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Kann man im eigentlich im Schlaf lernen?

Auf diese Frage könnte man positiv und negativ beantworten. Schlaf dient vor allem der Gedächtniskonsolidierung und zwar so, dass die überflüssige Verbindungen über die Nacht abgebaut werden, an der anderen Seite entstehen aber Synapsen und Neurons dort, wo sie gebraucht werden.

Auch daran könnte es liegen, dass wir im Traum oft die Ereignisse des Tages nochmals überspielen. Menschen merkten sich Wortlisten besser, wenn sie die Liste vor dem Zubettgehen eingeprägten, zeigte die bekannte Studie von Schlafforscher Jan Born. Außerdem scheint es möglich zu sein, durch direkte Stimulation bestimmter Hirnrindengebiete die Sensibilität einzelner Körperregionen ganz ohne Training zu verbessern.

Die Idee, im Schlaf mithilfe der Tonaufnahmen zu lernen, ist aber aus der Luft gegriffen. Vielversprechende Begriffe wie Superlearning oder Deep Learning haben keine wissenschaftliche Basis und bringen daher keine echte Beweise für ihre Wirksamkeit mit.

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Motivation & Erfolg

10 Gründe, ständig zu lernen, auch wenn Sie mit der Schule fertig sind

Viele Menschen glauben, dass sich lebenslanges lernen lohnt. Die neuesten Ergebnisse der Wissenschaftler beweisen, dass man mit regelmäßigen Lernen Vitalität und Gesundheit unterstützen kann. Neue Technologien machen Lernen einfacher, weil Erwachsene jetzt auch bei der Online-Universitätsklassen teilnehmen und damit ihr Gehirn immer wieder trainieren können. Hier sind die zehn weitere Gründe, warum Sie mit Lernen niemals aufhören sollen.

  1. Langeweile bekämpfen. Aus Langeweile machen wir die meisten schlechte Entscheidungen.
  2. Ihr Gehirn gesund halten. Eine in 2010 veröffentlichte Studie von University of California in Irvine ergibt, dass Lernen auf ähnlichen Basis ihre Gehirnsfunktion auf einem hohen Niveau hält, wie man durch Training Muskelkraft steigern kann.
  3. Karriere fördern. In dem Sie neue Fähigkeiten dazu erlernen, werden Sie früher eine Förderung erhalten. Dazu können Ihnen auch die zertifizierten Programme, die sie außerhalb der Arbeitszeiten besuchen können, bei der Förderung helfen.
  4. Modell für positives Verhalten der Kinder sein. Wenn sie von ihren Kindern Konzentration und Zeit zu lernen erfordern, sollen Sie ihnen zeigen, dass auch sie in der Lage sind konsequent zu lernen.
  5. Alzheimer-Krankheit bekänpfen. Laut Science Daily kann Lernen den physikalischen Prozess der Alzheimer Krankheit verlangsamen. Mit Lernen werden sie länger gesund.
  6. In Kontakt mit der Welt bleiben. Wenn Sie nicht wissen, was die neueste Mode ist oder welche sind Top-News der Woche, bleiben sie auch in den Kontakt mit ihrer Umgebung. Durch neue Dinge ausprobieren und lernen, steigt auch ihr soziales Status.
  7. Ihre Lust steigern. Lernen sollen nicht unbedingt eine lästige Pflicht sein. Wenn Sie zum Beispiel am Kochen interessiert sind, kann das erlernen und ausprobieren der neuen Rezepturen Ihnen viel Spaß bringen.
  8. Die Welt mit neuen Augen sehen. Wissenschaftler glauben, dass vieles was einfach Kreativität heißt, Möglichkeit darstellt, erlernte Fähigkeiten aus einer anderen Perspektive zum Nutzen zu machen. Wenn Sie immer noch lernen, bedeutet dies, dass wenn Sie mit einem bekannten Problem konfrontiert sind, Sie in der Lage sind, es auf einer orthodoxen Weise zu lösen.
  9. Mit der Technologie Schritt zu halten. Wenn Sie nicht ständig über neue Dinge lernen, können Sie auch die neuen Möglichkeiten in ihrem Leben nicht nutzen.
  10. Alle erfolgreiche Menschen tun es. Denken Sie an jemanden, der in einem Bereich wirklich brillant ist. Er oder sie kann sehr talentiert sein und doch gelernt immer wieder, um noch besser zu werden. Wirklich talentierte Menschen lernen ständig, um ihre neue Fähigkeiten noch besser umzusetzen.

