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Weihnachten 2117

Wir schreiben das Jahr 2117. Künstliche Intelligenz hat längst die Kontrolle übernommen. Menschen leben zurückgezogen in den Wäldern und für die Roboter in den Städten spielt Weihnachten keine Rolle. Bis einer von ihnen einen alten Weihnachtsfilm entdeckt und sich auf die Suche nach dem macht, was das Fest der Liebe ausmacht: Liebe.

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Video Test: Kannst du den Fake erkennen?

Wenn ihr nicht zu echten Modefreaks gehört, die sich bei allen modernen Tendenzen auskennen und Angst habt, einen gefakten Gegenstand zu ergattern, schlagen wir vor, sich mit diesem Thema genauer auseinanderzusetzen. Im heutigen Video gibt es einen Test, der die Wahrscheinlichkeit misst, mit der ihr eine Fälschung kaufen könnt. Wir hoffen, eurer siebter Sinn hilft euch.

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Business Verkaufen

Produktiver im Außendienst

Zeit ist ein demokratisches Gut. Jeder hat gleich viel davon. Eine Weisheit aus dem Zeitmanagement, die sich auch auf den Verkaufsaußendienst übertragen lässt. Jeder Verkäufer wie auch jeder Kunde hat gleich viel Zeit. Die entscheidende Frage im Außendienst ist: Wie nutzt ein Verkäufer diese Zeit am besten? Und vor allem: Für was – oder besser – für wen ist der Kunde oder Einkäufer bereit, einen Teil seiner Zeit zur Verfügung zu stellen. Auch wenn alle grundsätzlich gleich viel Zeit haben, wissen wir, dass Zeit heute generell ein wertvolles Gut ist. Zeit ist Geld! Und dementsprechend bewusst müssen wir alle mit ihr umgehen – mit unserer eigenen Zeit, aber ganz besonders auch mit der Zeit unserer Gesprächspartner.

Jeder kennt Menschen, die einfach zu viel reden. Ob Handwerker, die sich im gleichen Zuge beschweren, dass sie „nicht mehr rum kommen“. Ob der ehemalige Mitschüler, der beim Klassentreffen regelmäßig für Augenrollen sorgt. Oder der Außendienstler, der meint, er müsse seinen Kunden nur lange und gut genug zureden, dann klappt es schon mit dem Geschäft. Manchmal ist weniger tatsächlich mehr – so auch beim ‚Quatschen’. Natürlich spricht nichts gegen Smalltalk, wenn der Kunde gerade dazu aufgelegt ist. Aber bitte nicht übertreiben. Gerade Einkäufer schätzen es, wenn Außendienstler im Gespräch auf den Punkt kommen – im Idealfall auch noch auf den wichtigsten. Und noch besser ist es, wenn ein Verkäufer bei der telefonischen Terminvereinbarung bereits ein Zeitfenster vorgibt: ‚Heute möchte ich mich mit Ihnen 30 Minuten über X unterhalten.’ Selbstverständlich sollte sein, dass diese Zeit dann auch eingehalten wird. Umso mehr Vertrauen schenken Kunden dem Verkäufer, was auch zukünftige Terminanfragen erleichtert.

Vom Telefonieren und der Tourenoptimierung

Das Telefon ist im Außendienst mehr als nur Mittel zum Zweck. Vieles lässt sich telefonisch erledigen – nicht nur die Terminabstimmung. Vielleicht muss ein persönlicher Termin ja auch gar nicht zwangsläufig stattfinden, wenn das Telefonat mit dem Richtigen geführt und entsprechend gut vorbereitet wird. Tatsächlich möchte nicht jeder Kunde so oft besucht werden, wie Verkäufer sich das vielleicht vorstellen – oder ‚schon immer’ praktizieren. Ein klärendes Gespräch mit dem Kunden, wie dieser sich eine Zusammenarbeit im Idealfall wünscht, ist hilfreich. Sollte es ein Außendienstler selten schaffen, alle Angebote zu präsentieren, so ist zu überlegen, wie dennoch all das verkauft werden kann, was möglich und passend ist. Lösung könnte die regelmäßige Überprüfung und Überarbeitung der Tourenplanung sein. Viele Verkäufer fahren über Jahre hinweg immer die gleichen Kunden an. Da weiß man was passiert und im Großen und Ganzen klappt das auch ganz gut. Aber: Abseits der vertrauten Route gibt es ebenfalls potentielle Kunden. Fragen, die sich in diesem Zusammenhang lohnen:

  • Werden alle Kunden so besucht, wie es aus Ihrer Sicht sinnvoll ist?
  • Können eventuell manche Kunden seltener besucht werden?
  • Sollten einige Kunden intensiver betreut werden – vielleicht sogar wöchentlich?

In letzterem Fall ist es denkbar, den Kunden abwechselnd persönlich zu besuchen und beim nächsten Mal nur zu telefonieren. Schließlich gibt es nicht nur wirklich erklärungsbedürftige Produkte, sondern auch typische Verbrauchsartikel, die jeder Kunde kennt. Das macht dann das Verkaufen erheblich einfacher, da der Verkäufer auf weniger Widerstände trifft. Der Kunde hat Vertrauen zu dem Produkt – jetzt geht es nur noch um Menge und Preis. Vor dem Griff zum Telefon ist es wichtig, sich darüber Gedanken zu machen. Die richtige Menge ist die, die für den jeweiligen Kunden innerhalb einer angemessenen Zeit aufgebraucht wird. Viele Kunden sind aber auch der Meinung, dass Ware – zumindest bestimmte – nicht schlecht wird. Sie wollen folglich große Mengen kaufen. Es lohnt also, als Verkäufer auch einmal mutig zu sein und mit großen Zahlen zu arbeiten. Vom geringen Mut eines Verkäufers wird sonst der Mitbewerber profitieren; denn Kunden, die kaufen wollen, kaufen auch – wenn nicht hier, dann woanders.

Konzentration auf Gesprächsziele

Für viele Verkaufsverantwortliche ist die Vorbereitung ein notwendiges Übel. Wohl die große Mehrheit der Vertriebler verlässt sich lieber auf die eigene Intuition und Erfahrung – schließlich weiß man ja, was man verkaufen will … Doch wer sich nicht vorab genügend Gedanken macht, mindert erheblich seine Auftragschancen. Besucht beispielsweise ein Außendienstler einmal im Monat einen Stammkunden, dann muss unterm Strich mehr dabei herumkommen, als nur Aufträge in der Höhe, wie sie der Kunde auch bei einer telefonischen Betreuung gemacht hätte. Denn nur um Aufträge „abzuholen“ ist der Außendienst zu teuer – und die Zeit des Kunden zu schade. In der heutigen Zeit darf es nicht mehr passieren, dass ein Verkäufer zum Kunden geht und sich mit der Einstellung „Na, mal sehen, was der Kunde heute so kauft!“ überraschen lässt. Im Rahmen der Gesprächsvorbereitung hat der Verkäufer zu planen, was der Kunde kauft – und welche Artikel er beispielsweise ansprechen muss, die schon länger nicht mehr von ihm gekauft worden sind. Leider merken es aber viele Verkäufer gar nicht, wenn der Kunde einzelne Produkte nicht mehr bestellt, so lange der Gesamtumsatz stimmt. Eine große Gefahr, denn anscheinend ist hier gerade ein Mitbewerber aktiv, der seine Artikel zu platzieren weiß. Produktiv zu sein bedeutet, klare Ziele zu formulieren, was bei dem Besuch erreicht werden soll. Denn die Gefahr ist groß, dass ein Verkäufer den Besuch vorschnell abbricht, wenn der Kunde ihn mit den Worten „Heute brauche ich nichts. Beim nächsten Mal wieder!“ begrüßt. Auch wenn Außendienstler es oft nicht glauben: Kunden lassen sich „erziehen“. Auch dahingehend, dass sie ihre Bestellung schon zum Termin fertig haben, um über Geschäftsentwicklung zu sprechen, und nicht gemeinsam durchs Lager zu laufen – und dann nachher für die Entwicklung keine Zeit mehr zu haben.

