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Grüner Tee kann Rauchern das Leben retten

Wer grünen Tee trinkt und hat früher jahrelang geraucht, ist auf dem guten Weg, vom Rauchen verursachten Schäden rückgängig zu machen.

Eine Tasse grünen Tee pro Tag sinkt das Risiko für Lungenkrebs bei Rauchern bedeutend.
Eine Tasse grünen Tee pro Tag sinkt das Risiko für Lungenkrebs bei Rauchern bedeutend.

Das behaupten nähmlich die Forscher in Taiwan. In der Studie wurden aktuelle und ehemalige Raucher vom Arzt durchsucht und in zwei Gruppen geteilt. In der ersten waren die Probanden, die mindestens eine Tasse grünen Tee pro Tag getrunken haben, während die Probanden aus der zweiten Gruppe keinen grünen Tee konsumiert haben. Die Ergebnisse der Studie waren mehr als überraschend – die zweite Gruppe ist 12-mal höheren Risiko ausgesetzt, an Lungenkrebs zu erkranken als die erste Gruppe.

Antioxidanten im grünen Tee können die Produktion der freien Radikale stoppen, die für die Ausbreitung vieler Krebsarten zuständig sind. Die häufigste Krebsart bei der Rauchern ist der Lungenkrebs, sagt Autor der Studie, Dr. I-Hsin Lin. Wenn Sie den Geschmack des grünen Tees nicht mögen, versuchen Sie mit Erfrischungsgetränken auf seiner Basis, seien Sie aber vorsichtig bei den Zuckerinhalt.

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Fitness Gesundheit

Das Wissen um den gesunden Wettbewerb

Kein Wunder, dass Boot-Camps und Gruppenaerobik so beliebt sind. Menschen motivieren sich gegenseitig bei der Gruppenaktivität  und trainiren deshalb härter, als wenn sie alleine das Training durchführen.

Menschen motivieren sich gegenseitig bei der Gruppenaktivität und trainiren dadurch intensiver.
Menschen motivieren sich gegenseitig bei der Gruppenaktivität und trainiren dadurch intensiver.

Forscher an der University of Oxford fanden heraus, dass Menschen, die in Gruppen trainieren, ihre Schmerzgrenze höher stellen können, als diejenigen, die die Übungen alleine machen. Die Wissenschaftler sind sich noch nicht einig, wie genau das alles passiert, sie glauben aber, dass das Wettbewerb zwischen der Menschen in der Gruppe auch für das gesteigerte Ausscheiden von Botenstoff Endorphin sorgt. Endorphin ist auch als Gute-Laune-Hormon bekannt.

Wenn Sie keinen Trainingspartner haben ist auch die Musik ein guter Begleiter beim Training. Verschiedene Studien zeigen, dass die Musik als Störungsfaktor für die Anstrengungsreaktionen dient, was auch anstrengende Übungen einfacher scheinen macht.

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Gesundheit

Schärfe ist gut für das Herz

Scharfe Peperoni und Paprika können bald zu der heißesten Heilmittel für die Therapie nach erlittenem Herzinfarkt zählen.

Die University of Cincinnati Forscher fanden heraus, das schärfe-gebende Alkaloid Capsaicin bei Mäusen den Herzschaden, die sie bei einem Herzanfall erlitten, um 85 Prozent reduziert, wenn es an der Haut appliziert war.

Das Wirkungsmechanismus ist noch nicht bekannt, es wird aber vermutet, dass Capsaicin das Nervensystem stimuliert und dadurch die schützenden Herzmuskelzellen aktiviert.

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Gefahren und Nutzen von Sonnenstrahlen

Die Sonne ist die Quelle des Lebens auf der Erde. Die Sonnenstrahlen in begrenzter Dauer, haben positive Wirkung auf die unsere Gesundheit.

Jeder freut sich unbeschwert Sonnenstrahlen zu genießen. Die Zeiten von eitel Freude und Sonnenschein sind zwar noch nicht vorbei, aber zumindest getrübt. Die Ursache dafür liegt in der steten Abnahme der Ozonschicht. Die permanente Abnahme dieser riesigen UV-Schutzbrille, die in den letzten dreißig Jahren um ca. 10 % geschwächt wurde, hat weitreichende Folgen. Heute schon bekommen Menschen die langfristigen Folgen einer vermehrten UV-Strahlung am eigenen Leibe zu spüren. Die Sonnenbrandgefahr wächst.

