Honig – der gesunde Süßstoff

Honig – der gesunde Süßstoff

Schon vor tausenden von Jahren haben unsere Vorfahren Honig als Nahrungsmittel benutzt. Das zeigen verschiedene Höhlenmalereien mit Honigjägern, die auf Bäume klettern und Honig aus dem Bienenstock sammeln. Der Ursprung der Hausbienenhaltung mit geplanter Honiggewinnung reicht aber in das 7. Jahrtausend vor Christus. Im alten Ägypten galt Honig als die Speise der Götter und als Quelle der Unsterblichkeit.

Heutzutage wird Honig durch Imker gewonnen, die die Bienenvölker hegen. Es gibt verschiedene Sorten von Honig, wie Raps-, Akazien-, Phacelia-, Sonnenblumen-, Linden-, Edelkastanien-, Tannenhonig und viele mehr.

Obwohl Honig nicht als Heilmittel bezeichnet wird, benutzt die Apitherapie dieses außergewöhnliche Bienenprodukt in vielen gesundheitlichen Problemen. So wirkt er leicht entzündungshemmend, so dass Schwellungen, erhöhte Temperatur und lokaler Schmerz zurück gehen. Er fördert sogar die Wundheilung und vermindert Narbenbildung. In medizinischen Zwecken benutzt man medizinischen Honig, der speziell verarbeitet wurde und somit für Wundauflagen benutzt wird. Er wirkt leicht antiseptisch und baut totes Gewebe ab.

Honig enthält verschiedene Zucker, wie Fructose, Glucose (Traubenzucker), Saccharose und Maltose. Im ihn findet man noch viele Mineralien, Spurenelemente und Aminosäuren. Honig kann Bestandteil eines gesunden Frühstücks werden. Am besten eignet er sich als Brotaufstrich. Dabei sollen Sie sich merken: Honig ist nichts für Babys unter einem Jahr. Im Honig könnten Sporen einiger Bakterien überleben und weil bei Säuglingen die Darmflora noch nicht ganz entwickelt ist, kann es zu bösen bakteriellen Infektionen kommen. Honig enthält Pollen, die Allergien auslösen können, deswegen ist er für Allergiker nicht zu empfehlen

Trotzdem ist Honig als natürlicher Süßstoff zu empfehlen. Ideal eignet sich im Kräutertee, wie Pfefferminze oder Melisse. Dabei sollten Sie darauf achten, dass der Tee auf 40 Grad oder weniger gekühlt ist, bevor Sie Honig hineingeben. Bei höheren Temperaturen kann es zur Zerstörung von wertvollen und ernährungswichtigen Inhaltstoffen kommen.