Verbindlichkeit und Eigenreflexion

Nach dem Gespräch ist vor dem Gespräch. Deshalb ist es sinnvoll, beim Beenden des Treffens einen möglichst konkreten Verbleib anzustreben. Das kann ein neuer Termin sein, oder eine To-Do-Liste mit dem Vermerk, wer macht was bis wann. Verbindlichkeit ist im Verkauf ein hohes Gut, das von Kundenseite geschätzt wird. Fakt ist: Wenn ein Verkäufer eine Zusage macht, dann muss er sich auch daran halten. Damit der Kunde sieht, dass seine Anliegen ernst genommen werden, sollte der Verkäufer auf seinen Unterlagen klar notieren, was er nach dem Gespräch unternehmen wird. So hat der Kunde das Gefühl, dass sich der Verkäufer darum kümmert – schließlich hat er es sich ja sogar aufgeschrieben. Ebenfalls ist es wichtig, dass sich Verkäufer auch die Zeit zur Reflexion nehmen. Was verlief während des Kundengespräches sehr gut – was weniger? Verkäufer haben die Verantwortung, stets besser zu werden, damit sie besser als ihre Mitbewerber sind.

Wie war das mit der Zeit noch mal? Vergangene Minuten kommen nie wieder. Sie sind endgültig verloren. Vielleicht haben wir noch viele vor uns, vielleicht auch nicht. Keiner weiß es. Umso wichtiger ist es, mit der begrenzten Zeit sinnvoll und wertschätzend umzugehen. Verantwortung für das zu übernehmen, was wir machen – und was wir nicht machen. Verkäufer im Außendienst stehen im Dienst ihrer Kunden und ihres Unternehmens – das ist ihr Job. Doch sie haben auch das Recht, sich klar für eigene Ziele und Wünsche zu entscheiden und sich folgende Fragen zu stellen: Bringt uns das, was wir machen, wirklich weiter? Hilft es uns, unser Leben zu leben – oder helfen wir letztlich einem Anderen, sein Leben besser zu leben? Was Aufgabe von Verkäufern ist! Natürlich müssen diese Ziele erreichen – aber stimmt das Verhältnis zwischen Geben und Nehmen? Zeit und Geld stehen übrigens in einem sehr engen Verhältnis. Denn mit Geld kann man Zeit sparen. Und die gewonnene Zeit können wir dann wieder für andere gewinnbringende Aktionen nutzen. Produktiv zu sein, lohnt sich also nicht nur, sondern macht das Leben auch für alle Beteiligten angenehmer.

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Architektur Stil

Gewagte Architektur im Fischerdorf auf dem Darß

Die Halbinsel Darß an der Ostsee ist zweigeteilt, in den rauen Norden mit dem berühmten Seebad Prerow und der stilleren und noch unbekannten Südseite am Bodstedter Bodden. In jenem kuschligen Winkel liegt das alte Fischerdorf Wieck.

In diesem staatlich anerkannten Erholungsort haben Kerstin Reetz-Schulz & Stefan Schulz mit Hilfe des Berliner Architekturbüros Möhring ein hochmodernes Haus gebaut, dass mit seiner Gestaltung Anstoß nimmt und dabei doch auf architektonische Werte setzt. Es handelt sich um ein traditionelles und regionaltypisches „Drempelhaus“. Seit diesem Sommer wird es als Ferienhaus genutzt.

Die äußere Optik bestimmen die dunkle Holzfassade, das Zinkfalzdach und großzügige Fenster, aber auch die kleinen Details. Mit dem über Eck verlaufenden Fenster in der oberen Etage wird ein typisches Element des Bauhausstils aufgegriffen. Während sich das Haus so in die weitgehend denkmalgeschützte Umgebung einfügt, ist der Innenraum hochmodern. Im Erdgeschoss dominiert ein offener Raum mit Kamin. Dieser zentrale Wohnraum öffnet sich über zwei große Glasflächen nach außen in den Garten. Im Erdgeschoss befindet sich ein Gästebereich für zwei Personen mit einem Duschbad und die luxuriöse Küche mit großem Eichenholztisch. Eine Treppe führt ins Obergeschoss, in dem sich zwei weitere Schlafräume für je zwei Feriengäste sowie das große Bad mit Badewanne, Dusche, zweitem WC und Sauna befinden.

Die im Haus installierte Technik entspricht modernsten Ansprüchen, das reicht vom Herd mit Induktionskochfeld bis hin zu Internet-TV, W-Lan und iPod-Dockingstation. Auf dem Grundstück wurden zwei Stellplätze eingerichtet. In einem kleinen Nebengebäude können Fahrräder untergestellt werden.

Eingebettet von Bodden, Wiesen und Weiden und vom Darßwald vor den Westwinden geschützt, bietet Wieck mit seinen knapp 800 Einwohnern dem Erholung suchenden Urlauber eine Menge: Eine malerische Landschaft, gut ausgebaute Rad- und Wanderwege zum West- und Nordstrand, Reitunterricht für kleine und große Besucher, Kremserfahrten durch den Darßer Wald, und eine vorzügliche Beköstigung in den liebevoll betriebenen und eingerichteten Gaststätten. Für Wassersportler bieten der Bodden und die nur fünf Kilometer entfernte Ostsee hervorragende Möglichkeiten der aktiven Urlaubsgestaltung.

 

Auf der dem Bodden zugekehrten Seite, breitet sich der Hafen von Wieck aus. Der bietet 18 Liegeplätze für Segel- und Motorboote. Ein Großteil des Areals ist Badeplatz.

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Motivation & Erfolg Psychologie

Einmal wie Pippi Langstrumpf sein!

„Ich mach mir die Welt … widdewidde wie sie mir gefällt!“ Efraims Tochter Pippi Langstrumpf ist davon überzeugt, dass sie sich die Welt machen kann, wie sie ihr gefällt. Warum also sollte das nicht auch uns gelingen? Zugegeben manchmal fehlt uns das kindliche Gemüt der Romanfigur von Astrid Lindgren – auch wenn uns genau das im Leben wie im Business gut tun würde. Am Tag des positiven Denkens, der jährlich am 13. September gefeiert wird, will ich einmal ganz bewusst an die Filme mit der unvergleichlichen Inger Nilsson erinnern, die als Pippi genau weiß was sie will und es sich auch holt.

