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Motivation & Erfolg

Gute Vorsätze, unsere Gewohnheiten und Erlangung der Ziele

Unsere Persönlichkeit hängt vor allem davon ab, welche Gewohnheiten wir pflegen, weil sie auch unser Selbstbild bestimmen. Unsere Gewohnheiten sind enorm wichtig für unseres tägliches Überleben, da sie Mehrheit des Entscheidungsdrang von unseren Schultern annehmen. Wenn wir die übliche Routine des Tages jedesmal neu lernen müssten, hätten wir keine Möglichkeit, sich geistlich weiter zu entwickeln. Deshalb läuft bis zu 90 Prozent unseres Alltags halbautomatisch ab.

Gute und schlechte Gewohnheiten

Es kommt aber immer wieder die Zeit, wenn wir einige von diesen Gewohnheiten verändern wollen. Der Jahreswechsel ist der ideale Fall für die Unterlassung der Gewohnheiten, die unsere Weiterentwicklung, Produktivität, Beziehungen und gar Gesundheit belasten. So entstehen Vorsätze, die unseren Behalten effektiv verändern und schädliche Gewohnheiten aus unseren Gewohnheiten-Arsenal entfernen sollen.

Laut Statistik fassen etwa Hälfte aller Menschen gute Vorsätze fürs neue Jahr, von denen erreichen aber weniger als 10 Prozent das vorgesehene Ziel. Gewohnheiten sind das Wiederholungswerkzeug unseres Lebens und deshalb nur schwer zu verändern, auch wenn es um Leben und Tod geht. Nehmen wir Herzinfarktpatienten als typisches Beispiel – 90 Prozent schaffen es nicht, ihr Lebensstil so auf Dauer zu verändern, dass sie die Risiken für einen erneuten Herzinfarkt auf Minimum halten, um länger und besser zu leben.

Gewohnheit ist eine zweite Natur

Gewohnheiten sind nur schwer zu verändern, weil unser Gehirn dazu neigt, einmal erlernte Dinge immer wieder zu tun. Die neuronale Pfade, die Gewohnheiten in Gehirn präsentieren, sind nämlich so konzipiert, das man sie nur schwer mit neuen auswechseln kann. Wenn wir eine neue Gewohnheit herstellen wollen, müssen wir unser Gehirn überzeugen, dass die neue Gewohnheit besser ist als die alte, was natürlich viel Mühe, Willenskraft, Arbeit, Übung, Durchhaltevermögen und mindestens sechs bis neun Monate Zeit.

Wie man alte Gewohnheit für neue auswechseln kann

Auch wenn die Vorsätze ideal aufgestellt sind, haben sie keinerlei Effektivität, wenn wir mit denen unsere Selbstkontrolle nicht bändigen können. Zum einen müssen wir falsche Dinge vermeiden (zu viel essen, faulenzen, rauchen …) und zum anderen die richtigen Dinge tun (trainieren, laufen, lernen, …). Selbstveränderung ist möglich.Wir brauchen dazu Wissen und Mut. Zunächst gilt es zu lernen, nach welchen Mechanismen unser Denken, Fühlen und Handeln funktioniert…und wir brauchen Entschlossenheit, uns neu zu erfinden, sagt der Emotionsforscher Rolf Arnold.

Es ist nicht einfach, aber mit Hilfe dieser 5 Stadien kann es jeder schaffen:

  1. Es beginnt mit der Wunsch oder Traum – Beispiel: Wie wäre es, wenn ich das Rauchen lassen würde?
  2. Der Idee näher treten – In diesem Jahr werde ich Rauchen lassen.
  3. Vorbereitung – Ich kaufe mir einen Ratgeber, ich informiere mich über andere Möglichkeiten, wie ich mit Rauchen aufhören könnte.
  4. Actionphase – Heute fange ich an!
  5. Durchhalten! – Aus der Vorsatz wird eine neue Gewohnheit.