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Kommunikation Motivation & Erfolg

Ohne Kommunikation ist alles nichts!

Gibt es den einen wichtigsten Erfolgsfaktor? Landauf, landab sprechen wir immer wieder von einer Vielzahl an Möglichkeiten, die Firmen zu erfolgreichen Unternehmen oder Menschen zu Durchstartern machen. Eine klare strategische Ausrichtung, zielorientierte Führung, Kundenorientierung, Changemanagement, ein hoher Innovationsgrad sind nur einige davon … Wer sich mit Erfolg auseinandersetzt, kommt um diese und ähnliche Begriffe nicht umhin. Am Ende des Tages macht zumeist ein optimales Zusammenspiel vieler Faktoren das Resultat aus. Und doch bleibt eine Grundfrage im Raum stehen: „Was ist die Basis des Erfolgs?“ oder: „Was ist der Mantel dessen, der darüber liegen muss, damit all diese einzelnen Faktoren in sich und zusammen funktionieren und Erfolg bringen?“ So banal es klingen mag: Es ist die Kommunikation!

1.000 Wörter pro Stunde

Ob Unternehmen oder Menschen – am Ende ist es so, dass Innovation, Change, Verkauf, Marketing, Führungsprozesse oder Strategien niemals ohne Kommunikation funktionieren! Man kann also durchaus sagen: Das Grundelement allen schöpferischen Handelns bildet die Kommunikation. Apropos Schöpfung: Selbst die Bibel lehrt uns zu Beginn des vierten Evangeliums: „Am Anfang war das Wort.“ Kann das Zufall sein? Wohl kaum! Kommunikation ist so etwas wie die Quelle und Basis aller Erfolge. Allein der enorme Stellenwert in unserem Alltag macht die herausragende Position von Sprache und Worten deutlich: Der durchschnittliche Mensch – egal ob Mann oder Frau – kommt auf rund 16.000 gesprochene Wörter pro Tag. Das sind 1.000 pro Stunde für alle, die während des Schlafens nicht reden. Oder 16 pro Minute. Und bei allen Pausen dann immer noch 0,2 Wörter pro Sekunde. Oder: Alle 5 Sekunden sagen wir etwas.

Katastrophenherd „mangelnde Kommunikation“

Die Frage nach der Wichtigkeit der Kommunikation kann durchaus auch beleuchtet werden, in dem wir vom Negativen ausgehen. Drehen wir die Perspektive einmal kurz um. Denken wir nicht in Chancen, sondern in Gefahren. Und schon wird deutlich, das Kommunikation nicht nur eine Schlüsselwirkung für Erfolg innehat, sondern im Umkehrschluss, mangelnde Kommunikation, das Risiko zu Problemen, Krisen oder gar Katastrophen in sich birgt. Das eingehend erwähnte Challenger-Unglück und unzählige weitere große und kleine Katastrophen:  Über drei viertel aller Flugunfälle haben ihren Ursprung in falscher, mangelnder oder unklarer Kommunikation. Auch so gut wie alle Beziehungsprobleme tragen ihre Ursache irgendwo in einer schlechten, mangelnden Kommunikation oder einer sehr erheblichen Kommunikationspanne.

Kommunikation und Worte schreiben Geschichte(n)

Kommunikation ist aus der Weltgeschichte nicht wegzudenken und auch hier einmal mehr der Beweis, dass sie Quelle des Erfolgs ist. Wie hätte sich die Welt(-ordnung), die wir heute kennen, wohl entwickelt, wenn unsere Vorväter, unsere Urahnen nicht miteinander gesprochen hätten. Bleiben wir alleine in der jungen und jüngeren Geschichte: Was wäre passiert, hätten sich die Alliierten nach Ende des zweiten Weltkrieges nicht an einen Tisch gesetzt und mit der Macht der Worte miteinander verhandelt? Wie hätte sich die Bürgerrechtsbewegung in den US-Südstaaten ohne die großen Worte und Reden des Aktivisten Martin Luther King entwickelt – „I have a dream“ ist hier wohl sicher nur das bekannteste unter vielen. Ebenso Reagans „Mr. Gorbatschow, tear down this wall“ als Aufforderung zur Wiedervereinigung Deutschlands. Obamas „Yes, we can“ als optimistischer Blick in Amerikas Zukunft sowie acht Jahre später, das für viele eher negativ behaftete „Make America great again“ von Barack Obamas Nachfolger im Weißen Haus, Donald Trump. Worte und Aussagen, die – alle auf ihre Weise – etwas Großes bewirkt haben.

Kommunikation ist da, wo Menschen sind

Wo Menschen zusammenkommen, privat oder im Beruf, ist Kommunikation unverzichtbar und zumeist auch erwünscht. Paul Watzlawick brachte es mit den Worten „Man kann nicht nicht kommunizieren“ treffend auf den Punkt.  Oder hat schon einmal jemand versucht, auf die Fragen des Partners oder des Chefs mit Schweigen zu antworten? Deeskalierend ist das nicht! Kommunikation ist also nicht nur Schmiermittel jeder Beziehung, sondern auch Motor und Treibstoff zugleich. Wenn zwei Menschen oder auch mehrere beisammen sind, eine Beziehung jedwelcher Art – Mann und Frau, Freund zu Freund oder Chef und Mitarbeiter – pflegen, spielt zu weit über 80 Prozent die Kommunikation eine entscheidende, prägende Rolle. Oder anders herum gesagt, die Qualität dieser Beziehungen hängt zu weit über 80 Prozent von guter Kommunikation ab. Kommunikation ist also immer da, wo Menschen in Beziehung zueinander treten: Das ist einerseits zu Hause oder andererseits zwischen Kundenberater und Kunden, Verkäufern und Kunden beziehungsweise Mitarbeitern im Team und vielen mehr. Wollen wir diese Beziehungen auf- und ausbauen oder stärken, kommen wir um die Kommunikation nicht herum. Der Kommunikation das nötige Gewicht zu geben, zu überlegen, was gut ist und was positiv oder wie wir durch Kommunikation die Beziehung zu unserem Gegenüber prägen? Darüber nachzudenken, daran zu arbeiten, kann sich durchaus lohnen.

Es geht um Haltung…

Erfolgreiche Kommunikation beginnt eigentlich immer bei uns selbst. Die „drei“ wichtigsten Thesen des Kommunizierens sind Haltung, Haltung und nochmals Haltung: Die Haltung, die wir uns gegenüber haben, die Haltung, die wir zu unserem Gegenüber einnehmen und die Haltung, die wir der Situation gegenüber haben, prägen weitestgehend unsere Kommunikation. Sind wir zufrieden mit uns selbst und freuen uns auf unser Gegenüber, sind schon mindestens zwei Drittel der Miete „bezahlt“. Der Rest ergibt sich im Gesprächsgegenstand sowie der Begegnung an sich beziehungsweise, wie wir diese gestalten. Gesprächskultur, Präsenz, Fokussierung – die kleinen Dinge in der Wirkung kann man lernen. Eine positive Grundhaltung muss jedoch vorhanden sein.

… und ums einander verstehen (wollen)

Kommunikation nährt sich ähnlich einer Beziehung – der Übergang scheint oft fließend – aus einem ständigen Kennenlernen und Angleichen der Teilnehmer. Dabei ist es elementar, zu wissen, wer wir selbst sind, was unsere eigene Kultur prägt und ausmacht, wie unsere Sprache aussieht. Das ist wichtig, um dann den anderen kennenlernen, Unterschiede feststellen und sie akzeptieren zu können. Aber auch, um Gemeinsamkeiten zu sehen und diese zu betonen. Am Gemeinsamen können und müssen wir arbeiten, damit wir uns im Gespräch verstehen, statt aneinander vorbeizureden – denn das passiert leider viel zu häufig und kann (siehe oben) fatale Folgen haben. Niemand soll sich dabei aber verbiegen oder zwingend so verhalten, wie der jeweils andere. Es geht „schlicht“ darum, den anderen zu verstehen. In seinen Anliegen, seiner Artikulation, seiner Zielsetzung, seinen Werten, seiner Haltung. Das bringt uns einen großen kommunikativen Schritt nach vorne.