Ich denk mir die Welt … widdewidde wie sie mir gefällt! Auch wenn es wissenschaftlich nicht bewiesen ist, dass positives Denken tatsächlich eine positive Wirkung hat … schaden kann es doch auch nichts, wenn wir uns selbst motivieren, uns gut zureden – vor allem dann, wenn wir einmal nicht so gut drauf sind oder uns eine schwierige Aufgabe bevorsteht. Positives Denken bedeutet übrigens nicht, dass wir IMMER ALLES positiv sehen müssen. Der Blick durch besagte rosarote Brille darf unser Realitätsbewusstsein nicht trüben. Doch bei allem Realitätssinn, gibt es so viel Unerklärliches zwischen Himmel und Erde, dass der Tag des positiven Denkens uns zumindest wieder einmal eines bewusst machen kann: Es lohnt nicht, sich dauerhaft mit Dingen zu belasten, die schon vorbei oder noch gar nicht eingetreten sind. Genau das hindert uns daran, zu glauben, zu vertrauen und etwas zu schaffen.

Glücklich ist, wer …

Viele Menschen denken, dass Glück bedeutet, keine Probleme zu haben, also IMMER sorgenfrei durchs Leben zu gehen. Zugegeben, ohne Sorgen, welcher Art auch immer, mag das Leben glücklich sein. Doch ein noch viel größeres Glück empfinden Menschen meist erst dann, wenn sie es schaffen, die täglichen Herausforderungen zu meistern. Positive Gedanken sind dabei hilfreich. Also auch wenn wir eher dazu neigen, uns mit negativen Dingen zu beschäftigen und negative Erlebnisse  leidenschaftlich gerne weitererzählen, zu grübeln und irgendwann nur noch alles schwarz zu sehen, müssen wir eines wissen: Ein positives Handeln setzt positive Gedanken voraus! Glücklich ist also derjenige, der erkennt, dass es an ihm selbst liegt, der Ärger und Ängste zulässt, sich von diesen aber nicht bestimmen lässt, sondern mit einem zuversichtlichen Blick ins Denken und Handeln kommt. Glücklich ist, wer jeden neuen Tag als neue Chance sieht, etwas zu bewegen, zu verändern, zu bewirken. Sätze wie „Das schaffe ich sowieso nicht!“ oder „Ich kann das nicht!“, werden umgewandelt in: „Mein Glück liegt in meinen Händen. Deshalb schaffe ich alles, was ich will!“

Erfolgreich ist, wer …

Viele Menschen denken, dass Erfolg bedeutet, reich zu sein. Reich an materiellen Gütern, an Geld und Macht, sprich IMMER Herr über das eigene Leben und seine Entscheidungen zu sein. Na wenn das mal nicht zu positiv gedacht ist? Erfolgreich zu sein bedeutet, etwas gerade dann zu schaffen, wenn es nicht so einfach ist, wenn auch uns die Null-Bock-Stimmung einmal erwischt hat. Wir sind müde, schlecht gelaunt und die Arbeit nervt. Wie erstrebenswert und glanzvoll uns in solch einem Augenblick doch das Leben der Reichen und Schönen erscheint – an Bord einer Yacht liegend, Champagner trinkend. Aber auch kein Wölkchen am Himmel kann den Erfolg trüben. Nämlich dann, wenn dieser Erfolg nicht selbst geschaffen, erzielt worden ist. Das Ziel ist ein wichtiger Faktor, damit wir tagtäglich in Schwung kommen. Haben wir eine Antwort auf die Frage „Wofür mache ich das hier?“ gelingt es leichter, nicht nur positiv zu denken, sondern konsequenterweise auch ins positive Handeln zu kommen. Noch einfacher ist es, wenn wir uns unsere bisherigen Erfolge bewusst machen. Vorsicht übrigens vor einem negativen Umfeld, das den ganzen Tag jammert, wie schlecht alles ist! Der blaue Himmel verdunkelt sich ganz schnell – und mit ihm unsere Stimmung, wenn eine graue Wolke immer mehr in unsere Richtung zieht.

ErfolgREICH ist, wer … 

Zu oft haben wir Angst vor Misserfolgen und probieren deshalb etwas Neues erst gar nicht aus. Zu groß scheint das Risiko. Ein Gefühl, das Pippi Langstrumpf offensichtlich nicht kennt oder es einfach nicht beachtet. Als Möglichkeitsseherin geht sie sogar noch einen entscheidenden Schritt weiter: Jenseits des negativen oder positiven Denken existiert für sie eine Welt, in der tatsächlich IMMER ALLES möglich ist. Selbstbewusst steht sie Neuem offen gegenüber. Der Alltagstrott hat bei ihr keine Chance. Abenteuerlustig probiert und studiert sie alles Unbekannte aus und lebt in ihrer Villa Kunterbunt – samt Pferd und Affe – beherzt in den Tag hinein ein erfolgREICHES Leben. Oder wie würden wir es bezeichnen, wenn wir einen Limonadenbaum unser Eigen nennen könnten?

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Auto

BMW M lehrt uns, wie man driftet

Es ist durchaus bekannt, was die BMW M Fahrer bei ihren Autos lieben. Die sportliche Abteilung zeigt uns, wie man mit etwas Übung ein wahrer Driftkönig werden kann.

Alles beginnt mit dem Ausschalten des DSC-Systems. Man muss die Taste etwa drei bis vier Sekunden gedrückt halten, bis das Auto anzeigt, dass das System deaktiviert wurde.

Um mit Drift zu beginnen, empfielt BMW den zweiten Gang, damit man genig Drehmoment zur Verfügung hat. Dan soll man das Gaspedal einmal schnell tippen und dem Auto schert das Heck aus. Alles andere ist dan vor allem eine Sache des Gefühls und der Praxis. Mehr im Video.

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Motivation & Erfolg Psychologie

Das Gesetz der Resonanz: Energie, Emotion, Erfolg

Unsere moderne Welt ist von Medien bestimmt. Ob digitale Plattformen, Nachrichten im TV oder der Austausch über soziale Netzwerke,… wir alle lassen uns mehr oder weniger davon anstecken. Leider allzu oft – frei nach der Maxime „bad news are good news“ – von den schlechten, traurigen oder beängstigenden Geschichten.

Sie dominieren unsere (Medien-)Welt. Kein Wunder, ist Aufmerksamkeit in der heutigen Zeit doch ein recht knappes Gut. Je schlimmer die Nachricht – ob im Einzelfall oder mit internationalen Auswirkungen – umso mehr Aufmerksamkeit. Terrorgefahr, Umweltkatastrophen, Skandale, Missstände – soweit Auge und Ohr reichen. Wer hört sich innerlich vielleicht schon sagen „Wir leben aber auch in einer schlimmen Zeit …“ oder „Früher war das/alles noch besser …“? Ertappt! Dabei wäre es doch so viel zuträglicher, wenn wir neben all dem Negativen lieber das viele Positive sähen – beziehungsweise uns mehr davon gezeigt würde. Wir uns davon anstecken ließen und mithilfe unserer positiven Energie, unserer Strahlungswirkung, unserer Resonanz wiederum andere anstecken. Unsere Welt hat sie verdient, es gibt sie und wir brauchen sie: Go for good news!

