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10 Heilkräuter gegen Schlafstörungen und innerer Unruhe

Unser Lebensrhythmus wird immer schneller – die Leute wollen mehr und schneller. Um jeden Preis wollen wir uns beweisen und vergessen deshalb oft auf die Gesundheit. Täglich viele Arbeitsaufgaben, familiäre Verpflichtungen und konstanten Stress zu bewältigen kostet viel Kraft und stellt für den Körper und Geist eine erhebliche Belastung.

Deshalb ist es enorm wichtig, dass man in diesen schnellen und manchmal chaotischen Rhythmus des Lebens die richtige Balance zwischen Spannung und Gelassenheit findet. Neben verschiedener Entspannungstechniken (Autogenes Training, verschiedene Atemtechniken) wirken auch einige Kräuter stresshemmend und beruhigend.

Baldrianwurzel

Baldrianwurzel

Baldrianwurzel können bei allen Formen der nervösen Erregung helfen. Dabei hat Baldrian auch positiven Effekt auf den Schlaf und hilft beim Einschlafen. Menschen, die psychisch stark belastet sind, können Baldriantee auch während des Tages trinken, ohne dabei müde zu werden.

Vorbereitung – Ein bis zwei Teelöffel Baldrianwurzel morgens mit kochendem Wasser übergießen, 10 Stunden stehen lassen und am Abend eine Tasse aufgewärmten Tee genießen.

Den kalten Guss bereitet man mit ein bis zwei Teelöffel Baldrianwurzel, die man mit kalten Wasser übergießt und 10-12 Stunden stehen lässt. Vorm Schlafengehen trinkt man schluckweise den aufgewärmten Getränk.

Achtung: Leute, die am Abend Baldriantee trinken, können am Morgen etwas mehr Probleme mit dem Aufstehen haben.

Apfelschalentee

Apfelschalentee

Das ist ein sehr milder Tee, der gleichzeitig beruhigend und belebend wirkt. Man kann ihn auch aus ungeschälten Äpfel, die man in kleine Stücke schneidet, vorbereiten. Die Stücke übergießt man mit kochenden Waser und lässt eine Stunde stehen. Den Getränk kann man mit einem Teelöffel Honig gesüßt trinken.

Ginseng

Ginseng und Hafer

Ginseng und Hafer wirken beruhigend und stärkend an die Nervenfunktion.

Hopfen

Hopfen

Hopfen hat beruhigende Wirkung wegen dem Harz aus den Kegeldrüsen. Hopfen hilft beim Einschlafen und wirkt leicht stimulierend auf die Magenfunktion. Seine enthaltene Substanzen, die ähnliche Struktur wie Östrogen haben, helfen bei der übermäßigen Reizung des Organismus. Für das Beruhigungsgetränk übergießt man zwei Teelöffel Hopfenzapfen mit einer Tasse kochendem Wasser und trinkt man eine Tasse vorm Schlafengehen.

Achtung: Hopfen ist nicht für dauerhafte Anwendung geeignet!

Zitronenmelisse

Blätter der Zitronenmelisse

Die Blätter der Zitronen Melissa helfen das Innere Gleichgewicht wiederherzustellen und helfen auch Krämpfe und Blähungen zu lindern. Dabei hat Zitronenmelisse auch positiven Effekt auf dem Schlaf und die Magenverstimmung. Melissentee Vorbereitung ist ganz einfach – man übergießt zwei Teelöffel getrockneten Blättern mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt 15 Minuten stehen. Man kann Melissentee 2-3 mal täglich genießen.

Rosmarinblätter

Rosmarinblätter

Die Blätter vom Rosmarin regen die Durchblutung an, stärken die Nerven und haben allgemein beruhigende Wirkung. Eine Teelöffel Rosmarinblätter überdies man mit einer Tasse kochendem Wasser. Der Rosmarintee kann zweimal täglich genießt werden.

Lavendel

Lavendelblüten

Auch die Blüten von Lavendel haben beruhigende und nervenstärkende Wirkung. Dabei fördert Lavendel die Verdauung.