Drei grundlegende Aspekte gelingender Kommunikation:

  • Persönliche Haltung.
  • Präsenz zeigen und sich einlassen.
  • Ehrlich und offen artikulieren.

Exzellente Kommunikation für exzellenten Erfolg

Um das Ganze in den unternehmerischen Kontext zu setzen: Wenn ein Unternehmen Erfolg haben möchte, benötigt es begeisterte Kunden. Begeisterte Kunden wiederum brauchen engagierte Mitarbeiter. Und engagierte Mitarbeiter sind das Resultat hervorragender Führung. Wer also tatsächlich Erfolg haben möchte, braucht exzellente Kommunikation in der Führung und Mitarbeiter, die wertschätzend, wirkungsvoll und positiv kommunizieren können. Auch und gerade im Kontext der immer dominierenderen, elektronischen Kommunikationsmedien, der exponentiell zunehmenden Hektik und der noch vielfältigeren Zusammensetzung von oft multikulturellen Arbeitsteams, wird der Aspekt der beziehungsprägenden, menschlichen Kommunikation in Zukunft noch zentraler und erfolgsrelevanter.

Dass Kommunikation noch nie einfach war, ist unbestritten. Und sie wird im Zeitalter der Digitalisierung nochmals anspruchs- und bedeutungsvoller. Denn nur vom Menschen gesprochene Worte lösen beim Gegenüber Emotionen aus. Nicht zuletzt darum, weil sie eben von einem Menschen stammen und weil er eben gerade nicht mit dem Maßstab der absoluten Korrektheit Worte produziert. Genau deshalb ist es an der Zeit, unsere menschliche, gesprochene Kommunikation aufleben zu lassen. Denn ohne Kommunikation ist letztlich alles nichts!

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Aktuell Business Motivation & Erfolg

Erfolgsturbo im Wissenszeitalter

WIRtschaft heute: kooperativ, kollaborativ und kokreativ

Wettkampf als Standardmodus. Silodenken statt neuer Spielräume. Was uns bis hierher gebracht hat, bringt uns im neuen Zeitalter der Wissensgesellschaft nicht weiter! Kooperation statt Konkurrenz lautet die neue Devise. Der kokreative Austausch mit anderen ist der Erfolgsfaktor der Zukunft – und schafft ganz nebenbei ein besseres Arbeitsklima. Besonders wichtig dabei: ein neues Mindset. Wissen teilen. Unterschiedliche Perspektiven nutzen. Diversität leben. Und gemeinsam gewinnen.

Hierarchische Strukturen, ergebnisorientierte Karrierepfade, konkurrierende Zielvereinbarungen und der Kampf um Budgets oder Leistungszulagen laden dazu ein, sich abzugrenzen und sich auf sich selbst zu konzentrieren. Da kann es leicht passieren, dass wir den Überblick verlieren und vergessen, dass wir – ob wir es wollen oder nicht – stets Teil eines größeren Systems sind. Die Familie, die Nachbarschaft, der Verein, unser Projektteam, das Unternehmen und natürlich auch die WIRtschaft. Manche Systeme können wir uns aussuchen, zum Beispiel in welchem Verein wir uns engagieren oder in welchem Unternehmen wir arbeiten. Zu manchen Systemen, beispielsweise unserer Familie, gehören wir einfach dazu. Beides eine gute Basis, um sich mit Kooperation als Erfolgsmodell zu beschäftigen.

Effizienter Hybridantrieb (1)

Die Natur hat uns Menschen alles mitgeliefert, was wir brauchen, um kooperativ erfolgreich zu sein. Schon unser Körper ist ein Wunderwerk aus unterschiedlichsten Organen, die wunderbar kooperieren. Jedes tut seine Arbeit und stimmt sich mit den anderen so ab, dass der gesamte Körper, dessen Teile sie sind, optimal funktioniert. Der renommierte Medizinprofessor, Psychotherapeut und Autor des Buches „Prinzip Menschlichkeit – Warum wir von Natur aus kooperieren“ Joachim Bauer belegt mit seinen neurowissenschaftlichen Forschungen, dass wir in erster Linie auf soziale Resonanz und Kooperation angelegte Wesen sind. Die Natur hat uns eine Art Hybridantrieb mitgegeben, der uns erlaubt, in der Gemeinschaft zu leben, gleichzeitig aber auch eine eigene Identität zu entwickeln und persönlich zu wachsen. Stellen wir uns dazu ein Fahrzeug vor mit je zwei Rädern auf der linken und rechten Seite. Jede Seite wird von einem eigenen Antrieb gesteuert. Der Konkurrenzantrieb treibt die rechten Räder an, der Kooperationsantrieb die linken Räder. Es kann immer nur einer von beiden genutzt werden. Nutzen wir den linken Antrieb, wird

das Fahrzeug eine Rechtskurve machen, nutzen wir den rechten Antrieb, wird sich das Fahrzeug nach links bewegen. Der Sinn eines Hybridantriebs ist, je nach Situation den jeweils effizienteren Antrieb einzusetzen. Die Frage ist, stimmt unsere Bewertung noch, was der effizientere Antrieb ist oder folgen wir einfach weiter dem, was wir gelernt haben und was möglicherweise bisher als richtig galt. Sowohl unsere Erziehung als auch unsere Wirtschaftswelt lenken uns in die Richtung, dass Konkurrenz vor allem in Leistungssituationen der erfolgversprechendere Antrieb ist.

Was uns bis hierher gebracht hat, bringt uns nicht weiter

Darwins Evolutionstheorie wird gerne als Begründung genannt, dass Konkurrenz erfolgversprechender ist als Kooperation. Allerdings beruht diese Annahme auf einem Übersetzungsfehler. Darwin sprach vom „Survival of the fittest“. Wer das als „Gesetz des Stärkeren“ interpretiert, übersetzt „fit“ im Sinne von körperlicher Fitness, also Stärke oder Schnelligkeit. Tatsächlich bedeutet das englische Verb „to fit“ in diesem Zusammenhang auf Deutsch „passen“, im Sinne von Passgenauigkeit. Die Evolutionstheorie sagt aus, dass Derjenige überlebt, der sich besser an die Umweltbedingungen anpassen kann. Den Dinosauriern gelang das nicht und sie starben aus. Aber bis dahin dominierten sie die Welt. Wenn wir die letzten 250 Jahre analysieren, deutet Vieles darauf hin, dass im Industriezeitalter Konkurrenz tatsächlich das erfolgversprechendere Verhalten war. Die Arbeitsteilung führte dazu, dass Teams und Abteilungen sich wenig für die externen Beziehungen und Zusammenhänge zu interessieren brauchten und sie deshalb ignorierten. Trotz aller Bemühungen, dieses Vorgehen durch Matrixstrukturen und Projektarbeit aufzuweichen, werden Machtbereiche immer noch gehütet und dafür gesorgt, dass sich Wissen nicht unnötig verbreitet. Und das gar nicht aus bösem Willen, sondern weil wir es einfach so gewohnt sind und es uns schwerfällt, davon abzuweichen. Wettbewerb bringt uns dazu, blindlings ohne nach rechts und links zu blicken, Zielen nachzujagen, sofern sie uns Wohlstand und Ansehen versprechen – selbst dann, wenn wir inhaltlich gar nicht dahinterstehen oder es uns und anderen sogar schadet.

