte à la Walt Disney, der seine Passion zum Beruf machte, bis heute in seinem Werk weiterlebt und dadurch Freude pur verbreitet.

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Der Zusammenhang zwischen dem Selbstwertgefühl und Erfolg im Leben

Jeder von uns kennt es. Wir setzen uns interessante Ziele im Leben, sind voller Motivation und Tatendrang und stürzen und voller Elan in die Arbeit.

Alles läuft prächtig und wir kommen gut voran.

Bis zu dem einen Tag, an dem wir ein bisschen weniger tun, als sonst. Die Euphorie ist verfolgen und wir fangen an, unsere Ziele anzuzweifeln.

„War das wirklich eine so gute Idee?“

Zweifel machen sich breit.

„Gibt es nicht noch Alternativen, die viel erfolgversprechender sind?“

Die Unsicherheit steigt.

„Ob ich wirklich in der Lage bin, meine Ziele auch zu erreichen?“

Vielleicht haben wir auch auf einmal einen brennenden Drang, lieber Fernsehen zu schauen und auf Facebook zu surfen, anstatt unsere Zeit in Richtung unserer Ziele zu verwenden.

Wie auch immer es bei Ihnen ist – eines ist sicher: Hinter all dem steckt mit einer hohen Wahrscheinlichkeit Selbstsabotage.

Irgendwo verbinden Sie mit dem Erreichen Ihres Zieles doch mehr schlechte Gefühle, als mit Ihrem momentanen Status.

Zuerst einmal: Machen Sie sich keine Sorgen, jeder Mensch hat solche Gefühle, das ist ganz normal.

Die erfolgreichen Menschen unterscheidet nur eine Sache von den unerfolgreichen: Wie sie mit diesen Gefühlen und Selbstgesprächen umgehen.

Lassen Sie sich davon abhalten, geben Sie nach? Oder akzeptieren Sie diese Gedanken und schreiten einfach stoisch weiter auf Ihrem Wege?

Jedes für Sie ganz persönlich lohnenswerte Ziel ist mit einer gewissen Angst verknüpft. Wäre das nicht so, dann hätten Sie ihr Ziel schon lange erreicht.

Dieses Wissen alleine ist auch schon der Schlüssel zu dem Problem: Denn die Tendenz zur Selbstsabotage ist ganz normal, die Ängste sind ganz normal – wir müssen nur wissen und uns bewusst machen, dass dies so ist.

Denn dann brauchen wir nicht panisch werden und auf einmal alles infrage stellen und unsere Wünsche und Ziele das Klo herunterspülen. Das einzige, was wir zu tun haben ist, Schritt für Schritt weiterzugehen und diese Gefühle zu akzeptieren.

Wir begrüßen die Gefühle, sagen ihnen freundlich Hallo, arbeiten aber trotzdem immer weiter auf sie zu.

Im folgenden gebe ich noch einige Hinweise darauf, wie sich Selbssabotage äußern kann und auch gleich einige Möglichkeiten, diese zu umgehen.

Möglichkeiten, sich selbst zu sabotieren

  1. Probleme sehen anstatt Chancen
  2. Zu hohe Erwartungen
  3. Angst, Fehler zu machen
  4. Die eigene Stärke nicht kennen
  5. Angst vor der Meinung anderer

Probleme sehen, anstatt Chancen

  1. Probleme sehen, anstatt Chancen

Eine wunderbare Möglichkeit, seinen Erfolg zielsicher zu sabotieren ist es, seine Aufmerksamkeit auf die Probleme, anstatt auf die Chancen zu richten.

So lassen wir zielsicher unsere Motivation dahinschmelzen und fallen wieder in alte Muster zurück und können nicht mehr 100% geben. Wer würde schon alles für ein Ziel geben, zwischen dessen Erreichen und Jetzt er ungefähr zehn Himalayagebirge liegen?

Es ist also eine beliebte Taktik deines Unterbewusstseins deine Aufmerksamkeit auf die Probleme und negativen Aspekte deines Vorhabens zu lenken. Erkennen Sie dies frühzeitig und steuern Sie gegen. Konzentrieren Sie sich ganz bewusst auf alles, was das Erreichen an positiven Dingen für Sie mit sich bringen würde. Male Sie es sich ganz konkret aus und gehen Sie in die Emotionen rein.

Wie würde sich das anfühlen, hätten Sie das Ziel jetzt schon erreicht?

Zu hohe Erwartungen an sich selbst

  1. Zu hohe Erwartungen an sich selbst

Grundsätzlich ist es eine gute Sache, sich große Ziele zu setzen und hohe Anforderungen an sich zu haben. Schlägt dies jedoch in Perfektionismus um und in eine Null-Toleranz-Haltung uns selbst gegenüber, so sabotieren wir so auch gerne unseren Erfolg.

Denn solche Muster sorgen unter Garantie für schlechte Gefühle – ein absoluter Killer für Motivation und gute Ergebnisse. Wenn wir bei jedem kleinen Fehltritt oder Unmotiviertheit auf uns herumhacken, dann kann wird der Erfolg schnell in weite Ferne rücken.

