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Die 6 besten Kräuter und Ergänzungen gegen Diabetes

Diese Kräuter und Ergänzungen zeigen, wie man auf natürliche Art Blutzucker senken und Insulinempfindlichkeit steigen kann. Zusätzliches Nebeneffekt – Senkung der hohen Blutdruck– und Cholesterinspiegel.

Gymnema Sylvestre

Anwendung: Senkung des Blutzuckerspiegels  – Typische Dosierung: 200 bis 250 Milligramm zweimal täglich.

Diese Pflanze wird in Hindi auch als Zucker-Zestörer bezeichnet, weil man in Indien schon vor nur langen Zeit herausgefunden hat, dass die Pflanze süßen Geschmack neutralisiert. Es gilt als einer der effektivsten Pflanzen, wenn es um Blutzuckerkontrolle geht. Sie steigt der Aktivität von Enzymen, die Zellen helfen Glukose zu nutzen und stimuliert die Produktion von Insulin. Gymnema Sylvestre soll auch keine schwerwiegende Nebenwirkungen verursachen, obwohl ganz große Studien noch ausstehen.

Bittermelone

Anwendung: Senkung des Blutzuckerspiegels  – Typische Dosierung: 50 bis 100 Milliliter (etwa 3 bis 6 Esslöffel) des Saftes täglich.

Bittermelone

Bittermelone hilft Zellen Glukose effektiver zu verwenden und vermindert nebenbei die Absorption von Zucker im Darm. Eine philippinische Studie hat gezeigt, dass dreimonatliche Einnahme von Bittermelone in der Kapselform niedrigere Werte von Blutzucker bringt im Vergleich mit Placebo. Als mögliche Nebenwirkungen können Magen-Darm-Probleme eintreten.

Magnesium

Anwendung: die Senkung des Blutzuckerspiegels  – Typische Dosierung: 250 bis 350 Milligramm einmal täglich.

Magnesiummangel bei Diabetes erkrankten ist keine Seltenheit und die Lage verschlechtert sich mit hohem Blutzuckerspiegels und Insulinresistenz. Einige Studien deuten darauf hin, dass die Ergänzung mit Magnesium Insulinfunktion verbessert und für niedrigere Blutzuckerwerte sorgt. Allerdings zeigen einige Studien auch keinen Nutzen von Magnesium, deshalb sollen sie sich vorher vom Arzt beraten lassen.

Feigenkaktus

Anwendung: Senkung des Blutzuckerspiegels – Typische Dosierung: 1/2 Tasse gekochtes Kaktus am Tag. (Folgen Sie den Anweisungen auf der Etikette).

Die reife Frucht von Feigenkaktus wurde in einigen kleineren Studien als effektiver Mittel, um Blutzuckerspiegel zu senken, bezeichnet. Forscher spekulieren, dass der Effekt vorhanden ist, weil Feigenkaktus insulin-ähnliche Komponenten enthält. Die Frucht ist auch reich an Ballaststoffen.

Ginseng

Anwendung: Senkung des Blutzuckerspiegels – Typische Dosierung: 1 bis 3 Gramm pro Tag in Kapsel- oder Tablettenform, oder 3 bis 5 Milliliter der Tinktur dreimal täglich.

Ginseng ist für seine immunsystemstärkende Wirkung bekannt, kann aber auch Blutzuckerspiegel senken. Forscher haben herausgefunden, dass Ginseng Kohlenhydratenaufnahme verlangsamt und hilft Zellen Glucose effektiver zu verwenden. Dabei stimuliert auch die Insulin-Sekretion aus der Bauchspeicheldrüse. In einer Studie von University of Toronto hatten die Probanden mit Ginseng-Kapseln um 15-20 % niedriger Blutzucker als Probanden mit Placebopillen.

Gamma-Linolensäure

Anwendung: lindert Nervenschmerzen – Typische Dosierung: 270 bis 540 Milligramm einmal täglich.