Wettbewerb entfremdet, beschränkt und stresst

Wettbewerb macht unzufrieden und krank. Wettbewerb erzeugt Leistungsdruck, weil Menschen sich anstrengen, zu den Gewinnern zu gehören. Dauernder Leistungsdruck erzeugt chronischen Stress. Stress führt dazu, dass wir uns fokussieren und dank des Adrenalins sogar schneller, besser und effizienter werden. Wir konzentrieren uns darauf, unsere Aufgaben so effizient und schnell wie möglich zu erledigen. Das Resultat: Wir bekommen den Tunnelblick. Wir fixieren uns darauf, unsere Aufgaben alleine zu bewältigen. Der Blick über den Tellerrand, der Austausch mit anderen, die Frage nach gegenseitiger Unterstützung wird zweitrangig. Die ohnehin vorhandene Tendenz zum Einzelkämpfertum wird dadurch noch verschärft. Erschreckend daran ist, dass wir das Abschottungs- und Wettbewerbsspiel immer weiter mitspielen, obwohl wir spüren, dass es unangenehme Nebenwirkungen hat. Dafür gibt es drei Gründe:

  1. Wir glauben, das sei der erfolgreichere Weg zum Erfolg.
  2. Wir haben das Einzelkämpferdasein so gut trainiert und verinnerlicht, dass wir uns nicht vorstellen können, wie es anders geht.
  3. Wir sehen in unserem aktuellen Umfeld keinen Spielraum, anders zu handeln.

Betrachtet man die Arbeiten des 1986 verstorbenen Professors für Psychologie Clare W. Graves, ist das Pendeln zwischen einer mehr ICH- und einer mehr WIR-bezogenen Perspektive wohl ein normaler Pfad menschlicher Entwicklung. Die Weiterentwicklung auf der WIR-Ebene, das heißt der Frage, wie wir unser Leben im Zusammenspiel mit anderen gestalten, ist nur möglich, wenn wir uns individuell weiterentwickeln und mehr Eigenverantwortung übernehmen. Das haben wir dank der stärkeren ICH-Bezogenheit in den letzten Jahren sicher gelernt. Jetzt gilt es, die Eigenverantwortung in den Kontext des WIRs zu stellen, von dem wir nun einmal ein Teil sind und dessen Qualität auch immer unsere eigene Lebensqualität beeinflusst.

Kooperation ist auf dem Vormarsch

Um größeren und stärkeren Anbietern Paroli bieten und Kundenbedürfnisse besser befriedigen zu können, setzen viele kleine Unternehmen bereits auf Kooperation. Seien es eher klassische Ansätze, wie Werbegemeinschaften oder innovative Projekte, wie das Kiezkaufhaus in Wiesbaden. In diesem gemeinsamen Onlineshop der lokalen Hersteller und Einzelhändler in Wiesbaden, können die Kunden alles unter einem Dach bestellen und bekommen die Ware noch am selben Tag per Fahrradkurier in Pfandtaschen geliefert. Und natürlich verstehen auch die großen Unternehmen schon lange, dass es wirtschaftlich ist, zu kooperieren. Das Co-Branding, also das gemeinsame Auftreten zweier Marken, wie zum Beispiel beim Jacobs Cappuccino Milka, gehört für uns Verbraucher heute zum Alltagsbild. Doch wie bereits erwähnt: Jede Kooperation ist am Ende nur so erfolgreich, wie die kooperativen Fähigkeiten der Menschen, die daran beteiligt sind.

Effizienter Hybridantrieb (2)

Erinnern wir uns daran, dass die Natur uns einen Hybridantrieb mitgegeben hat. Es liegt in unserer Hand, wie wir ihn nutzen. Erlauben wir unserem auf Konkurrenz gepolten Autopiloten die Führung zu übernehmen, lenkt uns das immer wieder in die Vergangenheit. Mit Achtsamkeit, Einsatz- und Lernbereitschaft können wir gegensteuern. Und wir werden nicht nur erleben, dass wir persönlich erfolgreich sind, sondern darüber hinaus gemeinsam gewinnen. Wirtschaft wird es auch in Zukunft geben. Ich bin der Meinung, dass das WIR in WIRtschaft kein Zufall ist. Sonst würde es ja Ichtschaft heißen. Auch die Definition von WIRtschaft steht dieser Idee nicht entgegen. Denn WIRtschaft steht für die Gesamtheit aller Einrichtungen und Handlungen, die einer planvollen Befriedigung der Bedürfnisse dienen. Die Herausforderung ist, dass wir dem WIR in WIRtschaft endlich einen Sinn geben.

Die W.I.R.-Formel: W wie Wertschätzung

Wertschätzung ist eine innere Haltung anderen gegenüber, die von Achtung, Bewunderung und Respekt geprägt ist. Echte Kooperation funktioniert nur auf Augenhöhe und Wertschätzung ist das Fundament dafür. Auf Basis der Frage „Lohnt sich das?“ treffen wir nicht nur betriebswirtschaftliche Entscheidungen, sondern entscheiden auch, wie wir uns verhalten. Demnach wählen wir bestimmte Verhaltensoptionen nur, wenn wir ihren Wert aufgrund der angemessenen Bewertung von Aufwand und Nutzen als lohnenswert einschätzen. Darüber hinaus hat jeder Mensch natürlich persönliche Werte, die er weitestgehend intuitiv anwendet. Sie sind unmittelbar mit unserem Denken, Fühlen und Handeln verknüpft und haben deshalb für uns eine existenzielle Bedeutung. Es gibt individuelle Werte und geteilte Werte. Sie unterliegen einem Wertewandel, der durch Trends, gesellschaftliche Veränderungsprozesse und die persönliche Entwicklung angestoßen werden kann. Die Werte, die Menschen im Wissens- und Informationszeitalter schätzen, verändern sich ganz entscheidend.

Die W.I.R.-Formel: I wie Interessen maximieren

Kooperieren heißt, dass mehrere Beteiligte ihr Handeln so aufeinander abstimmen, dass sie ein Ziel erreichen, von dem alle Beteiligten profitieren. Das heißt, das eigene Verhalten nutzt sowohl uns selbst als auch der anderen Person oder sogar mehreren Menschen, einem Unternehmen usw. Kooperativ zu sein, bedeutet mehr, als einfach mitzuspielen und sich womöglich zu unterwerfen. Es bedeutet, mit seinen eigenen Vorstellungen präsent zu sein, diese auch beizutragen und zu nutzen. Das erfordert eine gesunde Selbsteinschätzung, eine gute Vorbereitung und das Verständnis, wie wichtig es ist, dass die eigenen Fähigkeiten und Ideen ins Spiel kommen. Bevor wir mit anderen zusammentreffen, lohnen sich folgende Fragen:

  • Welche Beweggründe habe ich, die Kooperation einzugehen?
  • Was kann und bin ich bereit, beizutragen?
  • Was sind meine Ziele?
  • Was muss passieren, damit ich die Kooperation als erfolgreich betrachte?
  • Welche Erwartungen habe ich an die anderen Kooperationspartner?
  • Wie muss die Zusammenarbeit aussehen, damit ich mich wohlfühle?

Die W.I.R.-Formel: R wie Reise

Kooperative Zusammenarbeit ist kein maschineller Prozess, sondern eine Reise, verbunden mit Wünschen, Hoffnungen, Emotionen, Überraschungen und Reisepartnern. Wenn man sich schon lange kennt und lange zusammenarbeitet, hört sich das wie der alljährliche Betriebsausflug an. Aber wenn wir uns auf kooperatives Neuland wagen, kommt das eher einer Expedition in unbekanntes Gelände mit unbekannten Begleitern gleich. Expeditionsreisen unternehmen wir, um etwas Neues zu entdecken. Wenn sie keine Überraschungen bereithielten, wären wir enttäuscht. Erfolgsversprechende Kooperationen bergen ebenfalls Überraschungen. Zum Glück! Wenn wir schon genau wüssten, was passiert, wo wäre dann der erhoffte Zugewinn, der neue Kooperationsraum?