Selbstliebe ist hier der Schlüssel zum Erfolg. Üben Sie sich darin, sich selbst gegenüber vergebend zu sein. Lernen Sie, nicht aus jeder Mücke einen Elefanten zu machen und die Balance zu finden, sich selbst zu motivieren und zu fordern, aber auch mal Fünfe gerade sein zu lassen.

  1. Angst, Fehler zu machen

Viele Menschen denken kurz daran, wie schön es wäre, endlich Erfolg zu haben und malen sich die Konsequenzen wunderbar aus. Aber kurz danach donnert auch schon die Angst in ihr Oberstübchen, dass sie ja scheitern könnten oder auf dem Weg Fehler begehen könnten und dann nicht mit dem Konsequenzen leben können.

Auch hier wird ihr Fokus wieder vollkommen auf die falschen Dinge gelegt. Klar ist es wichtig, vorausschauend zu planen und mögliche Gefahren vorherzusehen, aber darin sollte nicht unsere Hauptenergie fließen.

Auch hier ist es wieder wichtig, das große Ganze zu sehen und das große Ziel im Auge zu behalten, dann kommen uns die möglichen Probleme auf einmal auch gar nicht mehr so groß vor.

  1. Die eigene Stärke nicht kennen

Wenn du daran zweifelst, dass du einer Aufgabe nicht gewachsen bist, dann halte dir immer wieder vor Augen, als Mensch bist du in der Lage (fast) alles zu lernen, wenn du es wirklich willst und bereit bist, eine Menge deiner Energie zu investieren.

Angst vor der Meinung anderer

  1. Angst vor der Meinung anderer

Schon als kleines Kind hören wir oft: „Sei nicht so laut, was sollen denn die Leute denken.“ Ich kenne kaum jemanden, dem die Meinung anderer Menschen vollkommen egal ist.

Jedoch legen wir heute so viel Wert auf die Meinung anderer Leute, dass wir kurz vor der Handlungsunfähigkeit stehen. Jedes Vorhaben und jedes Ziel wird drei- oder vier Mal umgedreht und von allen Seiten beleutet, bis sichergestellt ist, dass es auch bei niemandem Anstoß erregen kann.

Nur Eines steht fest: Die Leute in Ihrem Umfeld werden immer über Sie sprechen. Da führt gar kein Weg dran vorbei. Wenn es nicht ihre „waghalsigen“ Ziele sind, dann ist es eben Ihr Privatleben.

Außerdem bildet die Meinung anderer Leute nur deren Sicht auf die Welt ab – viele haben noch viel mehr Angst vor der Meinung anderer über wiederum sie, dass sie sich nur allzu gerne in dieser Art und Weise schützen.

Abschluss

Haben wir eine generelle Bewusstheit dafür erlangt, wie wir uns selbst sabotieren, dann gilt es, gegenzusteuern. Fragen Sie sich: gibt es unterbewusste oder versteckte Nachteile, die ich mit dem Erreichen dieses Ziels verbinde? Wenn ja, dann erstellen Sie eine Liste dieser Gründe und suchen sie andere Gründe, die diesen widersprechen.

Lenken Sie ihren Fokus auf das Erreichen der Ziele, was sie dabei fühlen würden, wie sich ihr Leben verändern würde, anstatt auf alles Negative, was dabei ganz vielleicht und unter bestimmten Umständen in Ihr Leben gelangen könnte.

Legen Sie schon heute los.

Selbstwertgefühl und Erfolg im Leben

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Durch mentales Ausmisten zu mehr Gelassenheit und Erfolg

Das alltägliche Chaos: Überquellender Email-Account, unzählige Nachrichten per Social Media, sich überschneidende Termine. Um den Überblick zu gewinnen, hilft nur ein rigoroses Ausmisten. Das gilt auch für den eigenen Kopf. Loslassen heißt das Zauberwort für ein stressfreies Leben – egal ob es sich um die Privatsphäre oder um das berufliche Umfeld handelt. Denn Fakt ist: Wer sich um weniger Dinge Sorgen macht, lebt glücklicher und selbstbewusster.

Doch wie kann das gelingen? Zu viele äußere Einflüsse und Gegebenheiten bestimmen das Leben der meisten Menschen. Die entscheidende Frage lautet: Was will ich selbst? Die ehrliche Beantwortung dieser Frage führt automatisch dazu, dass viel Ballast abgeworfen werden kann. Dadurch verändert sich die innere Einstellung gegenüber Stressfaktoren. Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein wachsen. Die Verinnerlichung von sieben einfachen Grundregeln nimmt dem Stress Schritt für Schritt seine verhängnisvolle Macht.

  1. Weniger ist mehr

Nur wer sich klar über seine Ziele im Leben ist, kann sich auf die wesentlichen Dinge konzentrieren. Durch das Bewusstwerden, was man wirklich will, werden verschiedene Aufgaben schnell als unnötig wahrgenommen und man kann sie ganz einfach loslassen. Nimm dir weniger vor!

  1. Vertrauen

Der Zwang alles zu kontrollieren, verursacht innerlichen Stress. Die Besinnung auf den Glauben, die Spiritualität oder das Urvertrauen, dass der große Plan, der Lebensplan, auch unbewusst gesteuert wird, hilft, entspannter an Vieles heranzugehen. So lässt sich die Gegenwart mit allen Sinnen wahrnehmen, ohne dass Zukunft oder Vergangenheit wichtiger sind als der Augenblick. Lebe im Hier und Jetzt!

