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Business Motivation & Erfolg

Strategien im Winter entwickeln!

Zuerst fallen die Blätter, dann verhüllt Nebel oder Schnee fast alles Leben in der Natur. Doch der Stillstand täuscht. Die Überwinterungsstrategien im Tier- und Pflanzenreich sind vielfältig: erstarren, schlafen, Farbe wechseln. Der Kälte an der Erdoberfläche wird Paroli geboten. Gleichzeitig laufen die Vorbereitungen für neues Wachsen auf Hochtouren. Die Natur steht in den Startlöchern, um volle Kraft voraus loszuspurten, sobald die wärmende und Licht spendende Sonne wieder an Macht gewinnt.

Ob Wirtschaftskrise oder saisonale Ruhephasen, nahezu jedes Unternehmen in jeweder Branche erlebt mehr oder weniger ausgeprägt seinen „Winter“. Vorhersehbar oder nicht, oft genug entwickeln sich jahreszeitlich bedingte Flauten oder die allgemeine Rezession zur echten Krise. Nun hat es sich mittlerweile herumgesprochen, dass Krisen Chancen sind, dass wir mit Fleiß und positivem Denken aus dem Tief auch wieder herauskommen. Vorausgesetzt wir nutzen die – zugegeben – schwere Zeit sinnvoll!

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Schwache (kalte) Zeiten nutzen

Wer die Entwicklung von Wirtschaftszahlen länger verfolgt, wird feststellen, dass nach der Schwärze am Himmel wieder Farbe für den Silberstreifen des gleichen verwendet wird. Wie sieht es aber in der Realität aus? Neben Kopf in den Sand stecken und Krise heraufbeschwören, ist auch das positive Denken häufig anzutreffen. Doch zeigt die Erfahrung, dass man im Alltag zwar viel von „Krise als Chance“ redet, aber dann doch nichts tut – außer hoffen, dass es schneller als befürchtet wieder aufwärts geht. Man predigt „Bescheidenheit“. Was bleibt auch anderes übrig als genügsam zu sein, wenn Geschäftsgang und Kassenstand tief sind? Wenn alles gut läuft, geht diese Strategie der Durchhalteparolen und Absichtserklärungen unter Umständen sogar auf. Aber dann haben wir wohl nichts gelernt. Und die nächste Krise im Wirtschaftsleben wartet bereits wieder wie ein Influenca-Virus. Nutzen dagegen Führungskräfte eine Krise wirklich, um das Unternehmen auf den bevorstehenden Aufschwung vorzubereiten, wird es auch für eine – der zu erwartenden Hochphase erneut folgenden – Abwärtszeit besser gerüstet sein. So wie sich die Natur wiederkehrend im Winter auf neues Gedeihen vorbereitet, sollten Unternehmen wirtschaftlich schwache Zeiten für die strategische Vorbereitung des künftigen Erfolgs nutzen.

In der Ruhe liegt die Kraft

Was für die Natur gut ist, ist auch für den Menschen gut. Durch Ruhe und Entspannung wird z. B. das Gehirn sensibilisiert und kann neu auftretenden Stress schneller erkennen und besser vermeiden. So wie ein Umschalten nach der Arbeit auf „Wohlfbefinden“ notwendig für den Modus Work-Life-Balance ist, kann eine Reflexion des Geschäftsgangs zuweilen dienlich sein. Schließlich ist auch ein Unternehmen eine organische Organisation. Es tut ihm gut, wenn es sich im Winter (siehe oben) vom heißen Sommer etwas zurückziehen kann, um sich von den Strapazen zu erholen. Der erreichte Markterfolg fiel schließlich nicht vom Himmel. Einer Auslastung der Produktion gingen Analysen und Detailplanungen, Verbesserung und Rationalisierung voraus. Ein motiviertes Team hat gute Arbeit geleistet, womöglich Höchstleistungen erbracht.