WIRtschaft funktioniert weder mit Konkurrenzdinosauriern, die nur ihre egoistische Gewinnmaximierung im Blick haben, noch mit Mitläufern, die sich einfach dem Prinzip unterwerfen und sich mit dem begnügen, was andere ihnen zugestehen. WIRtschaft braucht Menschen, die in der Lage sind, in sowohl-als-auch zu denken, die sowohl Verantwortung für die Erfüllung ihrer eigenen Bedürfnisse übernehmen als auch dafür, dass dies anderen nicht schadet. Wer bereit ist, sein Wissen und Können so einzubringen, dass es nicht nur ihm selbst dient, sondern dem übergeordneten Ziel, die Interessen möglichst Vieler zu befriedigen, wird im Informations- und Wissenszeitalter nicht nur erfolgreich sein, sondern vor allem auch von einem fairen und wertschätzenden Miteinander profitieren. Früher fraßen die Großen die Kleinen, dann überholten die Schnellen die Langsamen. Doch jetzt haben die Kooperativen die Nase vorn. Kooperative Zusammenarbeit verändert die Perspektive und eröffnet neue geschäftliche Spielräume. Viele Köpfe wissen einfach mehr als einer und stellen sich den komplexen Herausforderungen des Markts gemeinsam erfolgreicher als Einzelkämpfer.

Ulrike Stahl

So geht WIRtschaft!

Kooperativ. Kollaborativ. Kokreativ.

168 Seiten, € 29,95

ISBN 978-3-96186-001-2

metropolitan Verlag, November 2017

* Silodenken macht Menschen müde. Als Gemeindekämmerin hat Ulrike Stahl das selbst erlebt. Ihren Erweckungsmoment hatte sie bei den Vereinten Nationen, wo Kooperation und Kollaboration weltweit Frieden, Recht und Wohlstand fördern. Seither hat sie bei über 2000 DAX-Unternehmen, Mittelständlern und Entrepreneuren die Dimensionen kooperativen Verhaltens erforscht. Als Professional Speaker inspiriert sie mit ihrem Credo: „Kooperativ. Kollaborativ. Kokreativ. So geht WIRTSCHAFT!“ www.ulrike-stahl.com

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Motivation & Erfolg Psychologie

Durch mentales Ausmisten zu mehr Gelassenheit und Erfolg

Das alltägliche Chaos: Überquellender Email-Account, unzählige Nachrichten per Social Media, sich überschneidende Termine. Um den Überblick zu gewinnen, hilft nur ein rigoroses Ausmisten. Das gilt auch für den eigenen Kopf. Loslassen heißt das Zauberwort für ein stressfreies Leben – egal ob es sich um die Privatsphäre oder um das berufliche Umfeld handelt. Denn Fakt ist: Wer sich um weniger Dinge Sorgen macht, lebt glücklicher und selbstbewusster.

Doch wie kann das gelingen? Zu viele äußere Einflüsse und Gegebenheiten bestimmen das Leben der meisten Menschen. Die entscheidende Frage lautet: Was will ich selbst? Die ehrliche Beantwortung dieser Frage führt automatisch dazu, dass viel Ballast abgeworfen werden kann. Dadurch verändert sich die innere Einstellung gegenüber Stressfaktoren. Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein wachsen. Die Verinnerlichung von sieben einfachen Grundregeln nimmt dem Stress Schritt für Schritt seine verhängnisvolle Macht.

  1. Weniger ist mehr

Nur wer sich klar über seine Ziele im Leben ist, kann sich auf die wesentlichen Dinge konzentrieren. Durch das Bewusstwerden, was man wirklich will, werden verschiedene Aufgaben schnell als unnötig wahrgenommen und man kann sie ganz einfach loslassen. Nimm dir weniger vor!

  1. Vertrauen

Der Zwang alles zu kontrollieren, verursacht innerlichen Stress. Die Besinnung auf den Glauben, die Spiritualität oder das Urvertrauen, dass der große Plan, der Lebensplan, auch unbewusst gesteuert wird, hilft, entspannter an Vieles heranzugehen. So lässt sich die Gegenwart mit allen Sinnen wahrnehmen, ohne dass Zukunft oder Vergangenheit wichtiger sind als der Augenblick. Lebe im Hier und Jetzt!

  1. Reinigung

Den Körper täglich zu reinigen ist selbstverständlich. Indem man diese Gewohnheit auf die innere Haltung überträgt, erfolgt eine mentale Reinigung. Ganz einfach gelingt dies, indem alles, was nervt und blockiert, auf einen Zettel geschrieben und dieser dann vernichtet wird. Ähnlich säubernd wirkt die Aussprache mit einer vertrauten Person. Erzählte Ängste und Sorgen verlieren an Kraft. Lass negative Gedanken sichtbar los!

  1. Körperbewusstsein

In einem gesunden Körper lebt ein gesunder Geist. Wichtig ist eine ausgewogene Ernährung mit reichlich Obst und Gemüse, zwei bis drei Liter Wasser pro Tag sowie regelmäßige körperliche Aktivitäten. Bewegung sorgt durch den Abbau von aufgestauten Emotionen für Stressfreiheit. Dabei muss es nicht immer Sport sein, auch guter Sex unterstützt die innere Ausgeglichenheit. Let’s get physical!

Das Aufzug zu Erfolg

  1. Rückbesinnung

Die Gier nach immer mehr erhöht den Stresslevel. Die Wiederentdeckung der Tugend Bescheidenheit verhindert, dass Wünsche und Träume maßlos und unerfüllbar werden. Das bedeutet aber nicht, sich gar nichts mehr zu gönnen. Sich bewusst hin und wieder etwas Gutes zu tun, streichelt das Ich. Genieße maßvoll!

  1. Beziehungen

Der Mensch ist ein soziales Wesen und braucht zwischenmenschliche Beziehungen. Regelmäßige Treffen und gemeinsame Unternehmungen mit Freunden, Bekannten und Verwandten bringen Ausgleich und Abwechslung. Pflege Kontakte!

  1. Lachen

Lachen befreit und entkrampft, weil es im Körper das Stresshormon abbaut. Lachen kann man über Ereignisse und auch über sich selbst – jeden Tag mindestens einmal, besser mehrmals. Denn: Nichts ist so ernst wie es scheint. Lache dich frei!

Alles loszulassen, was uns stresst, ist nicht immer einfach, aber eine Aufgabe, an der es sich lohnt, täglich zu arbeiten. Manchmal müssen wir das Leben einfach auf uns zukommen lassen. 80 % der Dinge, die uns gedanklich belasten, treten niemals ein. Freuen wir uns also lieber an den restlichen 20 % und leben frei nach dem Motto „Wer weiß für was es gut ist!“ Auch die Einbeziehung tiefenpsychologischer NLP-Prozesse hilft, sich von Stress durch negative Einflüsse zu befreien. Mehr Informationen unter www.marcgalal.com/nolimits.

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Motivation & Erfolg Psychologie

Kaum zu glauben!

Wie negative Glaubenssätze unseren Erfolg beeinflussen und positive unsere Persönlichkeit überzeugen lassen. 

Um uns selbst und andere Menschen zu überzeugen, reicht es nicht aus, nur positiv zu denken. Um erfolgreich zu sein, ist es unerlässlich, an seiner persönlichen Einstellung zu arbeiten und negative Glaubenssätze durch tiefenpsychologische Prozesse zu verändern.