  1. Reinigung

Den Körper täglich zu reinigen ist selbstverständlich. Indem man diese Gewohnheit auf die innere Haltung überträgt, erfolgt eine mentale Reinigung. Ganz einfach gelingt dies, indem alles, was nervt und blockiert, auf einen Zettel geschrieben und dieser dann vernichtet wird. Ähnlich säubernd wirkt die Aussprache mit einer vertrauten Person. Erzählte Ängste und Sorgen verlieren an Kraft. Lass negative Gedanken sichtbar los!

  1. Körperbewusstsein

In einem gesunden Körper lebt ein gesunder Geist. Wichtig ist eine ausgewogene Ernährung mit reichlich Obst und Gemüse, zwei bis drei Liter Wasser pro Tag sowie regelmäßige körperliche Aktivitäten. Bewegung sorgt durch den Abbau von aufgestauten Emotionen für Stressfreiheit. Dabei muss es nicht immer Sport sein, auch guter Sex unterstützt die innere Ausgeglichenheit. Let’s get physical!

Das Aufzug zu Erfolg

  1. Rückbesinnung

Die Gier nach immer mehr erhöht den Stresslevel. Die Wiederentdeckung der Tugend Bescheidenheit verhindert, dass Wünsche und Träume maßlos und unerfüllbar werden. Das bedeutet aber nicht, sich gar nichts mehr zu gönnen. Sich bewusst hin und wieder etwas Gutes zu tun, streichelt das Ich. Genieße maßvoll!

  1. Beziehungen

Der Mensch ist ein soziales Wesen und braucht zwischenmenschliche Beziehungen. Regelmäßige Treffen und gemeinsame Unternehmungen mit Freunden, Bekannten und Verwandten bringen Ausgleich und Abwechslung. Pflege Kontakte!

  1. Lachen

Lachen befreit und entkrampft, weil es im Körper das Stresshormon abbaut. Lachen kann man über Ereignisse und auch über sich selbst – jeden Tag mindestens einmal, besser mehrmals. Denn: Nichts ist so ernst wie es scheint. Lache dich frei!

Alles loszulassen, was uns stresst, ist nicht immer einfach, aber eine Aufgabe, an der es sich lohnt, täglich zu arbeiten. Manchmal müssen wir das Leben einfach auf uns zukommen lassen. 80 % der Dinge, die uns gedanklich belasten, treten niemals ein. Freuen wir uns also lieber an den restlichen 20 % und leben frei nach dem Motto „Wer weiß für was es gut ist!“ Auch die Einbeziehung tiefenpsychologischer NLP-Prozesse hilft, sich von Stress durch negative Einflüsse zu befreien. Mehr Informationen unter www.marcgalal.com/nolimits.

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Kaum zu glauben!

Wie negative Glaubenssätze unseren Erfolg beeinflussen und positive unsere Persönlichkeit überzeugen lassen. 

Um uns selbst und andere Menschen zu überzeugen, reicht es nicht aus, nur positiv zu denken. Um erfolgreich zu sein, ist es unerlässlich, an seiner persönlichen Einstellung zu arbeiten und negative Glaubenssätze durch tiefenpsychologische Prozesse zu verändern.

Viele Menschen rennen dem Erfolg hinterher – ohne die geringste Chance, ihn irgendwann zu erreichen. Doch was hindert sie daran, wirklich erfolgreich zu sein? Erfolgreich im Business als UnternehmerIn oder Führungskraft, als VerkäuferIn oder Techniker? Erfolgreich in privaten Beziehungen als Freund, Ehefrau oder Familienvater? Sie alle wünschen sich nichts sehnlicher als Erfolg und Glück. Doch diese tatsächlich zu erreichen, ist oft schwierig, wenn nicht sogar unmöglich, weil tief verwurzelte Glaubenssätze aus der Vergangenheit alle Anstrengungen boykottieren und uns blockieren. Dabei wissen wir meistens noch nicht einmal, welche Glaubenssätze wir unser ganzes Leben lang mit uns herumtragen.

„Schuster bleib bei deinen Leisten!“

Es gibt viele Gründe, warum uns manchmal ein Leben lang ein höherer Level verwehrt bleibt. Vielleicht hört jemand in seiner Kindheit von seiner Oma öfter den Spruch „Schuster bleib bei deinen Leisten!“. Die Eltern leben nach diesem Motto ebenfalls gut, sodass derjenige unbewusst auch den eigenen Fokus darauf richtet. Versucht er trotzdem einmal sein Glück und wagt sich daran, etwas Neues (Beruf, Urlaub u. a.) zu entdecken und es klappt nicht, fühlt er sich in seinem alten Glaubenssatz bestätigt: „Schuster bleib bei deinen Leisten!“. Und das obwohl er sich selbst vielleicht gar nicht mehr an den abgespeicherten Glaubenssatz erinnert. Die Entwicklung seines Potentials ist blockiert, er ist in seinen Möglichkeiten eingeschränkt. Weil sein Wunsch nach Erfolg – sich weiterzuentwickeln – aber groß ist, gibt er nicht auf. Er wünscht es sich einfach noch ein wenig mehr, verfasst noch höhere Ziele, verinnerlicht diese noch besser und arbeitet immer noch härter daran, sie zu erreichen. Doch irgendwie spürt er, dass er nicht vorwärts kommt … Unsere inneren Programme funktionieren perfekt – ob wir wollen oder nicht. Deshalb tun wir oft unbewusst Dinge, die uns ausbremsen. Auch noch so viel Ehrgeiz wird nicht helfen, erfolgreicher zu sein. Einziger und wichtigster Hebel, um diese Blockaden aufzulösen, ist es, emotional an uns zu arbeiten. Erst Refraiming ermöglicht eine andere Abspeicherung unserer Vergangenheit, ein neues Mindset.