Weitblick ist gefragt

Kommt nun eine Flaute, ist Weitblick gefragt. Führungskräfte sollten sich der Frage stellen „Wie kann das Unternehmen auch in und nach schlechten Zeiten erfolgreich bleiben?“. Unerfreuliche Auswüchse, in denen der Verkauf als Feuerwehrtrupp eingesetzt wird, um Umsatz auf Teufel komm raus zu generieren, können allenfalls kurzfristig wirken. Verantwortungsvolle Unternehmen dagegen sind sich bewusst und beherzigen, dass Zeiten, in denen nicht nur die Kuchenstücke in Form von Marktanteilen sondern vielleicht auch der ganze Kuchen kleiner wird, nichts für Schnellschüsse sind. Nutzen sie dagegen die Situation mit Besonnenheit und Vorausschau, können durch In-sich-gehen und Durchatmen die Weichen wieder auf Erfolg gestellt werden. So wie wir uns im Schatten vom Sonnenbad erholen. So wie sich die Natur in der kalten Zeit durch Rückzug auf die Regeneration vorbereitet. Wir alle – als Teil des großen Ganzen – brauchen das!

Keine verlorene Zeit

Die Zeit der Rezession sollte genutzt werden, sich Fragen zu stellen, neue Ziele zu formulieren und Strategien auszuarbeiten, wie diese erreicht werden können, um als Unternehmen dem Markt dann mit neuer, echter und tiefer Ehrlichkeit  gegenüberzutreten. Auch nach innen kann die etwas betriebsärmere Zeit Gutes bewirken. Mitarbeiter können sich erholen und wieder Kraft schöpfen. Statt noch mehr zu fordern, weil es gerade nicht so läuft, ist auch hier Ehrlichkeit und Muße angesagt. Anerkennung der erbrachten Leistung, Gewährung einer Pause, Motivation durch Schulung, Einbindung in die Findung und Erarbeitung neuer Konzepte – es gibt viele Möglichkeiten, jetzt Dinge zu tun, für die in Phasen der betrieblichen Hochkonjunktur keine Zeit bleibt.

Echtheit bietet Verlass

Natürlich gibt es wie so oft kein allgemeingültiges Rezept. Jedes Unternehmen muss individuell herausfinden, was zu ihm passt. Das kann eine Angebotsstraffung ebenso sein wie eine Sortimentserweiterung, eine Spezialisierung oder noch umfassendere Abdeckung eines bestimmten Marktsegments. Eine Neuausrichtung wird plötzlich vorstellbar, selbst wenn in der zurückliegenden Erfolgsperiode noch nicht daran gedacht wurde, weil sie eben aufgrund des Erfolgs nicht notwendig erschien oder als Notwendigkeit erkannt wurde. In Hochkonjunkturphasen wird leicht oberflächlich verfahren. Doch stellt sich der Erfolg nicht mehr automatisch ein, muss das Unternehmen einen echten Mehrwert und Nutzen bieten können. Fragen Kunden in wirtschaftlichen Sonnenphasen nicht immer so genau, welche Vorteile ein Kauf oder eine Zusammenarbeit bringt, kehrt sich das Verhalten in Schattenzeiten um. Nur mit wirklichen Alternativen lässt sich jetzt punkten. Nur noch Echtheit bietet Verlass. Das verlangt vielleicht etwas Geduld, aber bestellt den Acker für die nächsten Jahre.

Der Plan zur neuen Blüte

Ein Baum mit seinen kahlen Ästen erscheint leblos. Doch ein geschickter Plan hilft ihm, gut über den Winter zu kommen und im Frühjahr wieder neu auszutreiben. Nur sparsam verbraucht er während der kalten Jahreszeit die aus den abgeworfenen Blättern gespeicherten Nährstoffe. Die neuen Knospen sind bereits angelegt – mit allem, was im Frühjahr schnell wachsen soll: Neue Blätter und Blüten. Auch Unternehmen sollten in klammen Zeiten investieren. Wenn es nicht Geld sein kann, weil es aufgrund rückläufiger Geschäfte gerade daran mangelt, so ist vielleicht mehr Zeit verfügbar. Gut genutzt kann diese eine ebenso nutzbringende Investition darstellen. Betriebe, die sich in Zeiten kalter Konjunktur pflegen und vorausschauende Pläne schmieden, sichern und stärken sich gleichermaßen, um in der wärmenden Frühjahrsonne, wenn wieder ein Aufschwung zu spüren ist, mit neuer Kraft zu erblühen.