Es gibt viele gute und auch schlechte Wirkungen der Sonne auf unseren Körper. Die guten sind:

  • die Sonne ermöglicht unseren Körper die Bildung von Vitamin D,
  • stärkt unser Abwehrsystem gegen Infektionskrankheiten,
  • verbessert die Versorgung des Gewebes mit Sauerstoff,
  • beeinflusst günstig die Durchblutung.

Auf der anderen Seite aber:

  • die Strahlen der Sonne erhöhen das Risiko von Hautkrebs,
  • UVA-Strahlen beschleunigen unsere Alterung,
  • UVB-Strahlen verursachen Sonnenbrand,
  • immer häufiger zeigt unsere Haut mit Rötungen, Jucken und verschiedenen Ausschlägen, das sie empfindlich ist.

Besonders empfindlich und bedroht sind unsere Kinder. Sie verbringen meist recht viel Zeit im Freien und sind daher auch der Sonneneinwirkung in besonderem Maße ausgesetzt. Ihre junge Haut ist noch sehr empfindlich gegenüber äußeren Einflüssen. Ein guter Sonnenschutz ist bei kleinen Kindern deshalb oberstes Gebot. Kleidung und Schatten sind ein einfacher Sonnenschutz für die Kleinsten. In den ersten zwölf Monaten sollte die empfindliche Haut des Kindes nicht unnötig mit Sonnenschutzmitteln belastet werden. Stattdessen sollte es sonnengerecht gekleidet werden.

Ohren, Gesicht und Kopfhaut sind Körperstellen, die dem Sonnenlicht besondere Angriffsflächen bieten. Tuch, Kappe oder Hut zieren nicht nur den Kopf der Kleinsten, sondern schützen ihn auch. Augenlider, Nasenrücken und Lippen reagieren auf zu starke Sonnenbestrahlung besonders empfindlich. Ein ausreichender Schirm, der dem Gesicht genügend Schatten gibt, ist daher wichtig. Auch an den Nacken der Kinder sollte gedacht werden, auch er muss vor der Sonne ausreichend geschützt werden.

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Gesundheit

Wie gesund ist Ihre Prostata?

Was ist eigentlich die Prostata? Die Prostata ist eine Drüse bei Männern. Sie liegt unterhalb der Harnblase, vor dem Schambein und hinter dem Rektum. Bei der Geburt wiegt Sie ein paar Gramm. In der Pubertät beginnt das Gewicht unter dem Einfluss der männlichen Sexualhormone zuzunehmen, so zum Alter von 20 wiegt Sie ungefähr 20 g und erreicht eine Länge von 3 bis 4 cm. Die Harnröhre passiert die Prostata. Harnröhre ist der Schlauch, durch den der Urin aus der Blase ausgeschieden wird.

Warum ist die Prostata wichtig?

Ihre  Rolle ist noch nicht ganz klar. Es ist bekannt, dass Prostata mit dem Perikarp die Mehrheit der Samenflüssigkeit, in dem die Spermien in die weibliche Eizelle reisen, bildet. Kontraktion der Muskelfaser der Prostata und Samenbläschen presst während des Orgasmus Spermien in die Harnröhre.

Was ist eine gutartige Prostatavergrößerung?

Mit  Alterung wächst die Prostata, häufig wird das als benigen Prostatahyperplasie (BPH) genannt. Dies ist eine der häufigsten nicht-Krebsartige (benigne) Erkrankungen bei Männern. Meistens führt die Vergrößerung der Prostata zu Problemen beim Wasserlassen. Mehr als ein Drittel Männer über 65 haben Störungen beim Wasserlassen.

 

Normale und vergrösserte Prostata im Vergleich.
Normale und vergrösserte Prostata im Vergleich.

Was sind die Ursachen der BPH?

Obwohl BPH eine der häufigsten Probleme älterer Männer ist, kennen wir den genauen Grund dafür. Möglicherweise könnte die zunehmende Reduktion des Sexualhormons Testosteron eine der Hauptgründe sein. Zu den Risikofaktoren zählen unter anderem genetische Faktoren, Rauchen, Alkohol und Übergewicht.

Was kann passieren, wenn BPH nicht behandelt wird?