Wie Glaubenssätze entstehen

  • Nachahmung (enge Bezugspersonen)
  • Mündliche Konditionierung (Eltern, Großeltern)
  • Referenzerlebnisse (Schule, Freundeskreis)

Von Glaubenssätzen und Tischbeinen

Stellen wir uns einmal folgendes vor: Jeder unserer Glaubenssätze ist auf eine Tischplatte gemeißelt. Diese Tischplatte mit unserem Glaubenssatz wird getragen von vier Tischbeinen. Steht auf dieser Platte „Ich bin nicht gut genug!“, weil wir es früher immer wieder gehört haben, wir schon in der Schule keine gute Leistung gebracht haben und wir auch im Berufsleben die Erfahrung gemacht haben, dass es immer jemanden gibt, der etwas besser kann als wir, entsteht jedes Mal ein negatives Erlebnis und dies stärkt die Tischbeine. Wir sehen die Welt nicht, wie sie ist, sondern wie wir sind! Zusätzlich verstärkt sich das Ganze durch unsere selektive Wahrnehmung. Ein Beispiel: Überlegen wir uns, ein neues Auto zu kaufen, sehen wir plötzlich überall Modelle der gleichen Marke und Farbe. Die Welt scheint nur noch aus roten Golfs zu bestehen. Wir sehen das, was wir sehen wollen! Ähnlich wie beim Blick durch eine Kamera, stellen wir unseren Fokus scharf auf ein bestimmtes Detail. Umgekehrt lassen sich Glaubenssätze natürlich auch verändern, hat man sie erst einmal erkannt, durch eine Veränderung des persönlichen Fokus. So können wir uns selbst positive Erlebnisse und Erfahrungen schaffen. Wir kaufen uns beispielsweise ein tolles Kleidungsstück, umgeben uns mit uns freundlich gestimmten Menschen, die uns schätzen und lieben und uns das auch sagen, lautet unser neuer Glaubenssatz vielleicht schon bald „Ich bin gut so wie ich bin!“

Positivitaet

Glaubenssätze verändern in vier Schritten

Um Glaubenssätze zu verändern, muss man

  1. erst einmal verstehen, was Glaubenssätze sind.
  2. sich selbst bewusst werden, dass und welche Glaubenssätze man hat.
  3. Glaubenssätze umprogrammieren (mit NLP-Techniken). Sie selbst können diesen Prozess entscheidend beeinflussen, indem Sie
  4. den Fokus anders steuern und Referenzen suchen. D. h. den eigenen Fokus bewusst auf Dinge lenken, die man haben will. Wenn Sie erfolgreich sein wollen, stellen Sie sich die Frage „Wo gibt es einen erfolgreichen Menschen?“ und „Wie ist er so erfolgreich geworden?“.  

An Überzeugungen arbeiten

Wollen wir uns selbst oder andere überzeugen, etwas bewegen – ob im Unternehmen oder unserem persönlichen Umfeld – ändern wir oft unsere Handlungen. Doch das was wir tun, bringt oft nicht den gewünschten Erfolg. Auch wenn die Strategie noch so ausgereift ist. Warum ist das so? Ganz einfach: Weil unsere Worte und unsere Handlungen unseren Gedanken folgen. Ist also unsere Überzeugung eine andere – und sei es auch nur unbewusst aufgrund unserer nicht bekannten Glaubenssätze – erreichen wir unser Ziel nicht. Arbeiten wir allerdings an unseren Glaubenssätzen, ändert sich automatisch unser Gefühl (unser Bauch sagt endlich aus tiefstem Herzen JA), Handlungen erfolgen fast automatisch und mühelos und unser Ergebnis verbessert sich oft dramatisch. Dann ist es nicht nur möglich, als Verkäufer 20 % mehr Umsatz  zu machen, sondern diesen sogar zu verdoppeln. Ein neues Mindset mit anderen, positiven Glaubenssätzen lässt Menschen einen vollkommen neuen Status erreichen. In jeder Hinsicht und allen Lebensbereichen erreichen wir so einen wesentlich höheren Erfolgslevel. Wer also bewusst hinterfragt, was er sagt und seine Einstellung so positiv beeinflusst, ist auf dem besten Weg, erfolgreich zu werden.

gesunde-fuehrung

Mein persönlicher Tipp an Sie: In unserem Leben begleiten uns Glaubenssätze von unserer Kindheit an. Wir alle haben eine Vergangenheit, aber wichtig ist, sie nicht nur mit sich herumzutragen, man darf sie auch nicht verleugnen oder gar unterdrücken. Nein, wichtig ist, die vorhandenen Glaubenssätze so umzuformen, dass sie Ihnen zukünftig helfen, statt Sie zu hindern, das zu tun, was sie wirklich machen möchten.

