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Weniger Fett um den Bauch – bessere Arterien!

Mehr Fett vom Bauch verlieren, heißt auch Verbesserung der Funktion Ihrer Blutgefäße. Es ist egal auf welcher Diät Sie sind, ob Low-Carb (weniger Kohlenhydrate) oder Low-Fat (weniger Fett), solange der Umfang des Bauches runter geht.

In der 6-monatigen Studie haben Forscher der AHA (American Heart Association) herausgefunden, dass je mehr Bauchfett die Teilnehmer verloren, desto elastischer waren ihre Arterien. Arterien müssen elastisch sein, um den Druck unseres Herzes an sich zu nehmen und das Blut zu den Organen zu bringen. Fett im Bereich des Bauches macht den Arterien besonders schwer, sich zu erweitern. Die Forscher haben auch herausgefunden, dass Teilnehmer mit Kohlenhydraten-Diät mehr Kilos abgenommen haben als die auf der fettarmen Diät. Im Durchschnitt verloren sie 4 bis 5 Kilo mehr im halben Jahr!

Die Forscher untersuchten 60 Männer und Frauen, die im Durchschnitt über 100 Kilo wogen. Die Hälfte der Teilnehmer wurde auf die Low-Carb und die andere auf die Low-Fat Diät eingestellt. Alle machten dabei noch Standard Übungen mit Bewegung. Die Kalorien waren kontrolliert, damit beide Gruppen ähnliche Mengen von Kalorien zu sich nahmen.

Um die Funktion der Blutgefäße zu testen, haben die Forscher den Durchblutungstest benutzt. Bei diesem Test wird der Oberarm mit einer Manschette für fünf Minuten zusammengepresst. Nach Freisetzung des Armes wird sich eine gesunde Arterie sehr schnell erweitern, damit viel Blut durch die Arterie fließen kann. Dieser Test gab den Forschern Informationen, ob das ganze Gefäßsystem noch gut funktioniert. Je mehr Bauchfett die Teilnehmer verloren haben, desto grösser war der Blutfluss zu dem Finger. Das ist das Signal für gute Funktion der Arterie.

Motivieren Sie sich, machen Sie etwas Gutes für Ihren Bauch und Ihre Arterien. Sie werden sehen, dass Sie sich danach besser fühlen werden!

Quelle: http://www.sciencedaily.com/releases/2012/03/120313230314.htm

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Durchfall: Sommerärgernis oder eine schwere Erkrankung?

Allein das Wort Durchfall (Diarrhoe) klingt schrecklich, wie ist es nur wenn wir auf der Toilette stundenlang sitzen müssen Fast jeder von uns hatte schon solche Probleme mit der Verdauung. Besonders häufig passiert das, wenn wir in ferne Länder reisen, wo Wasser- und Essenshygiene nicht auf dem Niveau der europäischen Länder ist. Durchfall kann aber auch ein Signal schwerer Erkrankung sein.

Durchfall ist meist ein Symptom von Magen-Darm Entzündungen, oft begleitet mit Erbrechen. Dann kann es sehr schnell zu Dehydrierung unseres Körpers kommen. Dann heißt es schnell mit Rehydrierungsmitteln das verlorene Wasser und Elektrolyte ersetzen. Es wird durch Bakterien oder Viren ausgelöst. Der Körper versucht alles, was ihn belastet, schnell zu beseitigen, auch wenn damit lebenswichtiges Wasser und Elektrolyte verliert.

Vor allem in den wärmeren Jahreszeiten haben solche kleine Nichtsnutze sehr günstige Bedingungen für ihre Reproduktion. Deswegen sollten Sie in Sommermonaten auf einwandfreie Zubereitung von Speisen gut achten. Self-Service-Buffets, besonders wenn diese im Freien stehen, sind der günstigste Ort, wo man schnell unangenehme Symptome kriegen kann. Rollen im Bauch sind das erste Signal, dass etwas in unserem Bauchlein nicht stimmt. Das weist darauf hin, dass Bakterien oder Viren sich im Darm schnell vermehren. Das reizt die Schleimhaut des Magens, der antwortet mit größerem Wasser- und Elektrolytensekretion in den Magen und Darm. Zur gleichen Zeit wird auch die Schleimhaut unfähiger Wasser und Elektrolyten aufzunehmen. Jetzt kommt es zu einem Überschuss an Wasser, deswegen ist der Stuhl so flüssig bei Durchfall.

Die häufigsten Erreger bei Bakterien sind Cholera, der in Europa aber extrem selten ist. In Europa sind verbreiteter Salmonellen und von den Viren Rotavirus und Norovirus. Besonders bei kleinen Kindern ist die Kombination des Durchfalls mit Erbrechen sehr gefährlich sein. Sie werden schneller als Erwachsene dehydriert.

Manchmal kann man schon dann schnell reagieren und mit welchem Probiotika aus der Apotheke den Durchfall vorbeugen. Auch wenn man Antibiotika nimmt, kann es zu Durchfall kommen. Deshalb empfehlen die Ärzte neben der Einnahme von Antibiotika auch welche Probiotika zu nehmen. Diese enthalten nämlich für uns freundliche Bakterien, die uns helfen gesund zu bleiben und die auch dafür sorgen, dass sich die feindlichen Bakterien nicht so schnell verbreiten.

Natürliche Hilfe bei Durchfall

Oft kommt es vor, dass Durchfall nach ein oder zwei Tagen von alleine verschwindet. Unangenehme Rollen und Schmerzen im Bauch kann man mit dem geeigneten Tee, Zwieback oder Reiswaffeln lindern. Meistens genügt das aber nicht. Getrocknete Heidelbeere oder auch Blaubeere genannt enthaltet viel von sogenannten Gerbstoffen. Diese helfen der Schleimhaut im Darm zurückzuschrumpfen und somit widerstandsfähiger zu werden. Man kann Tee aus getrockneten Heidelbeeren machen, man kann sie auch aber langsam kauen. Heilerde bindet Giftstoffe auf sich und so werden diese mit dem Stuhl aus dem Körper ausgeschieden. Ähnlich wirkt auch Kieselgel. Nebendessen ist es wichtig viel Flüssigkeit mit etwas Salz und Glukose zu sich zu nehmen. Eine Teemischung aus Kamille, Kreuzkümmel, Anis und Fenchel lindert Blähungen und beruhigt den Magen.

Wenn der Durchfall länger dauert, ist es wichtig Flüssigkeit mit genug Elektrolyten zu ersetzen, wodurch man Dehydrierung verhindert. Hausgemachte Suppen sind fast ein Muss bei solchen Fällen. Man kann auch in der Apotheke verschiedene Rehydrationslösungen bekommen.