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Gesundheit

Denken Sie sich fit!

Wer für sich selbst glaubt, dass fit und aktiv ist, ist gesünder und lebt länger als diejenigen, die von sich glauben, nicht gerade in guter Form zu sein. Dabei spielt die tatsächliche körperlicher Aktivität eigentlich keine Rolle.

Dies ergab eine Studie der US-amerikanischen Psychologinnen Octavia Zahrt und Alia Crum, für die sie Daten von mehr als 61.000 Erwachsenen auswerten. Für die Studie erfassten sie die Lebensumstände, Gesundheit, die körperliche Aktivität sowie persönliche Einschätzungen derselben.

Ein Teil der Befragten war über 20 Jahre hinweg wiederholt interviewt worden und es zeigte sich, dass die Wahrscheinlichkeit, in dem Zeitraum zu sterben, bei jenen um 71 % höher war, die sie für weniger aktiv als Gleichaltrige hielten. Die Forscher ziehen daraus den Schluss, dass direkte Appelle an gesundes Verhalten, so wie zum Beispiel in manchen Gesundheitskompanien, den starken Einfluss der Einschätzung des eigenen Verhaltens vernachlässigen – und dazu führen könnten, dass Menschen sich abgewertet fühlen.

Ihr Plädoyer: »Wenn wir lange leben wollen, sollten wir uns nicht nur gesund verhalten, sondern auch so darüber denken.«

Octavia H. Zahrt, Alia J. Crum: Perceived physical activity and mortality: Evidence from three nationally representative U.S. samples. Health Psychology, online first publication, Juli 2017. DOI: 10.1037/hea0000531

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Motivation & Erfolg Psychologie

Kaum zu glauben!

Wie negative Glaubenssätze unseren Erfolg beeinflussen und positive unsere Persönlichkeit überzeugen lassen. 

Um uns selbst und andere Menschen zu überzeugen, reicht es nicht aus, nur positiv zu denken. Um erfolgreich zu sein, ist es unerlässlich, an seiner persönlichen Einstellung zu arbeiten und negative Glaubenssätze durch tiefenpsychologische Prozesse zu verändern.

Viele Menschen rennen dem Erfolg hinterher – ohne die geringste Chance, ihn irgendwann zu erreichen. Doch was hindert sie daran, wirklich erfolgreich zu sein? Erfolgreich im Business als UnternehmerIn oder Führungskraft, als VerkäuferIn oder Techniker? Erfolgreich in privaten Beziehungen als Freund, Ehefrau oder Familienvater? Sie alle wünschen sich nichts sehnlicher als Erfolg und Glück. Doch diese tatsächlich zu erreichen, ist oft schwierig, wenn nicht sogar unmöglich, weil tief verwurzelte Glaubenssätze aus der Vergangenheit alle Anstrengungen boykottieren und uns blockieren. Dabei wissen wir meistens noch nicht einmal, welche Glaubenssätze wir unser ganzes Leben lang mit uns herumtragen.

„Schuster bleib bei deinen Leisten!“

Es gibt viele Gründe, warum uns manchmal ein Leben lang ein höherer Level verwehrt bleibt. Vielleicht hört jemand in seiner Kindheit von seiner Oma öfter den Spruch „Schuster bleib bei deinen Leisten!“. Die Eltern leben nach diesem Motto ebenfalls gut, sodass derjenige unbewusst auch den eigenen Fokus darauf richtet. Versucht er trotzdem einmal sein Glück und wagt sich daran, etwas Neues (Beruf, Urlaub u. a.) zu entdecken und es klappt nicht, fühlt er sich in seinem alten Glaubenssatz bestätigt: „Schuster bleib bei deinen Leisten!“. Und das obwohl er sich selbst vielleicht gar nicht mehr an den abgespeicherten Glaubenssatz erinnert. Die Entwicklung seines Potentials ist blockiert, er ist in seinen Möglichkeiten eingeschränkt. Weil sein Wunsch nach Erfolg – sich weiterzuentwickeln – aber groß ist, gibt er nicht auf. Er wünscht es sich einfach noch ein wenig mehr, verfasst noch höhere Ziele, verinnerlicht diese noch besser und arbeitet immer noch härter daran, sie zu erreichen. Doch irgendwie spürt er, dass er nicht vorwärts kommt … Unsere inneren Programme funktionieren perfekt – ob wir wollen oder nicht. Deshalb tun wir oft unbewusst Dinge, die uns ausbremsen. Auch noch so viel Ehrgeiz wird nicht helfen, erfolgreicher zu sein. Einziger und wichtigster Hebel, um diese Blockaden aufzulösen, ist es, emotional an uns zu arbeiten. Erst Refraiming ermöglicht eine andere Abspeicherung unserer Vergangenheit, ein neues Mindset.