Vergrößerte Prostata verengt die Harnröhre, deswegen fließt der Urin langsamer und mit Schmerzen aus. Harnstrahl wird immer dünner und schwächer. Verdickte Wand der Harnblase wird reizbarer, was auch der Grund für häufiges Wasserlassen über Nacht ist. Tagsüber wird Harndrang immer häufiger. Schließlich schwächt die Wand der Blase, so dass es nicht mehr in der Lage, den ganzen Urin aus der Blase zu entfernen. . Zunächst bleibt Urin in der Blase hängen, dann auch in den Nieren, was zu schweren Nierenschäden führen kann.

Was tun um BPH zu vermeiden?

Auch für Männer gilt mehr gesunder Nahrung, weniger Alkohol, keine Zigaretten, weniger Fett, weniger Kilos. Regelmäßige gesunde Ernährung mit genug Bewegung beugt viele Beschwerden vor. Teil unserer Ernährung sollte auch Kürbiskernöl wegen vieler seiner guten Eigenschaften werden. Es enthält Antioxidantien Selen, Vitamin E, Cholesterinsenker Linolsäure und Phytosterine und das Öl hat auch positive Wirkung bei rheumatoider Arthritis und bei Prostatabeschwerden als sehr empfehlenswert gezeigt.

Gibt es Medikamente, die BPH vorbeugen?

Es gibt natürliche Mittel, die bei leichten Problemen große Hilfe sein können. Eine von denen ist die Sägepalme oder Sägepalmfrucht, mit botanischem Namen Serenoa repens. Es wird berichtet, daß seine Aktionsmechanismen bei der Behandlung von BPH die Umwandlung von Testosteron zu DHT verhindert, der Substanz, die als Ursache für die Vergrößerung der Prostata angesehen wird. Zusätzlich hemmt das Sägepalmextrakt die Anbindung von DHT an Rezeptoren und unterbindet somit seine Wirkung. Wenn man schon über 50 ist, sollte man regelmäßig den Doktor besuchen und sich von Ihm über die Prostata beraten zu lassen.

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Hilfe bei Sodbrennen und saurem Magen

Brennende Schmerzen hinter dem Brustbein oder Löffel – fast jeder von uns hat das Sodbrennen schon empfunden. Einer von vier Erwachsenen soll mindestens einmal im Monat Schmerzen wegen der Magensäure klagen. Nach den Angaben haben Sodbrennen ungefähr 20 bis 30% aller Menschen, das bringt es zu den häufigsten gesundheitlichen Probleme der Neuzeit. Sodbrennen ist auch die zweithäufigste Ursache von Schlaflosigkeit, weil es bei 80% der Patienten in der Nacht erscheint. Bei fast allen Patienten erscheint Sodbrennen wegen bestimmter Lebensmittel. Es ist häufiger bei älteren Menschen und schwangeren Frauen.

Die Hintergründe der Sodbrennen

Als Sodbrennen bezeichnet man den brennenden Schmerz hinter dem Brustbein.
Als Sodbrennen bezeichnet man den brennenden Schmerz hinter dem Brustbein.

Ursache für Sodbrennen ist die Rückkehr von Mageninhalt, vor allem Säure in die Speiseröhre, was es gastroösofagealer Reflux genannt wird. Die Symptome können nach ihrer Intensität, Dauer und Häufigkeit klassifiziert werden. Manche Menschen leiden täglich wegen Sodbrennens, manche nur gelegentlich, die Symptome können mild oder stark sein. Sodbrennen ist neben Regurgitation (Rückfluss der sauren Mageninhalt in den Mund), das häufigste charakteristische Symptom der gastroösophagealen Refluxkrankheit (GERD). Andere Probleme sind Aufstoßen, transiente Schluckstörungen, Schmerzen beim Schlucken usw.

Neben typischer Symptome, gibt es auch atypische Symptome von GERD (chronischer Husten, Halsschmerzen, Fremdkörpergefühl im Hals, Heiserkeit, Asthma, Geschwür der Zähne) und alarmierende Symptome (unabsichtlichen Gewichtsverlust, blutiges Erbrechen, schwarzer Stuhl oder Blut im Stuhl, Schluckbeschwerden, Schmerzen beim Schlucken), die sofortigen Besuch beim Arzt benötigen.

Warum tretet Sodbrennen auf?