Viele Menschen rennen dem Erfolg hinterher – ohne die geringste Chance, ihn irgendwann zu erreichen. Doch was hindert sie daran, wirklich erfolgreich zu sein? Erfolgreich im Business als UnternehmerIn oder Führungskraft, als VerkäuferIn oder Techniker? Erfolgreich in privaten Beziehungen als Freund, Ehefrau oder Familienvater? Sie alle wünschen sich nichts sehnlicher als Erfolg und Glück. Doch diese tatsächlich zu erreichen, ist oft schwierig, wenn nicht sogar unmöglich, weil tief verwurzelte Glaubenssätze aus der Vergangenheit alle Anstrengungen boykottieren und uns blockieren. Dabei wissen wir meistens noch nicht einmal, welche Glaubenssätze wir unser ganzes Leben lang mit uns herumtragen.

„Schuster bleib bei deinen Leisten!“

Es gibt viele Gründe, warum uns manchmal ein Leben lang ein höherer Level verwehrt bleibt. Vielleicht hört jemand in seiner Kindheit von seiner Oma öfter den Spruch „Schuster bleib bei deinen Leisten!“. Die Eltern leben nach diesem Motto ebenfalls gut, sodass derjenige unbewusst auch den eigenen Fokus darauf richtet. Versucht er trotzdem einmal sein Glück und wagt sich daran, etwas Neues (Beruf, Urlaub u. a.) zu entdecken und es klappt nicht, fühlt er sich in seinem alten Glaubenssatz bestätigt: „Schuster bleib bei deinen Leisten!“. Und das obwohl er sich selbst vielleicht gar nicht mehr an den abgespeicherten Glaubenssatz erinnert. Die Entwicklung seines Potentials ist blockiert, er ist in seinen Möglichkeiten eingeschränkt. Weil sein Wunsch nach Erfolg – sich weiterzuentwickeln – aber groß ist, gibt er nicht auf. Er wünscht es sich einfach noch ein wenig mehr, verfasst noch höhere Ziele, verinnerlicht diese noch besser und arbeitet immer noch härter daran, sie zu erreichen. Doch irgendwie spürt er, dass er nicht vorwärts kommt … Unsere inneren Programme funktionieren perfekt – ob wir wollen oder nicht. Deshalb tun wir oft unbewusst Dinge, die uns ausbremsen. Auch noch so viel Ehrgeiz wird nicht helfen, erfolgreicher zu sein. Einziger und wichtigster Hebel, um diese Blockaden aufzulösen, ist es, emotional an uns zu arbeiten. Erst Refraiming ermöglicht eine andere Abspeicherung unserer Vergangenheit, ein neues Mindset.

Wie Glaubenssätze entstehen

  • Nachahmung (enge Bezugspersonen)
  • Mündliche Konditionierung (Eltern, Großeltern)
  • Referenzerlebnisse (Schule, Freundeskreis)

Von Glaubenssätzen und Tischbeinen

Stellen wir uns einmal folgendes vor: Jeder unserer Glaubenssätze ist auf eine Tischplatte gemeißelt. Diese Tischplatte mit unserem Glaubenssatz wird getragen von vier Tischbeinen. Steht auf dieser Platte „Ich bin nicht gut genug!“, weil wir es früher immer wieder gehört haben, wir schon in der Schule keine gute Leistung gebracht haben und wir auch im Berufsleben die Erfahrung gemacht haben, dass es immer jemanden gibt, der etwas besser kann als wir, entsteht jedes Mal ein negatives Erlebnis und dies stärkt die Tischbeine. Wir sehen die Welt nicht, wie sie ist, sondern wie wir sind! Zusätzlich verstärkt sich das Ganze durch unsere selektive Wahrnehmung. Ein Beispiel: Überlegen wir uns, ein neues Auto zu kaufen, sehen wir plötzlich überall Modelle der gleichen Marke und Farbe. Die Welt scheint nur noch aus roten Golfs zu bestehen. Wir sehen das, was wir sehen wollen! Ähnlich wie beim Blick durch eine Kamera, stellen wir unseren Fokus scharf auf ein bestimmtes Detail. Umgekehrt lassen sich Glaubenssätze natürlich auch verändern, hat man sie erst einmal erkannt, durch eine Veränderung des persönlichen Fokus. So können wir uns selbst positive Erlebnisse und Erfahrungen schaffen. Wir kaufen uns beispielsweise ein tolles Kleidungsstück, umgeben uns mit uns freundlich gestimmten Menschen, die uns schätzen und lieben und uns das auch sagen, lautet unser neuer Glaubenssatz vielleicht schon bald „Ich bin gut so wie ich bin!“

Positivitaet

Glaubenssätze verändern in vier Schritten

Um Glaubenssätze zu verändern, muss man

  1. erst einmal verstehen, was Glaubenssätze sind.
  2. sich selbst bewusst werden, dass und welche Glaubenssätze man hat.
  3. Glaubenssätze umprogrammieren (mit NLP-Techniken). Sie selbst können diesen Prozess entscheidend beeinflussen, indem Sie
  4. den Fokus anders steuern und Referenzen suchen. D. h. den eigenen Fokus bewusst auf Dinge lenken, die man haben will. Wenn Sie erfolgreich sein wollen, stellen Sie sich die Frage „Wo gibt es einen erfolgreichen Menschen?“ und „Wie ist er so erfolgreich geworden?“.  

An Überzeugungen arbeiten

Wollen wir uns selbst oder andere überzeugen, etwas bewegen – ob im Unternehmen oder unserem persönlichen Umfeld – ändern wir oft unsere Handlungen. Doch das was wir tun, bringt oft nicht den gewünschten Erfolg. Auch wenn die Strategie noch so ausgereift ist. Warum ist das so? Ganz einfach: Weil unsere Worte und unsere Handlungen unseren Gedanken folgen. Ist also unsere Überzeugung eine andere – und sei es auch nur unbewusst aufgrund unserer nicht bekannten Glaubenssätze – erreichen wir unser Ziel nicht. Arbeiten wir allerdings an unseren Glaubenssätzen, ändert sich automatisch unser Gefühl (unser Bauch sagt endlich aus tiefstem Herzen JA), Handlungen erfolgen fast automatisch und mühelos und unser Ergebnis verbessert sich oft dramatisch. Dann ist es nicht nur möglich, als Verkäufer 20 % mehr Umsatz  zu machen, sondern diesen sogar zu verdoppeln. Ein neues Mindset mit anderen, positiven Glaubenssätzen lässt Menschen einen vollkommen neuen Status erreichen. In jeder Hinsicht und allen Lebensbereichen erreichen wir so einen wesentlich höheren Erfolgslevel. Wer also bewusst hinterfragt, was er sagt und seine Einstellung so positiv beeinflusst, ist auf dem besten Weg, erfolgreich zu werden.

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Mein persönlicher Tipp an Sie: In unserem Leben begleiten uns Glaubenssätze von unserer Kindheit an. Wir alle haben eine Vergangenheit, aber wichtig ist, sie nicht nur mit sich herumzutragen, man darf sie auch nicht verleugnen oder gar unterdrücken. Nein, wichtig ist, die vorhandenen Glaubenssätze so umzuformen, dass sie Ihnen zukünftig helfen, statt Sie zu hindern, das zu tun, was sie wirklich machen möchten.

Neu und kostenlos zum Download: 30-Minuten-Hörbuch „So überzeugen Sie jeden!“

Die Kunst der Überzeugung kann man lernen. Effektive Sprachmuster gezielt einsetzen, durch Fragen noch besser führen. Wie das geht? Erfahren Sie es, unter www.marcgalal.com/hoerbuch

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Fitness Gesundheit

Heute fange ich wirklich an!