Es gibt viele Gründe dafür, fabelhafte neue Dinge zu lernen, unabhängig davon, was sie sind und was sie machen. Bildung neuer Verbindungen im Gehirn muss nicht schwierig sein, deshalb ist es Zeit, etwas Neues zu lernen.

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Der Ginko – wenn Ihr Gehirn viel arbeiten muss

Der Ginko oder Ginkgo (Latein Ginko biloba) ist ein Baum, der in China heimisch ist. Er wurde von holländischen Seefahrern aus Japan nach Europa gebracht und wird hier seit etwa 1730 als Zierbaum gepflanzt. Weil er schon vor mehr Millionen Jahren so ausgesehen hat wie heute, wird er auch als lebendes Fossil bezeichnet. Er überlebte sowohl Dinosaurier als auch die Eiszeit! Seine ledrigen Blätter helfen unserem Gefäßsystem, indem sie Durchblutungsstörungen vorbeugen und somit gegen vielerlei Zivilisationskrankheiten wirken.

Warum ist Ginko so beliebt?

Seine Blätter sind ein bewährtes Heilmittel gegen Alterserscheinungen, bei Tinnitus-Therapie und Arterien-Krankheiten. In China sollen Exemplare existieren, die mehr als 3000 Jahre alt sind! In Deutschland wurde der älteste Ginko-Baum im Jahre 1781 gepflanzt und steht in der Nähe von Magdeburg im Schlosspark des Fürsten von Harbke.

Wie wirkt Ginko?

Für medizinische Zwecke werden Blätter des Ginkos benutzt. Zu den wichtigsten Inhaltsstoffen der Blätter gehören Flavonoide, Terpenlactone wie Ginkolide, Proanthocyanidine und Diterpene. Es hat sich gezeigt, dass diese Inhaltsstoffe Hirnleistung, wie Merk- und Lernfähigkeit, Konzentration und Erinnerung  verbessern. Präparate aus Ginkos Blättern lindern auch Schwindelgefühle und Ohrgeräusche. Sowohl die Kommission E des Bundesinstitutes für Arzneimittel, als auch der europäische Dachverband der nationalen Gesellschaften für Phytotherapie (ESCOP), empfehlen die Ginko-biloba-Blätter zur medizinischen Anwendung von hirnorganisch bedingten Leitungsstörungen, bei dementiellem Syndrom, primär degenerativer Demenz, vaskulärer Demenz, bei Schwindel und Tinnitus.

Auch bei gesunden Menschen hat sich Ginko als das Mittel für bessere Konzentration und Merkfähigkeit gezeigt. Damit steht er ganz oben auf der Liste für Studenten, die sich viel merken müssen und viel Konzentration brauchen.

Ginko biloba

Wenn Sie einen Job haben, der auch viel Konzentration fordert, ist Ginko genau für Sie. Sie werden schon nach einem Monat regelmäßiger Einnahme sehen, wie sich Ihre Lern- und Merkfähigkeit verbessert und Sie werden sich besser und leistungsfähiger fühlen. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker welche Präparate für Sie in Frage kämen. Lassen Sie sich aber nur von Fachleuten beraten!

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Gute Vorsätze, unsere Gewohnheiten und Erlangung der Ziele

Unsere Persönlichkeit hängt vor allem davon ab, welche Gewohnheiten wir pflegen, weil sie auch unser Selbstbild bestimmen. Unsere Gewohnheiten sind enorm wichtig für unseres tägliches Überleben, da sie Mehrheit des Entscheidungsdrang von unseren Schultern annehmen. Wenn wir die übliche Routine des Tages jedesmal neu lernen müssten, hätten wir keine Möglichkeit, sich geistlich weiter zu entwickeln. Deshalb läuft bis zu 90 Prozent unseres Alltags halbautomatisch ab.