Neu und kostenlos zum Download: 30-Minuten-Hörbuch „So überzeugen Sie jeden!“

Die Kunst der Überzeugung kann man lernen. Effektive Sprachmuster gezielt einsetzen, durch Fragen noch besser führen. Wie das geht? Erfahren Sie es, unter www.marcgalal.com/hoerbuch

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Hypnose lernen deutschlandweit im Jahr 2014

Hypnose sollte schon längst nicht mehr in die parapsychologische Schublade gesteckt werden denn Hypnose ist seit 2006 auch in Deutschland offiziell als Behandlungsmethode in der Psychotherapie anerkannt. Nicht umsonst gilt Hypnose als eines der effektivsten Werkzeuge, um schnelle und tiefgreifende Veränderungen bei Menschen herbeizuführen.

Die Kurse des Hypnoseinstitut Deutschlands richten sich daher vor allem an diejenigen Interessierten, die später möglicherweise selbst mit Hypnose arbeiten wollen oder schon jetzt Erfahrungen mit anderen Behandlungsmethoden (in Coaching oder Therapie) besitzen. Selbstverständlich ist auch jede und jeder eingeladen, der das Phänomen Hypnose ganz unverbindlich selbst erfahren möchte.

Zum Abschluss des Jahres 2013 stehen im Hypnoseinstitut Deutschland die neuen Termine für die Workshops und Seminare 2014. Altbewährt werden auch 2014 Workshops in den Städten Köln, Hamburg, Frankfurt am Main und Regensburg stattfinden.

Während Köln sowohl den Abschluss des Jahres 2013 bildet (Workshop am 07.-08. Dezember 2013) als auch den Anfang 2014 (22.-23. März 2014), folgen später 2014 Regensburg (05.-06. April 2014), Frankfurt (17.-18. Mai 2014) sowie Hamburg (21.-22. Juni 2014). Im Oktober und November sind weitere Workshops in Regensburg und Köln geplant. Alle bis jetzt angeschriebenen Seminare und Workshops richten sich an Hypnose-Einsteiger, die Hypnose lernen wollen und noch keine oder nur geringe Vorkenntnisse besitzen. Außerdem sind für 2014 auch Fortgeschrittenenkurse- und Seminare geplant.

Diese richten sich an diejenigen Personen, die bereits einen Grundkurs am Hypnoseinstitut Deutschland gemacht haben oder ähnliche Kenntnisse besitzen. Im Fortgeschrittenenseminar werden nicht mehr so sehr die Induktionstechniken angesprochen, sondern vor allem der Interventionsteil der Hypnose. Raucherentwöhnung, Gewichtsreduktion und viele andere Prozesse lassen sich in der Hypnose durch bestimmte Sprachmuster und einen direkten Zugang zum Unterbewusstsein viel leichter ausführen als im Wachzustand.Im Interventionsteil werden die spezifischen Zielsuggestionen gesprochen, so dass die Ziele und Wünsche des Klienten oder der Klientin erreicht werden.

Gewichtsreduzierung - Hypnose ©Biggest Loser

Desweiteren darf verkündet werden, dass das Hypnoseinstitut Deutschland nun für seine zukünftigen Hypnose Seminare und Workshops in Hamburg auch einen geeigneten Raum gefunden hat, der perfekt zu den Ansprüchen von den Trainern wie auch der Seminare passt. Stolz präsentiert das Hypnoseinstitut Deutschland den Raum der „Ehemaligen Reinigung“ in der Alsterdorfer Straße in Hamburg. Zentral und gut erreichbar gelegen, bietet die Alsterdorfer Straße trotzdem Ruhe vor dem Verkehr der direkten Innenstadt. Der Raum selbst ist für eine Gruppengröße von maximal 15 – 20 Personen ausgerichtet, was genau der maximalen Teilnehmeranzahl für Seminare des Hypnoseinstituts entspricht.

Eine Gruppengröße von 15-20 Teilnehmern erlaubt einerseits die Entstehung einer gewissen Gruppendynamik und viele verschiedene Übungspartner für die Zweierübungen, andererseits sorgt die Kleingruppe dafür, dass niemand untergeht und alle Teilnehmer-/innen beachtet werden. Für Zwischenfragen und zusätzliche Erklärungen und Einschübe ist bei einer solch kleinen Teilnehmeranzahl stets genügend Zeit vorhanden.

Neben der Jugendherberge Köln-Riehl als Seminarraum für die Hypnose-Workshops in Köln, der Universität Regensburg für die Hypnose Seminare in Regensburg und dem Goethe-Hotel Frankfurt am Main für alle Seminare in Frankfurt wurde nun also auch ein perfekter Raum in der Hansestadt Hamburg gefunden.

Für alle Interessierten befinden sich auf der Webseite des Hypnoseinstitut Deutschlands eine Vielzahl von Informationen sowie kostenlose Downloads zum Thema Hypnose und Persönlichkeitsentwicklung.

Mehr Info: www.hypnoseinstitut-deutschland.de

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Motivation & Erfolg Psychologie

Kann man im eigentlich im Schlaf lernen?