Der Geist ist willig, aber der Körper ist schwach. Haben Sie sich selbst schon in Gedanken überzeugt laufen zu gehen, aber hatten zu wenig Willen, um tatsächlich zu laufen? Fehlt Ihnen die Motivation und Entschlossenheit? Seien Sie unbesorgt, Sie sind nicht allein.
Regelmässiges Laufen ist das beste Anti-Aging und kann das Altern hinauszögern.
Regelmässiges Laufen ist das beste Anti-Aging und kann das Altern hinauszögern.

Die nächsten vier Ratschläge werden Ihnen helfen, leichter Ihre Beine zu bewegen!

  1. Kaufen Sie sich eine neue Ausrüstung für das Laufen. Neue Laufschuhe, Hose und T-Shirt geben Ihnen die Lust zu laufen. Sie werden sich auch besser und wohler fühlen. Sie sind bereit für ein neues Cross-Country-Abenteuer.
  2. Laufen Sie nicht allein. Gesellschaft von Freunden macht Jogging angenehm und entspannend. In einer Gruppe motivieren sich die Läufer gegenseitig, sie fordern mehr Aktivität und Sie machen auch schneller Fortschritte, als wenn Sie allein laufen. Wenn Sie doch darauf bestehen allein Fortschritte zu machen, kann Sie Ihre Lieblingsmusik motivieren.
  3. Setzen Sie sich eigene Ziele. Ziele haben einen erheblichen Einfluss auf die individuelle Motivation. Die Ziele sollten am Anfang nicht schwer erreichbar sein. Zum Beispiel, nach einem Monat Training soll ich fünf Kilometer ohne Pause laufen können. Vielleicht dann später, wenn das erste Ziel erreicht ist, kann dann das zweite folgen. Am Ende des zweiten Monats laufe ich sieben Kilometer ohne Pause, usw. Sie laufen für Ihr eigenes Wohl, aber trotzdem ist es gut mit Resultaten nach vorne zu kommen. Schreiben Sie sich Resultate von Anfang an auf, wie viel Zeit Sie für eine bestimmte Distanz brauchen.
  4. Entwickeln Sie Ihre eigene Strategie und Ihren eigenen Plan. Wenn wir ein Ziel haben, brauchen wir auch eine Strategie und einen Plan, um das Ziel zu erreichen. Unzählige Studien zeigten schon, dass der Einsatz von Zielvereinbarten Strategien die Leistung derjenigen deutlich erhöht, die sich an gesetzte Strategie halten. Mit dem Ziel vor unseren Augen bemühen wir uns mehr, dieses Ziel zu erreichen; wir bekommen besseres Selbstgefühl und haben mehr Selbst-Disziplin.

Befolgen Sie die oben genannten Empfehlungen und Sie werden schnell einen attraktiven und sexy Körper haben!

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Motivation & Erfolg

Verbessern Sie Ihre Effizienz bei der Arbeit

Wie oft waren Sie sich sicher, dass sie eine Sache durchziehen werden, blieben dann aber irgendwo in der Mitte stecken und hatten plötzlich keinen Bock mehr, sie zu beenden?

In dieser hektischen Welt ist es schwer, die Zeit für Persönlichkeitsentwicklung zu finden, obwohl wir alle wissen, dass man in Leben immer wieder dazu lernen muß, wenn man optimistisch in die Zukunft blicken will. Sie müssen aber auch zugeben, dass es immer Wege gibt, die uns ermöglichen besser zu leben und für sich selbst und die Andere auch eine bessere Zukunft zu sichern.

  1. Errichten Sie einen Lebensplan und Ihre persönliche Lebensphilosophie. Sie müssen Ihr Leben als eine Einheit und mit einer langfristigen Perspektive  betrachten.
  2. Setzen Sie sich private, familiäre und geschäftliche Ziele. Sie müssen Ihre Träume mit einen Terminkalender verbinden und dabei auch die Zeit für einzelne Lebenssphären berücksichtigen und Prioritäten setzen.
  3.  Strukturieren Sie Ihre Arbeitsstunden auf der Basis von Effizienz. Verwenden Sie die effizientesten Stunden für die anstrengendsten Aufgaben.
  4. Planen Sie eine Woche im Voraus und gönnen Sie sich zweimal täglich 5 Minuten um Ihren Tagesplan zu setzen und zu analysieren.
  5. Machen Sie eine tägliche Aufgabenliste und setzen dabei auch die Priorität für jede bestimmte Aufgabe.
  6. Vermeiden Sie unnötige Unterbrechungen. Schließen Sie die Tür und schalten Sie das Telefon aus.
  7. Überprüfen und beurteilen Sie Ihr Zeitplan und Ihre Ziele täglich.
  8. Ihre Ziele müssen messbar sein. Es ist manchmal schwierig, Meßbarkeit zu versichern, ist aber nötig, um Fortschritt definieren zu können.
  9. Holen Sie sich jemanden, dem Sie vertrauen können und bitten Sie ihm, Ihr Fortschritt objektiv zu beurteilen.
  10. Setzen Sie sich Ziele und Aufgaben, die erreichbar sind. Träume und Fehler-Ausweichmanöver brachten noch niemanden den Ruhm.

Es dauert eine Weile, bis Sie ihre Effizienz bei der Arbeit drastisch verbessern werden, doch die Ergebnisse dieser Persönlichkeitswachtum werden Ihnen mehr Freizeit, besseren Leben und ausgefüllte Ziele bescheren.

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Motivation & Erfolg

Die entscheidende Stunde des Tages

Jede Stunde dauert genau 60 Minuten und doch sind nicht alle Stunden gleich. Manchmal gehen diese 60 Minuten fast umbemerkt vorbei, weil man so auf die Arbeit konzentriert ist oder viel Spaß hat, und manchmal dauern diese 60 Minuten fast länger als die Ewigkeit. Von allen 24 Stunden des Tages hat aber nur die Erste eine ganz spezielle Bedeutung.

Weshalb ist die erste Stunde des Tages so enorm wichtig?

15 Minuten früher aufstehen bedeutet weniger Stress und bessere Tagesplanung.
15 Minuten früher aufstehen bedeutet weniger Stress und bessere Tagesplanung.

Schlechte Tage beginnen normalerweise eher schlecht. Es passiert, dass man verschläft, hat keine Zeit zu Essen oder wiederum keine Lust zu arbeiten. Man kann aber ganz fröhlich den Tag beginnen, wird man aber dann an der Arbeit von unnötigen Kleinigkeiten zurück geworfen. Der erste Stunde ist die wichtigste des Tages, weil sie den Ton für den ganzen Tag gibt. Wenn man gut in den Tag springt, dann ist das alles viel einfacher und auch die Arbeit ist dann schneller gemeistert. Man fühlt sich einfach dadurch motiviert, was man schon durch den Tag geschafft hat und auch die schwierigsten Aufgaben erscheinen dann an so einen Tag viel leichter.

Wenn man aber den Tag unmotiviert und willenlos beginnt, erscheinen aber alle Aufgaben des Tages schwer und weil man sie nicht meistert, fällt man immer wieder zurück.  Deshalb gilt – meistern Sie die erste Stunde und Sie werden erfolgreich sein. Diese erste Stunde wird sie auf dem Weg in Richtung ihrer Ziele führen.

Wie soll die perfekte erste Stunde aussehen?

Die erste Stunde des Tages ist eine gute Zeit um sicherzustellen, ob Sie genug Energie haben um den Rest des Tages produktiv zu bewältigen. Das heißt nicht, dass man sich nur Fragen stellt, sondern man macht einige Übungen, meditiert und ißt ein gesundes Frühstück.

Wenn Sie jetzt  am Morgen ständig in der Eile sind, gehen Sie am Abend 15 min früher zu Bett und stehen dann morgens 15 Minuten früher auf.  Das ist zwar eine eine kleine Veränderung, die aber einen großen Unterschied machen kann. Sie sind deshalb weniger Stress, weil die zusätzliche 15 min Ihnen die Zeit geben, ihr Tag besser zu gestalten.