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Motivation & Erfolg

Der Aufzug zum Erfolg: In acht Schritten zum Meister des Lebens werden

Erfolg ist für jeden Menschen etwas anderes. Ebenso vielfältig wie die Wege, die Menschen einschlagen, um erfolgreich zu sein, sind oft die Strategien, die sie verfolgen, um tatsächlich zum Meister ihres Lebens zu werden. Vielleicht sieht man es diesen Menschen nicht immer auf den ersten Blick an, aber viele umgibt eine spürbare, fast greifbare Aura. Ihre Persönlichkeit strahlt den Erfolg aus und zieht ihn – fast magisch – auch wieder an. Weshalb aber sind manche Menschen erfolgreicher als andere? Welche Faktoren bewirken diesen Erfolg?  

Das Leben stellt uns täglich vor unzählige Herausforderungen. Deshalb müssen wir aufpassen, dass diese uns nicht allzu sehr begrenzen – in dem, was wir tun und an das, was wir glauben. Oftmals bringen uns Misserfolge, schlechte Erfahrungen oder Ängste dazu, uns selbst Grenzen zu setzen. Wir hören auf zu träumen und an unsere tiefsten Wünsche zu glauben. Dabei wäre es wichtig, an unseren Träumen festzuhalten, auch wenn wir nicht immer gleich so erfolgreich sind, wie wir es uns vorstellen. Wer zu früh aufgibt, vergibt die Chance, sich weiterzuentwickeln, an und mit seinen Wünschen zu wachsen. Gerade wenn Zweifel uns fast aufgeben lassen, sollten wir fest hinter unseren Entscheidungen stehen. Zu dem, was wir wirklich – aus tiefstem Herzen – wollen, führt auch ein Weg. Zugegeben, manchmal ist dieser nicht ganz eben, vielleicht  geht es einmal ein kleines Stück steil bergauf und uns bleibt vor lauter Anstrengung fast die Luft weg. Auf dem Weg gibt es sicherlich den einen oder anderen Stolperstein. Hindernisse, die uns aber nur zeigen, dass wir letztendlich doch Schritt für Schritt vorankommen.

Erfolg und Zufriedenheit auf ganzer Linie

Manche Menschen haben alles Geld dieser Welt, aber wirklich glücklich sind sie nicht. Einigen Menschen gelingt es, beruflich durchzustarten und trotzdem Zeit für die Familie zu haben. Warum aber klappt bei manchen Menschen alles, während andere nie etwas schaffen? Vielleicht haben letztere nur nicht den Mut, an das zu glauben, was sie glücklich und erfolgreich macht? Folgende acht Erfolgsfaktoren bringen uns Schritt für Schritt unseren Zielen näher, wir erreichen diese schneller und vor allem leichter. Stufenweise und konsequent als Übung gemacht, bewirken  sie, dass wir nicht länger zwischen den Stühlen sitzen. Sie helfen uns dabei, uns nicht mehr von anderen verunsichern zu lassen, sondern im richtigen Zustand kongruent zu unserem Ziel zu stehen und es auch zu erreichen.

