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Business Motivation & Erfolg

Strategien im Winter entwickeln!

Zuerst fallen die Blätter, dann verhüllt Nebel oder Schnee fast alles Leben in der Natur. Doch der Stillstand täuscht. Die Überwinterungsstrategien im Tier- und Pflanzenreich sind vielfältig: erstarren, schlafen, Farbe wechseln. Der Kälte an der Erdoberfläche wird Paroli geboten. Gleichzeitig laufen die Vorbereitungen für neues Wachsen auf Hochtouren. Die Natur steht in den Startlöchern, um volle Kraft voraus loszuspurten, sobald die wärmende und Licht spendende Sonne wieder an Macht gewinnt.

Ob Wirtschaftskrise oder saisonale Ruhephasen, nahezu jedes Unternehmen in jeweder Branche erlebt mehr oder weniger ausgeprägt seinen „Winter“. Vorhersehbar oder nicht, oft genug entwickeln sich jahreszeitlich bedingte Flauten oder die allgemeine Rezession zur echten Krise. Nun hat es sich mittlerweile herumgesprochen, dass Krisen Chancen sind, dass wir mit Fleiß und positivem Denken aus dem Tief auch wieder herauskommen. Vorausgesetzt wir nutzen die – zugegeben – schwere Zeit sinnvoll!

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Schwache (kalte) Zeiten nutzen

Wer die Entwicklung von Wirtschaftszahlen länger verfolgt, wird feststellen, dass nach der Schwärze am Himmel wieder Farbe für den Silberstreifen des gleichen verwendet wird. Wie sieht es aber in der Realität aus? Neben Kopf in den Sand stecken und Krise heraufbeschwören, ist auch das positive Denken häufig anzutreffen. Doch zeigt die Erfahrung, dass man im Alltag zwar viel von „Krise als Chance“ redet, aber dann doch nichts tut – außer hoffen, dass es schneller als befürchtet wieder aufwärts geht. Man predigt „Bescheidenheit“. Was bleibt auch anderes übrig als genügsam zu sein, wenn Geschäftsgang und Kassenstand tief sind? Wenn alles gut läuft, geht diese Strategie der Durchhalteparolen und Absichtserklärungen unter Umständen sogar auf. Aber dann haben wir wohl nichts gelernt. Und die nächste Krise im Wirtschaftsleben wartet bereits wieder wie ein Influenca-Virus. Nutzen dagegen Führungskräfte eine Krise wirklich, um das Unternehmen auf den bevorstehenden Aufschwung vorzubereiten, wird es auch für eine – der zu erwartenden Hochphase erneut folgenden – Abwärtszeit besser gerüstet sein. So wie sich die Natur wiederkehrend im Winter auf neues Gedeihen vorbereitet, sollten Unternehmen wirtschaftlich schwache Zeiten für die strategische Vorbereitung des künftigen Erfolgs nutzen.

In der Ruhe liegt die Kraft

Was für die Natur gut ist, ist auch für den Menschen gut. Durch Ruhe und Entspannung wird z. B. das Gehirn sensibilisiert und kann neu auftretenden Stress schneller erkennen und besser vermeiden. So wie ein Umschalten nach der Arbeit auf „Wohlfbefinden“ notwendig für den Modus Work-Life-Balance ist, kann eine Reflexion des Geschäftsgangs zuweilen dienlich sein. Schließlich ist auch ein Unternehmen eine organische Organisation. Es tut ihm gut, wenn es sich im Winter (siehe oben) vom heißen Sommer etwas zurückziehen kann, um sich von den Strapazen zu erholen. Der erreichte Markterfolg fiel schließlich nicht vom Himmel. Einer Auslastung der Produktion gingen Analysen und Detailplanungen, Verbesserung und Rationalisierung voraus. Ein motiviertes Team hat gute Arbeit geleistet, womöglich Höchstleistungen erbracht.

Weitblick ist gefragt

Kommt nun eine Flaute, ist Weitblick gefragt. Führungskräfte sollten sich der Frage stellen „Wie kann das Unternehmen auch in und nach schlechten Zeiten erfolgreich bleiben?“. Unerfreuliche Auswüchse, in denen der Verkauf als Feuerwehrtrupp eingesetzt wird, um Umsatz auf Teufel komm raus zu generieren, können allenfalls kurzfristig wirken. Verantwortungsvolle Unternehmen dagegen sind sich bewusst und beherzigen, dass Zeiten, in denen nicht nur die Kuchenstücke in Form von Marktanteilen sondern vielleicht auch der ganze Kuchen kleiner wird, nichts für Schnellschüsse sind. Nutzen sie dagegen die Situation mit Besonnenheit und Vorausschau, können durch In-sich-gehen und Durchatmen die Weichen wieder auf Erfolg gestellt werden. So wie wir uns im Schatten vom Sonnenbad erholen. So wie sich die Natur in der kalten Zeit durch Rückzug auf die Regeneration vorbereitet. Wir alle – als Teil des großen Ganzen – brauchen das!

