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Gesundheit

Die Kaffee-Geschichte – Teil 1

Kaffee ist gesund – das ist schon lange ein Fakt. Wenn man es mit dem Trinken nicht übertreibt, kann man mit Kaffee das Risiko für Kreislauferkrankungen enorm sinken.

Mmm… wie schön es ist einen neuen Morgen mit einer Tasse Kaffee zu beginnen. Sie verleiht Wärme, weckt uns auf, besorgt eine Portion gute Laune und bereitet uns auf die Herausforderungen des neuen Tages vor. Haben Sie sich aber schon mal gefragt, was für einen Weg hat der Kaffee schon hinter sich, bis wir ihm in die Tasse gießen? Die Legende erzählt, das vor mehr als 1000 Jahren ein äthiopischer Schäfer namens Kaldi bemerkt hat, dass seine Schafe länger wach bleiben, wenn sie rote Kugeln von einen bestimmten Busch gegessen haben. Das beweghte ihm dazu,  sie auch zu probieren und weil die rohen nicht gerade gut schmeckten, entschloss er sich die später genannten Kaffeebohnen zu rösten. Das Gebiet in Äthiopien, wo Kaldi lebte, heißt noch heute Kaffa, und so wurde auch die Pflanze benannt.

Hell geröstete Kaffeebohnen.
Hellgeröstete Kaffeebohnen.

Das Weltdrink war geboren

Alles andere ist bekannt – der Kaffee wird schnell in Asien, Europa, Nord- und Mittelamerika bekannt und es dauerte bis zum 18. Jahrhundert, dass er nach Brasilien schaffte. Damals wurden die ersten Plantagen gegründet und die Bedingungen ausgefüllt, um mit industriellen Produktion starten zu können. Anfang 20. Jahrhundert werden auch die ersten Plantagen in Äthiopien errichtet und dieses afrikanisches Land zählt heute zu den bedeutendsten Kaffeeanbauern auf der Welt.

Die Kaffeebohnen sind in der Frucht von einem sogenannten Silberhäutchen und darum von einem sogenannten Pergamenthäutchen umgeben
Die Kaffeebohnen sind in der Frucht von einem sogenannten Silberhäutchen und darum von einem sogenannten Pergamenthäutchen umgeben.

Feine und starke Kaffeesorten

Es gibt viele wilde Kaffeesorten auf der Welt, doch nur zwei haben einen kommerziel wichtigen Status – die erste heißt Arabika und die zweite heißt Robusta. Arabika gilt als die feinere  Kaffeesorte mit einer ausgeglichenen Aroma und betonten sauren Geschmackskomponenten. Es wird vor allem in den Äquatorgebieten angebaut, und zwar auf 900-2000 Meter Meereshöhe. Wegen der hohen Anbaukosten ist die Arabikakafee auf dem Weltmarkt viel teurer als die Robusta, stellt aber noch immer mehr als 60 % des gemeinsamen Kaffeeproduktion auf der Welt. Auf der anderen Seite hat Robusta aber im Durchschnitt 2- bis 2,5-mal höheren Koffeininhalt als die Arabika. Kaffeebohnen entsteht aus der weißfarbige Knospe, die  ähnlich wie Jasmin duftet. Die Farbe der Früchte verändert sich langsam von grün zu gelb und wird am Ende rot. Jede Kaffeebohne enthält zwei Samen, die gegeneinander zugewandt sind. Der Stängel trägt erste Früchte nach sechs Jahren und ist dann etwa 25 Jahre fruchtbar. Das Jahresetat pro Stängel ist etwa 900 Gramm.