Wie Glaubenssätze entstehen

  • Nachahmung (enge Bezugspersonen)
  • Mündliche Konditionierung (Eltern, Großeltern)
  • Referenzerlebnisse (Schule, Freundeskreis)

Von Glaubenssätzen und Tischbeinen

Stellen wir uns einmal folgendes vor: Jeder unserer Glaubenssätze ist auf eine Tischplatte gemeißelt. Diese Tischplatte mit unserem Glaubenssatz wird getragen von vier Tischbeinen. Steht auf dieser Platte „Ich bin nicht gut genug!“, weil wir es früher immer wieder gehört haben, wir schon in der Schule keine gute Leistung gebracht haben und wir auch im Berufsleben die Erfahrung gemacht haben, dass es immer jemanden gibt, der etwas besser kann als wir, entsteht jedes Mal ein negatives Erlebnis und dies stärkt die Tischbeine. Wir sehen die Welt nicht, wie sie ist, sondern wie wir sind! Zusätzlich verstärkt sich das Ganze durch unsere selektive Wahrnehmung. Ein Beispiel: Überlegen wir uns, ein neues Auto zu kaufen, sehen wir plötzlich überall Modelle der gleichen Marke und Farbe. Die Welt scheint nur noch aus roten Golfs zu bestehen. Wir sehen das, was wir sehen wollen! Ähnlich wie beim Blick durch eine Kamera, stellen wir unseren Fokus scharf auf ein bestimmtes Detail. Umgekehrt lassen sich Glaubenssätze natürlich auch verändern, hat man sie erst einmal erkannt, durch eine Veränderung des persönlichen Fokus. So können wir uns selbst positive Erlebnisse und Erfahrungen schaffen. Wir kaufen uns beispielsweise ein tolles Kleidungsstück, umgeben uns mit uns freundlich gestimmten Menschen, die uns schätzen und lieben und uns das auch sagen, lautet unser neuer Glaubenssatz vielleicht schon bald „Ich bin gut so wie ich bin!“

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Glaubenssätze verändern in vier Schritten

Um Glaubenssätze zu verändern, muss man

  1. erst einmal verstehen, was Glaubenssätze sind.
  2. sich selbst bewusst werden, dass und welche Glaubenssätze man hat.
  3. Glaubenssätze umprogrammieren (mit NLP-Techniken). Sie selbst können diesen Prozess entscheidend beeinflussen, indem Sie
  4. den Fokus anders steuern und Referenzen suchen. D. h. den eigenen Fokus bewusst auf Dinge lenken, die man haben will. Wenn Sie erfolgreich sein wollen, stellen Sie sich die Frage „Wo gibt es einen erfolgreichen Menschen?“ und „Wie ist er so erfolgreich geworden?“.  

An Überzeugungen arbeiten

Wollen wir uns selbst oder andere überzeugen, etwas bewegen – ob im Unternehmen oder unserem persönlichen Umfeld – ändern wir oft unsere Handlungen. Doch das was wir tun, bringt oft nicht den gewünschten Erfolg. Auch wenn die Strategie noch so ausgereift ist. Warum ist das so? Ganz einfach: Weil unsere Worte und unsere Handlungen unseren Gedanken folgen. Ist also unsere Überzeugung eine andere – und sei es auch nur unbewusst aufgrund unserer nicht bekannten Glaubenssätze – erreichen wir unser Ziel nicht. Arbeiten wir allerdings an unseren Glaubenssätzen, ändert sich automatisch unser Gefühl (unser Bauch sagt endlich aus tiefstem Herzen JA), Handlungen erfolgen fast automatisch und mühelos und unser Ergebnis verbessert sich oft dramatisch. Dann ist es nicht nur möglich, als Verkäufer 20 % mehr Umsatz  zu machen, sondern diesen sogar zu verdoppeln. Ein neues Mindset mit anderen, positiven Glaubenssätzen lässt Menschen einen vollkommen neuen Status erreichen. In jeder Hinsicht und allen Lebensbereichen erreichen wir so einen wesentlich höheren Erfolgslevel. Wer also bewusst hinterfragt, was er sagt und seine Einstellung so positiv beeinflusst, ist auf dem besten Weg, erfolgreich zu werden.

