Kategorien
Motivation & Erfolg Psychologie

Süß heißt auch hilfsbereit

Wer gerne Süßigkeiten nascht, ist hilfsbereiter und freudlicher – zuvorkommendes Verhalten bezeichnen wir häufig mit dem Wort »süß« auch wenn die Menschen, die uns helfen wohl kaum so schmecken.

Nach Ansicht von Forschern vom Gettysburg College steckt jedoch durchaus ein Körnchen Wahrheit in unserem Gebrauch von Geschmacksmetaphern. In insgesamt fünf verschiedenen Experimenten nahmen Brian Meier und seine Kollegen den süßen Zahn unter die Lupe. Im ersten Versuch sollten die Probanden fremde Personen beurteilen, während diese Auskunft über ihr Lieblingsessen gaben. Diejenigen, die Naschereien bevorzugten, wurden von den Versuchsteilnehmern automatisch als freundlicher und zuvorkommender eingestuft.

Wie beim Essen, so beim Verhalten

Aber auch auf die eigene Psyche kann die Vorliebe für Süßes Einfluss nehmen. Wer etwa gerne Schokolade mag, schätzt sich selbst als verträglicher ein und neigt eher dazu, anderen Menschen zu helfen. In den letzten beiden Experimenten gelang es den Forschern sogar, mittels Süßigkeiten die Hilfsbereitschaft der Menschen zu manipulieren: Probanden, die gerade einen Schokoriegel gegessen hatten, zeigten sich umgänglicher und eher bereit, bei weiteren Experimenten mitzuwirken, als diejenigen, die einen Cracker oder nichts zu essen bekommen hatten.

Das prosoziale Verhalten von Menschen mit süßem Zahn lässt sich laut Meier und Kollegen nur schwer erklären. Möglicherweise hänge es damit zusammen, dass Süße von fast allen Menschen als angenehm und wohlschmeckend empfunden wird. »Süß« als Metapher für »gut« kann sich dann auch positiv auf
unser Verhalten oder die Wahrnehmung anderer auswirken.

Kategorien
Gesundheit

Auch offen bekannte Placebos zeigen Wirkung

Man glaubte bislang, dass die wichtigste Voraussetzung für die Wirkung eines Placebos Ahnungslosigkeit des Patienten ist. Die Dinge änderten sich, als die Wissenschaftler zeigten, dass Placebos sogar dann helfen, wenn man sie offen als solche kennt.

Wissenschaftler von der Harvard Medical School in Boston fanden in der dreiwöchigen Studie an 80 Teilnehmern min Reizdarmsyndrom heraus, dass Symptome der Krankheit bei der Gruppe, die zweimal täglich Placebo-Tabletten einnahm, nach drei Wochen bei 6 von 10 Patienten deutlich gelindert waren gegenüber der Kontrollgruppe, die keinerlei Tabletten einnahm. Die Forscher räumen ein, dass sich ihre Ergebnisse noch in umfangreicheren Tests bestätigen müssen. Offen bleibt auch, ob auf herkömmliche Weise verabreichte Placebos nicht noch besser gewirkt hätten.

6 von 10 Patienten fühlten sich besser, als sie Placebo nahmen.

Wie es aussieht, kann nicht nur allein positives Denken und Glauben einen Nutzen haben, sondern auch bereits die schlichte Durchführung einen medizinischen Akts.

Kategorien
Auto

Lexus LF-CC: Neues Mittelklasse-Coupé von Lexus

Lexus steigt in die Mittelklasse mit einen neuen Coupé ein und präsentiert in Paris mit der Studie LF-CC einen entsprechenden Vorboten. Lexus LF-CC ist mit einem neuen Vollhybridantrieb ausgestattet und bietet auch entsprechend dynamische Optik.