Keine verlorene Zeit

Die Zeit der Rezession sollte genutzt werden, sich Fragen zu stellen, neue Ziele zu formulieren und Strategien auszuarbeiten, wie diese erreicht werden können, um als Unternehmen dem Markt dann mit neuer, echter und tiefer Ehrlichkeit  gegenüberzutreten. Auch nach innen kann die etwas betriebsärmere Zeit Gutes bewirken. Mitarbeiter können sich erholen und wieder Kraft schöpfen. Statt noch mehr zu fordern, weil es gerade nicht so läuft, ist auch hier Ehrlichkeit und Muße angesagt. Anerkennung der erbrachten Leistung, Gewährung einer Pause, Motivation durch Schulung, Einbindung in die Findung und Erarbeitung neuer Konzepte – es gibt viele Möglichkeiten, jetzt Dinge zu tun, für die in Phasen der betrieblichen Hochkonjunktur keine Zeit bleibt.

Echtheit bietet Verlass

Natürlich gibt es wie so oft kein allgemeingültiges Rezept. Jedes Unternehmen muss individuell herausfinden, was zu ihm passt. Das kann eine Angebotsstraffung ebenso sein wie eine Sortimentserweiterung, eine Spezialisierung oder noch umfassendere Abdeckung eines bestimmten Marktsegments. Eine Neuausrichtung wird plötzlich vorstellbar, selbst wenn in der zurückliegenden Erfolgsperiode noch nicht daran gedacht wurde, weil sie eben aufgrund des Erfolgs nicht notwendig erschien oder als Notwendigkeit erkannt wurde. In Hochkonjunkturphasen wird leicht oberflächlich verfahren. Doch stellt sich der Erfolg nicht mehr automatisch ein, muss das Unternehmen einen echten Mehrwert und Nutzen bieten können. Fragen Kunden in wirtschaftlichen Sonnenphasen nicht immer so genau, welche Vorteile ein Kauf oder eine Zusammenarbeit bringt, kehrt sich das Verhalten in Schattenzeiten um. Nur mit wirklichen Alternativen lässt sich jetzt punkten. Nur noch Echtheit bietet Verlass. Das verlangt vielleicht etwas Geduld, aber bestellt den Acker für die nächsten Jahre.

Der Plan zur neuen Blüte

Ein Baum mit seinen kahlen Ästen erscheint leblos. Doch ein geschickter Plan hilft ihm, gut über den Winter zu kommen und im Frühjahr wieder neu auszutreiben. Nur sparsam verbraucht er während der kalten Jahreszeit die aus den abgeworfenen Blättern gespeicherten Nährstoffe. Die neuen Knospen sind bereits angelegt – mit allem, was im Frühjahr schnell wachsen soll: Neue Blätter und Blüten. Auch Unternehmen sollten in klammen Zeiten investieren. Wenn es nicht Geld sein kann, weil es aufgrund rückläufiger Geschäfte gerade daran mangelt, so ist vielleicht mehr Zeit verfügbar. Gut genutzt kann diese eine ebenso nutzbringende Investition darstellen. Betriebe, die sich in Zeiten kalter Konjunktur pflegen und vorausschauende Pläne schmieden, sichern und stärken sich gleichermaßen, um in der wärmenden Frühjahrsonne, wenn wieder ein Aufschwung zu spüren ist, mit neuer Kraft zu erblühen.

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Gesundheit

Der richtige Schutz für die Haut im Winter

Etwa 20 bis 50 Prozent der Leute in Deutschland leiden unter der trockenen Haut. Besonders die  Haut von Menschen mit Neurodermitis oder Schuppenflechte leidet in der Winterzeit.

Heizungsluft kann die Haut austrocknen, weil sie ihre Feuchtigkeit entzieht und auch die kalte Luft im freien ist bekannt für seinen geringen Feuchtigkeitsanteil, was zusätzlich zur Austrocknen der Haut führen kann. Nebenbei ziehen sich die Blutgefäße unter der Haut wegen der Kälte zusammen, um die Wärme besser speichern zu können. Das hat natürlich seine Folgen: Die Haut wird deshalb mit Sauerstoff und Nährstoffen unterversorgt.

Der Stoffwechsel wird langsamer, was sich auch durch vergrösserte Empfindlichkeit der Haut auf äußere Einflüsse manifestiert. Alles zusammen kann noch zu größeren Problemen mit der Haut führen, da sich bei kühlen Temperaturen die hauteigene Talgproduktion verlangsamt, wodurch ein wesentlicher Teil des natürlichen Hautschutzmantels nicht gebildet wird. Durch den fehlenden Fettfilm verdunstet die Feuchtigkeit auf der Hautoberfläche schneller als unter normalen Bedingungen. Heizungsluft und niedrige Luftfeuchtigkeit im Winter tragen am meisten bei, dass sich die Verdunstung beschleunigt. Die Haut wird rissig, blass und rau, sie kann jucken und spannen.