Johanniskraut

Johanniskraut

Schon die alten Griechen wussten Bescheid über die heilende Wirkung von Johanniskraut. Es stärkt das Nervensystem, mildert die Angstempfindung und innere Unruhe und wird auch bei milderen Formen von Depressionen eingesetzt.

Blüten der Rose

Blüten der Rose

Die Blüten der Rose helfen, die Schleimhaut des Magens und dann zu beruhigen, dass Herr zu stärken und das Blut zu reinigen. Für die Vorbereitung des Getränks übergießt man ein Teelöffel Blüten mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt 5-10 Minuten stehen. Täglich kann man den Tee zweimal genießen.

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Ich kann nicht einschlafen, was soll ich tun?

Wussten Sie, dass wir ein Drittel unseres Lebens schlafen? Und schlafen Sie wirklich gut? Sind Sie unter denen, die stundenlang die Decke beobachten, Schäfchen zählen und sich mit sorgen und Gedanken überschütten?

Für ein funktionierendes Gedächtnis ist ein erholsamer Schlaf lebenswichtig. Für einen besseren Schlaf können Sie eine Menge tun, indem Sie schlechte Angewohnheiten in gute umwandeln. Um besser zu schlafen muss man:

  • abends nur leichteres Essen zu sich nehmen,
  • gehen Sie immer zu gleichen Stunde zu Bett,
  • ihr Bett soll nur zum Schlafen, Ruhe und Sex dienen,
  • vermeiden Sie Nachmittagsschlummer,
  • vermeiden Sie körperliche Aktivität direkt vor dem Schlafengehen,
  • meditieren vorm Schlafen ist besonders erholend,
  • sorgen Sie dafür, dass Ihr Schlafzimmer immer gut belüftet ist,blicken Sie nicht auf die Uhr,
  • vermeiden Sie koffeinhaltige Getränke direkt vor dem Schlafen,
  • Rauchen ist ein Feind Ihres Schlafs.

Warum ist Schlaf eigentlich so wichtig?

Schlafen ist ein aktiver Prozess aus zwei sich austauschenden Phasen. Diese sind NON-REM (non-rapid-eye-movement) Schlaf, für den langsame Augenbewegungen typisch sind, und REM (rapid-eye-movement) mit schnelleren Augenbewegungen. In der REM Phase träumen wir.

Der Schlaf ist ein physiologischer Vorgang, der eine Erholungsrolle hat. Wenn wir gut schlafen, wachen wir ausgeruht und glücklicher als wenn wir in der Nacht keine Ruhe haben. Aber wir unterscheiden sich sehr unter uns. Jemand braucht nur 3-4 Stunden Schlaf je Nacht, jemand anders aber mehr.

Warum schlafen wir schlecht?

Wir alle hatten schon mal Schlafstörungen und Schlafmangel Symptome. Mit zunehmendem Alter nimmt die durchschnittliche Schlafdauer ab und Schlafprobleme treten auf. Das ist wegen des niedrigen Melatoninspiegels. Melatonin ist ein Hormon, der dafür sorgt, dass wir gut schlafen können. Es wird aus Serotonin in einem Teil unseres Zwischengehirns, Epiphyse oder Zirbeldrüse genannt, produziert. Unter dem Einfluss von Dunkelheit wird es freigesetzt. Die Sekretion wird durch Tageslicht gebremst. Im Winter ist, wegen des kürzeren Tages, der Melatoninspiegel auch tagsüber erhöht. Deswegen sind wir im Winter mehrmals müde. Das kann sich mit Spaziergängen und aktiverem Lebensstil gut hinkriegen. Sport sollte man aber nur tagsüber im Hellen treiben, damit man sich am Abend müde fühlt und richtig zu Bett gehen kann.

Schichtarbeit und Fernreisen (Jetlag) können auch zu Schlafproblemen führen. Durch die Zeitumstellung wird der Melatoninhaushalt gestört.