Kategorien
Kommunikation Motivation & Erfolg

4 + 1 Kommunikations-Tipps für eine gelungene Weihnachtsrede

Was für die einen die schönste Zeit des Jahres mit Kerzen-, Mandel- und Plätzchenduft, bleibt für die Anderen ein gestresstes Gehüpfe zwischen Geschenke-Shopping, Christkindl-Markt und (manchmal lästigen) Familienbesuchen. Im Geschäftsleben sieht das Ganze schon einfacher aus. Weihnachten mit Mitarbeitern und Kollegen beschränkt sich meist auf einen einzigen Tag: die Weihnachtsfeier! Doch auch bei ihr gibt’s kommunikativ so einiges zu beachten. Die Weihnachtsrede, meist Aufgabe der Geschäfts- oder Abteilungsleitung, birgt so manche Tücke. Mit folgenden 4 + 1 Tipps wird aus jeder Weihnachtsrede ein wahres Fest der Freude.

  1. Kurze Ansprache

Eine Weihnachtsfeier soll dem gesellschaftlichen Zusammenhalt in der Firma dienen. Dafür wird sie einerseits geschätzt. Andererseits gibt es auch Leute, die diese Art nicht zwingend lieben. Nicht jeder sehnt sich nach privaten Stunden mit den Arbeitskollegen. Aus diesen beiden Gründen gibt es nur eine richtige Lösung: Eine möglichst kurze Weihnachtsrede. Die Ersten freuen sich, endlich  Zeit mit den Kollegen zu verbringen und nicht lange zuhören zu müssen; die Anderen warten voller Verdruss nicht auch noch auf eine lange Rede. 10 Minuten – das sollte ausreichen.

  1. Positive Nachrichten

Eine Weihnachtsfeier ist, wie beide Wortteile aussagen: Weihnachten und Feier. Beides sind positive Besetzungen und erfreuliche Begebenheiten. Aus diesem Grund haben hier keine Gardinenpredigten, schlechte Verkaufszahlen oder düstere Aussichten auf das neue Jahr Platz. Vom Weihnachtsredner  erwarten wir vielmehr schöne, positive, witzige und leichte Informationen. Dann hören wir auch gerne zu.

  1. Dosierter Humor

Zahlreiche Vorgesetzte, die eine Ansprache halten (müssen), versuchen gerne, gerade hier zwanghaft witzig zu sein. Witz oder Humor sind aber immer eine heikle Angelegenheit. Das liegt den Einen mehr und den Anderen weniger. Darum: Wenn Humor, dann ein absolut unverdächtiger, der nicht verletzend, zweideutig oder gar schlüpfrig daherkommt. Und: Die Würde von Weihnachten sollte akzeptiert und gewahrt werden. Mit witzigen Anekdoten aus dem Alltag des vergangenen Jahres punktet eine Ansprache aber auf jeden Fall. Das lockert auf, ist positiv und betrifft alle.

  1. Dankende Inhalte

Die Weihnachtsrede bietet eine wunderschöne Gelegenheit, den Mitarbeitern zu danken. Gleichzeitig erspart man sich damit die lange Suche nach Inhalten oder (allzu oft abgedroschenen) Zitaten. Wichtig dabei: Für was genau wollen wir „Danke“ sagen? Nicht einfach nur „für das hervorragende Engagement“ – das kann leicht floskelhaft wirken. Besser kommt Dank dann an, wenn er konkret ist, also für Dinge und Begebenheiten, die den Aussprechenden auch wirklich gefreut und berührt haben.

Plus-Tipp: Seien Sie (einfach) Sie selbst!

Die Weihnachtsrede bietet die falsche Bühne, um eine rhetorische Hochglanzperformance abliefern zu wollen. Außer es liegt dem Redner wirklich… Weihnachten hat bei aller Feier immer etwas Bescheidenes, auch wenn das gerne vergessen wird. Denn Weihnachten ist die Geburt Jesu, der als armes Kind auf die Welt kam und den Begriff „Demut“ auch auf diese Art mitgeprägt hat. Es braucht also keine Hochglanzdarstellung. Bleiben Sie einfach Sie selbst! Mit persönlichen Geschichten. Kurz. Positiv. Jesus ist damals Mensch geworden – seien (oder werden?) Sie es als Chef oder Chefin gerade auch jetzt und hier für Ihre Mitarbeiter.

Kategorien
Business

Frauen sind anders als Männer, auch in der Werbung

Wenn Sie mit Vornamen „Gil“ heißen, weiß man nicht ob Sie Männlich oder Weiblich sind. Dasselbe Problem stellt sich dutzendfach: Eike, Sascha, Sam, Kim, Pat oder Chris lassen sich auf den ersten Blick nicht einem Geschlecht zuordnen. Pech bei der Kontaktaufnahme, wenn man nicht mehr von diesem Menschen weiß. Richtig problematisch wird es bei der werblichen Ansprache; beispielsweise bei einem Werbebrief. Selbst wenn man diese Anfangshürde außer Acht lässt, gibt es sehr wohl Werbung, die eher Frauen anspricht und Werbung, auf die vornehmlich Männer stehen und so verhält es sich auch bei Werbeartikeln.