Gamma-Linolensäure (GLA) ist eine Fettsäure, die man in Nachtkerzenöl finden kann. Einige Untersuchungen zeigen, dass Menschen mit Diabetes niedrigere Werte von GLA haben, die GLA-Ergänzungen können aber von Diabetes verursachten Nervenschmerzen lindern oder gar verhindern.

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Ratgeber: Gut leben und arbeiten mit Diabetes

Berufstätige Diabetiker müssen ihre Selbstbehandlung oft dem Arbeitsablauf anpasen. „Wenn Zeiten für Essen, Selbstkontrolle oder Medikamenteneinnahme nicht zuverlässig eingehalten werden können, ist es u.U, sinnvoll, höhere Blutzuckerwerte anzustreben, um Unterzuckerungen zu vermeiden. Dies kann durch Verringerung der Insulinmenge oder der Medikamentendosis erreicht werden,“ raten Dr. Peter Hübner und Dr. Gundula Ernst in ihrem neuen „Diabetes-Lesebuch“.

Der gleiche Effekt tritt bei insulinbehandelten Patienten durch zusätzliche Kohlenhydrat-Aufnahme ein. Unter Umständen muss auch die Wahl des Insulinpräparats auf die Gegebenheiten der Arbeitsorganisation abgestimmt werden: Sind Zwischenmahlzeiten nicht möglich, kann die Verwendung sehr kurzwirksamer Analoginsuline günstig sein; für Beschäftigte mit wechselnden Arbeitszeiten oder Schichtarbeit ist möglicherweise die Wahl eines 24 Stunden wirksamen Verzögerungsinsulins vorteilhaft.

Häufig müssen Zeitpunkt und Umfang von Mahlzeiten dem Arbeitsrhythmus angepasst werden. Viele Berufstätige nehmen am Abend ihre Hauptmahlzeit ein. Dann ist es eventuell erforderlich, die Insulin-Dosis oder evtl. die Tabletten-Menge zum Abendessen aufzustocken…

Fällt häufig schwere körperliche Arbeit an, kann es notwendig werden, zur Vermeidung von Unterzuckerungen vor und während der Arbeit weniger Insulin zu spritzen. Auf einen ausreichenden Verzehr von Kohlenhydraten sollte dann ebenfalls sorgfältig geachtet werden. Das neue „Diabetes-Lesebuch“ enthält mehr als hundert Tipps und Tricks für ein gutes Leben trotz Krankheit.

Quelle: www.pabst-publishers.de

Peter Hübner, Gundula Ernst: Diabetes-Lesebuch. Pabst, Lengerich/Berlin 2011, 208 Seiten, ISBN 978-3-89967-695-2

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Homöopathie wird immer beliebter

In der Welt der Homöopathie ist zurzeit einiges in Bewegung. Immer mehr Menschen verlangen eine Einbeziehung dieser traditionsreichen Medizin, zumindest als Teil einer Behandlung. Mediziner und Institutionen stellen sich darauf ein. Es gibt einige Beispiele aus der jüngeren Vergangenheit, die darauf hinweisen.

Ärzte verschreiben öfter homöopathische Mittel. Immer mehr private Krankenversicherungen bezahlen zumindest einen Großteil der Behandlung. Auch die gesetzlichen Krankenkassen werden aufmerksamer. Eine der Vorreiter ist die Techniker Krankenkasse. Sie weitete seit Anfang 2012 ihr Finanzierungsangebot für homöopathische Arzneimittel aus, wenn auch nur auf einen bestimmten Betrag pro Jahr begrenzt. Und in der Schweiz wurde die Homöopathie für weitere fünf Jahre in den Leistungskatalog der Krankenkassen aufgenommen.

Auch eine erste Klinik in der Rehabilitation, die Rehaklinik Bethel Welzheim, hat das Angebot aufgenommen, ergänzend homöopathisch zu behandeln, wie vor kurzem die Carstens-Stiftung berichtete. Die Klinik hat eigens dazu eine Fachabteilung für stationäre Homöopathie eingerichtet. Alles das sind Hinweise auf eine sich verändernde Welt in der Medizin.