Gute und schlechte Gewohnheiten

Es kommt aber immer wieder die Zeit, wenn wir einige von diesen Gewohnheiten verändern wollen. Der Jahreswechsel ist der ideale Fall für die Unterlassung der Gewohnheiten, die unsere Weiterentwicklung, Produktivität, Beziehungen und gar Gesundheit belasten. So entstehen Vorsätze, die unseren Behalten effektiv verändern und schädliche Gewohnheiten aus unseren Gewohnheiten-Arsenal entfernen sollen.

Laut Statistik fassen etwa Hälfte aller Menschen gute Vorsätze fürs neue Jahr, von denen erreichen aber weniger als 10 Prozent das vorgesehene Ziel. Gewohnheiten sind das Wiederholungswerkzeug unseres Lebens und deshalb nur schwer zu verändern, auch wenn es um Leben und Tod geht. Nehmen wir Herzinfarktpatienten als typisches Beispiel – 90 Prozent schaffen es nicht, ihr Lebensstil so auf Dauer zu verändern, dass sie die Risiken für einen erneuten Herzinfarkt auf Minimum halten, um länger und besser zu leben.

Gewohnheit ist eine zweite Natur

Gewohnheiten sind nur schwer zu verändern, weil unser Gehirn dazu neigt, einmal erlernte Dinge immer wieder zu tun. Die neuronale Pfade, die Gewohnheiten in Gehirn präsentieren, sind nämlich so konzipiert, das man sie nur schwer mit neuen auswechseln kann. Wenn wir eine neue Gewohnheit herstellen wollen, müssen wir unser Gehirn überzeugen, dass die neue Gewohnheit besser ist als die alte, was natürlich viel Mühe, Willenskraft, Arbeit, Übung, Durchhaltevermögen und mindestens sechs bis neun Monate Zeit.

Wie man alte Gewohnheit für neue auswechseln kann

Auch wenn die Vorsätze ideal aufgestellt sind, haben sie keinerlei Effektivität, wenn wir mit denen unsere Selbstkontrolle nicht bändigen können. Zum einen müssen wir falsche Dinge vermeiden (zu viel essen, faulenzen, rauchen …) und zum anderen die richtigen Dinge tun (trainieren, laufen, lernen, …). Selbstveränderung ist möglich.Wir brauchen dazu Wissen und Mut. Zunächst gilt es zu lernen, nach welchen Mechanismen unser Denken, Fühlen und Handeln funktioniert…und wir brauchen Entschlossenheit, uns neu zu erfinden, sagt der Emotionsforscher Rolf Arnold.

Es ist nicht einfach, aber mit Hilfe dieser 5 Stadien kann es jeder schaffen:

  1. Es beginnt mit der Wunsch oder Traum – Beispiel: Wie wäre es, wenn ich das Rauchen lassen würde?
  2. Der Idee näher treten – In diesem Jahr werde ich Rauchen lassen.
  3. Vorbereitung – Ich kaufe mir einen Ratgeber, ich informiere mich über andere Möglichkeiten, wie ich mit Rauchen aufhören könnte.
  4. Actionphase – Heute fange ich an!
  5. Durchhalten! – Aus der Vorsatz wird eine neue Gewohnheit.
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Gesundheit

Sommer ist Ernährungsparadies für unser Gehirn

Das Gehirn des Menschen kann mit rekordverdächtigen Zahlen aufwarten: Es ist mit etwa 100 Milliarden Nervenzellen (Neuronen) ausgerüstet.  Und obwohl es mit seinen zwei Kilo nur ungefähr drei Prozent des Körpergewichts eines Erwachsenen ausmacht, verschlingt es enorme Mengen an Energie: Etwa 15 bis 20 Prozent des Gesamtenergiebedarfs des Körpers beansprucht das Gehirn für sich.

Angemessener Blutzuckerspiegel ist für normale Gehirnfunktion unerlässlich. Daher ist es sehr wichtig, wie wir uns ernähren. Es gibt immer mehr Beweise, dass man mit richtiger Auswahl von Lebensmitteln unser Gehirn stimulieren kann. Sommer ist die Zeit reichlicher Auswahl der Früchte, die unser Gehirn revitalisieren und uns ermöglichen länger konzentriert zu bleiben und leistungsfähiger zu sein. Hier sind die wichtigsten Maßnahmen für unser Gehirn:

Trinken Sie viel Wasser!