Der neue Vollhybridantrieb besteht aus einem 2,5 Liter großen Benziner, einem Elektromotor, einem Generator und einer Hochleistungsbatterie. Der Antrieb, der bald auch in der Serie eingesetzt werden soll, soll dem heckgetriebenen LF-CC beeindruckende Fahrleistungen ermöglichen und eine CO2-Emission von unter 100 Gramm auf 100 Kilometer ermöglichen. Das Aggregat soll mehr als zwei PS pro Gramm CO2 leisten. Heißt also mehr als 200 PS.

Galerie: Lexus LF-CC Concept

Lexus LF-CC Concept

Kategorien
Motivation & Erfolg

Immer konzentriert mit Musik

Musik hören bei der Arbeit oder Hausaufgaben stört ihre Leistungsfähigkeit nicht, zeigt die Studie von Technischen Universität Dortmund.

Das Hören von Lieblingsmusik hat keinen Einfluss an ihre Konzentrations- und Leistungsfähigkeit, auch wenn wir die Musik bei der vollen Lautstärke hören. Das fanden die Forscher der Technischen Universität Dortmund heraus, obwohl sie das Gegenteil beweisen wollten.

In der Studie nahmen 88 Jugendliche einer zehnten Klasse der Gesamtschule an den Test der Wissenschaftler teil. Um ein realistisches Bild zu bekommen, werden sie nicht etwa Musik von Beethoven oder Mozart, die Alphawellen und damit die Retention vom gelernten Material verbessern kann, sondern eine Mischung aus Techno und Ballermannhits. Die Schüler wurden in zwei Gruppen eingeteilt von denen einer während der Tests Musik hörte und die andere nicht. Zuerst absolvierten die Schüler einen 20-Minütigen Intelligenztest, in dem räumliches Denken gefragt war, danach folgte ein mathematisches Konzentrationstest, bei dem sie Zahlen nach einem bestimmten Muster addieren oder subtrahieren mussten.

Das Ergebnis erwies sich als sehr eindeutig – Musik hören hat keinen negativen Einfluss an die Leistungsfähigkeit von Schüler, auch wenn von ihnen ein hohes Niveau von Konzentration erfordert wird. Einen Grund für das erstaunliche Phänomen sehen die Wissenschaftler auch darin, dass Musik in unserer Umwelt allgegenwärtig ist. Hier kommt wiederum die Selektionsrolle vom Gehirn in den Vordergrund. Das gleiche Phänomen kann man in der Nähe von Autobahnen erkennen, wenn das beständige Rauchen irgendwann einfach ausgeblendet.

Kategorien
Gesundheit

Schwangere: Rauchen aufhören lohnt immer

Vor der Schwangerschaft mit dem Rauchen aufzuhören, gelingt nicht jeder Frau. „Jetzt kommt es auch nicht mehr darauf an…“, mag so manche denken. Weit gefehlt: Die Risiken einer Präeklampsie (Gestose, Schwangerschaftsvergiftung“) sinken auch dann noch erheblich, wenn das Rauchen erst in der Schwangerschaft aufgegeben wird. Das zeigt eine britische Studie durchgeführt von der Universität Nottingham.

Präeklampsie und Eklampsie

Die Ursachen einer Präeklampsie sind noch nicht abschließend erforscht. Vererbung spielt wohl ebenso eine Rolle wie das Immunsystem. Die werdende Mutter reagiert jedenfalls besonders empfindlich auf Stoffe, die die Blutgefäße – und damit den Blutdruck – beeinflussen. Nikotin ist ein solcher Stoff. Bluthochdruck und Eiweiß im Urin sind erste Hinweise auf eine Präeklampsie. Schwere Formen können von einem Lungenödem, Sehstörungen, Gerinnungsstörungen des Blutes, Sauerstoffunterversorgung und einer gestörten Leberfunktion begleitet sein. Auch das Kind wird nicht mehr gut versorgt, sein Wachstum verzögert sich, die Plazenta kann sich ablösen, es kommt zu Wehen.

Eine Präeklampsie kann kurz vor der Geburt in eine Eklampsie übergehen. Eklampsie tritt meist kurz vor der Geburt ein und ist gekennzeichnet durch Krampfanfälle. Die werdende Mutter kann das Bewusstsein verlieren. Mutter und Kind sind dann stark gefährdet z.B. durch akutes Nierenversagen, Hirnödem oder Blutungen.