Wir stehen erst am Anfang

Diese Entwicklung sei erst der Anfang eines langfristigen Trends, davon ist Josef Senn, medizinischer Fachautor und Mitglied der Redaktion des Gesundheitsportals mediportal-online, überzeugt. In einigen Jahren werde die Homöopathie zum Alltag vieler Kliniken gehören, die Menschen verlangen es, fügt er hinzu.

Gründe für diese Entwicklung gibt es gleich mehrfach. Neben dem größer werdenden Gesundheitsbewusstsein der Menschen auf der Suche nach alternativen Heilmethoden, kommt die Entwicklung der Krankheiten hinzu. Die zunehmenden chronischen Erkrankungen, wie Krebs, Herzerkrankungen, Allergien, Diabetes, Bluthochdruck und viele mehr, stellen die Medizin vor große Herausforderungen in einer immer älter werdenden Gesellschaft. Und mit einer akut orientierten allopathischen Medizin kommt man da auf Dauer nicht weiter. Immer mehr dagegen scheinen die jahrhundertealten Erfahrungen einer homöopathischen Medizin gerade auch hier weiterzuhelfen. Dementsprechend aktiv gestaltet sich die Erforschung dieser Medizin, wie man an so Einrichtungen wie die Carstens-Stiftung und der Zentralvereins der homöopathischen Ärzte sehen kann. Beides sind Institutionen, die sich darum bemühen, den Wirksamkeitsnachweis der Homöopathie zu fördern. Aber auch die Menschen über die Möglichkeiten dieser traditionsreichen Medizin aufzuklären.

Und für die Krankenversicherer scheint die Sache ebenfalls lukrativ zu sein. So sollen die Krankheitskosten bei homöopathisch behandelten Versicherten insgesamt deutlich geringer sein, als bei den sonstigen. Hierbei dürfte der Vorsorgecharakter einer naturheilkundlichen Behandlung eine Rolle spielen.

Noch enormer Aufklärungsbedarf

Die Entwicklungen zeigen aber auch, dass noch ein enormer Aufklärungsbedarf besteht. Dies gelte für Patienten, wie für Mediziner, als auch den Finanzierern gleichermaßen, so Josef Senn. Vielfach werde die Homöopathie „nur“ allopathisch, also Symptom-orientiert, angewendet, so seine Beobachtungen. Ein echter homöopathischer, also Ursachen-orientierter Ansatz setze eine regelmäßige detaillierte Analyse der Gesamtsituation des individuellen Menschen voraus. Genauso, wie die jeweilige Anpassung der Einzelmittel auf das dementsprechende Analyseergebnis. Hier müssten sowohl die Patienten ein besseres Verständnis entwickeln, wie auch Mediziner noch viel dazulernen müssen. Und auch die Krankenversicherer müssen sich noch kreativere Konzepte einfallen lassen. Mit den zum Teil sehr beschränkten Mitteln, pro Jahr und Patient, lassen sich langfristig orientierte regelmäßige Behandlungen, bei chronisch Kranken sowieso, aber auch in der Vorsorge, bis jetzt noch nicht darstellen.

Und auch das Miteinander unter den Medizinern hat Nachholbedarf. So sollten Ärzte und Heilpraktiker, die der Sache traditionell näher stehen, enger zusammen arbeiten. Das fördere letztlich den Erfolg beim Patienten. So kann sich Senn durchaus vorstellen, dass eines Tages auch gut ausgebildete Heilpraktiker in Kliniken arbeiten. Dies gelte vor allem hinsichtlich der weitgehend anerkannten Methoden, wie beispielsweise die klassische Homöopathie. Dazu seien aber klare Richtlinien erforderlich, um eine qualitativ hochwertige und wissenschaftlich fundierte Behandlung sicherzustellen.

Vieles spricht dafür, dass dieser Trend sich unaufhaltsam fortsetzen wird. Sehr im Interesse einer besseren Volksgesundheit.

Mehr Hintergrundinformationen zu diesem Thema bietet das Portal www.mediportal-online.eu und der Gesundheitsblog www.gesundheitsblog-mediportal-online.de .