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Mein persönlicher Tipp an Sie: In unserem Leben begleiten uns Glaubenssätze von unserer Kindheit an. Wir alle haben eine Vergangenheit, aber wichtig ist, sie nicht nur mit sich herumzutragen, man darf sie auch nicht verleugnen oder gar unterdrücken. Nein, wichtig ist, die vorhandenen Glaubenssätze so umzuformen, dass sie Ihnen zukünftig helfen, statt Sie zu hindern, das zu tun, was sie wirklich machen möchten.

Neu und kostenlos zum Download: 30-Minuten-Hörbuch „So überzeugen Sie jeden!“

Die Kunst der Überzeugung kann man lernen. Effektive Sprachmuster gezielt einsetzen, durch Fragen noch besser führen. Wie das geht? Erfahren Sie es, unter www.marcgalal.com/hoerbuch

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Motivation & Erfolg

Mit dem Herzen denken

Wir leben in einer Zeit, in der eher der Verstand beansprucht und das Gefühl vernachlässigt wird. Freilich lässt sich nicht mit einer Formel beweisen, zu welchem Prozentsatz das Herz sowie der Verstand an unserem Denken und unseren Entscheidungen beteiligt ist oder sein sollte. Diese Aufteilung ist individuell und unterschiedlich wirksam. Eines aber merken immer mehr Menschen: Wer seinen Verstand oder sein Herz bei Entscheidungen unberücksichtigt lässt, wird weder gänzlich glücklich werden noch seine Ziele erfolgreich erreichen. Finden jedoch Herz und Verstand zusammen, dann entsteht ein wunderbarer Zauber für ein Leben mit vollkommen neuen Möglichkeiten.

In sieben Schritten die eigene Welt verändern und neue Erfolge erzielen

„Unser Herz erzeugt elektrische Felder, die 100 Mal stärker sind als die Ströme unseres Gehirns. Die magnetischen Felder unseres Herzens sind sogar bis zu 5.000 Mal intensiver als die unseres Gehirns.“ Die Ergebnisse des ehemaligen NASA-Wissenschaftlers Gregg Braden, inzwischen Forscher im Bereich „Neues Bewusstsein“, sollten uns zu denken geben. Denken ist die eine Seite der Medaille, fühlen die andere. Und irgendwie spielt auch noch ein dritter Faktor in unserem täglichen Wirken eine wichtige Rolle: glauben. Letztendlich verschmelzen diese drei Kraftfelder miteinander, wie folgendes Beispiel deutlich macht: Wenn wir an etwas glauben, z. B. dass ein neuer Kunde zu einem guten Geschäftspartner wird, dann denken wir eher positiv und fühlen uns gut dabei. Die gemeinsamen Gespräche werden förderlich verlaufen, Entscheidungen aufgrund der guten Basis schneller getroffen – das Ergebnis ist hervorragend. Im Gegensatz dazu ziehen wir mit negativem Glauben „Daraus wird sowieso nichts!“, „Mit dem hatte XY doch auch schon Probleme!“ unser gesamtes Denken und Fühlen in den Keller unserer Emotionen. Demzufolge werden auch die Ergebnisse negativ sein.

„Erfolg ist die Gewohnheit, sich auf dem richtigen Weg zu befinden, bis wir unsere Ziele erreicht haben.“

Tägliche Aufgaben mit Herz und Verstand erfüllen

Um gemeinsam erfolgreich zu sein, dürfen wir in unserer technologisch orientierten Welt die Menschlichkeit nicht vergessen. Wir brauchen Menschen mit Herz und Verstand. Wir  dürfen unsere Intuition nicht ausblenden, sondern müssen  unsere täglichen Aufgaben mit Herz und Verstand erfüllen. Folgende sieben Schritte helfen dabei, zum Herz-Denker zu werden und so täglich unsere Welt in vielen kleinen Schritten zum Positiven zu verändern:

Schritt 1: Wer eigene Ziele hat, entwickelt sich permanent weiter und ist viel besser in der Lage, sich selbst und andere erfolgreich zu führen. Setzen Sie sich mit Herz und Verstand motivierende Ziele, die Sie begeistern und die auch anderen Menschen einen wirklichen Nutzen bieten. Dann sind Sie immer auf dem richtigen Weg und letztendlich werden alle Beteiligten zu den Gewinnern zählen.