Der Schlüssel, Menschen zu bewegen

Resonanz – laut Duden zum einen „das Mitschwingen, -tönen eines Körpers in der Schwingung eines anderen Körpers“. Zum anderen „die Gesamtheit der Diskussionen, Äußerungen, Reaktionen, die durch etwas hervorgerufen worden sind und sich darauf beziehen“ oder auch „der Widerhall“ sowie „die Zustimmung“. Mitschwingen und Widerhall beziehungsweise Zustimmung also. Was dabei zunächst so theoretisch und für viele wenig greifbar klingt, ist ein zentraler Schlüssel, um andere Menschen zu erreichen, zu bewegen und zu überzeugen.

Das Energiefeld unseres Herzens  

Unser Herz ist von einem riesigen Energiefeld umgeben. Wissenschaftler des HeartMath Institute California gehen von einem Durchmesser von rund zweieinhalb Metern aus. Damit ist das Energiefeld des Herzens bedeutend größer als das unseres Gehirns. Das Herz versorgt – rein organisch betrachtet – unseren Körper mit Blut, dem Stoff des Lebens. Darüber hinaus dient unser Herz als Vermittler, der all unsere Emotionen und Überzeugungen in elektrische sowie magnetische Wellen umwandelt und diese über unseren Körper hinaus an unser Umfeld gibt. Dabei ist das elektrische Signal des Herzens bis zu 60-mal stärker als das des Gehirns, das magnetische Signal sogar bis zu 5.000-mal. Wir senden über unser Herz also wesentlich mehr Energie aus als über unser Gehirn. Sind wir daher nicht mit Herzblut bei der Sache, bei unseren Wünschen, übernimmt das „schwächere“ Gehirn die Aussendung von Signalen. Das Herz blockiert dann unsere Wünsche, die eigentlichen Herzensangelegenheiten, durch Angst oder Unsicherheit.

Vorsicht: Ansteckend!

Resonanz ist ansteckend und transportiert das, was uns als Menschen ausmacht: Energie in Form von Emotionen – positiv wie negativ. Mit Resonanz übertragen wir unsere innere Einstellung auf andere, stecken sie mit guter oder schlechter Laune an. Letztlich ist ein ansteckendes Lachen oder die ansteckende Wirkung des Weinens nichts anderes. Entsprechend kann die Resonanz eines Menschen von einer Sekunde auf die andere auch Stimmungen komplett verändern. Gerade eben noch fröhlich und munter, werden wir, ausgelöst durch die Resonanz, die unser wütendes Gegenüber ausstrahlt, ebenso aggressiv.

(Negative) Prägungen aufbrechen, positive Resonanz erzeugen

Resonanz bestimmt dabei nicht nur unsere Stimmung, sondern in direkter Konsequenz auch unsere Ausstrahlung – mehr noch und viel stärker als unsere Mimik und Gestik, Körperhaltung, Kleidung oder Frisur. Und ganz im Gegenteil zu Hemd, Hose oder Haaren, können wir unsere Resonanz nicht einfach im Vorbeigehen wechseln. Die gute Nachricht: Es ist dennoch möglich, sie ganz gezielt und bewusst zu verändern! Viele der negativen Emotionen, die uns lenken, unsere Ausstrahlung oder unser grundsätzliches Meinungsbild bestimmen, sind alteingesessen. Wir kennen sie meist schon lange durch Eltern, Verwandte und Bekannte. Sie haben mit ihren Ansichten unsere Resonanz geprägt. Um unser Resonanzfeld heute zu beeinflussen, ein neues zu bekommen, müssen tiefe Überzeugungen, alte verhärtete Ansichten oder Glaubenssätze aufgelöst und verändert werden. Ein harter Weg: Denn unser Umfeld beeinflusst unser Resonanzfeld nun mal stärker als unsere selbst erzeugte Resonanz. Aber in Anbetracht einer Welt, die gar nicht so schlecht ist, wie sie manchmal auf den ersten (medialen) Blick scheint, ein ebenso lohnenswerter…

Mit positiver Resonanz zu mehr Energie, Emotion, Erfolg

Indem wir an unserer eigenen Einstellung, den Gedanken, Emotionen und Energien, die uns ausmachen, arbeiten, können wir unser Resonanzfeld bewusst positiv zum Schwingen bringen – für eine persönliche, fesselnde Außenwirkung. Für mehr Energie, Emotion und Erfolg.

  • Reinheit: Wer im Reinen mit sich selbst ist, das Leben lebt, das ihm Freude macht, strahlt nach außen. So entsteht nicht nur Lebensfreude pur, sondern sie wird auch transportiert und steckt an.
  • Umfeld: Jeder Mensch überträgt Resonanz. Unser Umfeld ist daher maßgeblich an der Entstehung und der Wirkung unseres persönlichen Resonanzfeldes beteiligt. Denkweisen, Stimmungen und Aussagen im persönlichen Umfeld „stecken an“. Vorsicht: Das gilt nicht nur im Positiven, sondern auch im Negativen.
  • Herzblut: Nur wer ein klares Ziel vor Augen hat, kann es verfolgen. Und nur wer wirklich überzeugt, mit vollem Einsatz und Herzblut seinen Zielen aktiv folgt, kann andere mitreißen und begeistern.
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Gesundheit

Denken Sie sich fit!

Wer für sich selbst glaubt, dass fit und aktiv ist, ist gesünder und lebt länger als diejenigen, die von sich glauben, nicht gerade in guter Form zu sein. Dabei spielt die tatsächliche körperlicher Aktivität eigentlich keine Rolle.

Dies ergab eine Studie der US-amerikanischen Psychologinnen Octavia Zahrt und Alia Crum, für die sie Daten von mehr als 61.000 Erwachsenen auswerten. Für die Studie erfassten sie die Lebensumstände, Gesundheit, die körperliche Aktivität sowie persönliche Einschätzungen derselben.

Ein Teil der Befragten war über 20 Jahre hinweg wiederholt interviewt worden und es zeigte sich, dass die Wahrscheinlichkeit, in dem Zeitraum zu sterben, bei jenen um 71 % höher war, die sie für weniger aktiv als Gleichaltrige hielten. Die Forscher ziehen daraus den Schluss, dass direkte Appelle an gesundes Verhalten, so wie zum Beispiel in manchen Gesundheitskompanien, den starken Einfluss der Einschätzung des eigenen Verhaltens vernachlässigen – und dazu führen könnten, dass Menschen sich abgewertet fühlen.