  1. Selbstwertgefühl aufbauen

Der Glaube an sich selbst ist ein wesentlicher Grundstein einer erfolgreichen Persönlichkeit. Sich seiner selbst und der eigenen Stärken wie auch Schwächen bewusst zu sein, schenkt uns die innere Freiheit, genau das Leben zu führen, das wir führen wollen. Erinnern wir uns an unsere Erfolge, wächst das Selbstwertgefühl sowie mit ihm auch unser Selbstbewusstsein und die Selbstsicherheit. Wir fühlen uns sicher und nutzen diese  Sicherheit als Basis, um uns auch einmal mehr zuzutrauen und  neue Wege zu gehen. Übrigens: Für unser Selbstwertgefühl sind wir auch selbst verantwortlich. Es hat also nichts damit zu tun, was wir vielleicht als Kind vermittelt bekommen haben. Wenn wir unser Selbstwertgefühl stärken oder aufbauen möchten, müssen wir uns selbst – unabhängig von unseren Schwächen, die jeder Mensch hat – als gut und liebenswert wahrnehmen. Wir müssen uns selbst mehr Freund als Feind sein. Selbstwert heißt, dass wir es wert sind, erfolgreich und glücklich zu sein. Selbstwert heißt auch, dass wir uns selbst lieben, unabhängig davon, ob wir gerade erfolgreich sind oder nicht.

  1. In einem Spitzenzustand sein

Aufgrund von Misserfolgen zweifeln wir manchmal an unseren Fähigkeiten. Wir fokussieren uns auf das, was wir nicht geschafft haben, auf das, was wir nicht können. Wir sehen die Welt nicht, wie sie ist, sondern wie wir sind. Weil wir uns klein und ohnmächtig fühlen, denken wir klein und machen uns dadurch noch kleiner. Unsere innere Welt spiegelt sich auf die äußere Welt. Deshalb müssen wir das Gefühl der Machtlosigkeit hinter uns lassen. Wir dürfen nicht in der Vergangenheit leben und Chancen nachtrauern, die sich nie erfüllt haben. Nur im Jetzt können wir etwas tun, um die Zukunft positiv zu beeinflussen. Nur in einem ressourcenreichen und powervollen Spitzenzustand können wir gute Entscheidungen treffen, die unser Leben verändern. Aus diesem Grund ist es wichtig, in einem guten Zustand zu sein, bevor wir eine Entscheidung treffen.

  1. Leidenschaft finden

Wenn wir wirklich wissen, was wir wollen, kann uns kein Mensch mehr aufhalten. Leidenschaft und Liebe sind die zwei stärksten Kräfte, die es auf der Welt gibt. Hegen wir beispielsweise für das, was wir täglich tun, keine Leidenschaft, sind wir nicht motiviert und sehen auch keinen Sinn in unserem Tun. Brennt in uns allerdings die Leidenschaft, dann ist uns kein Weg zu weit und keine Anstrengung zu groß, um an unseren Zielen anzukommen. Jeder kennt dieses Gefühl aus seiner Kindheit: Waren wir von einer Sache restlos begeistert, musste uns niemand dazu motivieren. Wir haben gebrannt, waren motiviert vom Kopf bis zu den Zehenspitzen. Haben wir diese Leidenschaft, können wir auch heute noch jede Aufgabe meistern, jedes Hindernis überwinden, jede Steigung bewältigen und letztendlich auch andere Menschen finden – ja geradezu anziehen – die diese Leidenschaft mit uns teilen, um gemeinsam noch mehr zu erreichen. Unter einer Bedingung: Wir müssen uns einmal hinsetzen, um unsere wahre Leidenschaft zu finden. Erlauben wir es uns, einmal zu träumen. Schreiben wir genau jetzt 20 Dinge auf, für die unser Herz gerade unbändig schlägt (oder zumindest irgendwann einmal leidenschaftlich geschlagen hat). Unabhängig davon, wie realistisch wir diese Träume letztendlich einschätzen, bitte einfach notieren:

Meine Träume/Wünsche/Leidenschaft:

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Vielleicht müssen wir erst eine Nacht darüber schlafen, unsere zu Papier gebrachten Wünsche wirken lassen. Vielleicht haben wir aber auch beim Aufschreiben bereits bemerkt, dass es genau diese eine Sache ist, die uns bewegt, die wir unbedingt erreichen wollen.