Ösophagussphinkter (Schliessmuskel) ist eine Art Ventil der Nahrung in den Magen durchrutschen lässt, umgekehrt jedoch verhindert. Sodbrennen tretet auf, wenn die Mageninhalt zurück in die Speiseröhre fliesst und die Magensäure reizt die Schleimhaut. Das passiert wenn der Ösophagussphinkter nicht richtig funktioniert. Im Laufe des Lebens lässt die Funktion dieses Ventils nach, deswegen haben wir mehr Beschwerden wegen Sodbrennens in älteren Jahren.

Wie kann man Sodbrennen vermeiden?

Getränke und Lebensmittel, die Säuresekretion beschleunigen, sind zu vermeiden. Das heisst Kaffe, Tee, Erfrischungsgetränke mit Kohlensäure, alkoholische Getränke, fettige und stark gewürzte Speisen, Walnüsse, Haselnüsse und Schokolade sollte man nicht zu oft zu sich nehmen. Machen Sie Ihre Essgewohnheiten zu Ihrem Verbündeten bei Kampf gegen Sodbrennen. Häufige und kleinere Mahlzeiten sind leichter zu verdauen und damit erregen sie den Darm nicht. Beim Schlafen benutzen Sie einen Extrakissen, damit lagern Sie den Oberkörper hoch. Stress,  Aufregung und Rauchen sollte man auch vermeiden.

Gibt es Medikamente für Sodbrennen?

Es gibt auch Medikamente, die die Säure hemmen. Das sind Antazida, H2-Antihistaminika und Protonenpumpenhemmer. Antazida neutralisieren die Magensäure. Sie sind rezeptfrei und gut für den vorübergehenden Einsatz und teilweise auch für Schwangere geeignet. H2-Antihistaminika besetzen die Angriffsstellen von Histamin, einem wichtigen Botenstoff für die Bildung und Freisetzung der Magensäure. Da die Bildung der Magensäure hauptsächlich nachts stattfindet, ist die Einnahme zur Nacht besonders wichtig. Protonenpumpenhemmer blockieren die Bildung eines Enzyms, das für das Einströmen der Magensäure in das Mageninnere verantwortlich ist. Da das Enzym vor allem morgens gebildet wird, werden Protonenpumpenhemmer am Morgen eingenommen. Sie werden bei starken Beschwerden eingesetzt und sind zum Teil verschreibungspflichtig.

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Gesundheit

Anti-Übergewicht Gen entdeckt

Es gibt jetzt eine neue Hoffnung für die Leute, die schneller abnehmen und ihr ideales Gewicht dann einbehalten wollen. Die Wissenschaftler fanden nämlich das Gen, das Bildung von Fett im Körper kontrolliert.

Steuert Prozesse in anderen Genen

Dieses Gen funktioniert wie ein Hauptschalter, der die andere Gene im Fettbildung steuert. Nebenbei hat er auch eine große Rolle beim Entstehen von Diabetes und höheren Cholesterinspiegel. In der Fachzeitschrift Nature Genetics veröffentlichte Studie beschreibt auch die Rolle des Körperfettes in Entstehung der Stoffwechselkrankheiten. Das neuentdeckte Gen könnte dabei als Angriffspunkt für Medikamente dienen, mit denen man solche Krankheiten behandeln könnte. Britische Forscher fanden heraus, dass auch kleine Veränderungen in diesen Anti-Übergewicht Gen eine Kaskade der metabolischen Effekte in anderen Genen verursachen, sagte Studienleiter Tim Spector vom King’s College London.

Neue Hoffnung für die Krankeit des 21. Jahrhunderts

Übergewicht ist einer der größten Probleme moderner Zeit, dass auch die Statistiken zeigen. Mehr als eine halbe Milliarde Menschen, oder besser gesagt einer von zehn Erwachsenen weltweit sind übergewichtig und die Zahlen steigen seit den achtziger Jahren letzten Jahrhunderts ständig. In den Vereinigen Staaten gibt man schon 10 Prozent der medizinischen Ausgaben für die übergewichtsbedingten Krankheiten aus, was jährlich 147 Milliarden US-Dollar des Krankenkassegeldes vorstellt. Vor allem Diabetes Typ 2 ist oft mit schlechten Ernährung und zu wenig Bewegung verknüpft und bekommt mehr und mehr epidemische Ausmaße weltweit. Schon vor Zeit fanden die Wissenschaftler bereits einen Gen, dass sie KLF 14 nannten, konnten aber seine Rolle beim Entstehung von Diabetes noch nicht bestimmen. Deshalb nahmen sie jetzt die Proben von mehr als 20.000 Genen aus der Unterhautfett von 800 britischen weiblichen Zwillinge und fanden einen Zusammenhang zwischen Gen KLF14 und der Veränderungen in anderen Genen aus der Unterhautfett. Gen KLF 14 dient nämlich als Führungsgen an dem sich viele andere Gene richten.