Schritt 2: Nichts tut uns so gut im Leben, wie festen Boden unter den Füßen zu spüren und im Vertrauen darauf zu handeln, dass sich alles positiv entwickelt. Grundvoraussetzung dafür ist, dass Sie sich und die Umstände erst einmal genauso akzeptieren wie Sie heute sind. Das ist Ihre persönliche Startrampe für eine erfolgreiche Strategie zur Zielerreichung. Halten Sie sich für gut genug, immer den ersten bzw. nächsten Schritt zu gehen. Damit entscheiden Sie immer wieder aufs Neue, persönlich weiter zu wachsen.

Schritt 3: Bevor unser Verstand sagt, was alles nicht geht, vertrauen Sie Ihrem Herzen auf eine ganz neue Art und Weise und setzen Ihre Eingebungen sofort in die Tat um. Mit dieser intuitiven Spontanität schauen Sie zukünftig auf Probleme und Herausforderungen mit Neugier und beginnen automatisch  damit, Lösungen zu erarbeiten.

Schritt 4: Erst im Zusammenwirken mit anderen Menschen können wir unser wahres Potenzial entfalten. Wenn sich sechs Menschen treffen, um sich auszutauschen, und jeder hat eine Idee, dann gehen alle mit fünf neuen Ideen nach Hause. Erfolg vervielfacht sich, wenn man ihn teilt. Sammeln Sie Ihre Erfahrungen und begrüßen Sie diese. Setzen Sie Ihre Ideen und Problemlösungen in die Praxis um. Wir alle befinden uns in einem niemals endenden Lernprozess.

Schritt 5: Jeden Tag können wir etwas besser machen als noch am Tag zuvor. Die Frage „Was kann ich noch weiter verbessern?“ stellt sich nur ein Mensch, der nicht grundsätzlich davon ausgeht, immer Recht zu haben und sowieso schon alles richtig zu machen. Sich selbst und seine Meinungen und/oder sein Wissen in Frage zu stellen, erfordert etwas Demut und den festen Willen, immer wieder etwas dazuzulernen.

Schritt 6: Erfolgreiche Menschen sind immer auch dankbare Menschen. Es gibt 1.000 einfache Gründe dafür, dankbar zu sein: Ob es das frisch bezogene Bett ist, die tägliche Mittagsmahlzeit, ein warmer Ofen, das Lächeln Ihrer Kinder oder Freunde zu haben usw. Finden Sie jetzt eigene Dinge und Situationen, durch die Sie Ihre Dankbarkeit bewusst machen können. Wiederholen Sie diese Übung immer wieder neu. Sie werden merken, dass Ihr Leben zum größten Teil aus Dankbarkeit besteht.

Schritt 7: Wie oft schauen wir auf etwas in unserer Gegenwart, das uns nicht erfreut. Natürlich gibt es Umstände, aufgrund derer wir nicht immerzu mit einem Lächeln durch unser Leben gehen können. Aber wir können immer öfter auf die schönen Dinge des Lebens schauen, um Kraft für neue Herausforderungen zu tanken. Seien Sie glücklich, heute, jetzt, in diesem und jedem weiteren Augenblick. Schon Voltaire schrieb: „Da es förderlich für die Gesundheit ist, habe ich mich entschlossen, glücklich zu sein.“

Wir Menschen wünschen uns im Grunde nur eines: Gute Entscheidungen zu treffen. Dabei stellen uns die ständigen und schnellen Veränderungen in der heutigen Zeit vor permanente Herausforderungen. Das eine tun oder das andere lassen? Die drei  bekannten Optionen „Love it, leave it or change it“  können uns gut bei einer Entscheidung helfen. Bekommt etwas meine Zustimmung, bin ich begeistert und nehme es so an wie es ist. Verabschiede ich mich lieber von etwas, lasse ich es los, weil Gefühl und Verstand mir dazu raten. Möchte ich den Erfolg aktiv gestalten, bin ich bereit, daran zu arbeiten, etwas zu verändern, um es weiter zu entwickeln. Diese Grundlage unterstützt uns langfristig dabei, Herz UND Verstand einzusetzen und in jeder Hinsicht bei Entscheidungen die richtige, sprich wirksame Balance der Einflussfaktoren zu finden.