  1. Echte Entscheidungen treffen

Haben wir unsere wahre Leidenschaft entdeckt, müssen und können wir für dieses eine Ziel eine echte Entscheidung treffen. Nur wenn wir zu 100 % kongruent sind und mit allen Phasen „Ja, genau das ist es, das ist unser Ziel, da wollen wir hin“ sagen, treffen wir auch die richtigen Entscheidungen. Jeder, der dieses Gefühl schon einmal hatte, wird bestätigen: Echte Entscheidungen zu treffen ist Magie. Das sind ganz besondere Momente voller Kraft und Energie. Plötzlich öffnen sich Türen, die vorher verschlossen schienen. Menschen kommen auf uns zu, die uns unterstützen. Wir sind im Flow!

  1. In Aktion kommen

In diesem Zustand des Flow ist es wesentlich leichter, in Aktion zu kommen. Wir haben nicht länger das Gefühl, wir müssten uns zu etwas zwingen. Alles fließt – plötzlich und scheinbar von ganz alleine. Jetzt gilt es, diesen Zustand zu nutzen und die 72-Stunden-Regel zu befolgen. Diese besagt: Wenn wir ein Ziel vor Augen und eine echte Entscheidung getroffen haben, muss innerhalb von 72 Stunden die erste Handlung erfolgen. Dann ist die Chance groß, dass wir am Ball bleiben und Schritt für Schritt unser Ziel auch erreichen. Viele Aktivitäten haben außerdem den Vorteil, dass man gar keine Zeit hat über kleine Misserfolge, die auch auf einem Erfolgsweg nicht ausbleiben, nachzudenken.

  1. Ausdauer fördern

Alle außergewöhnlich erfolgreichen Menschen haben eine große Willensstärke und eiserne Disziplin. Ob Profisportler oder Klaviervirtuose, ob selbständiger Unternehmer oder Vertriebsprofi – nur wer an seinen Zielen dran bleibt, wer kontinuierlich trainiert, sich darauf konzentriert, durch Übung immer besser zu werden, wird auf Dauer mit dem gewünschten Erfolg belohnt werden. Aufgeben gilt nicht! Wenn die Vision stimmt, wenn wir wissen, wohin wir wollen, dann kann vielleicht der Weg manchmal leicht variieren, das Ziel allerdings ist und bleibt gleich. Kommen wir nicht so voran, wie wir wollen, lohnt es sich, die Strategie zu überprüfen und notfalls zu verändern bzw. anzupassen: Von dem, was gut läuft, machen wir mehr und lassen das, was weniger gut funktioniert, einfach weg.

  1. Vorbilder suchen

Schon seit jeher ist Modelling eine hervorragende Idee, besser zu werden. Anstatt sich alles selbst zu überlegen, ist es hilfreich, sich Vorbilder zu suchen. Wir müssen das Rad nicht jedes Mal neu erfinden – es reicht aus, es beispielsweise durch andere Materialien schneller zu machen. Um von Vorbildern zu lernen, gibt es zwei Möglichkeiten und Strategien: Man sucht sich den oder die Besten in der eigenen Branche/Sparte, beleuchtet warum er/sie so erfolgreich ist/sind und macht es besser. Oder aber man blickt über den Tellerrand und prüft, ob sich Ideen auf die eigenen Bedürfnisse adaptieren lassen. Vorbilder gibt es in allen erdenklichen Bereichen: Große Redner beispielsweise können uns zu einer wirksamen Kommunikation inspirieren.

  1. Kommunikation stärken

Kein Mensch ist eine Insel! So gut wie alle erfolgreichen Menschen sind außergewöhnlich erfolgreich in ihrer Kommunikation. Sie verstehen es, eine Idee zu verkaufen. Sie ziehen Menschen an durch das, was sie sagen und wie sie es sagen. Erinnern wir uns nur an Steve Jobs, mit welcher Brillanz er neue Ideen von Apple im Markt eingeführt und Kunden auf der ganzen Welt schon lange vor Erscheinen der jeweiligen Neuheit begeistert hat. Von den amerikanischen Präsidenten ganz zu schweigen, die über Jahrhunderte hinweg weltweit von sich reden machten durch Aussagen wie „Ich bin ein Berliner!“ oder „Yes, we can“. Was in der großen Wirtschaft und Politik funktioniert, sollten wir auch im Kleinen nutzen. Wer es schafft, seine Gedanken nach außen zu kommunizieren und Menschen von seiner Vision zu überzeugen, schafft sich Verbündete und Weggefährten. Nichts ist wertvoller, um im Leben erfolgreich zu sein und glücklich zu bleiben.