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Richtig essen bei Diabetes

Mit einer richtigen Kombination verschiedener Lebensmittel kann man auch bei Diabetes niedrigeren Glykämischen Index erreichen. Sie können gut auf sich Acht nehmen, wenn Sie lernen:

[checklist]

  • Was soll Ich essen?
  • Wie viel soll Ich essen?
  • Wann soll Ich essen?

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Mit der richtigen Wahl der Nahrung kann man:

[checklist]

  • sich jeden Tag gut fühlen,
  • Gewicht zu verlieren, wenn man muss,
  • Komplikationen, wie Herzinfarkt, Schlaganfall, verursacht von Diabetes zu meiden.

[/checklist]

Glykämischer Index zeigt uns wie schnell sich Lebensmittel in den Zucker, lese Glucose, umwandeln. Man sollte solche aussuchen, die niedrigen Glykämischen Index haben, solche wandeln sich langsam in die Glucose um. Solche Lebensmittel sorgen für einen gleichmäßigen Blutzuckerspiegel. Damit beugen Diabetiker Komplikationen wie Hypoglykämie oder Hyperglykämie vor. Solche Nahrungsmittel sind Vollkornbrot, Joghurt, Hirse, Buchweizen, brauner Reis, Kichererbsen, Bohnen, Linsen, Äpfel und Birnen. Auf der anderen Seite sind Nahrungsmittel mit hohem Glykämischen Index, die schnell den Blutzuckerspiegel steigen lassen. Das sind Süßigkeiten, Weißbrot, weißer Reis, weißer Zucker, getrocknete Früchte und Süße Getränke.

Diabetiker sollten Nahrungsmittel mit niedrigem Glykämischen Index einnehmen. Kohlenhydrate sind zwar die beste Energiequelle, wandeln sich aber schnell in Glucose um. Wenn man zu viel von denen zu sich nimmt, kann es schnell zu Schwankungen im Blutzuckerspiegel kommen. Das kann aber bei Diabetikern verheerend sein. Mit Einnahme von Ballaststoffen und Eiweiß gleicht man solche Schwankungen aus.

Eiweiße in der Nahrung stimulieren Sekretion von Hormonen, die den raschen Abbau von Kohlenhydraten in Glucose hemmen. Deswegen sollten Diabetiker bei jeder Mahlzeit Eiweiße einnehmen. Wenn man noch Ballaststoffe zufügt, ist der Abbau noch gleichmäßiger. Zum Beispiel, wenn Sie bei einer Mahlzeit zu gekochten Nudeln nur Tomatensauce essen, steigt der Blutzucker schnell und fällt auch schnell runter. Wenn man aber dazu Stückchen Fleisch, Thunfisch, grüne Bohnen oder Tofu gibt, steigt der Blutzucker gleichmäßiger.

Insulin ist ein lebenswichtiges Hormon, der den Blutzucker in normalen Rahmen hält. Das bedeutet von 3,6 bis 5,6 mmol/l, gemessen im Blut vor dem Essen oder nüchtern. Insulin bildet sich normal, wenn man mäßig Kohlenhydrate einnimmt. Für eine normale Funktion der Langerhans-Inseln in Pankreas, die Insulin bilden, sind Vitamin B3 und das Mineral Chrom wichtig. Viel Vitamin B3 enthalten Fische, weißes Geflügelfleisch, getrocknete Pflaumen, Leber, Erdnüsse, Eier und Bierhefe. Viel Chrom enthalten Kohl, Brokkoli, Grünkohl, Bohnen, Erbsen, Nüsse und Bierhefe.

Aussetzung aller fettigen Gerichte – mehr schaden als nützen

Viele von uns unterscheiden nicht zwischen schlechten und guten Fett. Sogenannte ungesättigte Omega-3 Fettsäuren, die in größter Menge in der Meeresnahrung vorkommen, wie Lachs, Sardinen, Thunfisch und Makrelen, sind sehr wichtig für normale Funktion der Langerhans-Inselzellen. Die schlechtesten Fetten sind gesättigte Fettsäuren, sie vergrößern die Gefahr Diabetes zu kriegen. Das hat eine Studie auf der Universität in Colorado herausgefunden. Im Abschluss der Studie schrieben sie, dass 40 gram gesättigter Fetten in 115 gram eines Hamburgers mit Fries verdreifachen die Gefahr Diabetes zu kriegen! Studie in Holland hat gezeigt, dass Menschen, die neben gesättigter Fetten auch viel ungesättigte einnehmen, sogar einmal mehr sicher vor Diabetes sind, als andere, die keine ungesättigte Fette zu sich nehmen.