Ihr Plädoyer: »Wenn wir lange leben wollen, sollten wir uns nicht nur gesund verhalten, sondern auch so darüber denken.«

Octavia H. Zahrt, Alia J. Crum: Perceived physical activity and mortality: Evidence from three nationally representative U.S. samples. Health Psychology, online first publication, Juli 2017. DOI: 10.1037/hea0000531

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Auto

Der neue BMW M3 CS

Mit dem neuen BMW M3 CS präsentiert die BMW M GmbH ein weiteres exklusives und limitiertes Sondermodell. Mit seinem betont sportlichen Auftritt setzt der neue M3 CS die jahrzehntelange Tradition der erfolgreichen M Sondermodelle fort, die 1988 mit dem BMW M3 Evolution der Baureihe E30 begonnen hat. Zugleich bietet die viertürige Hochleistungs-Limousine die perfekte Kombination von Dynamik und Alltagstauglichkeit.

Gegenüber dem M3 mit Competition Paket wurde die Leistung des 3,0 Liter großen Hochleistungstriebwerkes um zehn auf 460 PS angehoben. Dank der M TwinPower Turbo Technologie beschleunigt der M3 CS in nur 3,9 Sekunden von null auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit des serienmäßig mit dem M Drivers Package ausgerüsteten M3 CS wird bei 280 km/h elektronisch begrenzt.

Der von zwei Mono-Scroll-Abgasturboladern unter Druck gesetzte Reihensechszylinder ist mit Ladeluftkühlung, der Benzin-Direkteinspritzung High Precision Injection, der variablen Ventilsteuerung VALVETRONIC und der stufenlosen Nockenwellenverstellung Doppel-VANOS konsequent auf hohe Spitzenleistung, aber auch fülliges Drehmoment schon ab niedrigen Drehzahlen und hohe Effizienz ausgelegt (Verbrauch kombiniert: 8,3 l/100 km*; CO2-Emissionen kombiniert: 194 g/km*). Per Druck auf den neuen, roten Start-Stopp-Knopf wird der Motor des neuen BMW M3 CS in Gang gesetzt. Er begeistert durch seinen charakteristischen Sound, für den eine speziell abgestimmte Sportabgasanlage mit vier Endrohren sorgt.

Serienmäßig ist der neue BMW M3 CS mit dem 7-Gang M Doppelkupplungsgetriebe (M DKG) mit Drivelogic ausgestattet. Das Fahrwerk des neuen BMW M3 CS entspricht weitgehend dem des M3 mit Competition Paket. Die Träger und Gelenke sowohl der Vorder- als auch der Hinterachse bestehen aus geschmiedetem Aluminium und sind daher besonders leicht. Das hält die ungefederten Massen gering und kommt der Fahrdynamik zugute. Der M3 CS ist serienmäßig mit dem Adaptiven M Fahrwerk ausgestattet. Die Fahrwerksgeometrie wurde auf eine optimierte Performance sowohl auf der Straße als auch auf der Rennstrecke ausgelegt. Für bestmöglichen Grip unter allen Fahrzuständen sorgen die Dynamische Stabilitäts Control (DSC), die über einen M Dynamic Mode verfügt, und das Aktive M Differenzial.

Die Regelsysteme für das Adaptive M Fahrwerk, DSC und das Aktive M Differenzial wurden hinsichtlich der fahrdynamischen Anforderungen im BMW M3 CS ebenso modifiziert wie auch die Abstimmung der elektromechanisch arbeitenden Lenkung. Der Fahrer hat dabei jederzeit die Möglichkeit, die Wirkungsweise der Lenkung und des Fahrwerks individuell an seine persönlichen Vorlieben beziehungsweise die Anforderungen der jeweiligen Fahrtstrecke anzupassen. Für den Einsatz auf der Rennstrecke bestens geeignet sind die Leichtmetallräder in den Dimension 9 J x 19 vorne und 10 J x 20 hinten. Sie sind serienmäßig mit Cup-Reifen vom Typ Michelin Pilot Sport Cup 2 bestückt (vo.: 265/35 R 19, hi.: 285/30 R 20). Diese auch für den Straßenverkehr zugelassenen Semi-Slicks sorgen für höchstmöglichen Grip und beste Seitenführung auch bei sehr schneller Fahrt auf der Rennstrecke. Wahlweise wird der M3 CS mit Michelin Sport-Straßenreifen geliefert.

Dank des großzügigen Einsatzes von Vollleder BiColor Silverstone/Schwarz und Alcantara überzeugt das Interieur des neuen BMW M3 CS mit einer gelungenen Mischung aus zugleich sportlichem und edlem Ambiente.

Kunden können den neuen BMW M3 CS ab Januar 2018 bestellen, die Fertigung des produktionsbedingt auf rund 1.200 Einheiten limitierten Sondermodells startet im März 2018.

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Essen Gesundheit

Schlank mit Kartoffeln und Quark

Kartoffeln aufsetzen, Quark anrühren – fertig! Nur ein paar Minuten in der Küche reichen, um eine komplette Diät-Mahlzeit zuzubereiten, die richtig lecker schmeckt und satt macht. Und dank der besonderen Verbindung verschiedener natürlicher Schlankmacher können Sie sich schon nach 3 Tagen von bis zu 2 Kilo verabschieden. Genial!

Kartoffeln mit Quark sind besonders eiweißreich, denn die Kombination vom pflanzlichen Eiweiß der Kartoffel mit tierischem Milcheiweiß ist ideal: Sie kann vom Körper besser verwertet werden als fast jede andere Kombination von Eiweißbausteinen. Zusammen mit den guten Kohlenhydraten und Ballaststoffen der Kartoffel macht die Mahlzeit darum schnell und langanhaltend satt. Die Knolle steuert außerdem noch 415 mg Kalium je 100 g bei. Der Mineralstoff unterstützt die Arbeit der Nieren und schwemmt Wassereinlagerungen aus dem Körper.

Auch der Quark hat es in sich: Frische Kräuter wirken als Stoffwechsel-Booster und beschleunigen das Abnehmen mit Vitamin C, ätherischen Ölen und Mikronährstoffen. Kalzium aus dem Quark hilft beim Abbau von Körperfett. Praktisch: Backkartoffel mit Quark können Sie auch in den meisten Restaurants bestellen. Die Sour Cream dazu ist zwar nicht ganz so gesund wie der hausgemachte Quark – dennoch ein guter Kompromiss. In immer mehr Städten wird die Backkartoffel an Kumpir-Ständen sogar als Fast Food zum Mitnehmen angeboten und diättauglich mit Quark und Rohkostsalat gefüllt. Sie sehen also, es gibt keine Ausrede, diese einfache Diät nicht durchzuhalten. Wir wünschen viel Erfolg!

Das Grundrezept

Pro Portion: 300 g Kartoffeln in Wasser gar kochen. In der Zwischenzeit 200 g Magerquark mit 2-3 EL Milch, Salz, Pfeffer und 1 Prise Zucker cremig verrühren. 4-5 Zweige gemischte Kräuter (z. B. Dill, Schnittlauch und Petersilie) abbrausen, trocken schütteln und grob hacken. Unter den Quark rühren und abschmecken. Die Kartoffeln pellen, den Quark dazu anrichten und mit 1 TL Lein- oder Rapsöl beträufeln.

400 kcal, Kohlenhydrate: 54 g, Fett: 6 g, Eiweiß: 31 g

Die besten Schlank-Kräuter

Viel leckeres frisches Grün im Quark unterstützt die Verdauung und wirkt positiv auf den Stoffwechsel.