Rauchen verstärkt die Risiken einer Präeklampsie

Die britischen Forscher begleiteten 1001 Frauen mit leichter bis schwerer Präeklampsie bis nach der Geburt. Insgesamt trugen Raucherinnen ein um das Fünffache erhöhte Risiko, an Eklampsie zu erkranken. Frühgeburten mit einer Niederkunft vor der 35. Schwangerschaftswoche traten bei Raucherinnen mit fast 35% viel häufiger ein als bei Nicht-Raucherinnen (21%). Mütter, die vor Eintritt in die Studie das Rauchen aufgegeben hatten, brachten mit 27% etwas seltener ein Frühgeborenes zur Welt als Raucherinnen.

Dieser Unterschied war generell zu beobachten: Fast die Hälfte (46%) der Raucherinnen mit Präeklampsie brachten Babys mit geringem Geburtsgewicht zur Welt. Hatten die Frauen das Rauchen aufgegeben, betrugt der Anteil zu leichter Kinder immerhin noch 37,5% und bei Nichtraucherinnen nur 28%. Das Neugeborene litt bei 66% der Raucherinnen nach der Geburt unter gesundheitlichen Problemen, im Vergleich zu 60% der Babys von Frauen, die mit dem Rauchen aufgehört hatten und 50% der Nichtraucherinnen.

Fazit

Es lohnt sich für eine werdende Mutter immer, mit dem Rauchen aufzuhören, auch noch später in der Schwangerschaft. Dabei geht es nicht nur um die Risiken einer Präeklampsie oder Eklampsie. Rauchen schadet generell dem Ungeborenen. So ist es eines der Hauptrisiken für den plötzlichen Kindstod („Krippentod“), wenn ein Elternteil oder beide rauchen.

Quelle:www.gesundes-kind.de

Kategorien
Gesundheit

Die Anti-Schnarchen Entdeckung heißt Vitamin D

Viele wissen, wie schwer es ist, einzuschlafen, wenn der Partner schnarcht. Die französischen Forscher behaupten jetzt, dass sie entdeckt haben, was gegen Schnarchen wirklich hilft.

Die Studie beweist die Effektivität von Vitamin D

Jede vierte Erwachsene Person hat Schlafproblemen wegen des Schnarchen. Französische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass man dieses Problem mit Vitamin D lösen könnte und haben eine Studie ausgeführt, in der die Freiwilligen 32 Tage lang höhere Dosen von Vitamin D genommen haben. Die Ergebnisse der Studie haben gezeigt, dass Vitamin D den Schnarchen nicht beseitigen könnte, doch die Intensität und die Lautstärke des Schnarchens wurden sehr gedämpft.

Lahme Muskeln sind schuld fürs Schnarchen

Die Wissenschaftler haben die Vitamin D-Idee bei der Erforschung der Schnarchenentstehung bekommen, wenn sie gesehen haben, dass einer von Verursachern von Schnarchen auch Deckgewebe im hinteren Teil des Rachens ist. Eine von möglichen Ursachen ist nämlich schwacher Muskeltonus in der Kehle. Da Vitamin D eine von Schlüsselrollen für die normale Muskelaktivität trägt, Wissenschaftler meinen, dass es auch gegen Schnarchen helfen könnte.

Sonne, Fische und Milch – aber bitte nicht übertreiben

Vitamin D wird in der von Sonnenschein ausgesetzter Haut produziert. Man kann es auch mit dem Essen bekommen, vor allem mit verschiedenen Fischen (Lachs, Makrelen, Stockfisch, Sardinen), mit der Milch und Milchprodukten, Eier (Eigelb), Bierhefe und Leber. Man darf natürlich nicht mit dem Eintrag von Vitamin D übertreiben! Das Überschuss kann nämlich zu Erbrechen, Appetitverlust, Schwäche, Nervosität und Diurese führen.