Es gibt auch eine Gruppe Nahrungsmittel, die Blutzucker senken. Das sind Knoblauch, Zwiebel, Löwenzahn. Sie enthalten ein Hormon, der Insulin ähnelt. Für Diabetiker ist grüner Salat sehr wichtig. In Salat befindet sich viel Magnesium, der auch in Mandeln, Spinat, Sojabohnen, Weizen, Kakao, Feigen und in Zucchinis vorhanden ist.

Als ein aromatisches Gewürz ist Zimt sehr geeignet für Diabetiker. Es hilft den Zellen Glucose aus Blut einzunehmen. Amerikanische Forscher haben herausgefunden, dass schon ein halber Teelöffel pro Tag in 40 Tagen deutlich den Blutzucker senkt. Unter den Tees sind grüner, roter und schwarzer Tee empfohlen. Man darf aber keine Milch, Sahne oder Sojamilch hineintun!

Schokolade ist die umstrittenste Nahrung vielleicht auf der ganzen Welt! Aber auch Diabetiker können sich hier und da ein Teilchen gönnen. Besonders empfehlenswert ist Schokolade mit 70 bis 80 % Kakao.

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Diabetes und seine 4 typische Symptome

Diabetes oder Zuckerkrankheit ist eine Bezeichnung für Stoffwechselkrankheiten, bei denen das Hauptsymptom Ausscheidung von Zucker im Urin ist, weil man zu viel Zucker im Blut hat.

Erhöhter Blutzuckerspiegel kann langfristig zu schweren Schäden führen, wie zum Beispiel diabetische Nephropathie, wobei die Nieren versagen, verschiedene Mikroangiopathien führen zu Schädigung unserer Augen, Netzhaut und peripheren Nerven, wobei wir kein Gefühl mehr in unseren Füssen haben. Für Diabetes sind auch Makroangiopathien typisch, wobei diese zu Herzinfarkt oder Schlaganfall führen können.

Die vier haeufigsten Diabetes-Symptome.
Die vier haeufigsten Diabetes-Symptome.

Es gibt mehrere Typen von Diabetes, Typ 1 und Typ 2 sind am meisten verbreitet. Bei Typ 1 sind sogenannte Betazellen der Langerhans-Inseln in Pankreas zerstört, was zu Insulinmangel führt. Insulin sorgt nämlich dafür, dass der Zucker im Blut sich in die Zellen transportiert, wo es für Energie gebraucht wird. Insulin hilft auch bei der Speicherung von überflüssiger Glukose (in dieser einfacher Form ist Zucker im Blut) in der Leber und Muskelzellen in der Form von Glykogen.

Typ 2 ist weit mehr verbreitet, wobei der Insulin zwar vorhanden ist, leider kann er aber nicht richtig wirken. Das nennen wir Insulinresistenz. Es ist besorgungserregend, dass man bei immer mehr Jugendlichen diesen Diabetestyp diagnostiziert. Eine der Hauptursachen ist das Übergewicht. Zu Beginn bestehen unspezifische Symptome wie Müdigkeit, Schwäche, Sehstörungen und Infektneigung, wie zum Beispiel häufige Blasenentzündungen. Man soll auf Symptome wie häufiges Wasserlassen und großer Durst aufmerksam sein und sich mit dem Arzt beraten, wenn man plötzlich solche Symptome bei sich erkennt.

Was kann man bei Diabetes tun?