Viel Vasser zu trinken ist im Sommer Pflicht.
Viel Vasser zu trinken ist im Sommer Pflicht.

Unser Gehirn bildet sogenannte Neurotransmitter, die wichtige Informationen vom Gehirn in andere Nerven und Muskeln überbringen. Es ist sehr wichtig viel Flüssigkeit zu trinken, denn selbst eine geringfügige Dehydrierung kann zu Problemen mit dem Kurzzeitgedächtnis und anderen geistigen Fähigkeiten führen. Wir empfehlen hochwertiges Wasser und Mineralwasser, sowie ungesüßte oder nur wenig gesüßte Kräuter- und Früchtetees zu trinken. In diesen heißen Sommertagen sollte jeder Erwachsene drei bis vier Liter Wasser pro Tag trinken. Bei anstrengender körperlicher Tätigkeit sollte man mindestens jede halbe Stunde ein Glas Wasser Trinken, besonders geeignet sind isotonische Getränke. Viel gesüßte Säfte und Alkohol sollte man vermeiden.

Ohne Glukose kann unser Gehirn nicht funktionieren

Angemessener Blutzuckerspiegel ist für normale Gehirnfunktion unerlässlich. Mangel an Glukose nennt man Hypoglykämie, zu viel Glukose im unseren Blut aber beschreibt man als Hyperglykämie. Beide Zustände beeinträchtigen unsere geistigen Fähigkeiten. Einnahme von einfachem Zucker in Süßigkeiten, süßen Getränken wie Coca-Cola, führt zu großen Schwankungen in Glukose, also sollte man diese vermeiden, besonders bei geistig sehr angestrengter Arbeit, wie zB. Lernen, verschiedene Präsentationen. Im Gegensatz dazu erhöhen Lebensmittel, wie Vollkornbrot, Vollkorngetreide, Hülsenfrüchte, Gemüse und Obst, den Blutzucker langsam. Sehr geeignet bei großer geistiger Anstrengung sind Äpfel.

Eisen ist nicht nur für Schmiede

Viel Eisen enthalten rotes Fleisch, Spinat, Sojabohnen, weiße Bohnen, Petersilie, Linsen, Pinienkerne, Hafer, Koper, Kürbiskerne. Unser Körper nimmt am leichtesten Eisen aus rotem Fleisch an. Bei Pflanzlichen Lebensmitteln sollte man sie mit Einnahme von Vitamin C kombinieren, der hilft unserem Körper mehr Eisen aufzunehmen.

Halten Sie Ihren IQ auf höchstem Niveau

Wir haben bereits den Nutzen von ungesättigten Fetten, dessen „Königin“  Fettsäure Omega-3 ist, erwähnt. Viel von der findet man im Thunfisch, Hering, blauen Fischen und Lachs vor. Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, Vergesslichkeit und auch niedrigen IQ kann man Mangel an verschiedenen Mineralien und Vitaminen zuschreiben. Sonnenblumenkerne, Hülsenfrüchte, Nüsse und Schweinefleisch enthalten viel Vitamin B1, der wichtig für die richtige Funktion neuronaler Zellen beiträgt. Kalium, Natrium und Calcium sind wichtig bei allen metabolischen Reaktionen.

Viel Calcium findet man in der Milch und Milchprodukten, wie Käse, Joghurt usw. Reiche Quellen von Kalium sind rohes Gemüse (Tomaten), Obst (Bananen, Zitrusfrüchte, Avocados, Melonen), Fische, Bohnen und Nüsse. Ältere Menschen sollten aber mit Einnahme von Kalium vorsichtig sein. Bei ihnen ist die sogenannte Homöostase von Kalium, die für Gleichgewicht verschiedener Mineralien sorgt, leicht beeinträchtigt. Sie sollten sich deswegen mit ihrem Arzt beraten. Natrium ist ein Mineral, der im traditionellen deutschen Hausgericht sehr verbreitet ist (Salz!), deswegen ist Mangel am Natrium fast unmöglich.