Petersilie ist ein Allrounder. Sie regt mit Vitamin C den Fettabbau an und wirkt entwässernd. Das strafft das Bindegewebe und befreit von Stoffwechselrückständen.

Dill enthält ätherische Öle, die krampflindernd wirken und dazu die Verdauung ankurbeln.

Oregano gehört auch zu den Verdauungsförderern und beeinflusst die Darmflora positiv.

Schnittlauch regt mit scharfen Senfölen und Vitamin C den Fett-Stoffwechsel kräftig an.

Kresse ist ebenfalls Vitamin C reich und beugt Heißhunger vor.

Rosmarin zügelt den Appetit und hilft bei Kreislaufproblemen.

Basilikum greift die Fettreserven an und löst Wassereinlagerungen. Seine Gerbstoffe wirken anregend auf den Stoffwechsel.

entgiftet und enthält Bitterstoffe für eine aktive Verdauung.

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Business Verkaufen

Musik liegt im Vertrieb

Die Musik im klassischen Sinn ist ein Zusammenspiel unterschiedlicher Instrumente, verschiedener Menschen, mannigfacher Fertigkeiten und Fähigkeiten. Sie klingt nur dann wundervoll, wenn Musiker ihr in all ihren Facetten gerecht werden. Wie im Orchester, gilt es auch im Verkauf, sich richtig auf den Kunden und das Gespräch einzustimmen. Das gelingt am besten mit einer wirkungsvollen Komposition aus Ratio und Emotionen.

„Den rationalen und bewussten Kunden gibt es nicht. Viele Kaufsignale eines Produkts oder einer Dienstleistung werden vom Gehirn in direktes Kaufverhalten umgesetzt, ohne dass das Bewusstsein des Kunden etwas davon mitbekommt. Produkte oder Dienstleistungen, die keine Emotionen auslösen, sind für das Gehirn wertlos“, ist sich Diplom-Psychologe Dr. Hans-Georg Häusel sicher. Umso wichtiger ist es für den Verkäufer, die komplexen Zusammenhänge zwischen Vernunfts- und Gefühlswelt leichter einzuordnen sowie in seiner Verkaufstechnik anzuwenden.

Vier von acht – die Ouvertüre der Extraklasse

Verkäufer haben auf der technischen, von Zahlen geprägten Seite immer weniger Spielraum. Viel zu viele Wettbewerber bieten vergleichbare Produkte zu vergleichbaren Konditionen an. Umso wichtiger ist es, dass Verkäufer ihre emotionalen Werkzeuge schärfen. Wer zukünftig im Vertrieb Erfolg haben will, braucht neben einem gut geschnürten „technischen Paket“ vor allem empathisches Charisma. Dafür ist eine stimmige Verbindung zwischen Rationalität und Emotionen gefragt. Der folgende Auszug in vier Sätzen bietet einen Überblick über den ratiomotion® 8E Verkaufsprozess. Das Verkaufsgespräch bleibt damit nicht nur eine Aufführung, sondern avanciert zu einem Konzert der Extraklasse.

  1. Satz: Engagement zeigen

Engagement  ist ein Begriff, der gerne verwendet wird, wenn es um den persönlichen Einsatz für eine Sa­che geht. Zugleich ist er eine wesentliche Grundlage des kompletten Vertriebs. Ob ehrenamtlich oder im Beruf – wenn das Feuer in uns tatsächlich brennt, empfinden wir die Anstrengung dabei durchaus als leicht. In der Musik ist Engagement doppeldeutig zu ver­stehen: Auf der einen Seite bezeichnet es die vertragliche Verpflichtung eines Künstlers, beispielsweise als Mitglied eines Orchesters, auf der anderen Seite ist es die persönliche Leidenschaft des Musikers. Sie lässt ihn Tag für Tag und oft stundenlang üben. Schließlich möchte er sein Leistungsniveau halten und sich weiterentwickeln. Was würde wohl passieren, wenn Verkäu­fer mit dem gleichen Engagement, das sie manchmal beim Kunden an den Tag legen, an ihren eigenen verkäuferischen Fähigkeiten arbeiten? Erst wenn der innere Antrieb stimmt, können herausragende Ergebnisse erzielt werden. Das ist in der Musik und im Verkauf ähnlich. Nur wenn wir motiviert sind und das lange bevor wir beim Kunden sitzen oder ein Konzert geben, werden wir erfolgreich sein. Nur wenn Verkäufer sich selbst in einen guten Zustand versetzen können, werden sie auch ihrem Gesprächspartner ein positives Gefühl vermitteln. Nur wenn sie willens sind, sich immer wieder vorzubereiten, auf den jeweiligen Kun­den, die Situation und die gemeinsamen Ziele, sind sie auch in der Lage, Ab­schlüsse zu machen.

  1. Satz: Erwartungen erfüllen

Stellen wir uns Zuschauer vor, die im Konzertsaal sitzen: Der Vorhang wackelt gerade ein wenig und weckt die Erwartung, dass er bald auf- und es bald losgeht. Selbstverständlich wird erwartet, dass sich dahinter das Orchester befindet. Und auch beim Stück selbst, erweckt die Ouvertüre, in der die Hauptthe­men angespielt werden, die Erwartung des Zuhörers auf mehr. Nicht viel anders ist es im Verkauf: Gelingt es einem Verkäufer nicht, im Kopf des Kunden eine Erwartung zu er­zeugen, die ihn neugierig macht, wird es im weiteren Verlauf des Verkaufsge­sprächs schwierig. Worauf soll sich der Kunde denn freuen? Kunden wollen zumindest die Aussicht auf eine bestmögliche Lösung, so­zusagen den Fortschritt – ob persönlich oder beruflich – haben. Eine zentrale Aufgabe jedes Verkäufers ist es daher, neue Perspektiven zu eröffnen und die Aussicht zu erzeugen auf etwas Neues, etwas Anderes. Verkäufer, die diese Er­wartung nicht nur initiieren, sondern inszenieren, heben die Bezie­hung zum Kunden auf ein ganz anderes Niveau. Vom Produktverkauf über den Lösungsverkauf wird der Verkäufer der neuen Generation immer öfter zum „Sales-Client-Coach“. Er ist nicht mehr nur Berater, sondern erkennt Ursachen sowie Wirkungszusammen­hänge der Kundensituation und kann darauf aufbauend als Ideenlieferant und Impulsgeber wirken. Letztendlich erfüllt er die Hoffnung und Erwartung des Kunden, dass er der richtige Gesprächs- und Geschäftspartner ist.