Sie haben sicher schon selber herausgefunden, dass der Morgen die beste Zeit ist, um die größte Ausgabe des Tages zu erledigen. Wenn Sie zum Beispiel mehr lesen wollen, versuchen sie es am Morgen, statt am Abend. Wenn Sie nämlich müde von der Arbeit nachhause kommen, werden Sie wahrscheinlich sehr kreative Entschuldigungen finden, um am Abend nicht lesen zu müssen.

Auch die erste Arbeitsstunde ist was ganz besonderes

Neben der Gedanken über die erste Stunde ihres Tages konzentrieren Sie sich auch an der ersten Stunde der Arbeit. Was ist das erste, dass Sie tun, wenn Sie ins Büro kommen? Für die meisten Leute sind die ersten Aufgaben auf dem Arbeitsplatz Kaffee kochen und E-Mails lesen und beide der erwähnten Aktivitäten steigen nicht gerade die Produktivität an.

Versuchen Sie deshalb eine Woche lang ihr Arbeitstag mit der schwierigsten Aufgabe des Tages zu beginnen. Statt sich mit unwichtigen E-Mails zu beschäftigen versuchen Sie das große Bericht oder die Aufgabe komplizierten Kalkulationen zu beenden.

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  • Nutzen Sie die erste Stunde des Arbeitstages voll aus, um Stress zu vermeiden und ihre Ergebnisse zu verbessern. Es zahlt sich aus.

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Motivation & Erfolg

Was ist Motivation?

Motivation ist die Eigenschaft, die Leute groß macht, sagt ein altes bekanntes Sprichwort.

Motivation ist das Mittel um Ziele und Ambitionen zu verwirklichen

Diejenigen, die die Welt verändern, sind konzentriert und motiviert, um etwas auf dieser Welt zu verändern. Sie haben Ziele und Ambitionen, die sie auch erfüllen, weil sie motiviert sind. Menschen, die die Welt verändern, zögern nicht und fragen sich nicht immer wieder, dass ihnen gelingen wird, das gesetzte zu schaffen. Ihre Motivation sind blinkende Straßenschilder, die ihnen das Weg ans Ziel zeigen, egal ob irgendwelche Hindernisse auf dem Weg stehen. Sie verstehen, was ihnen wichtig ist und was in ihr Leben Bedeutung bringt. Ihr Leben ist Jagd nach ihren Träumen.

Motivation ist die Antriebskraft des Lebens

Motivation ist eine starke Antriebskraft, aber sie müssen es lernen, sie richtig zu benutzen. Viele Leute sind nur kurzfristig motiviert, können aber die Motivation über einen längeren Zeitraum nicht halten. Deshalb ist es enorm wichtig und entscheidend, dass sie über Strategien und Techniken verfügen, mit deren sie ihre Motivation in Griff halten können und das sich selbst und die anderen in wichtigen Situationen schnell und effektiv motivieren können. Auf MotivationMagazin.eu werden wir Ihnen diese Techniken und Strategien auch im Praxis zeigen. Motivation steckt in jedem von uns, wir müssen nur wissen, wie wir sie aktivieren können. Sie ist nämlich ein unverzichtbares Teil unseren Überlebens und wir müssen verstehen, dass Motivation uns hilft, wichtige und gewünschte Veränderungen in unserem Leben zu machen.

Viele Artikel über Motivation auf MotivationMagazin.eu

Es gibt viele verschiedene Gründe, warum man sich schwer motivieren kann. Vielleicht wissen sie nicht, was Ihnen eigentlich motiviert. Vielleicht sind Sie an einen Punkt gelandet, wo sie nicht wissen wie es weitergehen soll. Es könnte auch sein, dass es jemandem in ihr Leben gibt, der ihre Motivation mit seiner Negativität immer wieder negativ beeinflusst. Wie auch immer, MotivationMagazin.eu hat viele großartige Artikel und Themen über Motivation, die Sie jeden Tag in ihrem Leben verwenden können.

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Motivation & Erfolg

SMART gesetzte Ziele für grossartige Ergebnisse

Gesetzte Ziele sind ein heißes Eisen. Nicht selten führen sie in Unternehmen zu Konflikten. Der Grund: Realitätsferne und die Fantasie unbegrenzten Wachstums. Wenn man erfolgreich Zielen will, reicht es nicht aus, SMART zu sein. Man sollte auch wissen, was damit gemeint ist.

SMART-Formel für effektive Zielvereinbarungen

Die so genannte SMART-Formel hat in vielen Unternehmen Einzug gehalten. SMART gesetzte Ziele sind innesspezifisch, messbar, machbar (achievable), passend (reliable) und Termin. Gute Ziele sollten – vereinfacht gesagt – vorstellbar sein, das Ergebnis an Zahlen ablesbar, in der Kontrolle der Agierenden liegen, in Bezug auf Instrumente, Zeit und soziale Unterstützung tatsächlich erreichbar sein und mit einem eindeutigen Termin versehen werden. Hört sich eigentlich ganz einfach an. Das Problem liegt häufig im Bereich der persönlichen Kontrolle.

Das vorliegende Schaubild zeigt, worin man wirklich Kontrolle hat. Kontrolle heißt, es liegt ausschließlich in der eigenen Macht, diesen Bereich zu steuern. Die Wahrheit ist, dass man nur über sich selbst ein Höchstmaß an Kontrolle hat. Da helfen auch keine ausgefeilten Trainings in Gesprächs- oder Mitarbeiterführung. Man kann andere Menschen nicht wirklich kontrollieren. Sobald man es versucht, werden die Probleme wachsen. Anregungen geben, Wünsche äußern – ja, das geht, doch was der andere daraus macht, das lässt sich nicht bestimmen. Allmachtsdenken schadet nur.

Ziele und die Umgebung.
Ziele und die Umgebung.
Zielesetzungen schaffen Motivation und Konzentration auf das Wesentliche

Viele Verkäufer beispielsweise leiden unter diesem begrenzten Einfluss. Sie machen vielleicht alles richtig. Sind einfühlsam, kompetent und engagiert, aber wenn sie Pech haben, treffen sie auf Menschen, die einfach nicht kaufen und das hat nichts mit ihnen zu tun. Ähnliche Situationen gibt es im Privatleben. Vielleicht bemüht man sich seit Jahren und Jahrzehnten, das Verhältnis zu den Eltern zu verbessern. Umsonst. Und es ist womöglich gar nicht die eigene Schuld, denn man kann andere Menschen trotz hohem Energieeinsatz und viel gutem Willen einfach nicht steuern wie Marionetten. Der Einfluss nimmt ab, je weiter man in den Ringen nach Außen wandert. Das System kann man langfristig eventuell beeinflussen. Das Universum und seine Gesetze werden sich dem bis in alle Ewigkeit widersetzen.

Und was bedeutet das für Zielsetzungen. Vernünftige Zielsetzungen, die motivieren, konzentrieren sich auf den Bereich des persönlichen Menschlichen Einflusses. Was also kann man beeinflussen? Richtig: Das eigene Handeln, Denken und Fühlen. Dafür trägt man Verantwortung. Es ist also sinnvoll sich Ziele zu setzen, die sich auf bestimmte Handlungen beziehen, die man selbst ausführen kann. Wenn man zusätzlich seine Gefühle und Gedanken in Zaun hält  (= Emotionale Intelligenz), bleibt die Motivation wach und mit etwas Glück macht sich ein wohl geplanter Effekt auch bei anderen bemerkbar.