Auf diese Frage könnte man positiv und negativ beantworten. Schlaf dient vor allem der Gedächtniskonsolidierung und zwar so, dass die überflüssige Verbindungen über die Nacht abgebaut werden, an der anderen Seite entstehen aber Synapsen und Neurons dort, wo sie gebraucht werden.

Auch daran könnte es liegen, dass wir im Traum oft die Ereignisse des Tages nochmals überspielen. Menschen merkten sich Wortlisten besser, wenn sie die Liste vor dem Zubettgehen eingeprägten, zeigte die bekannte Studie von Schlafforscher Jan Born. Außerdem scheint es möglich zu sein, durch direkte Stimulation bestimmter Hirnrindengebiete die Sensibilität einzelner Körperregionen ganz ohne Training zu verbessern.

Die Idee, im Schlaf mithilfe der Tonaufnahmen zu lernen, ist aber aus der Luft gegriffen. Vielversprechende Begriffe wie Superlearning oder Deep Learning haben keine wissenschaftliche Basis und bringen daher keine echte Beweise für ihre Wirksamkeit mit.

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Motivation & Erfolg Psychologie

Bologna ist (nicht nur) eine schöne Stadt in Italien

Oder: Was tun bei Leistungsblockaden und Prüfungsangst? 

Entspannt studieren? Schön wär’s. Spätestens seit Bologna erfordert das Studium straffe Planung, echtes Durchhaltevermögen und große Frustrationstoleranz. Eine Prüfung jagt die nächste, nur Bestnoten garantieren ein Weiterkommen.

Der ständig präsente Druck schadet besonders den nachdenklichen und sensiblen Studierenden, die oft ohnehin schon Selbstzweifel mitbringen und dadurch anfällig für stressbedingte Leistungsminderungen sind.

Mit dem zu meiner Studienzeit weit verbreiteten Ideal, studieren bedeute Persönlichkeitsentwicklung – und dazu brauche es Zeit und Ruhe, hat das nichts mehr zu tun. Noch nicht einmal besonders viel mit Intelligenz.

Das mag man bedauern, aber ändern lässt es sich zunächst einmal nicht. Was können Sie also tun, wenn Sie befürchten, dem Leistungsdruck nicht gewachsen zu sein? Wenn sich das schon in den Noten ausdrückt, vielleicht sogar in Leistungsblockaden und Prüfungsangst?

Zunächst einmal: Bitte geben Sie nicht auf! Klugheit ist nicht mit ECTS-Punkten gleichzusetzen und ein erfolgreiches Studium ist ein Marathon, kein Sprint. Es gibt viele Möglichkeiten, wie Sie aus schwierigen Erfahrungen lernen und Ihr Studium erfolgreich abschließen können.

Einen Aspekt, der meiner Erfahrung nach sehr wichtig ist, der aber oft verkürzt dargestellt wird und sich dann als problematisch erweist, möchte ich Ihnen hier vorstellen:

Ziel- und Motivationsklärung

Warum und wozu studieren Sie das, was Sie studieren? Keine banale, sondern eine ganz wichtige Frage. Es geht um die Karotte vor der Nase, die Sie durchs Studium führt. Es lohnt sich, sich damit zu beschäftigen. Denn nur wenn sie Ihnen schmeckt, wird sie Sie leiten können. Und Ihnen den Mut und die Energie geben, schwierige Studienphasen zu überstehen und am Ball zu bleiben.  Und darauf kommt es zu einem nicht geringen Teil an.

„Ich wusste nicht so recht, was ich machen sollte und mit Jura kann man nichts falsch machen“. „Die Verdienstmöglichkeiten sind mit einem BWL-Studium einfach am besten“. „Als Lehrerin kann man gut Teilzeit arbeiten, wenn man mal Kinder hat“. Oder auch: „Eigentlich wollte ich Psychologie studieren, aber der NC war unerreichbar. Dann habe ich mich halt erstmal für xy eingeschrieben“.

Was tun, wenn die Motivation nicht besonders hoch ist? Wenn Sie die Frage nach dem „Warum“ Ihrer Studienwahl nicht wirklich gut beantworten können? Dann lohnt es sich, tiefer zu graben. Vielleicht gibt es einen Aspekt, der Sie dennoch interessiert. Oder ein berufliches Ziel, das ohne den Abschluss nicht erreichbar ist.

Und man muss auch nicht immer gleich wissen, wohin der Weg gehen soll. Manchmal entwickelt sich Interesse und damit Motivation auch in der Auseinandersetzung mit einem Thema.