Mein persönlicher Tipp an Sie: Leben Sie Ihren Traum, entfalten Sie ihr Potential. Legen Sie Hemmungen und Blockaden ab, um innerlich frei zu werden. Steuern Sie Ihren inneren Fokus, um Ihre Wünsche zu verwirklichen. Trainieren Sie Ihren Selbstwertmuskel. Entdecken Sie Ihre Freiheit, um genau das Leben zu leben, das Sie wollen – jenseits aller materiellen Güter. Sie haben es verdient, erfolgreich und glücklich zu sein.

Erfolgs-Event am 8./9. November 2014 in Frankfurt

„No Limits!“ – in 48 Stunden mehr erreichen als in den vergangenen drei Jahren

„Positives Denken funktioniert nicht!“ – davon ist Marc M. Galal überzeugt. Am 8. und 9. November 2014 in Frankfurt zeigt er auf, wie tiefsitzende Programme, also Glaubenssätze, uns daran hindern, richtig erfolgreich zu sein. Weitere Informationen unter www.marcgalal.com/nolimits.

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Börse Business

Aufwärtstrend für Euro-Dollar

Konstant nach oben ging es in der letzten Handelswoche für Euro-Dollar. Die Gemeinschaftswährung startete im knapp über dem Verlaufstief bei 1,2623 und bekam am Dienstag Auftrieb. Erst knapp über 1,28 ging dem Euro die Luft aus, der anschließende Rücksetzer endete jedoch deutlich über der 1,27. Bis Freitag ging es dann kontinuierlich und praktisch ohne Korrekturen nach oben, am letzten Handelstag der Woche erreichte der Euro dann sein Wochenhoch bei 1,2985.

Die Welt scheint also wieder in Ordnung zu sein für den Euro. Da wird Frankreich abgestuft – man registriert es mit einem Schulterzucken. Dagegen verlaufen die Anleiheauktionen Spaniens, Frankreichs und Italiens sehr ordentlich, wer auch immer hier die Käufer dieser Anleihen sein mögen. Durchaus möglich, daß die EZB mit ihrer Politik Liquidität in die Banken zu pumpen, zumindest kurzfristig auf dem richtigen Weg ist. Diesen Weg hatte schon George Soros vorgeschlagen: die Banken sind die Achillesverse des Systems, also muß man sie stützen, um den Crash von Staatsanleihen zu verhindern. Im Mindesten ist diese Strategie intelligenter als das Auspacken der Bazooka durch die EZB, wie es aus angelsächsischen Länder immer wieder mantraartig gefordert wird. Ob diese Strategie aber auch langfristig funktioniert, muß sich noch zeigen.

Ein wesentlicher Treiber für die Gegenbewegung in Euro-Dollar ist fraglos der Optimismus in Sachen Griechenland. Ob aus Athen oder Brüssel, überall wird Optimismus verbreitet, man stehe unmittelbar vor dem Abschluß, spätestens am letzten Wochenende sollte ja ein Kompromiß in trockenen Tüchern sein. Passiert ist aber noch nichts. Man darf daher die Aussagen als (un)gesunden Zweckoptimismus werten, eine Art tranquilizer für die Märkte.

Es empfiehlt sich ein gesundes Mißtrauen gegenüber den Vorab-Jubelmeldungen in der Griechenland-Frage. Selbst wenn man sich nun auf einen haircut einigt, das Problem wird früher oder später wieder auf den Tisch kommen. Selbst ein Abschlag von 80% wird Griechenland nicht aus dem Schlamassel bringen können, weil eben die Reformen nicht wirklich angegangen werden.