  1. Satz: Engpass identifizieren

Schmale Stelle, Durchgang, Durchbruch – die ursprüngliche Be­deutung des Wortes Engpass ist uns vertraut. Ebenso kennen wir den Be­griff in seiner übertragenen Bedeutung als Barriere oder Mangelerscheinung. Im Verkauf ist ein Engpass et­was, das Kunden hemmt, das sie als Mangel empfinden und dessen Be­seitigung sie erfolgreicher oder glücklicher machen könnte. Engpässe sind die Quelle der wirklichen Kundenwünsche. Deshalb ist es Aufgabe des Verkäufers, diesen Engpass, der das eigentliche (Wunsch-)Motiv des Kunden ist, mit viel Geschick und Metho­dik herauszufinden. Auch Musiker beschäftigen sich vor einem Konzert oder Auftritt intensiv mit der Ti­telauswahl, dem Repertoire des Abends, um die Bedürfnisse ihres Publikums zu befriedigen: „Was wollen die Leute hören? Wie kann eine möglichst hohe Begeisterung erreicht werden? Und welche Töne gilt es zu finden, damit die Musik richtig anklingt?“ Übertragen und essentiell auf den Verkauf komprimiert, heißt das: „Was ist beim Kunden nicht oder nicht ausreichend vorhanden? Wovon braucht er mehr?“ Derjenige, der Probleme für Kunden am optimalsten löst, ist letztendlich der Gewinner und darf auf wei­tere Aufträge hoffen. Motive sind also Antriebe, die zur Entscheidung führen. Einkäufer kaufen nicht nur nach dem Preis, auch wenn es oft so wirkt. Sie kaufen bei dem Anbieter, bei dem sie ihre wirklichen Beweggründe (Prestige, Macht, Verhand­lungsergebnis, Anerkennung, Sicherheit, Abwechslung, Spontaneität etc.) realisiert sehen. Deshalb nehmen erfolgreiche Verkäufer die Suche nach dem Eng­pass, den Kaufmotiven ihrer Kunden auf, um die Verkaufsbühne so richtig zu rocken.

  1. Satz: Entwicklung antreiben

Faszinierte Zuhörer eines Konzerts rufen Zugabe oder geben den Musikern Standing Ovations. Sie sind rundum begeistert und drücken dies gerne aus. Auch Verkäufer sollten täglich nach dem Applaus ihrer Kunden streben. Deshalb gehört zur Entwicklung im Verkauf das Spielen auf der Klaviatur der Kundenbe­geisterung. Entwicklung bedeutet zum einen die zugesagten Leistungen zuverlässig abzuliefern, zum anderen, die Kundenbeziehung weiter auszubauen. Wird bei erste­rem eher die Ratio bedient, bezieht sich der zweite Bereich stärker auf die Emotionen. Es geht also nicht nur um Kundenzufriedenheit durch eine reine und inzwischen fast selbstverständliche Leistungserbringung, sondern um positive Emotionen, wie Neugierde, Überraschung und Spaß. Kunden als selbstverständlich zu betrachten, ist ein großer Fehler so mancher Verkäufer. Der Wettbe­werb schläft nicht und lauert meist nur darauf, bis der Konkurrent nachlässig wird. Wer im Hinblick auf die Kundenbeziehung nachlässt, verpasst nicht nur wertvolle Entwicklungsmöglichkeiten, sondern stagniert meist in allen Bereichen. Es gilt, auch nach dem Verkaufsabschluss einzigartig zu bleiben. „Wie können Kunden auf kreative Weise an das Unternehmen gebunden werden?“. Die wiederkehrende Beantwortung dieser Frage stellt eine nachhaltige Entwicklung sicher. Erfolgreiche Verkäufer begeistern durch eine zuverlässige Umset­zung und hören auf Zwischentöne. Sie gleichen aufgekommene Disso­nanzen zwischen den Erwartungen des Kunden und der realen Umsetzung durch ihre Persönlichkeit aus. Auf diese Weise geben sie ihrem Wettbewerb erst gar keinen Spielraum für Störsignale.

Schritt für Schritt: Der ratiomotion® 8E Verkaufsprozess
Schritt für Schritt: Der ratiomotion® 8E Verkaufsprozess | Quelle: Musik liegt im Verkauf, Ralf Koschinski 2015

Jeder Verkäufer hat die Möglichkeit, sein Gegenüber zu beeindrucken, für sei­nen Kunden wichtig und prägend zu sein. Er kann ermutigen, inspirieren und den Käufern andere, neue, emotionale Erfahrungen bereiten. Wenn im Vertrieb tatsächlich Musik liegen soll, ist das verbindende Element zwischen Rationalität und Emotionen gefragt. Nur wer selbst berührende Emo­tionen sendet, erreicht sein Gegenüber. Dann kommt neben der Vernunft und allen logisch sinnvollen Elementen auch der wichtige emotionale Part nicht zu kurz und aus einer Aufführung wird ein (Verkaufs-)Konzert der Extraklasse.

Musik liegt im Vertrieb

Kunden emotional erreichen

von Ralf Koschinski

200 Seiten, Broschur

€ 29,95

ISBN 978-3-648-06724-6

Verlag: Haufe

Erscheinungstermin: Mai 2015

 

Ralf Koschinski ist Experte für Vertriebsmeisterschaft und Führungserfolg im Technischen Vertrieb. Als Coach, Trainer und Speaker hilft er, Verkaufserfolge deutlich auszubauen und Unternehmensziele mit werteorientierter Führungskompetenz schnell zu erreichen. Dies gelingt dank maßgeschneiderter Entwicklungsprogramme, effektiven Intervallschulungen sowie praktischen Anwendungstrainings anhand eigener Produkte und Dienstleistungen. Die von ihm entwickelte ratiomotion®-Methode sorgt dafür, dass nach kürzester Zeit neue Erkenntnisse und Methoden in den Arbeitsalltag integriert werden. Weitere Infos – speziell auch zu den neuesten Vortragsthemen – unter www.ralf-koschinski.de

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Motivation & Erfolg Psychologie

Von und mit Walt Disney lernen: (Selbst-)Motivation macht erfolgREICH

Das Lustige Taschenbuch von Walt Disney feiert dieser Tage 50. Geburtstag. Mit fast 500 Bänden eine echte Erfolgsgeschichte. Jeder kennt es und viele lieben es. Ob jung oder alt, ob Kind oder Erwachsener, ob zum Lesen oder Vorlesen. Die Geschichten rund um Dagobert, Donald, Tick, Trick und Track und die Panzerknacker, haben sich erfolgreich in unsere Herzen gebrannt. Kaum vorzustellen, dass Walt Disney einst von einem Zeitungsredakteur gefeuert wurde, weil er in dessen Augen zu wenig Vorstellungskraft und Ideen mitbrachte. Nicht auszudenken, was passiert wäre, hätte er aufgegeben, oder? Walt Disney selbst ließ sich nicht entmutigen und zog mit viel Motivation sein Ding durch. Mit durchschlagendem Erfolg: Das Lustige Taschenbuch ist schließlich nur ein geringer Teil des heutigen Disney-Imperiums.

Tu, was du liebst…

Disney machte seine Passion zum Beruf. Ein Traum! Und irgendwie auch keiner! Oder? Denn eigentlich sollte doch jeder den Anspruch an sich selbst haben, genau den Job auszuüben, genau das Leben zu leben, das er oder sie eben gerne möchte. Der Alltag zeigt oft ein anderes Bild, auch das von Donald Duck aus dem Lustigen Taschenbuch. Er ist der Meinung: „Ein Job ist, wenn man etwas tut, was man hasst, damit man die Dinge bezahlen kann, die man nicht hasst!“ Wer hat sich ertappt, indem er bei diesem Zitat gerade geschmunzelt, aber auch zustimmend genickt hat?