Nur: Was wenn nicht? Was, wenn Sie sich in einem Studium wiederfinden, das einfach nicht das richtige ist? Oder das zu viel abverlangt, nicht wirklich den eigenen Neigungen entspricht? Das Problem dabei ist nicht nur das BAFÖG-Amt. Auch nicht, dass es nicht so viel Spaß macht, etwas zu studieren, das nicht so recht zu einem passt. Beides wichtige Themen. Aber es ist noch komplizierter: Wenn die Passung nicht stimmt, braucht man viel mehr Kraft, um sich zu motivieren. Und woher die Kraft zur Motivation nehmen? „Ich kann meinen inneren Schweinehund nicht überwinden“, heißt es dann oft und ist selbstabwertend gemeint. Dabei wissen wir heute, dass Willenskraft alleine für lange Durststrecken nicht ausreicht, da sie sich über die Zeit verbraucht. Ohne eine „intrinsische“, also innerlich begründete Motivation ist es schwer, Runde um Runde neue Kräfte zu mobilisieren.  Zumal, wenn vielleicht einmal etwas nicht wunschgemäß verläuft, wenn eine Hausarbeit oder eine Klausur schlecht ausgefallen ist, wenn die Belohnung für all die Anstrengung auszubleiben scheint. Nicht selten entwickeln sich genau aus dieser Konstellation Leistungsblockaden und im schlimmsten Fall Prüfungsangst. Wieder Gründe, sich selbst abzuwerten – und im schlimmsten Fall aufzugeben.

Was können Sie tun, wenn die Motivation einfach nicht „intrinsisch“ oder nach langen Lernphasen abgeflaut ist? Was gegen Leistungsblockaden und Ängste tun, wenn sie das Lernen behindern? Wenn womöglich sogar der Alptraum „Studienabbruch“ am Horizont erscheint?

Eine tragfähige Motivation lässt sich in vielen Fällen entwickeln, unabhängig davon, wie man ins Studium gestartet ist.  Es lohnt sich, weil es oft den Teufelskreis aus Ängsten, mangelndem Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten und Vermeidung der nächsten Herausforderung unterbricht.

Wenn Sie es nicht schaffen, das Ziel Ihres Studiums und die dahinterliegende Motivation zu klären,  ist es aber vielleicht Zeit für einen Schnitt. Ein Richtungswechsel in ein anderes Studium oder in eine Ausbildung ist keine Katastrophe und stellt sich im Nachhinein oft als genau das Richtige heraus – auch wenn es sich in der Zeit vor der Entscheidung meist anders anfühlt.

Bevor Sie aber über einen rabiaten Schnitt nachdenken, sollten Sie Ihre Ziele und Ihre Motivation genau überprüfen. Bitte vermeiden Sie diesen Schritt nicht aus der Befürchtung heraus, etwas Unangenehmes herauszufinden. Es geht um Klarheit, und dafür müssen Sie genau hinschauen. Folgende Fragen können Sie dabei unterstützen:

Drei Fragen, um Ihrer Motivation auf die Schliche zu kommen

[highlight color=“green“]Haben Sie eher eine Weg- oder eine Zielmotivation?[/highlight]

  • Wegmotivation: Ihnen macht wirklich das Studium, der Inhalt Spaß (Gratulation!), Sie müssen höchstens ab und zu einmal darauf achten, das im Semesterstress nicht zu vergessen.
  • Zielmotivation: Sie wollen den Abschluss, aber der Weg dahin ist eher mühsam. Das macht es nicht ganz einfach, sich immer wieder neu zu motivieren, ist aber trotzdem eine gute Voraussetzung, Auch hier: Machen Sie sich dieses Ziel immer einmal wieder klar, vielleicht wollen Sie es sogar regelmäßig visualisieren (Sie wissen nicht, was das ist? Googeln!)

[highlight color=“green“]Stellen Sie einen Wecker oder eine Stoppuhr auf 30 Sekunden (Zeitknappheit hilft oft bei der Klärung schwieriger Fragen) und schreiben Sie ohne Pause: Was gefällt Ihnen an Ihrem Studium?[/highlight]

  • Ihnen sind nur drei oder weniger Gründe eingefallen? Vielleicht überlegen Sie  doch noch einmal gründlich, warum Sie das alles auf sich nehmen. Sind Sie sicher, dass Sie das wollen? Auch hier kann es gut sein, zu schreiben, um wirklich Klärung zu erreichen. Vielleicht brauchen Sie einfach mehr Zeit und mehr Ruhe. Aber vielleicht haben Ihnen die 30 Sekunden auch alles gesagt, was Sie wissen müssen…
  • Mehr als drei Gründe? Viel mehr? Super, Sie haben vielleicht weniger Motivationsprobleme, als Sie glauben. Schreiben Sie diese Gründe am besten auf eine Karteikarte und hängen Sie an einen Platz, an dem Sie sie sehen. Ein Trick, der einfach ist und oft hilft, um sich im Alltagstrott an das Wesentliche zu erinnern.

[highlight color=“green“]Stellen Sie sich für einen kurzen Moment so bildhaft wie möglich vor, dass Sie endgültig draußen sind. Ihr Studium ist zu Ende, Abbruch, finito. Ganz ehrlich: Was ist die allererste Empfindung?[/highlight]

  • Erleichterung? Ich weiß, es ist leichter gesagt als getan. Aber vielleicht steht dann tatsächlich die Mutprobe an, dazu zu stehen?
  • Oder eher so etwas wie Enttäuschung oder Traurigkeit? Dann lohnt es sich zu kämpfen!