Wenn ein Verkäufer täglich 10 solide Geschäftskontakte macht und dabei Kopf und Herz einsetzt, sollte es mit dem Teufel zugehen, wenn er keinen Erfolg hat. Sicher ist es aber nicht. Wenn man immer wieder auf einen Menschen zugeht und sich Mühe gibt, seine Bedürfnisse zu verstehen, wäre es höchst erstaunlich, wenn dieser Mensch einem nicht entgegen kommt. Möglich ist es aber.

Die Regel lautet also: Ziele setzen, deren Erreichung man wirklich kontrollieren kan. Ziele, die sich auf das beziehen, was man selbst tun kann.

Dazu passt ganz gut folgender Witz:

Ein Mann ging täglich in die Kirche und betete zum lieben Gott, er möge ihn im Lotto gewinnen lassen. Das ging so Jahr ein Jahr aus. Der Mann wurde nicht müde, um den Lottogewinn zu beten. Nach vielen, vielen Jahren, er war mittlerweile alt und grau geworden, kniete er wieder in der Kirche: „Lieber Gott, bitte, bitte, lass mich eine Million im Lotto gewinnen.“

Stille.

Der Mann wiederholte sein Gebet.

Stille.

Der Mann betete wie üblich weiter. „Bitte, bitte, lieber Gott, lass mich im Lotto gewinnen. Bitte, bitte, lieber…“ Plötzlich erschien ein gleisendes Licht am Himmel und eine mächtige Stimme brüllte: „Verdammt! Dann kauf dir doch endlich ein Los!“

Wer Ziele hat, überlegt am besten, was er tun kann. Den Rest überlässt man dem lieben Gott.

Quelle: Personalenwicklung3000.de

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Motivation & Erfolg

8 Dinge, die Erfolgreiche anders tun

Warum sind einige Leute erfolgreich im Leben und andere nicht? Wo liegt das Unterschied? Was, wie und wo machen die Erfolgreichen anders als weniger erfolgreiche Leute und warum sind wir an einigen Gebieten besser und erfolgreicher als an anderen?

Wir haben nachgerforscht, welche Faktoren am wichtigsten sind um einen erfolgreichen Leben zu leben. Verschiedene Forscher haben sich jahrelang damit beschäftigt, die wahren Gründe für den Erfolg im Leben zu finden. Heidi Grant Halvorson von der Harvard University sagt, dass die meisten erfolgreichen Leute eigentlich gar nicht wissen, warum sie erfolgreich sind, aber mit jahrelangen Forschungsstudien konnte sie doch die bedeutesten Erfolgsfaktoren definieren.

Seien Sie präzise

Immer wenn sie sich Ziele setzen, seien sie möglichst präzise, wenn es um Ergebnisse geht. Wenn Sie abnehmen wollen, müssen sie immer die präzise Zahl der Kilos nennen, die Sie in einen präzise vorausbestimmten Zeitraum verlieren werden. “ Ich werde abnehmen.“ ist in dieser Sinne einfach zu wenig. Man muss auch im voraus planen, wie man diesem Ziel erreichen will, was auch heißt, dass man einen Diätplan haben muss. Je strenger Sie sich an den Plan halten werden, desto besser werden die Ergebnisse. Und vergessen Sie nicht, Erfolg wird nicht nur mit dem Geld gemessen.

Nutzen Sie jede Gelegenheit aus

Wenn Sie sich entschieden haben im nächsten paar Monate eine vorausbestimmte Summe Geld sparen, dann zögern Sie nicht. Beginnen Sie noch heute mit sparen. Lassen Sie sich nicht von Ausreden und Entschuldigungen ablenken und rechnen Sie nicht damit, dass Sie die fehlende Summe am Ende noch hereinholen werden. Wenn es Ihnen gelingt, dass Sie Ziele mit weniger Mühe als erwartet erreichen können, dann setzen Sie sich noch höhere Ziele.

Verfolgen Sie Ihren Fortschritt

Sie müssen immer wissen, wie viel Ihnen noch fehlt, um das gegebenen Ziel zu erreichen. Wenn Sie abnehmen wollen, wiegen Sie sich jeden Tag und wenn sie Geld sparen wollen, führen Sie Notizen über die Ausgaben und überprüfen Sie Ihren Kontostand regelmäßig. Wenn Sie sich so ein Ziel gesetzt haben, bei den man schwer der Stand der Dinge objektiv einschätzen kann, bitten Sie Ihren Partner oder Partnerin um Hilfe. Es ist enorm wichtig, dass Sie genau wissen, wie viel Sie schon erreicht haben und wie viel Ihnen noch fehlt, um das Ziel zu erreichen.

Seien Sie realistisch

Sie müssen realistisch sein, wenn es um planen geht. Wenn Sie sich zu hohe Ziele setzen werden, werden sie früher oder später enttäuscht, was auch zu Demotivierung und Misserfolg führt. Wenn Sie bis heute keinen Euro gespart haben, können Sie nicht erwarten, dass Ihnen im nächsten Monat fast das ganze Gehalt übrig bleibt. Sie müssen sich bewusst sein, dass jede Veränderung des Lebensstils schwer fällt und dass es keinerlei Kürzungen gibt.

Verbessern Sie sich von Tag zu Tag

Das Kern ihrer Ziele muss Fortschritt sein. Sie müssen daran glauben, dass Sie sich verändern können, aber auch im Kopf haben, dass es um einen langen Prozess geht, der eigentlich niemals endet. Die Ziele, die man sich setzt, sind eigentlich nur Durchgangsstationen auf einen langen Weg.

Seien Sie beharrlich

Beharrlichkeit ist, so sagen die meisten Experten, einer der wichtigsten Elementen beim Erlangung der Ziele. Das gilt noch mehr für die Ziele, die langfriestig sind. Wenn Sie nicht genug Ausdauer haben und haben in der Vergangenheit schon mehrmals auf die gesetzten Ziele verzichtet, beachten Sie bitte diesen Rat – zuerst müssen Sie planen, dann ständig den Stand der Dinge kontrollieren und wenn es sein muss, Ihre Freunde um Hilfe bitten. Seien Sie diszipliniert und setzen Sie sich eine Strafe fest, wenn Sie das Ziel nicht erreichen.

Stärken Sie Ihr Wille

Die Forscher haben herausgefunden, dass man Wille und Entschlossenheit mit regelmäßigen Üben trainieren kann. Ihr Wille und Entschlossenheit werden mit jede Probe stärker. Versuchen Sie immer wieder Dinge zu machen, die Sie eigentlich nicht mögen, wissen aber, dass Sie gut für ihre Persönlichkeitsentwicklung sind. Verzichten Sie auf die leckere Speisen, für die Sie wissen, dass sie dickmachen, trainieren Sie regelmäßig, stehen Sie morgens früher auf, …

Provozieren Sie nicht den Schicksal

Wenn Sie sich Ziele setzen, herausfordern Sie nicht den Schicksal. Sie müssen wissen, wo Ihre Limitierungen sind. Nehmen Sie auf einmal nur einen großen Ziel vor. Wenn Sie sich entschieden haben, das Sie mit Rauchen aufhören werden, werden Sie wahrscheinlich das Abnehmen um ein paar Monaten verschieben müssen. Sie werden viel erfolgreicher, wenn sie sich nur auf einen wichtigen Ziel konzentrieren werden.

Konzentrieren Sie sich an die Sachen, die Sie machen werden und nicht auf die Sachen, die Sie nicht machen werden

Orientieren Sie Ihre Gedanken an die Sachen, die sie machen werden. Wenn Sie abnehmen wollen, denken Sie nicht über Essen nach, sondern über Übungen, die Sie beim Training machen werden. Wenn Sie Geld sparen wollen, denken Sie nicht darüber nach, wie Sie sich etwas nicht leisten können, sondern denken Sie lieber an Deposit, den Sie mit gesparten Geld machen werden.