Ansonsten bleibt es beim alten Spiel. Forderungen von Monti oder Lagarde nach einer Aufstockung des Rettungsfonds werden von Deutschland zurück gewiesen, und daran wird sich wohl nichts ändern, bis der Baum dann lichterloh brennt. Auch wenn der Euro also derzeit etwas Aufrieb hat, ändert das doch nichts an der Grundproblematik: Deutschland will nicht (mehr) zahlen.

Wir erwarten daher auch in näherer Zukunft keine nachhaltige Euro-Ralley. Die Gemeinschaftswährung hat noch Luft bis 1,3080, dann sollte es zu einer umfangreicheren Korrektur kommen. Auf der Unterseite bietet die alte Marke bei 1,2860 Unterstützung, sodann in der Zone 1,2623-1,2670/80.

Erneut mit Zugewinnen beendete der DAX die letzte Handelswoche. Nach einem Start knapp über 6100 Punkten konnte der Index in Abwesenheit der US-Märkte gleich am Montag deutlich zulegen und eröffnete dann am Dienstag mit einem Aufwärtsgap. Bis Freitag zeigte der Dax kaum Schwäche und stieg kontinuierlich bis an den Widerstand bei 6430/40. Nach einer etwas schwächeren Eröffnung am heutigen Montag gelang dem Index dann der Sprung über diesen wichtigen Widerstand, allerdings fehlen bislang Anschlußkäufe.

Erstaunlich an der Aufwärtsbewegung ist, daß sie kaum Schwungkraft hat und eher ein langsames nach oben Schleichen denn eine veritable Ralley ist. Hinzu kommt, daß der Anstieg unter dünnstem Volumen geschieht – und das ungewöhnlicherweise während der US-Berichtssaison (wir haben derzeit in den USA das geringste Handelsvolumen seit 2008). Letztere verläuft überwiegend gut, doch scheint dies nicht der wahre Treiber der Kurse zu sein.

Wichtiger ist wohl die massive Bereitstellung von Liquidität druch die EZB an die Banken, die das Vertrauen in den (europäischen) Bankensektor zumindest vorübergehend zurück gebracht hat. So zählen die Banken zu den maßgeblichen Kurstreibern – es ist ja eine Binsenweisheit, daß ohne den Finanzsektor keine nachhaltige Aufwärtsbewegung stattfinden kann. Dieses Vertrauen ist gut, darf aber nicht darüber hinweg täuschen, daß die Banken noch jede Menge Leichen im Keller haben – sonst würden sie sich gegenseitig nicht derart mißtrauen und das Geld zu ungünstigen Konditionen bei der EZB parken.

Wie auch immer: der Start der US-Börsen ist der beste Jahresauftakt seit 1987. Die Betagteren unter Ihnen werden sich noch an dieses Jahr erinnern, als im Oktober ein massiver Crash die Kurse einbrechen ließ. Wir würden uns nicht wundern, wenn der positive Auftakt ins Jahr 2012 ähnlich wie 1987 in einem herbstlichen Desaster enden würde – insbesondere dann, wenn der Optimismus weiter zunimmt und das Wort „Krise“ ausser Mode gekommen sein wird.

Charttechnisch sieht der Dax mit Bruch des 6430/40-Widerstands positiv aus, doch vermissen wir, wie oben beschrieben, die impulsiven Anschlußkäufe. Neben der Griechenland-Frage liegt der Fokus in dieser Woche auf der Fed-Sitzung (Ergebnis Mittwoch abend) sowie auf US-Unternehmensergebnissen (u.a. Apple). Im Grunde sollte nun der Weg in Richtung 7000 frei sein, doch bleiben wir gegenüber der derzeitigen Aufwärtsbewegung nicht ohne Vorbehalte. Auf der Unterseite wartet bei 6215 Punkten noch ein zu füllendes Gap.

Quelle: www.wirtschaftsdaten-konkret.de