Wenn diese Fragen Sie in Zweifel stürzen oder gar keine Klarheit bringen, bitten  Sie doch einen vertrauenswürdigen Freund darum, sich einmal mit Ihnen zusammen zu setzen und zu brainstormen. Das ist meist viel leichter, als alleine Antworten zu finden. Und vielleicht nutzt es Ihrem Freund ebenfalls, einmal über etwas so grundsätzliches nachzudenken. Ansonsten scheuen Sie sich bitte nicht, sich an eine Beratungsstelle Ihrer Universität zu wenden. Hier kennt man die Thematik und wird Sie professionell dabei unterstützen, zu klären, welchen Weg Sie einschlagen können und vor allem wollen. Auch niedergelassene Psychotherapeuten helfen bei Ängsten und Lebenskrisen, die Kassen übernehmen meist die vollständigen Kosten.

Es geht um mehr als gute Noten

Ganz unabhängig davon, ob Sie neue Kraft finden, Ihr Studium weiter zu führen oder den Mut, es abzubrechen: Die Bewältigung von Schwierigkeiten im Studium führt häufig dazu, sich auch in anderen Bereichen des Lebens und in der eigenen Persönlichkeit weiter zu entwickeln. An Herausforderungen, wie der Überwindung von Motivationsproblemen, Prüfungsangst und Leistungsblockaden kann man wachsen und sich persönlich einen großen Schritt weiter entwickeln. Auch wenn es sich oft gar nicht so anfühlt, wenn man mitten drin steckt. Aber es lohnt sich, denn das Ziel Ihres Studiums ist ja – so hoffe ich – einen interessanten Beruf zu ergreifen, der letztlich nicht nur viel Fachwissen, sondern auch eine reife Persönlichkeit fordert. Das mag altmodisch klingen, bleibt aber dennoch richtig.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg auf Ihrem ganz persönlichen Weg!

stressfrey

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Süß heißt auch hilfsbereit

Wer gerne Süßigkeiten nascht, ist hilfsbereiter und freudlicher – zuvorkommendes Verhalten bezeichnen wir häufig mit dem Wort »süß« auch wenn die Menschen, die uns helfen wohl kaum so schmecken.

Nach Ansicht von Forschern vom Gettysburg College steckt jedoch durchaus ein Körnchen Wahrheit in unserem Gebrauch von Geschmacksmetaphern. In insgesamt fünf verschiedenen Experimenten nahmen Brian Meier und seine Kollegen den süßen Zahn unter die Lupe. Im ersten Versuch sollten die Probanden fremde Personen beurteilen, während diese Auskunft über ihr Lieblingsessen gaben. Diejenigen, die Naschereien bevorzugten, wurden von den Versuchsteilnehmern automatisch als freundlicher und zuvorkommender eingestuft.

Wie beim Essen, so beim Verhalten

Aber auch auf die eigene Psyche kann die Vorliebe für Süßes Einfluss nehmen. Wer etwa gerne Schokolade mag, schätzt sich selbst als verträglicher ein und neigt eher dazu, anderen Menschen zu helfen. In den letzten beiden Experimenten gelang es den Forschern sogar, mittels Süßigkeiten die Hilfsbereitschaft der Menschen zu manipulieren: Probanden, die gerade einen Schokoriegel gegessen hatten, zeigten sich umgänglicher und eher bereit, bei weiteren Experimenten mitzuwirken, als diejenigen, die einen Cracker oder nichts zu essen bekommen hatten.

Das prosoziale Verhalten von Menschen mit süßem Zahn lässt sich laut Meier und Kollegen nur schwer erklären. Möglicherweise hänge es damit zusammen, dass Süße von fast allen Menschen als angenehm und wohlschmeckend empfunden wird. »Süß« als Metapher für »gut« kann sich dann auch positiv auf
unser Verhalten oder die Wahrnehmung anderer auswirken.

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Die Macht der Worte

Die Macht der Worte ist im diesen kurzen Film sehr eindrucksvoll vorgestellt. Worte machen zwar nur 7 Prozent der Wirkung unserer Kommunikation aus, können aber trotzdem dramatische Auswirkungen haben.

Video: Die Macht der Worte (The Power of Words)

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Was kann man vom Marshmallow-Test lernen?

Der Marshmalow-Test ist einer der bekanntesten Experimenten zu Impulskontrolle und Belohnungsaufschub und wurde vom Psychologen Walter Mischel auf der Stanford University ausgeführt.

Dabei bekamen 4-jährige Kinder ein Marshmallow (Süßigkeit) sofort und wurden vor die Wahl gestellt es entweder gleich zu essen oder ein zweites zu bekommen, wenn sie einige Minuten warten konnten, ohne das erste Marshmallow zu essen.

Die Fähigkeit zu Impulskontrolle bzw. Belohnungsaufschub ist ein verlässlicher Indikator für späteren akademischen Erfolg und eine Reihe von positiven Persönlichkeitseigenschaften.

14 Jahre danach fand Mischel in einer Längsschnittstudie, dass dijenigen Kinder, die schnell nach der Süßigkeit gegriffen hatten, weniger Selbsbeherrschung hatten und auch von Anderen als stur, schnell frustriert und neidisch beschrieben werden. Auf der anderen Seite waren Kinder, die abwarten konnten, selbstbestimmter, zuverlässiger, selbstbestimmter, konnten mehr Stress vertragen und hatten größere soziale Kompetenz.

Und Sie, können Sie für eine langfristigen Ziel auf sofortige Belohnung verzichten?