Es is noch nicht klar, wann die Medikamente kommen

Die Ergebnisse der Studie bestätigten die Forscher dann mit 600 Fettproben von einer separaten Gruppe Freiwilligen aus Island. In ihrem Report erklärten die Forscher, dass andere Gene von KLF14-Gen gesteuert sind und beeinflussen damit nicht nur das Cholesterinspiegel, sondern auch das Niveau des Insulins und der Glukose. Sie haben deswegenauch einen großen Einfluss an BMI (Body Mass Index) und ans Übergewicht. Gen KLF14 steuert auch die Prozesse, die zur Störungen in Leberfunktion führen können, was auch das Risiko für Diabeteserkrankung steigt. Noch ist es nicht klar, wie und wann das neue Gen als Zielscheibe für neue Medikamente dienen kann, aber die Forscher behaupten schon jetzt, dass es für eine wahre Revolution beim abnehmen sorgen könnte.

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Das Omega-3-Fettsäuren Abc

Das schnelle Tempo des heutigen Lebens zwingt uns öfters schnell und ungesund zu essen. Das bedeutet auch der Mangel an frischen Lebensmitteln und Fischen was auch zu unzureichenden Aufnahme vom Omega-3-Fettsäuren führt. Die erhöhte Verhältnis zu Gunsten von Omega-6-Fettsäuren, die in unserer Ernährung prädominieren und die mitverantwortlich sind für die Entwicklung von Herzkreislaufproblemen, Entzündungen und anderen Erkrankungen.

Wo kann man Omega-3-Fettsäuren finden?

Lebensmittel mit hohen Inhalt von Omega-3-Fettsäuren.
Lebensmittel mit hohen Inhalt von Omega-3-Fettsäuren.

Die Omega-3-Fettsäuren, zu denen man unter anderen die α-Linolensäure (ALA), Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) zählt, sind die essenziellen Fettsäuren, die der Körper dringend braucht um normal zu funktionieren, kann sie aber im Fall der Knappheit nicht allein synthetisieren. Deshalb ist die richtige Ernährung für Menschen die einzige Quelle von Omega-3-Säuren. Vor allem Seefische wie Lachs, Thunfisch, Kabeljau und Sardellen sowie Leinsamen und Nüssen sind reich an Omega-3-Fettsäuren.

Warum sind Omega-3-Fettsäuren wichtig für den Körper?

Ungesättigte Fettsäuren sind wichtige Bestandteile von Zellmembranen, weil sie auf die Membranfluidität sowie Enzyme und Rezepturen wirken. Durch verschiedene Mechanismen regulieren sie zahlreiche Funktionen im Körper, einschließlich Blutdruck, Blutgerinnung, entzündlichen Prozessen und auch die korrekte Entwicklung und Funktionsweise des Gehirns. Omega-3-Fettsäuren reduzieren deshalb das Risiko von Arteriosklerose, senken das Blutdruck, verhindern die Bildung von Blutgerinnseln, senken Triglyceridwerte und vermindern Entzündungen. Bei der regelmäßigen Einnahme von Omega-3-Fettsäuren wird auch das Risiko eines erneuten Auftretens von Herzinfarkt bei Patienten, die ihm schon überstanden haben. Die empfohlene Tagesdosis für Prophylaxe gegen Herz und Kreislauferkrankungen ist ca. 1 Gramm (EPA + DHA).

Omega-3-Fettsäuren regulieren auch die Entzündungs- und Immunreaktionen und können deshalb auch zur Verbeugung und Linderung oder Behandlung verschiedener entzündlichen Erkrankungen wie Arthritis, Psoriasis und Colitis ulcerosa verwendet werden. Regelmäßige Ernährung mit Fischen,  Fischöl und damit Omega-3-Fettsäuren vermindert auch das Risiko von Dickdarm-, Prostata- und Brustkrebses. Viele Experten unterstützen daher die Verwendung von Omega-3-Fettsäuren in der Prävention und Behandlung von Krebs, sowie als Ernährungsunterstützung für Krebspatienten für Immunsystem Stärkung und Verhinderung der übermäßigen Gewichtsverlust.