Spezielle Pflege für die Haut im Winter

Vor allem Neurodermitis- und Psoriasis-Patienten können in der Winter sehr leiden, weil die angegriffene Haut durch die kühle Luft zusätzlich belastet wird. Um sie richtig zu schützen, braucht die Haut vor allem in der kalten Jahreszeit viel Pflege. Es geht neben der Pflege aber auch um angenehmes Hautgefühl in der kalten Wetter. Es ist besser, sich nur kurz zu duschen, weil häufiger Kontakt mit Wasser und Seife die Haut noch zusätzlich austrocknet. Parfum-, Seifen- und schaumfreie Reinigungslotionen helfen außerdem die Haut, ihren Feuchtigkeitshaushalt zu regulieren.

Wasser und Seifen trocknen die Haut noch zusätzlich aus

Auch nach dem Waschen, Duschen oder Baden gibt es einiges zu beachten: Antatt sich kräftig abzurubbeln, sollte man die Haut lieber behutsam trocken tupfen. Gerade im Winter darf man die Cremen und Salben ruhig etwas reichhaltiger eintragen. Cremes mit pflegendem Mandelöl sorgen für eine nachhaltige Rückfettung der Haut und machen sie weich und geschmeidig.

Sollte die Pflege einmal nicht mehr ausreichen und sich Entzündungssymptome wie Rötungen, Juckreiz, Schwellungen zeigen, helfen schnell mild dosierte Hydrocortison Cremes, die rezeptfrei in der Apotheke zu kaufen sind.

Was tut der Haut im Winter besonders gut?

  • Trinken: Mindestens 2 Liter Mineralwasser oder Fruchtetee
  • Frisches Obst und Gemüse, reich an Vitaminen C und E verzögert den Hautalterungsprozess
  • Regelmäßig die Räume lüften – damit erhöht sich die Luftfeuchtigkeit und schützt damit die Haut vor dem Austrocknen. Verwenden Sie auch Luftbefeuchter.
  • Spazieren oder Joggen an der frischen Luft regt die Durchblutung der Haut a
  • Wechselduschen fördern die Durchblutung der Haut

Skifahrerin  Hautpflege, Foto: shutterstock

 

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Schnupfen – Was tun, damit uns im Winter nichts erwischen kann?

Schnupfen ist die häufigste Erkrankung im Winter. In Europa leidet darunter drei Viertel der Bevölkerung. 200 verschiedene Viren sind für lästige laufende Nasen verantwortlich. Ein ganz harmloser Schnupfen kann schnell zu einer Erkältung führen. Geschwollene Nasenschleimhaut und erhöhte Schleimproduktion sind ein Zeichen dafür, dass unser Körper mit Viren kämpft.

Was tun, damit uns im Winter nichts erwischen kann?

Stellen Sie Ihr Immunsystem auf das höchste Niveau; frische Lebensmittel, viel Vitamine, regelmäßiger Sport und Sauna helfen Ihnen dabei. Mit der Echinacea, einer Pflanze mit rosa Blüten, können Sie Ihr Immunsystem stärken, besser noch in einer Kombination mit Vitamin C.

Entzündung der Nasennebenhöhlen

Wegen der anatomischen Besonderheiten sind Nasennebenhöhlen kann sich der Schleim dort schnell ansammeln. Das ist vor allem bei einer entzündeten Schleimhaut der Fall. Der Schleim sammelt sich an und die Viren können sich leichter vermehren.

Trockene Luft ist ungesund für die Schleimhaut

Im Winter wärmen wir unsere inneren Räume. Dabei ist es gut, Luftbefeuchter zu benutzen. Mit dem Luftbefeuchter können wir verschiedene ätherische Öle benutzen, zu empfehlen sind Eukalyptus, Fichte, Tanne, Pfefferminze. Wenn es möglich ist, können wir auch in ein warmes Wasser ein paar Tropfen geben und inhalieren.

Gut zu wissen im Winter:

  • Mit Echinacea und Vitamin C stärken Sie Ihr Immunsystem.
  • Halten Sie Ihre Atemwege warm.
  • Schlafen Sie nicht bei offenem Fenster!
  • Trinken Sie ausreichend Flüssigkeit, auch wenn Sie keinen Durst haben.
  • Im Schlafzimmer und Wohnzimmer Luftbefeuchter benutzen.
  • Treiben Sie regelmäßig Sport.
  • Essen Sie viel Gemüse und Obst (wie es im Winter möglich ist).

Halten Sie sich fit und Sie werden auch den Winter und Schnee mögen!