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Motivation & Erfolg

Gute Vorsätze, unsere Gewohnheiten und Erlangung der Ziele

Unsere Persönlichkeit hängt vor allem davon ab, welche Gewohnheiten wir pflegen, weil sie auch unser Selbstbild bestimmen. Unsere Gewohnheiten sind enorm wichtig für unseres tägliches Überleben, da sie Mehrheit des Entscheidungsdrang von unseren Schultern annehmen. Wenn wir die übliche Routine des Tages jedesmal neu lernen müssten, hätten wir keine Möglichkeit, sich geistlich weiter zu entwickeln. Deshalb läuft bis zu 90 Prozent unseres Alltags halbautomatisch ab.

Gute und schlechte Gewohnheiten

Es kommt aber immer wieder die Zeit, wenn wir einige von diesen Gewohnheiten verändern wollen. Der Jahreswechsel ist der ideale Fall für die Unterlassung der Gewohnheiten, die unsere Weiterentwicklung, Produktivität, Beziehungen und gar Gesundheit belasten. So entstehen Vorsätze, die unseren Behalten effektiv verändern und schädliche Gewohnheiten aus unseren Gewohnheiten-Arsenal entfernen sollen.

Laut Statistik fassen etwa Hälfte aller Menschen gute Vorsätze fürs neue Jahr, von denen erreichen aber weniger als 10 Prozent das vorgesehene Ziel. Gewohnheiten sind das Wiederholungswerkzeug unseres Lebens und deshalb nur schwer zu verändern, auch wenn es um Leben und Tod geht. Nehmen wir Herzinfarktpatienten als typisches Beispiel – 90 Prozent schaffen es nicht, ihr Lebensstil so auf Dauer zu verändern, dass sie die Risiken für einen erneuten Herzinfarkt auf Minimum halten, um länger und besser zu leben.

Gewohnheit ist eine zweite Natur

Gewohnheiten sind nur schwer zu verändern, weil unser Gehirn dazu neigt, einmal erlernte Dinge immer wieder zu tun. Die neuronale Pfade, die Gewohnheiten in Gehirn präsentieren, sind nämlich so konzipiert, das man sie nur schwer mit neuen auswechseln kann. Wenn wir eine neue Gewohnheit herstellen wollen, müssen wir unser Gehirn überzeugen, dass die neue Gewohnheit besser ist als die alte, was natürlich viel Mühe, Willenskraft, Arbeit, Übung, Durchhaltevermögen und mindestens sechs bis neun Monate Zeit.

Wie man alte Gewohnheit für neue auswechseln kann

Auch wenn die Vorsätze ideal aufgestellt sind, haben sie keinerlei Effektivität, wenn wir mit denen unsere Selbstkontrolle nicht bändigen können. Zum einen müssen wir falsche Dinge vermeiden (zu viel essen, faulenzen, rauchen …) und zum anderen die richtigen Dinge tun (trainieren, laufen, lernen, …). Selbstveränderung ist möglich.Wir brauchen dazu Wissen und Mut. Zunächst gilt es zu lernen, nach welchen Mechanismen unser Denken, Fühlen und Handeln funktioniert…und wir brauchen Entschlossenheit, uns neu zu erfinden, sagt der Emotionsforscher Rolf Arnold.

Es ist nicht einfach, aber mit Hilfe dieser 5 Stadien kann es jeder schaffen:

  1. Es beginnt mit der Wunsch oder Traum – Beispiel: Wie wäre es, wenn ich das Rauchen lassen würde?
  2. Der Idee näher treten – In diesem Jahr werde ich Rauchen lassen.
  3. Vorbereitung – Ich kaufe mir einen Ratgeber, ich informiere mich über andere Möglichkeiten, wie ich mit Rauchen aufhören könnte.
  4. Actionphase – Heute fange ich an!
  5. Durchhalten! – Aus der Vorsatz wird eine neue Gewohnheit.