Bei Typ-2-Diabetes ist Gewichtsabnahme und vermehrte Bewegung ein Muss. Der Blutzucker sinkt bei jedem Patienten, der Übergewicht abbaut, deutlich mehr als der Blutdruck. Nach aktuellen Studien sind mindestens 3-mal in der Woche für mindestens 30 Minuten leicht anstrengende Bewegung notwendig, um solche Blutzuckerspiegelstörungen vorzubeugen. Typ-2-Diabetes ist Teil sogenannten metabolischen Syndroms, zusammen mit Übergewicht, Bluthochdruck und anderen Herz-Kreislauf-Erkrankungen und soll multidisziplinär behandelt werden. Doch der gemeinsame Nenner für alle ist mehr Bewegung und gesunde abwechslungsreiche Ernährung.

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Anti-Übergewicht Gen entdeckt

Es gibt jetzt eine neue Hoffnung für die Leute, die schneller abnehmen und ihr ideales Gewicht dann einbehalten wollen. Die Wissenschaftler fanden nämlich das Gen, das Bildung von Fett im Körper kontrolliert.

Steuert Prozesse in anderen Genen

Dieses Gen funktioniert wie ein Hauptschalter, der die andere Gene im Fettbildung steuert. Nebenbei hat er auch eine große Rolle beim Entstehen von Diabetes und höheren Cholesterinspiegel. In der Fachzeitschrift Nature Genetics veröffentlichte Studie beschreibt auch die Rolle des Körperfettes in Entstehung der Stoffwechselkrankheiten. Das neuentdeckte Gen könnte dabei als Angriffspunkt für Medikamente dienen, mit denen man solche Krankheiten behandeln könnte. Britische Forscher fanden heraus, dass auch kleine Veränderungen in diesen Anti-Übergewicht Gen eine Kaskade der metabolischen Effekte in anderen Genen verursachen, sagte Studienleiter Tim Spector vom King’s College London.

Neue Hoffnung für die Krankeit des 21. Jahrhunderts

Übergewicht ist einer der größten Probleme moderner Zeit, dass auch die Statistiken zeigen. Mehr als eine halbe Milliarde Menschen, oder besser gesagt einer von zehn Erwachsenen weltweit sind übergewichtig und die Zahlen steigen seit den achtziger Jahren letzten Jahrhunderts ständig. In den Vereinigen Staaten gibt man schon 10 Prozent der medizinischen Ausgaben für die übergewichtsbedingten Krankheiten aus, was jährlich 147 Milliarden US-Dollar des Krankenkassegeldes vorstellt. Vor allem Diabetes Typ 2 ist oft mit schlechten Ernährung und zu wenig Bewegung verknüpft und bekommt mehr und mehr epidemische Ausmaße weltweit. Schon vor Zeit fanden die Wissenschaftler bereits einen Gen, dass sie KLF 14 nannten, konnten aber seine Rolle beim Entstehung von Diabetes noch nicht bestimmen. Deshalb nahmen sie jetzt die Proben von mehr als 20.000 Genen aus der Unterhautfett von 800 britischen weiblichen Zwillinge und fanden einen Zusammenhang zwischen Gen KLF14 und der Veränderungen in anderen Genen aus der Unterhautfett. Gen KLF 14 dient nämlich als Führungsgen an dem sich viele andere Gene richten.

Es is noch nicht klar, wann die Medikamente kommen

Die Ergebnisse der Studie bestätigten die Forscher dann mit 600 Fettproben von einer separaten Gruppe Freiwilligen aus Island. In ihrem Report erklärten die Forscher, dass andere Gene von KLF14-Gen gesteuert sind und beeinflussen damit nicht nur das Cholesterinspiegel, sondern auch das Niveau des Insulins und der Glukose. Sie haben deswegenauch einen großen Einfluss an BMI (Body Mass Index) und ans Übergewicht. Gen KLF14 steuert auch die Prozesse, die zur Störungen in Leberfunktion führen können, was auch das Risiko für Diabeteserkrankung steigt. Noch ist es nicht klar, wie und wann das neue Gen als Zielscheibe für neue Medikamente dienen kann, aber die Forscher behaupten schon jetzt, dass es für eine wahre Revolution beim abnehmen sorgen könnte.