..damit du liebst, was du tust!

Eine Frage, die sich jeder von uns regelmäßig stellen darf und sollte, lautet: „Ist das, was ich täglich tue, das Richtige für mich? Macht es mir Spaß, erfüllt es mich, ist es Leidenschaft und mehr als ein Beruf, ist es meine Beruf-ung?“ Ist es das nicht, sondern eher eine Last und Quälerei, müssen wir uns auf die Suche zurück zur Motivation machen. Warum haben wir diesen Job ursprünglich einmal gewählt? Was hat uns damals begeistert, dass wir unbedingt XY werden wollten? Indem wir uns auf unsere Ziele und Träume besinnen, finden wir das „Warum“ wieder. Das „Warum“, das uns morgens erneut beschwingt aus dem Bett kommen lässt und mit voller Power an unsere Projekte treibt. Denn wer liebt, was er tut, wird nie wieder in seinem Leben arbeiten!

Glück und Zufriedenheit sind Grundsteine für Erfolg

Wenn das „Warum“ hingegen absolut und unwiederbringlich verloren gegangen ist, ist es an der Zeit, sich eine neue Berufung zu suchen. Jeder sollte sich ganz individuell fragen: Was gefällt mir? Was sind meine Hobbies? Kann man damit Geld verdienen? Was ist mein Ziel und wie kann ich es erreichen? Schon Oscar Wilde wusste: „Unzufriedenheit ist der erste Schritt zum Erfolg.“ Das Berufsverständnis unseres geliebten Donald Duck sollten wir uns dabei natürlich eher nicht zum Vorbild nehmen. Aber mal ehrlich, wenn in Entenhausen immer alles glatt laufen würde und alle zufrieden wären, wäre es ja ziemlich langweilig. Im echten Leben jedoch sollten wir ganz für uns selbst entscheiden, was uns glücklich und zufrieden macht. Die folgenden sieben Tipps helfen dabei, den Weg hin zu mehr Erfolg, Glück und Zufriedenheit, eben einem rundum erfolgREICHEN Leben, zielstrebig zu gehen:

  1. Eine Vision haben

Wer nicht nur kurzfristig am Erfolg nippen will, sondern sein ganzes Leben erfolgREICH führen und sein möchte, muss eine ganz klare Vision vor Augen haben – ein „Big Picture“. Wir müssen unsere Vision sehen und fühlen können, mit jeder Faser des Körpers uns in unser eigenes Big Picture verlieben. Alles, was wir mit wahrer Leidenschaft verfolgen, ist keine Arbeit mehr, sondern Berufung. Unsere Gedanken und Emotionen müssen also für unser ganz persönliches, individuelles Big Picture, unsere Vision, brennen.

  1. Schmerz und Freude

Schmerz und Freude, oft auch aus dem Englischen übertragen „Pain and Pleasure“, sind zwei der größten Motivationsknöpfe. Warum? Weil wir Dinge aus zweierlei Motivation unternehmen: Einerseits, um Schmerzen und Ängste zu vermeiden (Pain). Oder andererseits, um Freude zu erhalten (Pleasure). Werden wir uns bewusst, welchen Preis wir zahlen, wenn wir nicht Vollgas geben und welchen Preis wir im Umkehrschluss erhalten, wenn wir wirklich Gas geben. Das motiviert und treibt an, fördert Aktivismus. Weg vom Schmerz, hin zur Freude!

  1. Probleme sind Chancen

Wir wachsen mit den Herausforderungen, die wir meistern. Je mehr Herausforderungen Menschen gemeistert haben, desto stärker wird deren Persönlichkeit, desto „stabiler“ werden sie. Probleme als Chancen anzusehen, als Möglichkeit, seine Persönlichkeit weiterzuentwickeln, ist eine Lebensphilosophie – ein Gefühl, das uns heute und zukünftig besser macht.

  1. Autosuggestionen

Es mag verrückt klingen, aber ein oft unterschätztes Mittel zur erfolgreichen Selbstmotivation sind Autosuggestionen. Dabei generieren wir in unserem Kopf eine Art „hängende Schallplatte“, die wiederum unterbewusst unser Denken und damit unsere Motivation, unser Selbstbild verändert. Mit rund 60.000 Gedanken am Tag ist unser Gehirn ein echter Hochleistungssportler. Autosuggestionen sind letztlich eine unbewusste Programmierung  dieses Hochleistungssportlers und damit unseres eigenen Zustands sowie unserer Fokussierung.

Autosuggestionen zum Ausprobieren

Stellen Sie sich vor den Spiegel und probieren die Top Sechs Autosuggestionen einfach selbst aus, indem Sie sich diese immer wieder vorsagen, am besten laut und täglich:

  • Ich schaffe alles, was ich will!
  • Ich bin ein Sieger!
  • Ich ziehe Geld an wie ein Magnet!
  • Ich liebe mich und ich liebe Menschen!
  • Mein Reden und mein Sprechen überzeugen die Menschen!
  • „Mir geht es Tag für Tag und in jeder Hinsicht immer besser und besser!“ (Émile Coué)
  1. An sich selbst glauben

Glauben wir an uns selbst, an das, was wir können und lassen diesen Glauben von niemandem erschüttern, macht uns das wahrlich stark. Wer an sich glaubt, erntet Ergebnisse. Und Ergebnisse erhöhen wiederum den eigenen Selbstwert. Egal, was andere sagen, egal, ob manches noch nicht perfekt klappt: Jeder kann etwas erreichen! Egal, wo er heute steht. Die Devise: Glauben UND Machen!

  1. Den Blick immer nach vorne richten

Wer voll eingespannt ist, hat gar keine Zeit über Vergangenes zu jammern oder zu sinnieren. Ein straffer Terminplan hilft, schlechtere Erfahrungen durch Neues wett zu machen und keine Gedanken mehr daran zu verschwenden: The show must go on!

  1. Kein Kopfkino – einfach machen!

Um dauerhaft motiviert und damit erfolgREICH sein zu können, müssen wir unser Kopfkino manchmal einfach abschalten. Wie das geht? Nach dem Motto „Tu es einfach!“. Wir legen uns dazu einen eigenen Plan an und ziehen diesen strikt und möglichst ohne Umwege durch. Umsetzen, umsetzen, umsetzen, umsetzen… Wer seinen Weg geht, kann dabei auch hinfallen, solange er anschließend sofort wieder aufsteht und weiterläuft. Kein Kopfkino also, sondern einfach machen!

Niemand ist erfolgREICH geboren – auch wenn wir und unser Gewissen uns das als Entschuldigung für nicht erreichte Ziele manchmal gerne einreden möchten. Trainieren wir also beharrlich unsere Motivation und damit unsere Soft-Skills, wie Disziplin, Ehrgeiz und Willensstärke, schlagen wir fast automatisch einen erfolgREICHen Weg ein. Und schreiben unsere ganz eigene Geschichte à la Walt Disney, der seine Passion zum Beruf machte, bis heute in seinem Werk weiterlebt und dadurch Freude pur verbreitet.