Die Rolle der Omega-3-Fettsäuren in Gehirn

Hohe Omega-3-Fettsäuren Werte in der Ernährung der Kinder sind mit einer besseren psychischen Entwicklung und mit einer guten Seeleistung von Kindern verbunden. Viele Störungen in der Entwicklung des Gehirns, einschließlich Aufmerksamkeitsdefizit, Hyperaktivität und unkoordinierten Bewegungen sind auch mit mangelhaften oder gestörten Einnahme von Omega-3-Fettsäuren verbunden. Die Rolle, die Omega-3-Fettsäuren bei der Entwicklung des Gehirns haben, ermöglicht auch, dass man mit deren Einnahme zu einem gewissen Grad auch die neurodegerenativen und psychiatrischen Erkrankungen verhindern kann, wohl der genaue Wirkungmechanismus noch nicht vollständig geklärt ist. Einige Studien nachweisen auch insuffiziente Werte von Omega-3-Fettsäuren als eine der Ursachen für Depressionen.

Omega-3-Fettsäuren bei Neugeborenen und Säuglingen

Die Omega-3-Fettsäuren, insbesondere DHA, sind wichtig für Wachstum, Entwicklung und Funktion der Nervenzellen. Reduzierte Werte von der DHA im Gehirn während der Entwicklung kann zu Fehlern bei der Bildung neuer Neuronen und Verbindungen zwischen ihnen führen und den Stoffwechsel von Signalmolekülen stören, was zur Lernschwierigkeiten und Sehstörungen führen kann. Bei Neugeborenen und Säuglingen, die sich nur mit Muttermilch ernähren, hängt es vor allem von der Mutters Aufnahme von DHA ab, wie viel essenziellen Omega-3-Fettsäuren sie bekommen werden. Deshalb ist es sehr wichtig, dass Schwangere und stillende Frauen eine ausreichende Menge Omega-3-Fettsäuren mit dem Essen bekommen.

Ohne unerwünschte Nebenwirkungen

Viele Studien bestätigen die positive Effekte von Omega-3-Fettsäuren und ihre sichere Anwendung, auch weil deren erhöhte Aufnahme keinerlei unerwünschte Nebenwirkungen mitbringt. Man sollte doch mit der Genuß von Omega-3-Fettsäuren trotzdem nicht übertreiben, maximal 3 Gramm pro Tag sollen reichen. Auf der anderen Seite muß man aber sicher stellen, dass man Omega-3-Fettsäuren in ausreichenden Mengen in den Körper gelangen, was man mit der Nahrung und damit Nahrungsergänzungsmitteln, wie zum Beispiel Fischölkapseln erreichen kann.

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Die beiden haufigsten Schlafmangel Symptome

Wenn man nicht genug schläft, wird man von den Körper früher oder später durch Schlafmangel Symptome gewarnt. Trotzdem kann man sie ganz einfach übersehen, wenn man ständig im Stress ist oder viel Koffein konsumiert. Heute schlafen wir weniger als je zuvor, zeigen die meisten Studien, obwohl man nur mit richtigen Erholung frisch und gesund in den neuen Tag starten kann.

Symptom No. 1 – Normalerweise einfache Entscheidungen fallen schwer

Wenn man diesen Symptom erkennt, soll man sich möglichst schnell ausschlafen. Wenn man richtig müde ist, kann man wesentlich schwerer zwichen mehr oder weniger wichtigen Informationen unterscheiden. Wegen des Schlafmangels kann man sich nicht richtig konzentriren und die normalerweise selbstverständliche Informationen nicht merken.

Symptom Nummer 2 – Hungergefühl, obwohl man gerade gegessen hat

Die Studien zeigen, dass kronisches Schlafmangel das Niveau der Glukose im Blut stört, was an Hormonalsystem weitergeleitet wird. Deswegen wird Konzetration des Hormons Leptin verringert und des Grelins, des sogennanten Hungerhormons, erhöht. Die Konsequenz ist, dass man, wenn man richtig müde ist, essen will, obwohl man eigentlich satt sein sollte.