Darauf weist der bwg in seiner aktuellen Presseinformation hin. „Gezielt und damit individuell passen sich Werbeartikel an die Vorlieben des vermeintlich starken und schwachen Geschlechts an“, erklärt Hans-Joachim Evers, 1. Vorsitzender des Bundesverbandes der Werbeartikelgroßhändler- und –Berater (bwg), „und berücksichtigen gleichzeitig das zu bewerbende Produkt und den Absender. Will man „maßgenau“ werben, bietet sich für die Dame das Maßband mit schmeichelnder Haptik und für den Herrn der Zollstock an. Man beachte: Massenwerbung kann nur mit Schrot schießen und hoffen, dass sich Frauen nicht beleidigt fühlen oder Männer irritiert abwenden.

Jedes Unternehmen will Werbegelder effektiv einsetzen. Deshalb suchen Entscheidungsträger nach effizienten wie effektiven Werbemedien. Das all in one-Prinzip in den klassischen Medien wie Print-, TV- oder Hörfunk- provoziert die unterschiedlichen Zielgruppen eher als das es hilft, da die Werbeaussage auch bei unisex-Produkten sehr allgemein und damit oft oberflächig gehalten ist. Folgerichtige Konsequenz: damit wird man keine Kunden gewinnen.

Frauen verstehen Werbung anders als Männer.
Frauen verstehen Werbung anders als Männer.

Moderne Marketingerkenntnisse räumen jedoch gnadenlos mit alten Klischees der Geschlechter auf. „Was man oder Frau mag lässt sich nicht in zwei klar getrennte Motiv-Schubläden stecken. Dass Mode eine Frauen-Domäne ist gilt ebenso nicht mehr wie die Behauptung, Technik ist nur was für Männer“, erläutert Hans-Joachim Evers. Aber die Ansprache unterscheidet sich in Nuancen. Frauen schätzen gleichermaßen den Nutzen eines Werbeartikels, jedoch sollte z.B. die Farbe mehr Ästhetik ausdrücken. „Eine weitere Legende betrifft die Vorlieben für bestimmte Düfte und Farben; also herb und blau bei Männern, süß und rot bei Frauen. Die Grenzen zwischen den Interessen und Fähigkeiten der Geschlechter sind fließend.“

Selbstverständlich sieht ein Unternehmen zunächst einmal seine Produkte oder Dienstleistungen und möchte hierzu passgenaue Werbeartikel einsetzen, die seine Identität unterstreichen und zum Kauf animieren. Dann, und dass ist genauso wichtig, fokussiert man den Kunden und ordnet ihm den passenden Werbeartikel zu. Auch wenn gesellschaftlich Frauen und Männer immer näher zusammenrücken, so gibt es doch in der Werbung Spielregeln, die Emotionen wecken: Wie dicke oder schlanke Schreibgeräte, Zollstock oder Maßband, Whiskeyglas oder Cocktailglas, Stockschirm oder Taschenschirm.

Werbeartikel mit der gleichen Funktion sind dann nur ein bisschen anders. Genau wie Mann und Frau. Diese Liste könnte man beliebig weiterführen. Übrigens auch zur Kaufverstärkung: Flaschenöffner beim Getränkekauf, Lederpflegetuch beim Kauf einer Couchgarnitur, Modellauto oder Scheibenpflegetuch beim Autokauf.

Quelle: bwg-Verband

 

Kategorien
Business

Neuromarketing im Internet – Erfolg im E-Commerce durch den Faktor Mensch

„Die statische Website hat ausgedient. Die Zukunft gehört dem interaktiven Kauferlebnis“. Diese Kernaussage treffen Ralf Pispers und Joanna Dabrowski von .dotkomm in ihrem jüngst bei Haufe erschienenen Buch „Neuromarketing im Internet“ und plädieren für ein radikales Umdenken im Online-Handel. Seine Erkenntnisse untermauert das Autorenteam durch eine umfangreiche Neuromarketing-Studie für die ERGO Versicherungsgruppe.

Die Kaufsignale werden durch die Emotionen ausgelöst

„Unsere neurowissenschaftlichen Tests zeigen: Produkte und Dienstleistungen werden online dann verkauft, wenn sie Emotionen hervorrufen und die Kaufmotive des Kunden optimal ansprechen. Der Faktor Mensch wird damit zur strategisch wichtigsten Komponente für den E-Commerce der Zukunft“, so .dotkomm-Geschäftsführer Ralf Pispers.

Natürliche Kommunikation im Vordergrund

Die Autoren zeigen auf, dass es auch beim Verkauf im Internet darum geht, unbewusste Kaufmotive anzusteuern und zu aktivieren. Sympathie und Empathie werden beim Online-Kunden durch natürliche Kommunikation ausgelöst. Dazu gehört insbesondere der Einsatz von interaktiven Video-Interfaces, die das Beratungs- und Verkaufsgespräch am Point of Sale optimal adaptieren.

Mehr Multimedia für besseres Kauferlebnis

Generell führt die multisensorische Ansprache per Video, Flash-Applikation und interaktivem Video-Interface zu einer deutlich höheren Kommunikationsleistung. Dazu Pispers: „Wenn sie sehen, wie wenig bei der statischen Online-Kommunikation beim Kunden ankommt, dann müssen die E-Commerce Abteilungen umdenken.“